Rote Bete mit Meerrettich-Schafskäse-Füllung

Spontaneinkäufte sind manchmal die Besten. Bei unserem “fliegenden” Gemüsehändler habe ich aus einer Laune heraus Rote Beete mitgenommen. Um ehrlich zu sein: Ich habe Rote Bete noch nie zubereitet und sehr selten bisher gegessen. Frisch vermutlich sogar noch nie. Umso gespannter war ich auf den Geschmack. Dem Rezept Gefüllte Rote Bete bei Genial Lecker konnte ich dann einfach nicht wiederstehen. Da Stefan Meerrettich liebt, gabs bei uns das Rezept mit Meerrettich und ich kann es wärmsten damit empfehlen. Passt wirklich klasse zu dem Schafskäse und der Bete.

Rote Bete mit Meerrettrich-Schafskäs-Füllung

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 mittelgroße Rote Bete
  • 450 g Saure Sahne
  • 400 g Schafskäse
  • 5-6 TL frischer Meerrettich
  • 3 TL gerebelter Majoran
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz

Zubereitung:

Vorwarnung: Rote Bete färbt heftig. Eventuell ist es sinnvoll mit Handschuhen zu arbeiten. Aber in jedem Fall sollte man sich gegen Spritzer schützen.

In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen. Die Rote Beeten waschen und im Wasser garen. Nach ca. 45 Minuten habe ich meine herausgenommen - sie waren noch nicht ganz weich, da ich Sorge hatte sie könnten beim aushöhlen zerfallen.

Rote Bete mit Meerrettrich-Schafskäs-Füllung

Die Beten auf einer Seite abschneiden, so dass man sie aushöhlen kann und sie anschließend in eine Form stellen kann. Bei Aushöhlen vorsichtig sein, damit die Hülle unbeschädigt bleibt. Anschließend die Haut entfernen.

Den Inhalt der Beten klein würfeln. Meerrettich schälen und fein reiben. Schafkäse abtropfen lassen und zerbröseln und in die Saure Sahne zusammen mit dem Majoran, dem Meerrechttich und den Betewürfeln geben. Knoblauch schälen und fein hacken. In die Masse geben, alles gut verrühren und mit Salz abschmecken.

Die Beten mit der Füllung befüllen und in eine feuerfeste Form stellen. Die restliche Füllung um die Beten legen.

Im vorgeheizten Backofen (180° Umluft) ca. 30 Minuten überbacken. Bei uns gab es selbstgebackenes Brot dazu.

Jetzt weiß ich zum einen, das frische Rote Beete richtig lecker schmeckt und zum anderen das man am nächsten Tag bei der Morgentoilette nicht erschrecken darf. Rote Bete färbt wirklich alles rot <g>.

Erstellt von Biene am 18.02.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Möhren-Schwarzwurzel-Gratin

Lustig sehen sie aus: Schwarzwurzeln. Bisher habe ich ihnen trotzdem nie Beachtung geschenkt. Aber beim letzten Einkauf bin ich doch davor stehen geblieben. Das Rezept auf der Verpackung machte es mir leicht, die Wurzeln - auch Winterspargel genannt, die ich so gar nicht kannte einfach mitzunehmen. Aber ich hatte mich zu früh gefreut - das Rezept war nicht wirklich durchdacht. Tipps wie man mit Schwarzwurzel am besten umgeht, gab es leider auch keine - eigentlich ein schwaches Bild.

Möhren-Schwarzwurzel-Gratin

Naja, inzwischen weiß ich das man zum waschen der Schwarzwurzeln besser Handschuhe anzieht, da sonst die Hände anschließend durch den austretenden Milchsaft ziemlich kleben. Oder man macht es sich einfach und lässt die Wurzeln im Wasser mit Essig ca. 20 Minuten kochen und schreckt sie anschließend ab. Danach kann man angeblich die Haut ganz leicht entfernen.

Aber egal - geschmeckt hat es trotzdem :o).

Zutaten für 2 Personen:

  • 750 g Schwarzwurzeln
  • Essig
  • 500 g Möhren
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 EL Senf
  • 50 ml Schlagsahne
  • 2 Eigelb
  • 100 ml Apfelsaft
  • 100 g Emmentaler
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Knoblauch schälen und fein hacken. Von dem Käse 4-5 dünne Scheiben abschneiden und den Rest fein reiben. Schwarzwurzeln schälen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden (Achtung der Milchsaft macht Flecken und klebt ). In einen Topf ca. 3 EL Essig geben und die Wurzeln darin bissfest garen (ca. 5-8 Minuten). Die Möhren schälen, in Scheiben schneiden und im Salzwasser blanchieren (auch sie sollten noch Biss haben). Anschließend im selben Wasser auch die Lauchzwiebeln kurz blanchieren.

