Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?
Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig.
Zutaten Füllung (Partymenge für etwa 30-35 Stück):
- 400g Hähnchenbrust
- 6 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Peperoni (rot)
- 1 Paprika (gelb)
- 50g Rosinen
- 100 ml Weisswein
- 250g passierte Tomaten
- 1 Bunde Petersilie
- 1 TL Kreuzkümmel
- 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
- Öl, Salz
Zutaten Teig:
- 500g Weizenmehl 405
- 100g Schweineschmalz
- 1 Eigelb
- 2 TL Backpulver
- 50 ml Wasser
- 100 ml Weisswein
- 1 TL Salz
Zubereitung der Füllung:
Die Füllung haben wir am Vortag hergestellt und über Nacht kalt gestellt. Das ist nicht unbedingt notwendig, lässt die Zutaten jedoch noch besser durchziehen.
Zunächst wird das Hähnchenfleisch langsam durchgegart und zum Abkühlen beiseite gestellt. Es sollte nicht anbräunen.
Alle Gemüsezutaten in feine Würfel schneiden. Auch die Rosinen fein hacken. Den Kreuzkümmel im Mörser mahlen und mit dem Papkrikapulver vermischen.
Paprika-, Knoblauch- und Peperonistücke in einer Pfanne scharf anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Anschließend die Rosinen hinzu geben und das ganze erneut kurz aufkochen lassen.
Die passierten Tomaten hinzu geben und die Gewürzmischung unterrühren. Auf mittlerer Hitze alles eine Weile einkochen lassen.
Das abgekühlte Hähnchenfleisch in Scheiben schneiden und diese Scheiben zu kleinen Würfeln zerteilen. Die Petersilie fein hacken.
Das Hähnchenfleich unter die Gemüsemischung heben und kurz mit erwärmen. Die Petersilie hinzu geben und alles vorsichtig verrühren (das fein gewürfelte Hähnchenfleisch sollte nicht weiter zerfallen).
Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Zubereitung des Teiges und der Taschen:
Mehl und Schweineschmalz zu einer bröckelnden Masse vermengen. Anschließend das Ei hinzu geben.
Das Backpulver im Wasser auflösen.
Die Küchenmaschine mengt das ganze durch, während das Wasser, der Wein und das Salz hinzu gegeben werden. Das Ergebnis ist kein glatter Teig, sondern eine grob bröckelnde Masse.
Den Teig noch einige Minuten von Hand kneten bis er glatt ist, dann mit einem Tuch abdecken und eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhig stellen.
Anschließend wird der Teig dünn ausgerollt. Knapp 2 mm sind perfekt. Mit einer Tasse werden runde Formen ausgestochen. Die Größe kann frei gewählt werden, jedoch Achtung: Zu kleine Kreise können kaum Füllung aufnehmen. Wir haben eine (Riesen-)Tasse mit 10 cm Durchmesser genommen.
Die Füllung wird auf die runden Teigformen gelegt und die Hälfte des Teigs umgeschlagen. Mit einer Gabel werden die Ränder aufeinander gepresst und “verzahnt”.
Die Teiglinge werden mit eitwas Eigelb eingepinselt und anschließend bei 180° Umluft 25-30 Minuten gebacken.
Im neu entdeckten Indienblog: Blog Bollywood wurden wir direkt noch ein weiteres Mal inspiriert. Da ich Yufkateig schon lange mal ausprobieren wollte, haben wir kurzerhand den vorgeschlagenen Blätterteig ausgetaucht. Eigentlich schmeckt Yufkateig sogar feiner - denke damit haben wir nicht das letzte Mal gekocht….

Für die Füllung (4-6 Personen)
- 4-5 mittelgroße festkochende Kartoffeln
- 4 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 15 g frischen Ingwer
- 200 g tiefgefrorene Erbsen
- 1 EL Sonnenblumenöl
- 1 Peperoni
- 1/2 TL Garam Masala
- 1 TL Salz
- 1 TL Koriandersamen
- 2 Rollen Yufkateig
- 1 Becher Joghurt
- 2-3 kleine Minzblätter (unsere war sehr intensiv)
Zubereitung:
Die Kartoffeln mit Schale garen, anschließend schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und klein schneiden. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Knoblauchzehen und Peperoni ebenfalls sehr fein hacken.
In einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen darin kurz anrösten. Die Peperoni und die Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Dann den Ingwer dazugeben und anschließend die Kartoffeln und Erbsen. Salz und gemörserte Koriandersamen dazugeben. Auf kleinster Stufe ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Dann das Garam Masala dazugeben und nochmals rund 5 Minuten auf kleinster Stufe braten lassen bis die Masse ein breiige Konsistenz hat. Dann den Pfanneninhalt von der Flamme nehmen und etwas abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200° Grad (Umluft) vorheizen.
