Da schnappt mein Kochbanause im Radio einfach so beiläufig eine Bemerkung zu Hähnchen in Erdnuss-Sauce auf und was stand auf der Wunschliste fürs Wochenende - eben selbiges. Wenn es dann auch noch so lecker schmeckt, warum nicht - erspart das grübeln und Rezeptestöbern ;-).

Zutaten für 4 Personen:
- 6 Hähnchenbrustfilets
- 3 Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- frischen Ingwer (ca. 2 cm)
- 2 TL Tymian
- 110 g Erdnussbutter mit Stückchen (Crunchy)
- 4 EL Öl (neutral)
- Salz
- ca. 200 ml Weißwein
- 250 g Reis
Zutaten für die scharfe Tomatensauce:
- 6 mittelgroße Tomaten
- 3 Peperoni
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Öl
Zubereitung:
Die Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 2 x 2 cm). Die drei Zwiebeln und die 4 Knoblauchzehen klein hacken. Den Ingwer schälen und ebenfalls sehr klein hacken. Tymian, das Öl und etwas Salz dazugeben, vermischen und die Hahnchenbrustfiletstücken untermischen. Abgedeckt rund 2 Stunden ziehen lassen.
Nach den zwei Stunden die Tomaten in heißem Wasser abbrühen und anschließend die Haut und den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Peperoni entkernen und feinhacken. Bei milden Peperoni ruhig ein paar Kerne dabei lassen, da die Sauce durchaus scharf sein soll. Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken.
Den Knoblauch und die Peperoni im Öl anbraten und nach ein paar Minuten die Tomatenwürfel dazugeben und das ganze einköcheln lassen.
Die Hähnchenbrustfiletstückchen samt Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Marinade in einer beschichteten Pfanne anbraten bis die Stückchen leicht Farbe angenommen haben. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In die selbe Pfanne 200 ml Weißwein geben und etwas verköcheln lassen damit der Alkohol verdampft. Dann die Erdnussbutter dazugeben und gut verrühren. Die Sauce sollte schön sämig werden. Wir haben noch rund 150 ml Wasser nach und nach dazugeben. Dann wieder die Hähnchenbrustfilets dazugeben und noch kurz in der Sauce erwärmen.
Parallel den Reis kochen.
Die scharfe Tomatensauce am besten dazu reichen, damit jeder soviel dazu nehmen kann wie er möchte. Zuerst waren wir ob der Kombination ja etwas skeptisch - aber die scharfe Sauce passte erstaunlich gut zu dem Hähnchen in der Erdnusssauce.
Bei stöbern nach neuen Rezeptideen sind wir bei einem Blog über Indien hängen geblieben. Das Rezept Malai Murg Tikka hört sich nicht nur exotisch an sondern “lass sich auch lecker”… Wir konnten es natürlich nicht lassen und haben es ein wenig modifiziert und um schmackhafte Frühlingszwiebeln ergänzt - damit ist es vermutlich nicht mehr sehr indischen - aber lecker ;o).