Den Senf, die Sahne, die beiden Eigelb und den Apfelsaft in eine Schüssel geben und im heißen Wasserbad (aber nicht über 60 Grad) schaumig schlagen. Zum Schluss Knoblauch und Käse unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In eine feuerfeste Form abwechslungsweise die Möhren, die Schwarzwurzeln und die Lauchzwiebeln geben. Jetzt die Sauce gleichmäßig darüber verteilen und die Scheiben obenauf legen.

Im vorgeheizten Backofen (225°C) rund 20 Minuten gratinieren.

Erstellt von Biene am 30.01.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Wirsingtarte mit Hack

Und manchmal kann man einfach nicht anders und lässt sich doch von einem Fernsehkoch verführen ;o). Diesmal war es Lafer mit seiner „Wirsingtarte mit Lammhack“ aus „Lafer : Einfach lecker“. Lamm bekommt man hier leider nur auf Vorbestellung daher gab es die Tarte bei uns mit Rinderhack. Aber ich glaube dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan - die Wirsingtarte war wirklich lecker. Beim nächsten Mal werden wir vermutlich auf den Käse verzichten, da die Füllung selbst so klasse schmeckt, das der Käse sie fast etwas erschlägt.

Wirsingtarte mit Hack

Zutaten für 4 Personen und eine 28er Springform:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 Quark
  • 1 Ei
  • 125 g Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Butter für die Form
  • Klarsichtfolie

Für die Füllung:

  • 1 Wirsingkopf (ca. 600-700 g)
  • 1 EL Natron
  • 300 g Rinderhack
  • 100 g Bauchspeck
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butterschmalz
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 3 Eier
  • 300 ml Sahne
  • 100 g Käse (sollte kein zu kräftiger sein, damit der Wirsing nicht untergeht)

Zubereitung:

Die Butter rund 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank stellen, damit sie weich wird.

Aus den Zutaten Mehl, Quark, Ei, Wasser, Butter, Salz einem glatten Teig kneten und in Folie einwickeln. Rund 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Währenddessen die äußeren Wirsingblätter des Wirsingskopfes entfernen und die Blätter abtrennen. In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen, 1 EL Natron dazugeben und die Blätter darin kurz blanchieren. Anschließend sofort in kalten Eiswasser tauchen und abschrecken. Durch das Natron und das abschrecken behält der Wirsing sein herrlich grüne Farbe. Die Blätter anschließend sehr gut auf Küchenpapier abtrocknen lassen und dann in feine Streifen schneiden.

Knoblauch fein hacken. Bauchspeck sehr fein würfeln. Die Schalotten klein schneiden. Käse reiben.

Wirsingtarte mit Hack

In einer Pfanne Butterschmalz schmelzen, den Bauchspeck darin etwas anbraten. Das Rinderhack dazugeben und gut anbraten. Dann den Knoblauch und die Zwiebeln dazugeben. Mit Pfeffer und Salz würzen und noch etwas zusammen garen. Zum Schluss noch den Wirsing dazugeben und gut untermischen.

Jetzt die Springform mit Butter einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Auf der Küchenplatte eine Klarsichtfolie auslegen und bemehlen. Teig darauf geben und eine ebenfalls bemehlte zweite Folie oben auflegen. Jetzt kann der recht weiche Teig prima ausgerollt werden. Sobald er die richtige Größe für die Form hat in die Form geben und überflüssigen Rand abschneiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstehen, damit er keine Blasen wirft.

Die Sahne mit den drei Eiern verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Hackfleisch-Wirsingmischung jetzt in die Form geben, gleichmäßig verteilen und die Sauce ebenfalls gleichmäßig darüber gießen. Den Käse oben drauf streuen.

Im vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze (160°C) rund 40 Minuten backen. Anschließen herausnehmen und die Tarte kurz ruhen lassen - auch wenn es schwerfällt ;o).

Erstellt von Biene am 28.01.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Puerco Pibil (nach Robert Rodriguez)

Robert Rodriguez ist nicht nur ein guter Regisseur, er ist auch Filmmusik-Komponist (Sin City, Spy Kids, SharkBoy And LavaGirl, …). Vielleicht war meine Passion für Filmmusiken (Scores) der Grund dafür, warum mich der Kommentar von zeta sofort elektrisierte, als ich ihn las. Sie machte mich auf dieses Video von der DVD “Irgendwann in Mexico” aufmerksam. Dort zeigt Rodriguez, wie er in seiner Küche ein Rezept mit Annatto-Samen zubereitet. Angeblich ein echtes mexikanisches Kultrezept: Puerco Pibil.

