Galinha no molho de amendoim - Hähnchen in Erdnuss-Sauce

Da schnappt mein Kochbanause im Radio einfach so beiläufig eine Bemerkung zu Hähnchen in Erdnuss-Sauce auf und was stand auf der Wunschliste fürs Wochenende - eben selbiges. Wenn es dann auch noch so lecker schmeckt, warum nicht - erspart das grübeln und Rezeptestöbern ;-).

Hähnchen in Erdnuss-Sauce

Zutaten für 4 Personen:

  • 6 Hähnchenbrustfilets
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • frischen Ingwer (ca. 2 cm)
  • 2 TL Tymian
  • 110 g Erdnussbutter mit Stückchen (Crunchy)
  • 4 EL Öl (neutral)
  • Salz
  • ca. 200 ml Weißwein
  • 250 g Reis

Zutaten für die scharfe Tomatensauce:

  • 6 mittelgroße Tomaten
  • 3 Peperoni
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl

Hähnchen in Erdnuss-Sauce - ZubereitungZubereitung:

Die Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 2 x 2 cm). Die drei Zwiebeln und die 4 Knoblauchzehen klein hacken. Den Ingwer schälen und ebenfalls sehr klein hacken. Tymian, das Öl und etwas Salz dazugeben, vermischen und die Hahnchenbrustfiletstücken untermischen. Abgedeckt rund 2 Stunden ziehen lassen.

Nach den zwei Stunden die Tomaten in heißem Wasser abbrühen und anschließend die Haut und den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Peperoni entkernen und feinhacken. Bei milden Peperoni ruhig ein paar Kerne dabei lassen, da die Sauce durchaus scharf sein soll. Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken.

Den Knoblauch und die Peperoni im Öl anbraten und nach ein paar Minuten die Tomatenwürfel dazugeben und das ganze einköcheln lassen.

Die Hähnchenbrustfiletstückchen samt Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Marinade in einer beschichteten Pfanne anbraten bis die Stückchen leicht Farbe angenommen haben. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In die selbe Pfanne 200 ml Weißwein geben und etwas verköcheln lassen damit der Alkohol verdampft. Dann die Erdnussbutter dazugeben und gut verrühren. Die Sauce sollte schön sämig werden. Wir haben noch rund 150 ml Wasser nach und nach dazugeben. Dann wieder die Hähnchenbrustfilets dazugeben und noch kurz in der Sauce erwärmen.

Parallel den Reis kochen.

Die scharfe Tomatensauce am besten dazu reichen, damit jeder soviel dazu nehmen kann wie er möchte. Zuerst waren wir ob der Kombination ja etwas skeptisch - aber die scharfe Sauce passte erstaunlich gut zu dem Hähnchen in der Erdnusssauce.

Erstellt von Biene am 30.06.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Rübli-Rösti mit Salat

Da ist man nur zwei Tage in der Schweiz und schon bestimmen die Schweizer unseren Speiseplan <g>. Rösti essen wir sonst eigentlich nur ab und an als Beilage im Restaurant - in der Schweiz wird daraus eine richtige Hauptmahlzeit gezaubert. Schweizer Rösti scheinen sich auch in der Form von unseren, hier meist flachgedrückten Rösti, zu unterscheiden. Klar, das wir unbedingt ausprobieren mussten, ob es uns zu Hause auch gelingt. Rezepte gibt es ja sowohl mit rohen als auch gekochten Kartoffeln - wir haben uns für rohe Kartoffeln entschieden und werden es auch beibehalten. Nur schnell muss man beim raspeln sein - die Kartoffeln werden leider verdammt schnell braun.

Rübli-Rösti

Zutaten für 3 Personen als Hauptgericht:

  • 800 Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • 80 g Appenzeller
  • 5 Schalotten
  • 1-2 EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch für die Garnitur

Zubereitung Rübli-RöstiZubereitung:

Karotten schälen und grob raspeln. Den Käse fein reiben. Die Schalotten würfeln. Schnittlauch in kleine Stücke schneiden. Jetzt die Kartoffeln schälen und kurzzeitig in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen, damit die Kartoffel vor dem Raspeln nicht schon braun anlaufen. Sobald alles vorbereitet ist, die Kartoffeln aus dem Wasser nehmen und gut abtrocknen. Dann sofort grob raspeln.