Zutaten für 4 Personen:
- 4 Hühnchenbrüste
- Saft einer halben Zitrone
- 150 g Joghurt
- insg. 5 EL Sahne
- 2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
- 1/2 TL Muskatnuss
- 1 Chilischote
- 3 EL geriebener Cheddar
- 1 EL Öl
- Salz
- 1 TL Speisestärke
- 50 g ungesalzene Erdnüsse
- 1 Bund (8 Stk.) Frühlingszwiebeln
- Butter
- 250 g Reis (hier eine Mischung aus Wild und Natureis)
Zubereitung:
Zirka 4 Stunden vorher: Halbe Zitrone auspressen. Hähnchenbrüste waschen, trockentupfen, vierteln und in eine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft beträufeln.
Chilischote waschen, entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. In einer Schüssel den Joghurt, 2 EL Sahne, 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel, 2 EL geriebenen Cheddarkäse und die Chiliwürfel verrühren und über die Hähnchenbrusttücke geben. Zudecken im Kühlschrank rund 4 Stunden durchziehen lassen.
Dann die Erdnüsse fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen und auf eine Länge von rund 10 cm zuschneiden. Die Hälfte des abgeschnittenen Grüns in kleine Stücke schneiden und beiseite stellen.
Parallel den Reis garen.
In einer tiefen Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Hähnchenstücke mit samt der Marinade in die Pfanne geben und zugedeckt mit mittlerer Hitze garen und gelegentlich wenden.
Parallel in einem Topf oder Pfanne die Erdnussstücke in Butter leicht anbräunen und nach ein paar Minuten die Frühlingszwiebeln dazugeben (nicht die kleinen Stücke) und dünsten und beiseite stellen (warm halten).
Jetzt die Sauce andicken. In einer kleinen Schüssel 3 EL Sahne mit der Speisestärke und 1EL Cheddar verrühren und in die Pfanne mit den Hähnchenbrüstchen geben und gut verrühren. Kurz vor dem servieren die kleinen Frühlingszwiebelstücke unter die Sauce geben - kurz erwärmen.
Dann auf den Reis die Hähnchenstückchen geben, Sauce dazu und je zwei Frühlingszwiebeln mit Erdnüssen.
Kaum vorstellbar: Aber bis vor rund einem halben Jahr konnte man mich mit Paprika in jeglicher Form jagen. Warum? Denke es lag einfach am intensiven Geschmack. Aber irgendwie habe ich mich in letzter Zeit mit kleinen “Kochschritten” an Paprika rangetastet und finde Paprika inzwischen klasse. An gefüllte Paprika habe ich mich allerdings bisher nicht rangewagt, obwohl Stefan es gerne isst. Heute war es dann aber soweit - ich wollte wissen, ob ich wirklich zum Paprikaesser geworden bin. Und siehe da - die gefüllte Paprika war richtig lecker.

Zutaten für 6 gefüllte Paprika
- 600 g gemischtes Hackfleisch
- 1 x 125 g Reis im Beutel für die Füllung
- Reis für die Beilage (bei uns ein weiterer Beutel für zwei Personen)
- 2 große Zwiebeln
- 1 mittelgroßes Ei
- 1 Knoblauchzehe
- Salz und Pfeffer
- 3 TL Paprika Edelsüß
- 1/2 TL Teasys Garam Masala
- 1 große handvoll frischer Petersilie
- 8 große Paprika (sollten möglichst stehen können)
- 100 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Wasser
- 2-3 EL Öl
- 2 EL Tomatenmark 3-fach konzentriert
Zubereitung:
Wie angegeben den Kochbeutelreis zubereiten. Allerdings einen der beiden Beutel etwas früher rausnehmen, damit der Reis noch nicht ganz gar ist. Abkühlen lassen. Den anderen Kochbeutel fertig kochen und beiseite stellen. Eine Zwiebeln hacken und die andere in Streifen schneiden. Petersilie fein hacken. Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. Eine halbe Paprika waschen und sehr fein hacken. 6 der Paprika waschen und oben den “Deckel” abschneiden, aushöhlen und entkernen. Die restlichen Paprikas in feine Streifen schneiden.

Hackfleisch, Reis, Ei, Knoblauch, gehackte Zwiebel, Paprika und Petersilie in eine Schüssel geben und vermischen. Mit Paprika Edelsüß, Garam Masala, Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. Mit der Füllung die Paprikas befüllen und den Deckel wieder oben auflegen.
In einem Schmortopf die Zwiebel- und Paprikastreifen in Öl andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Tomatenmark, Paprika Edelsüß, Salz und Pfeffer dazugeben und mit rund 200 ml Wasser aufgiesen. In die Sauce die gefüllten Paprika stellen.
Den Schmorrtopf mit einem Deckel verschließen und in den auf 180° Grad vorgeheizten Backofen stellen. Rund 45 Minuten die Paprika im Topf schmorren lassen. Danach Deckel abnehmen und noch etwas weiter garen lassen bis die Paprikas leicht Farbe bekommen und etwas bräunlich werden. Den bereits gar gekochten Reis kann man prima im Backofen parallel warm halten. Gefüllte Paprika mit Reis und Sauce servieren.
Beinahe wäre dies leckere Gericht an fehlendem Garam Masala gescheitert. Zum Glück haben wir inzwischen eine umfangreiche Sammlung an noch nicht gemahlenen Zutaten, so das wir uns unser ganz persönliches Garam Masala mörsern konnten.