Ganz besonders der Ende des Videos macht die Sache interessant: Dort hält das stundenlang gegarte Fleisch selbst einer beiläufigen Penetration mit einer Gabel nicht mehr Stand, so zart ist es.

Ich musste einfach wissen: Handelt es sich um eine Hollywood-Rezept-Inszenierung? Oder ist Puerco Pibil tatsächlich ein Geschmackserlebnis ganz besonderer Art? Das ganze Abenteuer begann mit der Zutatenliste…

Puerco Pibil …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 14.01.2008 | (10) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Krabben-Spinat-Topf

Lange ist es her, das wir bei einem Italiener eine Vorspeise mit Krabben, Spinat und Dill gegessen haben. Aber sie war so lecker, das wir uns heute noch daran erinnern. Als wir heute bei Kochschlampe über Pimp my Fertigfutter gestolpert sind hat uns das Gericht stark an den Krabben-Spinat-Topf von einst erinnert und wir mussten unbedingt probieren, ob wir ihn inzwischen nicht nachgekocht bekommen. Verdammt nah waren wir dran - nur die Konsistenz war etwas anders, aber dennoch schmeckte es bereits sehr lecker.

Krabben-Spinat-Topf

Zutaten für 2 Personen:

  • 225 g Tiefkühl-Spinat (Blätter)
  • 250 g Krabben
  • 2 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Sahne
  • 75 g Butter
  • 3 cl Weinbrand
  • 2,5 TL getrockneter Dill (frischer ist besser)
  • 6 TL mittelscharfer Senf
  • 60 g junger Gouda

Zubereitung:

Schalotten schälen und würfeln. Knoblauch schälen und sehr fein haken. Käse reiben.

Butter im Topf schmelzen lassen. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. Den aufgetauten Spinat dazugeben und mit dem Weinbrand ablöschen.

Krabben-Spinat-Topf

Die Gemüsebrühe, den Senf und den Dill dazugeben und alles miteinander verköcheln. Dann die aufgetauten Krabben und die Sahne dazugeben. Die Hälfte des Käses unterrühren und in zwei Suppenschüsseln geben. Den restlichen Käse oben auf streuen und rund 10 Minuten im 200°Grad heißen Backofen überbacken. Am besten mit frischem Baguette servieren :o).

Falls das Gericht übrigens jemanden bekannt vorkommt - Tipps sind willkommen :o).

Erstellt von Biene am 11.01.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Rosenkohl-Speck-Quiche

Eigentlich mag ich keinen Rosenkohl, aber Stefan liebt ihn. Also habe ich mich zum heutigen Gericht hinreißen lassen - man kann ja nie wissen, vielleicht mag man es ja plötzlich doch. Um es vor weg zu nehmen - ich mag Rosenkohl immer noch nicht - aber Stefan war glücklich :o).

Rosenkohl-Speck-Quiche

Zutaten für eine 26er Springform:

  • 200 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • 900 g Rosenkohl
  • 150 g durchwachsenen Speck
  • 1 große Zwiebel
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Gratinkäse
  • 2 Muskatnussblüten (1-2 TL Pulver)
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Butter

Zubereitung für den Teig:

Mehl, Butter, Salz und 1 Ei in eine Schüssel geben und zu einem Mürbteig verarbeiten oder von der Küchenmaschine verarbeiten lassen ;o).
Anschließend 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Zubereitung Füllung:

Zwiebel schälen und klein hacken. Speck fein Würfeln. Den Rosenkohl putzen, waschen und den Strunk einritzen (so gart der Rosenkohl gleichmäßiger). Rosenkohl kurz in kochendem Salzwasser blachieren und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken.

In einer kleine Pfanne den Speck auslassen, die Zwiebeln dazu geben und glasig dünsten.

Parallel die restlichen 3 Eier mit der Sahne und dem geriebenen Gratinkäse verquirlen. Muskatnußblüten fein mörsern und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer keine Muskatnußblüten hat, kann auch Pulver verwenden. Die Blüte hat den Vorteil feiner zu schmecken.

Rosenkohl-Speck-Quiche

Die Springform mit Butter ringsum gut einfetten. Jetzt den Teig ausrollen, in die Springform legen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Auf den Teig gleichmäßig die Rosenkohlrößchen geben, darüber das Speck-Zwiebelgemisch verteilen und anschließen die Ei-Sahne-Käsemischung gleichmäßig darüber gießen und verteilen.

