Linkabgreifer?

Neulich fand ich im Postfach eine Mail einer neuen Kochseite: www.multikulinarisch.de

Per Massenmail (”AN: Verborgene_Empfaenger“) wurde in der Mail dazu aufgefordert, in den Koch-Blogs der Republik auf eine nichtkommerzielle Umfrage hinzuweisen.

“Nicht-kommerziell” verwunderte mich spontan, denn Betreiber der Site ist eine kommerzielle Agentur und die Teilnahme an der Umfrage ist nur möglich, wenn man persönliche Daten (E-Mailadresse, Alter, …) angibt. Eine Datenschutzerklärung fehlt dabei komplett.

Weiterhin verwunderlich: Ein nichtkommerzielle Umfrage, technisch sehr gut umgesetzt, belohnt jeden Teilnehmer mit einem 5-Euro-Gutschein in einem (sicherlich auch nichtkommerziellen) Webshop.

Am überraschendsten fand sich jedoch folgendes: Blogger, die auf die Umfrage hinweisen, erhalten eine Verlinkung auf der Startseite des Kochportals. Fein, fein, denkt sich so mancher Blogger sicher spontan. Ein Blick in den Quellcode legt jedoch unsportliches Verhalten offen: Die Links sind allesamt per rel=”nofollow” entwertet worden: Google wird damit dazu aufgefordert, diese Links ausdrücklich nicht zu werten oder zu verfolgen.

Na, besten Dank auch.

Erstellt von Stefan am 27.06.2008 | Schreib einen Kommentar...
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Rübli-Rösti mit Salat

Da ist man nur zwei Tage in der Schweiz und schon bestimmen die Schweizer unseren Speiseplan <g>. Rösti essen wir sonst eigentlich nur ab und an als Beilage im Restaurant - in der Schweiz wird daraus eine richtige Hauptmahlzeit gezaubert. Schweizer Rösti scheinen sich auch in der Form von unseren, hier meist flachgedrückten Rösti, zu unterscheiden. Klar, das wir unbedingt ausprobieren mussten, ob es uns zu Hause auch gelingt. Rezepte gibt es ja sowohl mit rohen als auch gekochten Kartoffeln - wir haben uns für rohe Kartoffeln entschieden und werden es auch beibehalten. Nur schnell muss man beim raspeln sein - die Kartoffeln werden leider verdammt schnell braun.

Rübli-Rösti

Zutaten für 3 Personen als Hauptgericht:

  • 800 Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • 80 g Appenzeller
  • 5 Schalotten
  • 1-2 EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch für die Garnitur

Zubereitung Rübli-RöstiZubereitung:

Karotten schälen und grob raspeln. Den Käse fein reiben. Die Schalotten würfeln. Schnittlauch in kleine Stücke schneiden. Jetzt die Kartoffeln schälen und kurzzeitig in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen, damit die Kartoffel vor dem Raspeln nicht schon braun anlaufen. Sobald alles vorbereitet ist, die Kartoffeln aus dem Wasser nehmen und gut abtrocknen. Dann sofort grob raspeln.

Parallel in einer großen beschichten Pfanne 1 Eßlöffel Butterschmalz schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Geraspelte Kartoffeln und Karotten dazugeben und vermischen, evtl. noch etwas Butterschmalz dazugeben.

Das unkompliziert an dieser Zubereitung - das Rösti darf ruhig zerfallen. Also einfach immer wieder mischen, damit es nicht anbrennt. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach rund 10 Minuten den Käse über die Karotten-Kartoffelmischung geben und gut untermischen. Jetzt die Masse immer wieder wenden und platt drücken. In der Schweiz wurde das Rösti als “Rolle” serviert. Wir haben daher zum Schluß portioniert und dann einfach die Stücke “gefaltet” in dem wir einen Teil umgeklappt haben. Zusammen mit einem Salat ist es eine tolle vegetarische Hauptmahlzeit :o).

