Endspiel-Snack: Empanadas de pollo

Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?

Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig.

Zutaten Füllung (Partymenge für etwa 30-35 Stück):

  • 400g Hähnchenbrust
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Peperoni (rot)
  • 1 Paprika (gelb)
  • 50g Rosinen
  • 100 ml Weisswein
  • 250g passierte Tomaten
  • 1 Bunde Petersilie
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • Öl, Salz

Zutaten Teig:

  • 500g Weizenmehl 405
  • 100g Schweineschmalz
  • 1 Eigelb
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Wasser
  • 100 ml Weisswein
  • 1 TL Salz

Zubereitung der Füllung:

Die Füllung haben wir am Vortag hergestellt und über Nacht kalt gestellt. Das ist nicht unbedingt notwendig, lässt die Zutaten jedoch noch besser durchziehen.

Zunächst wird das Hähnchenfleisch langsam durchgegart und zum Abkühlen beiseite gestellt. Es sollte nicht anbräunen.

Alle Gemüsezutaten in feine Würfel schneiden. Auch die Rosinen fein hacken. Den Kreuzkümmel im Mörser mahlen und mit dem Papkrikapulver vermischen.

Paprika-, Knoblauch- und Peperonistücke in einer Pfanne scharf anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Anschließend die Rosinen hinzu geben und das ganze erneut kurz aufkochen lassen.

Die passierten Tomaten hinzu geben und die Gewürzmischung unterrühren. Auf mittlerer Hitze alles eine Weile einkochen lassen.

Das abgekühlte Hähnchenfleisch in Scheiben schneiden und diese Scheiben zu kleinen Würfeln zerteilen. Die Petersilie fein hacken.

Das Hähnchenfleich unter die Gemüsemischung heben und kurz mit erwärmen. Die Petersilie hinzu geben und alles vorsichtig verrühren (das fein gewürfelte Hähnchenfleisch sollte nicht weiter zerfallen).

Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Zubereitung des Teiges und der Taschen:

Mehl und Schweineschmalz zu einer bröckelnden Masse vermengen. Anschließend das Ei hinzu geben.

Das Backpulver im Wasser auflösen.

Die Küchenmaschine mengt das ganze durch, während das Wasser, der Wein und das Salz hinzu gegeben werden. Das Ergebnis ist kein glatter Teig, sondern eine grob bröckelnde Masse.

Den Teig noch einige Minuten von Hand kneten bis er glatt ist, dann mit einem Tuch abdecken und eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhig stellen.

Anschließend wird der Teig dünn ausgerollt. Knapp 2 mm sind perfekt. Mit einer Tasse werden runde Formen ausgestochen. Die Größe kann frei gewählt werden, jedoch Achtung: Zu kleine Kreise können kaum Füllung aufnehmen. Wir haben eine (Riesen-)Tasse mit 10 cm Durchmesser genommen.

Die Füllung wird auf die runden Teigformen gelegt und die Hälfte des Teigs umgeschlagen. Mit einer Gabel werden die Ränder aufeinander gepresst und “verzahnt”.

Die Teiglinge werden mit eitwas Eigelb eingepinselt und anschließend bei 180° Umluft 25-30 Minuten gebacken.

Erstellt von Stefan am 04.07.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Blätterteigkeile mit Bärlauch und Parmesan

Wirkt eine Überdosis Bärlauch eigentlich tödlich? Oder zumindest halluzinativ?

Um das heraus zu finden haben wir innerhalb kürzester Zeit ein weiteres Gericht mit Bärlauch aufgelegt. Dieses mal handelte es sich um einen Snack: Bärlauch mit Parmesan auf Blätterteig.

Um den medizinischen Teil vorweg zu nehmen: Es stellten sich keine Halluzinationen ein. Die Metamorphose des Blätterteigs war real und äußerst schmackhaft. Im Detail kam es folgendermaßen dazu:

Zutaten:

  • 4 Blätterteigplatten (Tiefkühlware)
  • 1 Bund Bärlauch
  • 50 g Parmesan
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Pfeffer & Salz aus der Mühle

Zubereitung:

Der Bärlauch wird gewaschen, sorgfältig getrocknet und fein geschnitten. Der Parmesan wird gerieben und unter den Bärlauch gemischt. Diese Mischung wird gepfeffert und gesalzen.

Die Blätterteigplatten werden aus der Tiefkühltruhe geholt. Der Ofen wird auf 200° vorgeheizt.

Blätterteig lässt sich im halbgefrorenen Zustand hervorragend schneiden. Deshalb wird er unmittelbar nach dem Auspacken in stumpf zulaufende Keile geschnitten. Die Keile sollten nicht zu schmal sein, sonst fallen die aufgehenden Teigstücke im Ofen um.

Das Eigelb wird mit der Milch verquirlt und mit einem Pinsel vollflächig auf die Teigkeile aufgebracht.