Im Backofen (200° Grad) und 40-50 Minuten backen. Evtl. zwischendrin mit einer Alufolie abdecken damit die Quiche oben nicht zu dunkel wird. Noch gut warm servieren.

Erstellt von Biene am 09.01.2008 | (7) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Winterliches Schmorgemüse mit Maronen

Erst vor kurzem gab es bei uns zum ersten Mal Gemüse und Maronen, im Ofen geschmort. Nachdem ich in der Zwischenzeit entdeckt habe, dass vakuumverpackte Maronen viel praktischer und günstiger sind als frische Maronen (kein Ausschuss, nichts ist faulig, plus: ganzjährig verfügbar), gab es heute das nächste Maronen-Ofenblech. Auch beim zweiten Mal wieder erstaunlich: Das Gemüse lässt sich im Ofen sehr einfach und lecker zubereiten.

Auf dem Foto (ganz unten) sieht man zwar noch Putenstreifen, im Rezept haben wir die Pute aber bereits weggelassen. Das Gemüse und die Maronen entwickeln einen so kräftigen Geschmack, dass die Pute hier völlig untergeht und man gut auf sie verzichten kann.

Winterliches Schmorgemüse

Diesmal wurde zusammen geschmort:

Zutaten für 3-4 Personen:

  • 5 kleine festkochende Kartoffeln
  • 2 große Möhren
  • 2 große Äpfel
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Paprika
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 200 g Maronen
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 6 kleine Tomaten (nicht Cocktail)
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • 50 ml Olivenöl
  • 200 g Camembert

Zubereitung:

Backblech mit etwas Olivenöl einfetten. Kartoffel schälen und würfeln (ca. 1×1 cm). Äpfel waschen und ungeschält in Streifen schneiden. Paprika waschen und in dünne Streifen schneiden. Zucchini waschen, halbieren und in ca.1 cm dickes Scheiben schneiden. Karotten schälen und würfeln (ca. 1,5 x 1,5 cm). Knoblauchzehen schälen. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Tomaten waschen und halbieren. In das Olivenöl Tymian und Oregano geben und verrühren. Orangensaft auspressen. Camembert halbieren und in Stücke schneiden.

Winterliches Schmorgemüse

Bis auf die Tomaten, den Orangensaft und den Camembert alles zusammen gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Pfeffern und Salzen und mit dem Kräuter-Olivenöl-Mischung beträufeln.

Backofen auf 200° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Blech in der mittleren Schiene einschieben. Nach ca. 30 Minuten das ganze mit dem Orangensaft übergießen und die halbierten Tomaten mit der Schnittkante nach unten oben auf verteilen. Weitere 10 Minuten bei 180° Grad garen. Danach den Camembert mit der weißen Seite nach unten oben auflegen. Sobald der Käse geschmolzen ist kann serviert werden.

Erstellt von Biene am 04.01.2008 | (5) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Topinambur-Parmesan-Auflauf

Vor kurzem haben wir auf einem Einkaufsstreifzug in Frankreich nicht nur Knollenziest entdeckt sondern auch Topinambur, auch Erdapfel oder Ross-Erdäpfel genannt . Mitgenommen haben wir die Knolle eigentlich nur, weil wir auch Topinambur bisher nicht kannten.

Topinambur-Parmesan-Auflauf

Beim stöbern im Web bin ich dann über das Garten-Kochevent: Topinambur gestolpert. Auf einer weiteren Seite erfährt man eine ganze Menge über die Knolle, so auch das Topinambur kalorienarm, gesund und besonders gut für Diabetiker geeignet ist. Auf Barbaras-Spielwiese habe ich dann das heutige Rezept, ursprünglich von Jamie Oliver kreiert, entdeckt. Woooow - danach überlege ich tatsächlich im Frühjahr Topinambur bei uns im Garten anzupflanzen.

Topinambur-Parmesan-Auflauf

Zutaten für 4 Personen:

  • 850 g Topinambur
  • 200 ml Crème fraîche
  • 100 ml Sahne
  • 1 Zitrone
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 3-4 TL getrockneter Thymian
  • 200 g Parmesan
  • 60 g frische Semmelbrösel
  • etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Topinambur waschen, abbürsten und in ca. 4 mm breite Scheiben schneiden. Zitrone auspressen. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Parmesan fein reiben.

Backofen auf 220° Grad vorheizen (Umluft).

