Wenn man Rezepte ausprobiert, ist man, wenn es gut ausgeht, immer geneigt, das Beiwerk “Das beste XYZ-Rezept der Welt” zum Rezept zu schreiben. Ich gebe mir Mühe und schreibe das nicht zu diesem Apfelwein - obwohl er das Prädikat meiner Meinung nach verdient hätte.
Richtige Apfelweinfans werden mir vermutlich “Panscherei” vorwerfen. Doch damit kann ich leben. Und nach zwei Bechern von diesem köstlichen heißen Apfelwein kann ich vermutlich sogar darüber lächeln…

Wie es dazu kam:
Zutaten für ein 4-5 Liter Winterhappening:
- 4 Liter Apfelwein (nur guter Wein ergibt guten Glühwein)
- 2 reife (möglichst süße) Birnen
- 4 Mandarinen
- 2 Zitronen
- 7 cl brauner Rum
- 80 g brauner Zucker
- 1/2 Vanilleschote
- 3 TL Zimtblüten (oder 4 TL Zimtpulver)
- 1 TL Nelken
- 2 Pimentbeeren
- 1/2 TL Anissamen
Zubereitung:
Aus den Birnen wird zunächst ein Birnenmus gemacht. Das gibt dem Apfelwein eine schöne Trübung und eine zusätzliche Geschmacksnote. Die Birnen werden gewaschen und ungeschält in Stücke geschnitten. Anschließend werden die Birnenstücke mit 200 ml Wasser weich gekocht
Die halbe Vanilleschote der Länge nach …lies die komplette Story »
Vor einiger Zeit folgte auf ein ungesundes Geräusch der Geruch von verschmortem Kunststoff: Unsere Küchenmaschine war in die Jahre gekommen und hatte ihren letzten Atemzug (pardon: Rührschwung) getan.
Auf der Suche nach einem neuen Gerät haben wir uns von zwei Aspekten leiten lassen: Design und Empfehlungen.
Seit einiger Zeit haben wir aus dem Bekanntenkreis im Zusammenhang mit Küchenmaschinen den Namen “Kenwood” gehört. Vermutlich waren es die letzten beiden Kochmessen, auf denen wir die Kenwood-Maschinen in Natura sahen, die den Ausschlag für die Entscheidung gaben. “Liebe auf den ersten Blick” sozusagen.
Nun ist sie da, die “Chef KM010“. Vorgestern haben wir sie ausgepackt und gestern gleich den ersten Teig darin ausprobiert. Deshalb heute ein paar Sätze zum ersten Eindruck:
Was spontan beeindruckt ist …lies die komplette Story »
Seit wir uns vor einiger Zeit einen Mörser zugelegt haben, ist das zermörsern von Kräutern und Gewürzen hier zum Kult geworden. Gibt es was schöneres, als die Nase in Steinmörser mit den frisch gemahlenen Samenkörnern zu halten? Hmmmmmmh!
Vor einiger Zeit haben wir damit angefangen, kleine IKEA-Gläschen auf unserer Inselesse aufzureihen. Inzwischen stehen dort über 30 von diesen Gewürzgläsern, 10 weitere stehen auf einer Ablage, weil oben kein Platz mehr ist.
Auf der “Lust auf Genuss” habe ich einen kleinen Gewürzversender entdeckt. Dass er klein ist, weiß ich erst, seit ich bei ihm bestellt habe: Ich hatte die Bestellnummer “112″. Umso mehr Spaß hat die Bestellung gemacht, denn es kamen wieder einige Gewürze hinzu, die in der Sammlung noch fehlten.

Heute morgen brachte der Postbote ein (bereits von außen) herrlich duftendes Päckchen. Darin: Tütenweise Gewürzboardplatznot.
Die Neuen auf dem Regal im Einzelnen: …lies die komplette Story »
Damit ich in Zukunft wieder vernünftig Spätzle schaben kann und nicht mehr wie beim letzten Mal improvisieren muss, habe ich die Tage in einem der immer seltener werdenden Haushaltswarengeschäfte nach den richtigen Utensilien geschaut und bin doch tatsächlich fündig geworden.