Den Yufkateig ausrollen. Zwei Lagen nehmen und Quadrate zuschneiden. Etwa einen Eßlöffel der Masse pro Quadrat nehmen, in die Mitte geben und den Teig verschließen und auf ein Backblech mit Backpapier stellen.
Im Backofen das Blech rund 20 Minuten backen. Parallel die Minzblätter sehr klein schneiden und in den Joghurt einrühren. Yufkataschen mit Minzsoße servieren.
Es gibt einfach Rezepte, die muss man kochen - das türkische Rezept mit dem Namen “Der Imam fiel in Ohnmacht” im Originial “Imam bayildi” gehört dazu. Angeblich soll ein Imam (Vorbeter) ob des köstlichen Geschmacks in Ohnmacht gefallen sein, als er es zu ersten Mal probierte. Also bei uns ist keiner in Ohnmacht gefallen - obwohl es köstlich aussah. Aber der Anteil Aubergine zu Füllung war für unseren Geschmack nicht perfekt. Es war zuviel Aubergine und zu wenig Füllung… daher hier direkt unsere modifizierte “Ohnmachts”-Variante.

Zutaten für 4 Personen:
- 4 kleine Aubergine
- 6 mittelgroße Zwiebeln
- 5 große Tomaten
- 1 Bund Petersilie
- 4 Peperoni
- 5 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Zucker
- 250 g Reis
Zubereitung:
Aubergine waschen. Das Grün rund um den Stielansatz entfernen. Mit einem scharfen Messer oder einem
Kartoffelschäler etwa 1 cm breite Streifen im Abstand von 1-2 cm abschälen, so das man anschließend eine gestreifte Aubergine vor sich hat. Die Aubergine in kaltes Salzwasser legen damit sie nicht braun wird.
Die Tomaten in einen Topf mit kochendem Wasser legen bis die Haut aufplatzt. Rausnehmen, häuten und den Stielansatz entfernen. Die Tomaten würfeln und die Flüssigkeit dabei auffangen.
Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und in Stifte schneiden. Petersilie fein hacken. Peperoni längs halbieren, entkernen und Stiel entfernen.
Jetzt die Aubergine aus dem Wasser nehmen, einen Keil in die Frucht schneiden und vorsichtig großzügig aushöhlen. Wir haben eindeutig zu viel Aubergine-Fleisch stehen lassen und hatten deshalb nicht genug Platz für die Füllung.
In einer Pfanne etwa 3 EL Olivenöl erhitzen und die Aubergine von allen Seiten hellbraun anbraten. Rausnehmen und in eine Auflaufform oder einen Schmortopf mit der Öffnung nach oben legen.
In der selben Pfanne nochmal etwa 2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann die Tomatenwürfel samt Saft dazugeben und dreiviertel der klein gehackten Petersilie. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzig abschmecken.
Die Sauce jetzt in die Aubergine füllen und mit den Knoblauchstiften spicken. Oben auf die Peperoni legen. 1/4 Liter Wasser in den Topf geben und mit Alufolie abdecken.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 35 Minuten garen. Anschließend die Alufolie entfernen und nochmal rund 10 Minuten weitergaren.
Parallel Reis garen.
Gefüllte Aubergine mit Reis und Petersilie garniert servieren.
Laut Wikipedia kann bei Imam bayildi in die Sauce auch noch Tymian, Muskatnuss und/oder Zimt gemischt werden. Denke das braucht es eigentlich nicht, aber genügend Füllung sollte es sein.
Nachdem äußerst leckeren Bärlauch-Blätterteig-Snack heute direkt das nächste Blätterteiggericht, da ich jetzt irgendwie auf den “Blätterteiggeschmack” gekommen bin ;o). Auch diesmal haben wir über den Hunger hinaus gekocht und einige Taschen eingefroren. Jetzt bin ich allerdings gespannt wie gut sie sich überhaupt aufbacken lassen…
Zutaten für ca. 8-10 Taschen (ca. 8×8 cm):
500 g Rinderhack
- 2 Paprika
- 1 Dose Mais (450 g)
- 2 große Zwiebeln
- 200 ml passierte Tomaten
- 3 Blätterteigrollen
- Olivenöl
- 2 Eier
- 2 TL Milch
- Salz
- Backpapier
Gewürzmischung:
- 1 TL gelbe Senfkörner
- 2 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Peperonchini
- 2 TL Korinandersamen
Zubereitung:
Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Zwiebeln grob hacken. Dann die Paprika würfeln. Die Gewürze in einem Mörser kräftig mörsern.