In eine große Schüssel den Zitronensaft, Crème fraîche, die Knoblauchzehen, die Sahne, 3/4 des Parmesans und 3 TL geriebenen Thymian geben. Vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Topinambur dazugeben und gut unterrühren. Die Masse in eine Auflaufform geben.

Topinambur-Parmesan-Auflauf

Die Semmelbrösel, den restlichen Parmesan und noch ein TL Thymian zusammenrühren und etwas salzen und pfeffern. Dann über die Topinamburmasse gleichmäßig verteilen.

Mit Alufolie abgedeckt rund 45 Minuten im Ofen garen lassen. Danach die Alufolie entfernen und nochmal rund 10 Minuten im Ofen lassen, damit sich oben eine Kruste bildet.

Unsere Topinambur waren nach der Zeit noch recht fest - denke weitere 10 Minuten im Ofen und es wäre perfekt gewesen. Die Kombination Parmesan und Thymian passt auf jeden Fall prima zur Topinambur.

Erstellt von Biene am 31.12.2007 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Gefüllte Paprika

Kaum vorstellbar: Aber bis vor rund einem halben Jahr konnte man mich mit Paprika in jeglicher Form jagen. Warum? Denke es lag einfach am intensiven Geschmack. Aber irgendwie habe ich mich in letzter Zeit mit kleinen “Kochschritten” an Paprika rangetastet und finde Paprika inzwischen klasse. An gefüllte Paprika habe ich mich allerdings bisher nicht rangewagt, obwohl Stefan es gerne isst. Heute war es dann aber soweit - ich wollte wissen, ob ich wirklich zum Paprikaesser geworden bin. Und siehe da - die gefüllte Paprika war richtig lecker.

Gefüllte Paprika …lies die komplette Story »

Erstellt von Biene am 16.12.2007 | (5) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Kaiserschmarrn

Ob es an der Jahreszeit liegt? Plötzlich haben wir Lust auf Gerichte die so richtig mächtig aber dafür auch sau lecker sind. Kaierschmarrn gehört irgendwie auch in die Papp-Satt-Kategorie… ;o). Die Kaiserschmarrn-Variante von Fool for Food den Schmarrn in den Backofen zu stecken bevor er in die Pfanne kommt kannte ich noch nicht und musste sie daher direkt ausprobieren. Die Variante ist klasse, den der Teig wird so besonderst luftig oder wie heißt es so schön “fluffig”…

Kaiserschmarrn

Zutaten für rund 4 Personen zum satt essen:

  • 80 g Rosinen
  • Rum zum einlegen für die Rosinen
  • 8 mittelgroße Eier
  • 500 ml Milch
  • 250 g Mehl
  • 100-150 g Zucker
  • Salz
  • 100 g Butter
  • Butter zum einfetten

Zubereitung:

Am besten am Tag zuvor die Rosinen in Rum einlegen. Unsere waren nicht ganz bedeckt, dafür haben wir sie zwischendrin immer mal wieder umgerührt.

Eier trennen. Das Eiweiß und 50 g des Zuckers mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit der Milch und dem Vanillezucker verrühren und das Mehl unterrühren. Unter die Masse den Eischnee heben.

Die Masse in eine mit Butter gefettete Ofenform geben (unsere ist 29 x 42 cm). Oben auf die Rum-Rosinen streuen.

Im vorgeheizten Backofen (220° Grad) rund 10-15 Minuten backen. Herausnehmen und mit zwei Gabeln in kleine Stücke “reißen”.

Kaiserschmarrn

In einer großen Pfanne rund 100 g Butter schmelzen lassen. Schmarrnstücke in die Pfanne geben und knapp 100 g Zucker (je nachdem wie süss man es mag) über den Schmarrn rieseln lassen und karamellisieren.

Wer möchte kann zum Schluss den Schmarrn mit Puderzucker bestreuen. Prima dazu passt Vanilleeis oder Apfelmus.

Wir haben auf den Puderzucker verzichtet und bei der zweiten Postion sogar auf das Vanilleeis, da der Schmarrn auch so super lecker war.

Erstellt von Biene am 27.11.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Schwäbische Käsespätzle

Nachdem ich mich bereits als Schwäbin geoutet habe, kann ich jetzt ja auch zugeben das eines meiner absoluten Lieblingsgerichte die Schwäbischen Käsespätzle sind. Aber natürlich nur, wenn die Spätzle nicht aus der Packung kommen. Und nachdem ich mir die Tage ja seit langem mal wieder die Mühe gemacht habe und Spätzle geschabt habe, gab es natürlich auch direkt Käsespätzle mit g’schmelzte Zwiebeln. Und lecker wars… :o))

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Erstellt von Biene am 20.11.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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