Die Bärlauch-Parmesan-Mischung wird großzügig über die Keile gestreut.

Das ganze kommt ca. 10 Minuten bei 200° Umluft in den Ofen.

Erstellt von Stefan am 07.05.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Käsestangen (pikant) ohne Blätterteig

War’s der Hunger auf einen Snack? Oder war es die mittlerweile allgemeine Protesthaltung gegen verarbeitete Lebensmittel? Wahrscheinlich war’s der Hunger, der mich dazu trieb, Käsestangen einmal selber herzustellen.

Käsestangen (pikant) ohne Blätterteig

Mangels Blätterteig habe ich einen Teig gebaut, der schnell geht und trotzdem in Form und Geschmack zum gewünschten Ergebnis führt.

Zutaten für etwa 30- 40 Käse-Stangen:

  • 130 g Mehl
  • 90 g Margarine
  • 70 g jungen Gouda
  • 60 g Parmesan
  • 1 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Oregano (getrocknet)
  • Parmesan zum bestreuen

Zubereitung:

Zunächst wird der Gouda in die Rührschüssel gerieben. Um Verklumpungen zu vermeiden kann man zwischendurch etwas Mehl dazwischen geben. Anschließend wird der Parmesan in die Rührschüssel gerieben. Das restliche Mehl und Salz werden ebenfalls eingefüllt.

In einem Mörser werden die Gewürze (Chili, Pfeffer und Oregano) fein gemahlen. Sie werden anschließend mit der Margarine und dem Eigelb in den Rührtopf gegeben. Nun darf die Küchenmaschine ein paar Minuten lang alle Zutaten gründlich vermengen.

Anschließend wird der Teig auf eine gemehlte Arbeitsfläche gegeben und gründlich von Hand weiter verknetet. Dann wird er mit viel Mehl und einem Nudelholz zu einem halbzentimeter hohen Teig gerollt.

Aus diesem Teig werden lange Streifen geschnitten. 10 Zentimeter sind optimal. Die Streifen werden auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech eng gelegt. Der Ofen wird auf 200° Umluft vorgeheizt.

Käsestangen (pikant) ohne Blätterteig Zubereitung

Ein Ei wird verquirlt und etwas Parmesan gerieben. Die Stangen auf dem Backpapier werden mit dem Ei bepinselt. Anschließend wird der Parmesan möglichst gleichmäßig über die Stangen gestreut.

Ab in den Ofen. Die Käsestangen sind nach ca. 15 Minuten fertig, wenn sie goldgelb gebacken sind.

Käsestangen (pikant) ohne Blätterteig Zubereitung

Diese Variante ist recht scharf. Wer weniger Schärfe will, der reduziert die Chiliflocken oder lässt sie ganz weg.

Erstellt von Stefan am 16.01.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Schinken-Käse-Hörnchen

Heute hatte ich einfach keine Lust auf Kochen… beim Blick in die Gefriertruhe blieb ich am gefrorenen Blätterteig hängen und mir viel wieder ein, wie schnell man mit Blätterteig nette Schnacks zaubern kann. Da der Kühlschrank noch Schinken und Käse bereit hielt, gab es heute auf die schnelle Schinken-Käse-Hörnchen super frisch auf den Ofen…

Schinken-Käse-Hörnchen

Zutaten (2 Personen = 6 Hörnchen):

  • 6 Blätterteigplatten ca. 11×11 cm
  • 2-3 Scheiben Schinken
  • 2-3 Scheiben kräftigen Käse
  • 1 Ei
  • ganzer Kümmel

Zubereitung:

Die Blätterteigplatten wie auf der Packung beschrieben auftauchen. Parallel den Schinken und den Käse in kleine Würfel schneiden. Bei 11×11 cm Blätterteigplatten reicht als Füllung 1-2 El Schinken- und Käsewürfel. Das gefüllte Käse-Schinken-Gemisch an einer Ecken auf die Platte setzen und zum Hörnchen rollen. Alle Hörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegten Rost oder ein Backblech legen. Bei rund 200°C ca. 15 Minuten backen. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, kurz die Hörnchen aus dem Backofen nehmen, mit Eigelb bestreichen und sofort etwas Kümmel auf das Ei streuen. Nochmal rund 5 Minuten zu Ende backen. Das Ei sorgt zum einen für die Haftung des Kümmels und zum anderen verleiht es den Hörnchen eine schöne goldbraune Färbung.

Sobald die Hörnchen die gewünschte Bräune haben, aus dem Backofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann aber am besten sofort verspeisen - den frisch aus dem Backofen schmecken sie einfach am besten. Für den großen Hunger sollte man allerdings noch Salat dazu servieren…

Als Füllung eignet sich übrigens auch prima Schafskäse und kleine Speckwürfelchen.

Erstellt von Biene am 30.01.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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