Parallel in einer großen beschichten Pfanne 1 Eßlöffel Butterschmalz schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Geraspelte Kartoffeln und Karotten dazugeben und vermischen, evtl. noch etwas Butterschmalz dazugeben.

Das unkompliziert an dieser Zubereitung - das Rösti darf ruhig zerfallen. Also einfach immer wieder mischen, damit es nicht anbrennt. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach rund 10 Minuten den Käse über die Karotten-Kartoffelmischung geben und gut untermischen. Jetzt die Masse immer wieder wenden und platt drücken. In der Schweiz wurde das Rösti als “Rolle” serviert. Wir haben daher zum Schluß portioniert und dann einfach die Stücke “gefaltet” in dem wir einen Teil umgeklappt haben. Zusammen mit einem Salat ist es eine tolle vegetarische Hauptmahlzeit :o).

Erstellt von Biene am 09.05.2008 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Bärlauch-Capellini

Baerlauch-Capellini

Eigentlich wollte ich ja Bärlauch im Wald sammeln - doch irgendwie war da keiner. Naja, Bärlauch auf dem Markt zu kaufen ist aufgrund der fehlenden Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zwar nicht so spannend, aber lecker alle mal ;o).
Bärlauch-Capellini Da die Bärlauch-Sauce einen sehr feinen Geschmack hat, passen sehr dünne Spagetti, sogenannte Capellini (übersetzt heißt es wohl soviel wie dünnes Haar) prima dazu.

Zutaten für zwei hungrige Personen:

  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 150 g Bärlauch
  • 100 ml Weisswein
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung: Bärlauch waschen, trockenschütteln und die Stiehle der Bärlauchblätter abschneiden. Dann die Blätter in Streifen schneiden. Zwiebel fein würfeln. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und gut einköcheln lassen. Dann die Sahne und die Milch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zusammen nochmals köcheln lassen. Parallel die Capellini in Salzwasser al dente kochen. Sobald die Sauce sämig wird den Bärlauch dazugeben und gut unterrühen. 3-4 Minuten später die Nudeln dazugeben, gut verrühren und noch etwas miteinander ziehen lassen. Das war es schon. Ein schnelles aber sehr leckeres Gericht.

Erstellt von Biene am 03.05.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Coq d’Orange

Es sollte mal wieder ein schnelles Gericht werden und Hühnchen mit Orangensauce versprach eine schnelle Zubereitung. Mit einer Rezeptgrundlage für “Huhn a l’orange” legten wir los und es ging eigentlich auch alles super flott. Allerdings waren die Hähnchenteile für meinen Geschmack nicht cross genug und um ehrlich zu sein auch noch nicht völlig durchgegart. Daher haben wir aus dem Pfannengericht kurzerhand schnell noch ein Ofengericht gezaubert. Und ich würde es wieder tun, da das gemeinsame schmoren von Reis, Sauce und Hähnchen im Backofen dem Gericht noch einen ganz besonderen Kick gab. Leider haben wir die Kochbanausenvariante vor lauter Hunger nicht mehr im Bild festgehalten ;o).

Coq d’orange

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Huhn (ca. 1700 g)
  • 50 g Butter
  • 3 cm Ingwer
  • 30 g Zucker
  • 4 TL scharfer Senf
  • 1-1,5 TL Zimt
  • 20 g Mehl
  • 400 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 400 ml Weisswein
  • 250 g Reis

Zubereitung:

Den Hahn waschen und mit Küchenkrepp trockentupfen und in 5-6 Teile zerteilen. Den Ingwer schälen und sehr fein hacken. Orangen auspressen.

