
Also bis vor kurzem hätte ich nicht die leiseste Ahnung gehabt was da gerade das Licht der Welt erblickt hat. Aber da ich den Avocadokern, eigentlich mehr so aus Spaß, in die Erde gesteckt habe, ahne ich was es vielleicht mal werden könnte. Bisher wars pflegeleicht - nur muss ich jetzt vielleicht etwas spezielles tun damit auch ein Bäumchen daraus wird? Tipps sind willkommen…
das ich frischen Nudelteig gekauft habe. Alle 14 Tage kommt in unser Wohngebiet ein fliegender Händler der Eier, Gemüse und Nudeln aus der Region verkauft. Meistens hat er selbstgemachten Nudelteig dabei. Diesmal bin ich schwach geworden und habe eine Rolle Nudelteig bei ihm gekauft.

Da ich breite Nudeln liebe habe ich diese auch gleich aus dem Nudelteig gefertigt. Aber wenn ich ehrlich bin, konnte ich geschmacklich keinen wirklich großen Unterschied schmecken. Bin ich jetzt wirklich ein Banause oder lag es am Nudelteig? Wie geht es anderen? Gibt es zwischen gekauften Nudelteigen vielleicht große Unterschiede? Schwört ihr auf frischen Nudelteig oder gar selbstgemachten mit der eigenen Nudelmaschine?
… wie es die Profis im Fernehen mit den großen Messern immer vorführen, so schwierig sein? Ein Klacks ist das. Sowas kann ich auch.


Woow, ich bin mächtig stolz auf meine allererste selbstgezüchtete Zucchini. Ich kannte es bisher nur vom hören sagen, dass Zucchini ein recht einfach zu züchtendes Gemüse sei. Vor einigen Wochen habe ich daher einfach ein paar Samen in die Erde gesteckt, fleißig gegossen und trotz Schneckenplage könnte ich jetzt die erste Zucchini ernten. Cool - für ein ehemaliges Stadtkind wie mich eine tolle Erfahrung. Jetzt hoffe ich nur, dass es auch mit den Tomaten klappt.
Nachdem ich das erste Mal Kresse selbst in der Erde gezogen habe musste ich feststellen: Kresse ist wirklich nicht gleich Kresse! Es mag vielleicht auch ein wenig Einbildung dabei sein, aber die selbstgezüchtete Kresse wird kräftiger, größer und schmeckt einfach klasse. Erstaunt war ich darüber, das die selbstgezüchtete Kresse nicht nur recht schnell gewachsen ist, sondern sogar nachwächst.

Jedem Kressefan kann ich den eigenen “Anbau” nur empfehlen. Es ist einfach und geht recht schnell. Nach dem ausstreuen der Samen dauert es rund 4-5 Tage und es beginnt zu sprießen. Nach weiteren 5-7 Tagen kann geerntet werden.
Am besten direkt mit einer großen Schale, für eine reiche Ernte, loslegen. Danach will man keine Kresseschale mehr mit Nährboden und hochgepuschter Kresse aus dem Supermarkt - versprochen ;o).
Pfefferminztee aus frischen Pfefferminzblättern habe ich in Tunesien vor vielen Jahren das erste Mal getrunken. Pfefferminztee aus getrockneten Blättern schmeckt dagegen im Vergleich etwas bitter und kräftiger - mir eigentlich zu stark. Nachdem unsere Pfefferminzpflanze in der Kräuterschnecke prächtig gedeiht, ist mir wieder der angenehme Geschmack aus Tunesien in den Sinn gekommen.

Daher habe ich einfach mal ein paar Blätter gezupft, klein gehackt und in ein Tee-Ei gegeben. Anschließend habe ich es mit heißem Wasser überbrüht. Es schmeckte einfach klasse. Gerade für heiße Tage kann ich Pfefferminztee, mit frischen Blätter zubereitet, besonderst empfehlen.
Beim nächsten Mal werde ich wie in Tunesien die Blätter nicht klein schneiden sondern direkt in die Tasse geben und überbrühen. Geschmacklich vermutlich das selbe, aber es hat mehr Urlaubsfeeling ;o).
…woooow, warum gibt es das nicht bei uns. Die beiden Bilder sind in einem französischen Supermarkt entstanden (leider hatten wir nur die Handykamera dabei) .

Ok, zugegeben die Tomatenvielfalt war auch dort eine Aktion, aber auch als Aktion habe ich es bisher hier nirgens gesehen. Für Tomatenfans wie uns hatte es wirklich was von einem Paradies - zumal wir die ein oder andere Tomate noch nie zuvor gesehen hatten. Leider halten sich Tomaten nicht sehr lange, so das wir nur ein paar mitnehmen konnten.