Zutaten für 8 Personen
- 800 g Rinderhack
- 2 Zucchini
- 4 Karotten
- 6 EL Haferflocken
- 2 TL Teasy Garam Masala
- 2 reife Mangos
- 2 Peperoni
- 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
- 2 Stängel Zitronengras
- 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
- 4 Knoblauchzehen
- 4 Eier
- Salz
- Öl (z. B. Rapsöl)
- Reis
Zubereitung
Die Zucchini und die Karotte fein raspeln. Da die Zucchini Wasser zieht, diese als erstes raspeln und zwischendrin die Flüssigkeit gut ausdrücken und weggießen. Zitronengrasstängel schälen und das Innere klein schneiden. Knoblauchzehen und Ingwer schälen und ebenfalls klein hacken.
Mangos schälen und pürieren. Peperoni entkernen und klein hacken.

Die Zucchini, die Karotten, die Hälfte des Knoblauchs, des Ingwers, des Zitronengras und das gesammte Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Dazu die Haferflocken, die Eier und Garam Masala geben. Etwas salzen und alles gut mit einander vermischen.
Aus der Masse kleine Bällchen formen (bei ca. 3 cm Durchmesser ergibt es rund 36 Bällchen). In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Bällchen darin rund um anbraten. Unsere waren sehr luftig, daher müssten wir sie sehr vorsichtig umdrehen…
Den Backofen auf 150° C vorheizen und die Bällchen auf einem Blech darin ca. 15 Minuten fertig garen.
Das übrig gebliebene Fett mit dem Mangopürre ablöschen. Die andere Hälfte des Ingwers, des Knoblauchs und des Zitronengrases zusammen mit der Chilischote dazugeben. Mit Kokosmilch aufgießen, gut verrühren und erhitzen. Evtl. mit Salz abschmecken.
Parallel dazu den Reis kochen. Bällchen mit Reis und Sauce servieren und es sich schmecken lassen.
Etwas zu kochen, dass man bisher weder gegessen noch jemals zuvor gesehen hat, ist immer wieder spannend. Diesmal bin ich über Chayote im Asialaden gestolpert. Allerdings hatte ich mir doch ein etwas stärkeres Geschmackserlebnis davon versprochen. Die Chayote schmeckt sehr zurückhaltend oder wie ich hinterher bei Wikipedia gelesen habe wird sie aufgrund ihres neutralen Geschmackes gerne als Beilage gereicht . Naja, jetzt kennen wir zumindest eine neue Frucht ;o).

Zutaten für 4 Personen
- 3 Chayote
- 3 TL Koriander
- Salz und Pfeffer
- Saft einer Zitrone
- Mehl
- 1 Ei
- Kokosraspel
- neutrales Pflanzenöl
- Reis (hier schwarzer Klebereis)
- 200 g Cocktailtomaten
- 4 Frühlingszwiebeln
Zubereitung
Die Chayote waschen und eventuell vorhandene Stachel entfernen. Dann in ca. 1 cm dickes Scheiben schneiden. In einer Schüssel den Koriander, den Zitronensaf, Salz und Pfeffer vermischen und die Chayote Scheiben darin etwas eine halbe Stunde marinieren. Während dessen die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Die Tomaten lediglich waschen.
Für die Panade drei Teller vorbereiten. Einen mit Mehl, einen mit zerschlagenen Ei und einen mit Kokosraspeln. Nach dem marinieren die Scheiben zuerst mit beiden Seiten in das Ei legen, dann in das Mehl und anschließend in die Kokosraspeln. In einer Pfanne neutrales Pflanzenöl erhitzen und darin die Chayote Scheiben knuprig backen.
Parallel in etwas Öl die Lauchzwiebeln andünsten mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vor dem servieren die Tomaten dazu geben und darin erwärmen.
Ausgebackene Chayote-Scheiben mit dem Lauch-Tomaten-Gemüse und dem Reis servieren.
In unserer Kräuterschnecke haben wir unter anderem Pfefferminze gepflanzt. Sie scheint sich dort wohl zu fühlen, da sie sich in nur kurzer Zeit extrem ausgebreitet hat. Daher haben wir heute entschieden Ihrem Wachstum entgegen zu wirken und uns auf die Suche nach Pfefferminz-Rezepten gemacht. Bei Genial-Lecker sind wir dabei auf die Hackklößen mit Pfefferminze gestoßen und haben es gleich ausprobiert. Da wir noch nie ein Pfefferminz-Gericht gegessen haben waren wir sehr gespannt. Stefans Reaktion war nach dem ersten Biss erst sehr verhalten, allerdings lag es wohl daran das wir etwas mehr Pfefferminze als im Rezept stand genommen hatten. Nach zwei, drei Bissen fand aber auch er Gefallen an dem neuen Geschmackserlebnis.
Ich war dagegen direkt begeistert. Einfach klasse. Ich hätte nicht gedacht, das der Pfefferminzgeschmack auch nach dem Kochen noch so stark zu schmecken ist.