In eine große Pfanne etwas Olivenöl geben und die Zwiebelwürfel kräftig anbraten, dann die Paprika dazugeben und alles zusammen weiterbraten. Nach rund 10 Minuten das Hackfleisch dazugeben und kräftig anbraten. Sobald das Hackfleisch durchgegart ist die passierten Tomaten dazugeben und mit der gemörserten Gewürzmischung abschmecken und ggf. etwas salzen. Dann den Mais dazugeben und unterrühren.
Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit Milch verrühren. Teig zuschneiden und die Ränder mit der Eigelb/Milch-Mischung bestreichen. Dann die Füllung gleichmäßig verteilen. Teigplatte zuklappen und mit einer Gabel ringsherum zusammendrücken.
Außen ebenfalls noch mit der Eigelb/Milch-Mischung bestreichen. Ca. 10-15 Minuten im 200°Grad heißen Backofen backen. Passt prima zu Salat.
Bei Flammkuchen werde ich immer mal wieder schwach - auch wenn er zum Teil nur sehr teuer angeboten wird. Aber irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, das man Flammkuchen mit dem heimischen Backofen auch so lecker hin bekommt. Dabei ist es gar nicht so schwer. Beim Teig war ich jedoch erst unsicher - häufig wird Hefe verwendet. Wir haben uns für eine hefelose Variante entschieden und damit schmeckte der Flammkuchen verdammt lecker.

Zutaten für ca. 3-4 Backbleche:
- 250 g Mehl
- 2,5 EL Öl
ca. 150 ml Wasser
- Salz
- 200 g Creme Fraiche
- 150 Saure Sahne
- etwas süße Sahne
- etwas Muskatnuss
- 125 g Speck
- 450 g Zwiebel (nach dem Schälen)
- Backpapier
Zubereitung:
Die geschälten Zwiebeln halbieren und in ganz dünne Scheiben schneiden. Den Speck sehr fein würfeln.
Creme Fraîche, die Saure und Süße Sahne miteinander verrühren, etwas salzen und etwas Muskatnuss dazugeben.
Das Mehl mit dem Öl, dem Wasser und dem Salz zu einem glatten Teig kneten. Der Teig darf sich nicht mehr klebrig anfühlen. Gegebenenfalls nochmal etwas Mehl unterkneten.
Auf einer bemehlten Arbeitsplatte den Teig ganz dünn ausrollen. Dünn ausgerollt lassen sich daraus 3 eher sogar 4 Backbleche belegen.
Backbleche mit Backpapier belegen und jeweils einen dünn ausgerollten Teig darauflegen. Mit Creme Fraîche-Sahne-Sauce bestreichen und Zwiebeln sowie den Speck darauf verteilen.
Backofen auf 250°C Grad vorheizen.
Gleichzeitig haben wir zwei Bleche gebacken. Nach bereits 8 Minuten waren unsere Flammkuchen fertig.
Es sollte mal wieder ein schnelles Gericht werden und Hühnchen mit Orangensauce versprach eine schnelle Zubereitung. Mit einer Rezeptgrundlage für “Huhn a l’orange” legten wir los und es ging eigentlich auch alles super flott. Allerdings waren die Hähnchenteile für meinen Geschmack nicht cross genug und um ehrlich zu sein auch noch nicht völlig durchgegart. Daher haben wir aus dem Pfannengericht kurzerhand schnell noch ein Ofengericht gezaubert. Und ich würde es wieder tun, da das gemeinsame schmoren von Reis, Sauce und Hähnchen im Backofen dem Gericht noch einen ganz besonderen Kick gab. Leider haben wir die Kochbanausenvariante vor lauter Hunger nicht mehr im Bild festgehalten ;o).

Zutaten für 4 Personen:
- 1 Huhn (ca. 1700 g)
- 50 g Butter
- 3 cm Ingwer
- 30 g Zucker
- 4 TL scharfer Senf
- 1-1,5 TL Zimt
- 20 g Mehl
- 400 ml frisch gepresster Orangensaft
- 400 ml Weisswein
- 250 g Reis
Zubereitung:
Den Hahn waschen und mit Küchenkrepp trockentupfen und in 5-6 Teile zerteilen. Den Ingwer schälen und sehr fein hacken. Orangen auspressen.
In einer großen Pfanne die Butter schmelzen und die Hähnchenteile darin von beiden Seiten anbraten damit sie etwas Farbe bekommen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Das Fett bis auf einen minimalen Rest aus der Pfanne abgießen und in der selben Pfanne den Ingwer kurz andünsten.