Nachtrag: Inzwischen gab’ es auch in einem unserer Supermärkte Schalen mit gelben und orangefarbenen kleinen Tomaten. Natürlich habe ich auch direkt zugeschlagen :o).
Vor wenigen Wochen habe ich hier ganz stolz über unsere neue Gewürzschnecke berichtet. In der Zwischenzeit hatten sich die meisten Kräuter auch super entwickelt. Aber das war während der Trockenperiode.

Just mit dem ersten Regen ist jetzt aber alles anders: Es wimmelt hier nur so von Schnecken und obwohl es hier genügend Natur ringsherum gibt scheinen alle Schnecken nur zu unseren Kräutern zu wollen. Jeden Morgen klaube ich die Vieher weg, aber es kommen mindestens genauso viele nach. Die improvisierten Bierfallen funktionieren zwar, aber nicht jede Schnecke fällt darauf rein. Darüber hinaus ziehen wir die Biester damit ja auch noch an.
Völlig verzweifelt bin ich jetzt auf der Suche nach Schneckenabwehrmaßnahmen - falls hier jemand mitliest der noch eine Idee hat was ich tun kann, wäre ich riesig dankbar.
Schon immer habe ich gerne mit frischen Kräutern gekocht. Meine Favoriten bisher Basilikum, Dill und Schnittlauch. Inzwischen greifen wir aber auch zu Thymian, Rosmarin und vielen anderen Sorten. Leider wollen die Kräuter in den Töpfen aus dem Supermarkt meist nicht lange halten oder sind schnell verbraucht. Vor kurzem erzählte meine Nachbarin, dass sie eine Kräuterschnecke bei sich im Garten plannen. Bis dato hatte ich den Begriff noch nie gehört. Die Recherche im Internet zeigte uns sehr schnell, das es genau das ist, was uns noch fehlt.
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Manchmal lässt sich Beruf und Hobby prima verbinden. Die BioFach in Nürnberg ist weltweit die größte Biomesse, jedoch nur für Fachbesucher. Da ich als Grafik-Designerin für einen der Aussteller noch kurz vor der Messe eine Verpackung gestaltet habe, wurde ich zur Präsentation eingeladen und konnte mich damit auf der Messe umsehen.

Und der Besuch hat sich gelohnt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, das es inzwischen so viele Biofirmen gibt. Namen wie Andechser, Bioland, Demeter… kennt man ja, aber viele der Aussteller waren für mich neu. Klasse war, dass man viele Produkte probieren konnten, nur leider durfte auf der Messe nichts verkauft werden. An dem ein oder anderen Stand wäre ich doch schwach geworden.

Wie ich von meinem Kunden erfahren habe, wächst die Messe kontinuierlich und folgt damit dem allgemeinen Biotrend. Leider hat auch die Medaille zwei Seiten. Auf der einen Seite ist es schön, das immer mehr Bioprodukte angeboten und gekauft werden - auf der anderen Seite lässt sich der Bedarf inzwischen aber nicht mehr in Deutschland decken. Das heißt viele Produkte werden im Ausland hergestellt und über weite Strecken zu uns nach Deutschland gefahren. In Zukunft werde ich daher stärker darauf achten, dass ich möglichst Bio-Produkte aus Deutschland kaufe und mich auch verstärkt nach regionalen Anbietern umschauen.
Nach diesem Messebesuch freue ich mich jetzt richtig auf die Kulinart im Herbst. Da die Kulinart eine Endverbrauchermesse ist, wird es dort sicher viele Versuchungen geben. Mal schauen was wir anschließend neues an Küchenutensilien unser eigen nennen.
Über die Kochblogger-Seiten habe ich vor kurzem die Website der Trattoria La Villa entdeckt. Leider gibt es bisher nur eine Startseite. Daher habe ich per Email um den aktuellen Katalog gebeten - und siehe da, ein paar Tage später bekam ich Post. Aber eine ganz besondere Post…

Der Katalog ist zusammen mit einer handgeschriebenen Karte und einem Videoband angekommen. Leider besitzen wir keinen Videorecorder mehr. Aber alleine der Katalog ist eine Augenweide. Einfach etwas ganz anderes wie die klassischen Hochglanz-Prospekte. Alle Texte sind handgeschrieben und auf dem Umschlag haben alle Mitarbeiter unterschrieben.
Jetzt suche ich nur noch Mitbesteller, da eine Verpackungseinheiten 3, 4 oder 6 Stück beinhaltet. Mal sehen, wenn ich noch davon begeistern kann. Bitte bestellt den Katalog aber nur, wenn ihr auch vorhabt zu bestellen ;0).
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