Zutaten für 4 Personen:
- 400 g Rinderhack
- 2 x 4 gr. Schalotten
- 2 x 2 Knoblauchzehen
- 1 Handvoll Pfefferminzblätter (nicht mehr!)
- 1 Ei
- ca. 3 EL Semmelbrösel
- 800 g Tomaten
- 1 EL Tomatenmark
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Zimt
- Salz und Pfeffer
- 250 g Reis
Vorbereitung Hackbällchen:
Zwei der Zwiebeln, die Knoblauchzehe und die gewaschene Minze fein hacken. In einer Schüssel das Ei, die Semmelbrösel, die Zwiebel, den Knoblauch, die Minze und das Hackfleisch miteinander gut verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend kleine Bällchen daraus formen.
Vorbereitung Tomatensauce:

Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen, vierteln oder würfeln und in ein hohes Gefäß zusammen mit dem Tomatenmark geben. Die beiden verbliebenen Zwiebeln grob würfeln, Knoblauch klein hacken und ebenfalls in das hohe Gefäß geben. Mit einem Pürierstab zerkleinern und fein pürieren. Den Zimt dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zubereitung Bällchen mit Sauce:
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Bällchen von allen Seiten, vorsichtig damit sie nicht zerfallen, anbraten. Sobald sie angebraten sind die Tomatensauce langsam dazugeben (Achtung kann spritzen). Etwas 10-20 Minuten die Hackfleischbällchen in der Sauce köcheln lassen. Wenn die Sauce etwas eingedickt ist zusammen mit Reis servieren.
Während des köcheln der Soße machte sich übrigens ein kräftiger Zimtgeruch breit und wir hatten schon Sorge, dass die Soße nur nach Zimt schmecken könnten. Zum Glück war dem nicht so, der Geruch war zwar stark, aber geschmacklich war es wirklich nur ein Hauch. Tolle Kombination.

Zutaten für 4 Personen:
- 700 g Hähnchenbrustfilet
- 2 Knoblauchzehen
- 1-2 TL “Teasy’s-Curry” oder normales Curry
- 600 g frischer Rhabarber
- 2 Äpfel
- 2 mittelgroße rote Zwiebeln
- 100 g Rosinen
- 1 EL Honig
- 100 ml Prosecco oder Weißwein
- 300 ml Kokosmilch
- Olivenöl
- Salz & Pfeffer
- 250 g Reis
Zubereitung:
Hähnchenbrustfilet kalt abwaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und in etwa 1,5 cm breite Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Zwiebeln schälen und würfeln. Den frischen Rhabarber abwaschen, halbieren und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel schälen, vierteln und in feine Scheiben schneiden.
In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch mit den Zwiebeln glasig dünsten. Die Äpfel, den Rhabarber und die Rosinen dazugeben, unterrühren und dünsten. Nach 2-3 Minuten den Waldhonig unterheben und mit dem Prosecco übergießen. Sobald die Äpfel und der Rhabarber bissfest gegart sind aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Parallel den Reis kochen.
Jetzt in der selben Pfanne mit etwas Olivenöl die Hähnchenbrustfiletstreifen bei nicht zu starker Hitze braten bis sie durch, aber nicht braun sind. Dann das Rhabarber-Apfel-Rosinen-Gemisch dazugeben und unterheben. Mit der Kokosmilch übergießen und mit Curry, in unserem Fall natürlich Stefans Spezialcurrymischung, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch ein paar Minuten einköcheln lassen. Dannzusammen mit dem Reis servieren.
Ein fruchtiges Pfannengericht, dass selbst Rhabarber-Skeptiker Stefan überzeugt hat.
Für 4 Personen:
- 800 g Blumenkohl
- 3 EL Sonnenblumenöl
- 3 Schalotten
- 1,5 TL Senfkörner
- 2 gehackte Knoblauchzehen
- 1 TL frischer Ingwer
- 2 TL Curry (besser noch Teasy’s Curry)
- 300 g Joghurt
- 50 g Mandelblättchen
- 100 ml Weißwein
- Salz & Pfeffer
- 250 g Reis