In einer großen Pfanne die Butter schmelzen und die Hähnchenteile darin von beiden Seiten anbraten damit sie etwas Farbe bekommen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Das Fett bis auf einen minimalen Rest aus der Pfanne abgießen und in der selben Pfanne den Ingwer kurz andünsten.

Den Senf, Zucker und Zimt dazugeben und unter rühren karamellisieren lassen (1-2 Minuten). Mit dem Orangensaft und dem Weißwein ablöschen. Jetzt das Mehl unter kräftigem Rühren dazugeben damit es nicht klumpt und ggf. einfach mit dem Pürierstab kräftig verquirlen. Jetzt die Hähnchenteilen in die Sauce legen und rund 40 Minuten schmoren lassen.

Wichtig dabei: Die Hähnchenteile wenden, damit sie wirklich durch und durch garen können.
Parallel Reis kochen.

Coq d’orange Zubereitung

Oder noch etwas Zeit investieren und die Kochbanausen-Jam-Jam-Variante ausprobieren:

Den Reis nicht ganz fertig kochen. Die Hähnchenteile aus der Pfanne nehmen, die Sauce in einen Topf gießen und auf ganz kleiner Flamme warmhalten. Die Hähnchenteile wieder in die Pfanne geben (die Pfanne sollte ofenfest sein). In die Mitte den Reis legen und mit etwas Orangescause übergießen. Rund 30 Minuten bei 180° Grad (vorgeheizt) gemeinsam schmoren lassen. Evtl. den Reis zwischendrin wenden und noch etwas Sauce dazugeben und evtl. auch über die Hähnchenteile etwas Sauce geben falls sie drohen zu dunkel zu werden oder etwas abdecken. Sobald alles schön knusprig ist Reis und Hähnchen auf den Tellern anrichten und mit der superleckeren Sauce übergießen.

Erstellt von Stefan am 11.04.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Jacobsmuscheln mit Pastinakengemüse

Da wir eher ländlich leben sind ausgefallene und vor allem frische Zutaten oft nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Daher verschlägt es uns ab und zu in die leider etwas entfernt liegende Metro. Der letzte Beutezug hat uns frische Jacobsmuscheln beschert, die wir bisher nur vom Namen her kannten. Pastinaken hätten wir vermutlich auch hier bekommen, da wir das Gemüse aber beide auch noch nicht kannten wurde es direkt gleich mit eingepackt und zu einem gemeinsamen Gericht verarbeitet.

Beides gab’ es bei uns aber nicht zum letzten Mal. Die Jacobsmuscheln waren super zart und geschmacklich schon irgendwie etwas besonderes.

Jacobsmuscheln mit Pastinakengemüse

Zutaten für 3 Personen:

  • 9 Jacobsmuscheln
  • ca. 500 g Pastinaken
  • 2 Möhren
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 120 ml Sahne
  • etwas frischen Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer
  • Butter
  • Butterschmalz
  • Beilage z.B. Spagetti


Zubereitung:

Die Pastinaken und Möhren schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Den Apfel ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden. In eine Pfanne etwas Butterschmalz geben und schmelzen, die Zwiebeln darin kurz glasieren und dann die Karotten und kurz drauf die Pastinaken dazugeben. Nach 5 Minuten den Apfel dazugeben und die Sahne. Gut vermischen und bissfest garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jacobsmuscheln mit Pastinakengemüse

Die Jacbosmuschel ggf. etwas mit Küchenkrepp abtupfen. In einer Pfanne Butter zum schmelzen bringen, ein paar Spritzer Zitrone in die Butter geben und dann die Jacobsmuscheln in die Pfanne setzten und von beiden Seiten kurz anbraten. Unsere waren glaube ich perfekt - warm, leicht angebraten und super zart. Wenn man die Muscheln zu lange brät, werden sie anscheinende gummiartig von der Konsistenz, also lieber kürzer als zu lang. Bei uns müssten es so 2 Minuten pro Seite gewesen sein. Unsere Nudeln sahen zwar nett aus, aber mir war es zuviel Nudel - Spagetti No1. denke ich hätten besser gepasst.