Erstellt von Biene am 09.05.2008 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Eigernordwand - oder auch der Himmel auf Erden…

zumindest haben wir uns so gefühlt. Letztes Wochenende haben wir uns eine kleine Auszeit gegönnt und Freunde in der Schweiz, bzw. Bern besucht. Bern war schon die Reise wert - aber der Abstecher auf 2.000 Meter zur Eigernordwand, bzw. der Bergstation Kleine Scheidegg war die Krönung. Im Tal hielt der Frühling Einzug und auf der Höhe lag noch dick Schnee. Mitten im Schnee mit einem traumhaften Blick auf die Eigernordwand haben wir es uns so richtig gut gehen lassen. Der Hausgemachte und warm servierte Apfelkuchen mit Rahm, wie die Schweizer die Schlagsahne nennen, war einfach ein Traum. Oder lags vielleicht nur am Panorama… ;o). Ich denke nicht - und er war so lecker das wir sicher bald versuchen werden ihn nachzubacken…

Schweizer Apfelkuchen - serviert an der Eigernordwand

Für alle, die unbedingt auch mal den Apfelkuchen live probieren wollen - plant unbedingt genug Zeit ein.

Kleine Scheidegg mit der Eigernordwand war ja schon traumhaft - aber mit der Jungfrauenbahn kann man auch noch zum Jungfrauenjoch auf 3454 m.ü.M. weiter fahren. Für uns war es zeitlich leider zu knapp - aber wir werden es sicher nachholen.

Erstellt von Biene am 05.05.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Elektroschrott

Während bei uns ein Küchengerät nach dem nächsten die Bildfläche verlässt, nimmt der Elektrosmog in deutschen Küchen insgesamt doch eher zu.

stern.de hat sich dem Thema angenommen und einen kleinen Test mit 22 Fragen aufgesetzt: Kennen Sie diese Küchenmaschine?

Mal sehen, wer alle richtig beantworten kann…

Elektroschrott

Erstellt von Stefan am 12.04.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Bourbon Vanilleschoten vom Hersteller

Bourbon Vanille

Wie intensiv Vanille riechen kann, weiß ich seit ein herrlich duftendes Vanilleschotenpaket von www.madavanilla.de mit Bourbonvanille-Zucker und Vanilleschoten hier eingetroffen ist. Den Tipp habe ich bei Chili und Ciabatta gefunden - vielen Dank dafür. Bei einem Preis von 4,- Euro für rund 13 Schoten!! musste ich natürlich direkt bestellen.

Allerdings bin ich bei dem Preisunterschied ziemlich ins Grübeln gekommen. Ist es wirklich der Zwischenhandel und das Glasröhrchen das die Schoten hier so teuer machen? Oder müsste ich eigentlich ein schlechtes Gewissen haben bei Madavanilla zu bestellen, da der günstige Preis zu Lasten der Arbeiter vor Ort geht?

Erstellt von Biene am 09.04.2008 | (7) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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In Zukunft nur noch: “Rezept Blog”…

Wahrscheinlich war es Zufall. Und vielleicht war es einfach nur Unvermögen oder mangelnde Kreativität. Vielleicht war auch Gutgläubigkeit die Ursache dafür, dass dieses Wochenende gleich zwei Rezepte schief gingen.

Zuerst musste der Catfish dran glauben, weil der Fisch mit der dezenten Note in einer Zitronensauce veraromatisiert und viel zu lange gekocht wurde. Und heute fanden dann auch noch zwei zarte Lammrücken den Küchentod, als sie nach Rezept in halbgare Kartoffelpufferwände eingeschlagen und mit einer seltsam eingekochten Fondsauce übergossen wurden.

Dabei war auffallend: Wir haben diese Wochenende nicht, wie sonst immer, bei der Jagt nach geeigneten Rezepten das Suchwort “Blog” angefügt. Dieses mal sind wir bei einer Kochzeitschrift (Catfish) und einem Rezeptbuch (Lammrücken) gelandet.

kochen

Bei Rezepten aus Blogs sind uns echte Pannen schon lange nicht mehr passiert. Das mag daran liegen, dass Blogger die Kochkunstwerke auch tatsächlich gekocht haben und die Qualität der Zubereitungsbeschreibungen meist detailliert ist.

In Zukunft suchen wir zum Suchwort “Rezept” wohl auch grundsätzlich nach “Blog”. Ist auch viel schöner, weil man der Rezeptquelle per Trackback Bescheid geben kann, dass man deren Kunstwerk nachgebaut hat.