Zubereitung:
Die Schalotten, die Knoblauchzehen und den frischen Ingwer fein hacken. Die Mandelblättchen ohne Fett in einer kleinen Pfanne anrösten und beiseite stellen.
Als nächstes den Blumenkohl in Röschen teilen und in einem Topf mit Wasser bissfest garen. Parallel den Reis ebenfalls bissfest kochen. Dann in einer Pfanne das Öl erhitzen und die Senfkörner darin anrösten. Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer dazugeben und glasig dünsten. Dann unser selbstgemachtes Curry oder ersatzweise fertiges Currypulver untermischen und mit Weißwein ablöschen.

Dann den bissfest gegarten Blumenkohl in die Pfanne geben und untermischen. Als nächstes den Joghurt unterheben. Zum Schluss noch den Reis und die Mandelblättchen unterheben, alles gut mischen und mit Salz, ggf. auch Pfeffer abschmecken.
Bei uns gab’ es noch selbstgemachte Tomatensoße dazu. Aber eigentlich schmeckt es auch prima ohne.
Besonderst viel Spaß macht es, Rezepte von Freunden auszuprobieren. Die Putenroulade ist die Empfehlung einer lieben Freundin. Selbst hier konnten wir es aber nicht lassen das Rezept direkt abzuwandeln ;o). Die Empfehlung war auf jeden Fall klasse - es hat super gut geschmeckt und Stefans Befürchtung, das Ajvar könne zu stark hervorschmecken, war völlig unbegründet.

Zutaten für 6 Personen
- 1200 g Putenschnitzel (am besten dem Metzger sagen das es für Rouladen ist, dann schneidet er es feiner)
- 1 gr. Bund glatte Petersilie
- 120 g Pinienkerne
- 40 g Rosinen
- 1 Birne
- 6 EL Ajvar
- 3 TL Senf
- Salz und Pfeffer
- Olivenöl
- Butter
- Reis
Sauce:
- 1500 g reife Tomaten
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 TL Thymian
- 1 handvoll frische Basilikumblätter
- 1 handvoll getrocknete Curryblätter
- 2 EL Olivenöl
- 150 ml Rotwein
Zubereitung:
Die Putenschnitzel flach klopfen. Ich lege sie dazu in Folie ein damit nichts wegspritzt und ich kräftiger klopfen kann.
Die Birne schälen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Die Pinienkerne mit etwas Butter in einer kleinen Pfanne anrösten. In eine Schüssel das Ajvar, die Pinienkerne, die Birnenwürfelchen, den Senf und die Petersilie geben. Verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die geklopften Putenschnitzel auslegen und die Masse darauf gleichmäßig verteilen und verreiben. Anschließend einrollen und verschnüren. Wir nehmen inzwischen lieber einen Kochfaden anstelle von Spießen. Damit lassen sich die Rouladen, wie wir finden, besser in der Pfanne wenden.

Die gewaschenen Tomaten würfeln. Die Zwiebel, den Knoblauch und das Basilikum klein hacken. Thymian, Curryblätter mörsern, bzw. fein zerreiben.
In einem Topf die Zwiebel und den Knoblauch mit 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Dann die gewürfelten Tomaten dazugeben und einkochen lassen. Nach ca. 10 Minuten den Rotwein und die Thymian-Curryblätter-Mischung dazugeben. Kräftig pfeffern und etwas salzen. Alles miteinander einkochen lassen.
In einer großen Pfanne den Boden mit Olivenöl bedecken. Sobald das Olivenöl heiß ist, die Rouladen hinein legen und auf beiden Seiten kurz anbraten.

Überschüssiges Olivenöl abgießen und jetzt die Tomatensauce über die Rouladen geben. Zum kochen bringen und in der Sauce die Rouladen ca. 15 Minuten kochen lassen. Die Sauce sollte dabei ein wenig eindicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Parallel den Reis kochen und alles zusammen servieren.