Erstellt von Biene am 07.04.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Bubaspitzla (Schupfnudeln) mit Kraut

Oder heißt es Bubaspitzle oder einfach Bubespitzle? Vermutlich gibt es noch einige Namen mehr für die kleinen “Kartoffelteiglinge”, aber zuhause hießen sie Bubaspitzla und wurden nie selbst gemacht.

Seit heute habe ich eine Ahnung warum: Es ist zeitintensiv, nicht einfach und die Küche muss (zumindest bei uns) anschließend “generalsaniert” werden ;-). Nach dem die ersten beiden Versuche aus dem Teig Bubespitzle herzustellen gescheitert waren und wir schon kurz vor der Aufgabe standen, gelang es uns doch noch die richtige Vorgehensweise und Konsistenz herauszufinden und so sah unser Happy End aus:

Bubaspitzla (Schupfnudeln) mit Kraut

Nachtrag: Inzwischen habe ich den Tipp bekommen, das die Kartoffeln am Vortag, besser noch zwei Tage vorher gekocht werden sollten, da es die Verarbeitung um ein vielfaches erleichtert.

Zutaten für Bubaspitzla mit Kraut für 2 Personen
+ 2-3 Beilagenportionen zum einfrieren.

  • 1800 Kilo mehlige Kartoffeln
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Muskat
  • 250 g Mehl
  • Mehl zum formen
  • 2 kleine Eier
  • Butterschmalz
  • 500 g vorgekochtes Sauerkraut

Zubereitung:

Bubaspitzla (Schupfnudeln) mit KrautZuerst die Kartoffeln mit Schale kochen und 3-4 Stunden abkühlen lassen oder noch besser am Tag zuvor kochen.

Die abgekühlten Kartoffeln schälen und durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Die Kartoffelmasse mit Salz und Muskatnuss würzen, die Eier dazugeben und nach und nach das Mehl - alles gut miteinander verkneten.

In einem Topf Wasser zum kochen bringen.

Die Arbeitsfläche bemehlen und mit einem Löffel immer die gleiche Menge Teig entnehmen und daraus die bekannten kleinen Röllchen mit spitzen Enden formen. Da die Röllchen im Wasser größer werden, lieber etwas kleiner als zu groß formen. Portionsweise die Röllchen in das kochende Wasser geben. Wenn die Bubaspitzla aufsteigen noch etwas im Wasser ziehen lassen und dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in ein Sieb zum abtropfen geben.

Das beste Ergebnis erzielten wir in dem wir die Portionen jeweils auf dem Balkon rund 10 Minuten bei 5 Grad Außentemperatur abkühlen ließen.

Sobald die Bubaspitzla abgekühlt sind in einer Pfanne etwas Butterschmalz schmelzen lassen. Die abgekühlten Bubaspitzle dann in die Pfanne geben und sofort kräftig schwenken. Sofern noch Bubaspitzle aneinander klebten konnten wir sie so geschickt trennen und braten. Wir wiederholten die Vorgänge und haben die ersten Portionen nicht ganz fertig gebraten sondern vorher beiseite genommen und abkühlen lassen. Daraus wurden so zwei ordentliche Beilagenportionen zum einfrieren.

Währen dessen schon mal das Sauerkraut in einem Topf erwärmen.

Für das eigentliche Gericht haben wir die letzte Portion Bubespitzle goldbraun gebraten und zum Schluss das Sauerkraut dazugeben. Zusammen haben wir es noch kurz in der Pfanne geschwenkt und dann serviert. Am Ende hat sich der Aufwand gelohnt - aber ich bin doch froh jetzt erstmal einen kleinen Vorrat zu haben.

Ob das mit dem abkühlen übrigens immer sein muss wissen wir nicht - bei uns wären ohne den Zwischenschritt die Bubespitzle in der Pfanne festgeklebt. Falls jemand noch Tipps hat - gerne her damit, vielleicht gehts ja doch einfacher ;o).