Bildquelle: Stu Spivack

Erstellt von Stefan am 20.01.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Feuerzangenbowle

Heinz Rühmann hat sie im gleichnamigen Film 1944 berühmt gemacht und alle Jahre wieder passt sie prima in die kalte Jahreszeit und perfekt zu Silvester. Aber Vorsicht: Sie schmeckt verführerisch und durch den karamellisierten Zucker unterschätzt man schnell den Alkoholgehalt!

Feuerzangenbowle

Da ich kein Rezept mehr zur Hand hatte, haben wir uns kurzerhand vom Rezepteblock inspirieren lassen.

Zutaten für eine anschließend sehr lustige Runde ;-) :

  • 2 Liter trockenen Rotwein
  • 0,75 ml frisch gepresster Orangensaft mit etwas Fruchtfleisch
  • 1 Sternanis
  • 6 Nelken
  • 3 TL Zimt
  • 1 Zuckerhut (250 g)
  • 1 Flasche Rum (mindestens 54%)

Zubereitung:

Orangen auspressen. Sternanis und die Nelken fein mörsern. Wein und Orangensaft in den Feuerzangentopf geben und auf dem Herd erwärmen. Wichtig - nur erwärmen, nicht kochen, da sonst der Alkohol verfliegt. Die gemörserten Gewürze und den Zimt dazu geben.

Feuerzangenbowle

Jetzt den Topf auf das dafür vorgesehene Stövchen stellen und von unten etwas Wärme geben damit die Bowle ihre Temperatur behält.

Wichtig für den Standort: Fester Untergrund, genügend Abstand nach oben und zu allem Brennbaren!

Den Zuckerhut auf die “Zange” legen und mit Rum tränken. Wichtig ist, das der Rum mindestens 54% hat, da er sonst nicht brennt. Jetzt den Zuckerhut anzünden. Nach und nach den Rum mit einer Schöpfkelle über den Zuckerhut gießen, so das der Zucker leicht karamellisiert nach unten in die Bowle tropft.
Bitte in keinem Fall den Rum direkt aus der Flasche über den Zuckerhut gießen, da die Flamme in die Flasche überspringen kann. Sobald der Zuckerhut vollständig geschmolzen ist umrühren und genießen.

Die Rum-Menge kann hier jeder selbst steuern. Zu beachten ist jedoch, dass Rum und Zucker wirklich brennen und karamellisieren sollten. Falsch wäre es, wenn der Zucker einfach durchnässt und dadurch nach unten in die Bowle sackt.

Für mich ist es jedes Mal wieder ein tolles Erlebnis den Flammen zuzusehen und anschließend die Bowle zu genießen.

Erstellt von Biene am 01.01.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Season Greetings

Frohe Weihnachten 2008

Erstellt von Stefan am 24.12.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Heißer Apfelwein (Apfelglühwein)

Wenn man Rezepte ausprobiert, ist man, wenn es gut ausgeht, immer geneigt, das Beiwerk “Das beste XYZ-Rezept der Welt” zum Rezept zu schreiben. Ich gebe mir Mühe und schreibe das nicht zu diesem Apfelwein - obwohl er das Prädikat meiner Meinung nach verdient hätte.

Richtige Apfelweinfans werden mir vermutlich “Panscherei” vorwerfen. Doch damit kann ich leben. Und nach zwei Bechern von diesem köstlichen heißen Apfelwein kann ich vermutlich sogar darüber lächeln…

Heißer Apfelwein (Apfelglühwein)

Wie es dazu kam:

Zutaten für ein 4-5 Liter Winterhappening:

  • 4 Liter Apfelwein (nur guter Wein ergibt guten Glühwein)
  • 2 reife (möglichst süße) Birnen
  • 4 Mandarinen
  • 2 Zitronen
  • 7 cl brauner Rum
  • 80 g brauner Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 3 TL Zimtblüten (oder 4 TL Zimtpulver)
  • 1 TL Nelken
  • 2 Pimentbeeren
  • 1/2 TL Anissamen

Zubereitung:

Aus den Birnen wird zunächst ein Birnenmus gemacht. Das gibt dem Apfelwein eine schöne Trübung und eine zusätzliche Geschmacksnote. Die Birnen werden gewaschen und ungeschält in Stücke geschnitten. Anschließend werden die Birnenstücke mit 200 ml Wasser weich gekocht

Die halbe Vanilleschote der Länge nach …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 19.12.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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