Mit exakt so einem Brett und so einem Spätzlesschaber hat meine Oma die Spätzle geschabt. Allerdings gehöre ich damit heutzutage zu den Exoten: Die meisten nehmen heute vermutlich Spätzlespressen ala www.spaetzlewunder.de. Da ich mit Brett und Schaber meine allerersten Spätzle, damals noch unter der Anleitung meiner Oma, geschabt habe, möchte ich diese antiquierte Art, schwäbische Nudeln herzustellen, eigentlich beibehalten. Mal schauen wie lange… ;O).
Falls es außer mir noch jemand probieren will und kein Brett mit Schaber findet - hier habe ich die Spätzles-Garnitur online gefunden…
Der Burda-Verlag bringt große, auf den Massenmarkt ausgerichtete Kochzeitschriften heraus. Genau diese Blätter bilden die Basis, um ein breites Publikum nach Stuttgart in Halle 4 des neuen Messegeländes zu locken. Dass das ARD Buffet Magazin ebenfalls die Werbetrommel rührte, wird nicht unerheblich dazu beigetragen haben, dass die Lust-auf-Genuss-Messe 2007 über Besuchermangel nicht zu klagen hatte.
Und was wurde geboten? …lies die komplette Story »
Der Besuch einer Messe und die anschließende Bewertung ist in erster Linie von Erwartungen abhängig: Werden sie erfüllt, ist der Besucher zufrieden.
Bevor ich also etwas über unsere Eindrücke und unsere Meinung schreibe, erkläre ich am besten kurz, was wir uns vorgestellt hatten, als wir gestern hin gingen.
Von der „kulinart“ haben wir uns versprochen, viele neue Anregungen zu bekommen. Und zwar sowohl in Bezug auf Kochwerkzeuge, als auch in Bezug auf Zutaten, Gewürze und Dekoration von Speisen. Unsere Vorstellung war, dass an allen möglichen Stellen gebrutzelt wird – um Produkte oder Ideen von lokalen Herstellern zu verkaufen. Vorsichtshalber hatten wir uns vor der Abfahrt deshalb sogar ein Budget zurecht gelegt: Spontane Leichtsinnskäufe sollten diese Grenze nicht überschreiten.
Doch dann kam alles ganz anders… …lies die komplette Story »
Durch Zufall bin ich beim stöbern im Web über die Messe Kulinart gestolpert. Eine Messe für Genuss und Stil wie die Veranstalter schreiben. Bisher bin ich noch nie auf die Idee gekommen so eine Messe zu besuchen, mein beruflicher Besuch der BIOFACH 2007 hat mich allerdings neugierig gemacht. Da man auf so einer Messe wohl allerhand probieren kann und vielleicht auch neue Ideen für Zutaten bekommt, werden wir dieses Jahr mal vorbei schauen. Zumindest im Kalender ist es eingetragen. Kennt jemand die Messe vielleicht bereits? Lohnt es sich?
und das, ohne selbst auch nur einen Handstreich dafür tun zu müssen ist einfach klasse. Wir kochen ja nun wirklich gerne, aber einfach mal ein paar Tage aus einem reichhaltigen Büffet morgens, wenn man wollte auch mittags und abends wählen zu können hat auch was.

Fotografiert haben wir nur wenig - daher hier nur ein Beispiel für die Auswahl: Auf dem Bild sind beim Frühstücksbuffet nur die süßen Teilchen zu sehen. Das selbe gab es nochmal mit Brot. Darüberhinaus gab es frische Pfannkuchen, Omelett, Spiegelei, Rührei und vieles, vieles mehr. Auf die Waage haben wir uns anschließend nicht gestellt ;o). Unser Urlaub in Ägypten war übrigens auch der Grund dafür, warum wir für zwei Wochen die Kommentare nicht direkt veröffentlicht haben - hoffe es ist uns niemand deshalb böse. Ab sofort ist hier alles wieder beim alten und bald gibt’s sicher auch die nächsten Gerichte… sofern wir das Kochen nicht verlernt haben ;o).

Dann ist das Buch mit gleichnamigem Titel genau das Richtige. Ganz leicht ist es ja nicht Karamell zuzubereiten, doch die Autorin Trish Deseine beschreibt sehr schön, was man alles beachten muss und wie es am besten gelingt. Stimmungsvolle Bilder der vorgestellten Süßspeisen und herzhaften Gerichten machen Lust aufs nachkochen. Noch sind wir nicht dazugekommen, aber sobald wir uns an die erste Karamellsüßspeise wagen, werden wir unsere Erfahrungen bloggen…

Also bis vor kurzem hätte ich nicht die leiseste Ahnung gehabt was da gerade das Licht der Welt erblickt hat. Aber da ich den Avocadokern, eigentlich mehr so aus Spaß, in die Erde gesteckt habe, ahne ich was es vielleicht mal werden könnte. Bisher wars pflegeleicht - nur muss ich jetzt vielleicht etwas spezielles tun damit auch ein Bäumchen daraus wird? Tipps sind willkommen…
das ich frischen Nudelteig gekauft habe. Alle 14 Tage kommt in unser Wohngebiet ein fliegender Händler der Eier, Gemüse und Nudeln aus der Region verkauft. Meistens hat er selbstgemachten Nudelteig dabei. Diesmal bin ich schwach geworden und habe eine Rolle Nudelteig bei ihm gekauft.

Da ich breite Nudeln liebe habe ich diese auch gleich aus dem Nudelteig gefertigt. Aber wenn ich ehrlich bin, konnte ich geschmacklich keinen wirklich großen Unterschied schmecken. Bin ich jetzt wirklich ein Banause oder lag es am Nudelteig? Wie geht es anderen? Gibt es zwischen gekauften Nudelteigen vielleicht große Unterschiede? Schwört ihr auf frischen Nudelteig oder gar selbstgemachten mit der eigenen Nudelmaschine?
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