Erstellt von Biene am 13.02.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Hähnchentopf mit Kichererbsen und Rosinen

Beim Blogstöbern bin ich die Tage über das marrokanische Gericht Tajine mit Huhn und Nüssen bei „genussmousse“ gestolpert. Es lass sich super lecker und musste daher - mit kleinen Änderungen - direkt ausprobiert werden. Eine Tajine bzw. Tagine, zugeben - den Begriff hatte ich noch nie gehört, ist anscheinend ein spezielles Gefäß der marrokanischen Küche. Wie genussmouse aber schön beschreibt, lässt sich das Gericht auch mit heimischen Kochutensilien prima zubereiten. Wie nah es am Original war werden wir vermutlich nie erfahren - aber egal, es schmeckte klasse und daher ein herzliches Dankeschön an genussmouse.

Hähnchentopf mit Kichererbsen und Rosinen

Zutaten für 6 Personen oder 3 bei großem Appetit:

  • 6 Hähnchenschenkel
  • 400 g Kichererbsen
  • 8 Schalotten
  • 120 g geschälte Mandeln
  • 25 g ganze Pistazien (wir hatten leider nur gehackte)
  • 100 g Rosinen
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 1 TL Zimt
  • 15 Kardamomsamen
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 frische rote Peperoni
  • 1 g gemahlener Safran
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Reis oder Couscous als Beilage

Zubereitung:

Am abend zuvor die Kichererbsen in eine Schale geben und mit reichlich Wasser auffüllen, da die Kichererbsen das Wasser aufsaugen und rund doppelt so groß werden. Am nächsten morgen das Wasser unbedingt weggießen, da sich darin jetzt ausgeschwämte, unverdauliche Giftstoffe befinden. In einem Topf mit frischem Wasser die Kichererbsen als erstes rund 50 Minuten auf kleiner Flame köcheln lassen.

Hähnchentopf mit Kichererbsen und Rosinen

Sofern keine geschälten Mandeln zur Hand sind, die ungeschälten kurz in heißem Wasser blanchieren und die Haut anschließend abpellen.

Die Schalotten schälen und halbieren. Die Peperoni waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Kardamomsamen und die Pfefferkörner in einem Mörser zerreiben, aber nicht zu fein.

In einer großen hohen Pfanne (mit Deckel) oder einem Topf die Hähnchenschenkel mit dem Olivenöl von beiden Seiten leicht anbraten. Dann die Schalotten und die Peperonistreifen dazugeben und kurz mitbraten. Als nächstes mit der Hähnchenbrühe übergießen und rund 15 Minuten auf mittlerer Flamme zugedeckt schmoren lassen. Anschließend die Gewürze untermischen und die Mandeln, Pistazien, Rosinen und Kichererbsen dazugeben und weitere 15 Minuten zugedeckt schmoren lassen.

Hähnchentopf mit Kichererbsen und Rosinen

Parallel Couscous oder Reis zubereiten.

Safran in etwas lauwarmen Wasser auflösen und darübergießen. Gegebenenfalls jetzt mit Salz und weiterem Pfeffer abschmecken. Beides war bei uns nicht notwendig da es bereits perfekt schmeckte. Nochmal rund 5-10 Minuten schmoren und anschließend mit dem Couscos oder Reis servieren und einfach schmecken lassen :o).

Erstellt von Biene am 11.02.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Beluga-Curry

Den Titel verdankt das Gericht diesmal den Belugalinsen, die uns vor kurzem in der Frankfurter Kleinmarkthalle angelacht haben und unbedingt mitgenommen werden wollten. Mal wieder ohne die geringste Ahnung was man damit anstellen kann. Eigentlich sind wir auch gar keine Linsenesser - abgesehen von Linsen und Spätzle, wie es sich für eine Schwäbin gehört ;o). Aber die rabenschwarzen kugeligen Linsen sahen einfach zu verführerisch aus.

Beluga-Curry

Bei Kochtopf Today haben wir dann direkt eine tolle Anregung für die Linsen gefunden und selbst Stefan - der Linsenskeptiker - fand es richtig klasse. Und Vegetarier lassen einfach die Pute weg - es schmeckt auch ohne Pute.

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Beluga Linsen
  • 2 Paprika (gelb und rot fürs Auge ;o)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Lauchstangen
  • 2 Putenbrustfilet
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL grüne Currypaste
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Stängel Zitronengras
  • 10 g frischen Ingwer
  • 20 cl Weisswein
  • 25 cl Kokosmilch
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Curry, bzw. Teasy’s Curry
  • 2 TL neutrales Öl

Zubereitung:

Die Belugalinsen kochen - unsere waren nach rund 15 Minuten bissfest und wir haben sie von der Platte genommen und das Wasser abgegossen, da wir keine weichen Linsen mögen.

Den Lauch und die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Die Paprikas in sehr feine Streifen schneiden. Den Knoblauch, den geschälten Ingwer und das Innere des Zitronengras sehr fein hacken. Die Koriandersamen und die Pfefferkörner mörsern.

Die Putenbrustfilet waschen und trockentupfen und in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm x 1 cm).

In einer großen Pfanne den Lauch, die Zwiebeln und die Paprika mit dem Öl andünsten. Mit Weißwein und der in etwas Wasser aufgelösten Gemüsebrühe ablöschen. Jetzt die Putenbrustfiletwürfel und die Kokosmilch dazugeben.

Beluga-Curry

Anschließend Knoblauch, Ingwer, Curry, die Currypaste und die gemörserte Gewürzmischung darunter geben und alles zusammen köcheln lassen. Abschmecken und zum Schluss das Zitronengras dazugeben und die Beluga-Linsen kurz darauf einfach nur noch unterheben (danach sollte es nicht mehr köcheln, da sonst die Linsen die Sauce einfärben).

Erstellt von Biene am 01.02.2008 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Knollenziest in Schalottensahne

Einkaufen im Frankreich ist einfach klasse - vor allem um Weihnachten herum bekommt man einen Eindruck davon, wie wichtig den Franzosen das Essen wirklich ist. Supermärkte verwandelt sich in wahre Schlaraffenländer und man möchte direkt loskochen. Vieles lässt sich nicht mitnehmen, aber die “Crosne du Japon” mussten wir unbedingt kaufen, obwohl oder vielleicht gerade weil wir nicht die leiseste Ahnung hatten was wir da kaufen und wie es sich zubereiten lässt. Zu Hause angekommen wurde natürlich sofort gegoogelt und es stellte sich heraus das wir Stachys, auch bekannt unter dem Namen Knollenziest mitgenommen hatten und nicht wie von mir befürchtet Raupen oder anderes Getier ;o).

Knollenziest in Charlottensahne

Knollenziest zeichnet sich durch einen sehr feinen leicht süßlich-kartoffeligen Geschmack aus. In der Schalottensahne-Sauce kamen die Stachys ausgesprochen gut zur Geltung. Schade, dass ich die ungewöhnlichen Knollen hier vermutlich nirgends bekomme.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 Knollenziest (bekannt auch unter Stachys oder Crosne du Japon)
  • 30 g Butter
  • 2 Schalotten
  • 125 ml Sahne
  • etwas Gemüsepulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Schalotten schälen und in sehr feine Ringe schneiden. Salzwasser aufsetzen und die Knollenzieste darin kurz blachieren.

Knollenziest in Charlottensahne Zubereitung

Parallel in einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Die blachierten Knollenzieste dazugeben und mit der Sahne aufgiesen. Etwas Gemüsebrühepulver dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einköcheln lassen.

Knollenziest in Charlottensahne Zubereitung

Die Knollenzieste dürfen ruhig noch etwas Biss behalten. Wir haben uns ausschließlich an den Knollen mit Sauce erfreut. Falls es also mal jemand sieht - ausprobieren lohnt sich :o).

Erstellt von Biene am 29.12.2007 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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