Den Senf, Zucker und Zimt dazugeben und unter rühren karamellisieren lassen (1-2 Minuten). Mit dem Orangensaft und dem Weißwein ablöschen. Jetzt das Mehl unter kräftigem Rühren dazugeben damit es nicht klumpt und ggf. einfach mit dem Pürierstab kräftig verquirlen. Jetzt die Hähnchenteilen in die Sauce legen und rund 40 Minuten schmoren lassen.
Wichtig dabei: Die Hähnchenteile wenden, damit sie wirklich durch und durch garen können.
Parallel Reis kochen.

Oder noch etwas Zeit investieren und die Kochbanausen-Jam-Jam-Variante ausprobieren:
Den Reis nicht ganz fertig kochen. Die Hähnchenteile aus der Pfanne nehmen, die Sauce in einen Topf gießen und auf ganz kleiner Flamme warmhalten. Die Hähnchenteile wieder in die Pfanne geben (die Pfanne sollte ofenfest sein). In die Mitte den Reis legen und mit etwas Orangescause übergießen. Rund 30 Minuten bei 180° Grad (vorgeheizt) gemeinsam schmoren lassen. Evtl. den Reis zwischendrin wenden und noch etwas Sauce dazugeben und evtl. auch über die Hähnchenteile etwas Sauce geben falls sie drohen zu dunkel zu werden oder etwas abdecken. Sobald alles schön knusprig ist Reis und Hähnchen auf den Tellern anrichten und mit der superleckeren Sauce übergießen.
Seit langem wollte ich mal wieder Lamm machen und das Rezept von Johann Lafer “Mit Zwiebelschaum überbackene Lammkotelett mit mediteranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln” hörte sich irgendwie gut an. Da kein Bild dabei war, hatte ich keine Ahnung wie der Zwiebelschaum aussehen wird. Und zumindest bei uns würde ich nicht von Schaum reden - aber wie auch immer man es nennt: Es war super lecker.
Die Lammsauce, die es im Orginalrezept gab, war dagegen eher enttäuschend. Aber vielleicht auch nur, weil wir keinen selbstgemachten Lammfond zur Verfügung hatten und die Grundlage ein Fertigfond war. Da wir genügend Zwiebel-Sahne -Sauce hatten konnten wir aber prima auf die Lammsauce verzichten.

Zutaten für 2 Personen:
- 4 Lammkoteletts
- Olivenöl
- 4 Schalotten
- 2 Zwiebeln
- 20 g Butter
- 200 ml Sahne
- 1 Eigelb
- 30 g Butter
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 Paprika
- 1 Zucchini
- 1/2 Aubergine
- 1/2 TL Chiliflocken
- 1 TL Thymian
- 2 TL Koriandersamen
- 5 kleine festkochende Kartoffeln
- 15 g Butterschmalz
- 20 g Butter
- 20 g Speck
- 1/2 EL Rosmarin
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
1. Zwiebel-Sahne-Sauce
Zuerst sollte die Zwiebel-Sahne zubereitet werden, da diese etwas kühl gestellt werden soll. Dafür zwei Zwiebeln grob würfeln. Frühlingszwiebeln fein hacken. In einem kleineren Topf 20 g Butter schmelzen und die Zwiebeln (nicht die Frühlingszwiebeln) darin glasieren. Die Sahne dazugeben und einkochen, bis ein dicker Brei entsteht. Dann von der Flamme nehmen. Eigelb und die 30 g Butter dazugeben und mit dem Pürrierstab pürieren. Die Frühlingszwiebeln drunter heben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen.
2. Rosmarinkartoffeln
Als nächstes die Kartoffeln schälen und falls es keine kleinen Kartoffeln sind in kleiner Teile zerteilen. In Salzwasser kochen (nicht zu weich werden lassen). Speck fein würfeln. Frischen Rosmarin fein hacken.
Anschließend im heißen Butterschmalz die Kartoffel anbraten. Die Speckwürfel und den Rosmarin dazugeben gut unterheben und mit der Butter glasieren und von der Flamme nehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Mediteranes Gemüse
Paprika, Zucchini und Aubergine waschen. Paprika entkernen und achteln. Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden. Chiliflocken, Thymian, Koriandersamen in einem Mörser fein zerreiben. In einer Pfanne mit Olivenöl das Gemüse anbraten. Zum Schluss mit der Gewürzmischung und Salz & Pfeffer würzen und noch etwas ziehen lassen.
4. Lammkoteletts
Die Schalotten schälen und halbieren. Die Schalotten und die Lammkoteletts in das heiße Öl geben und die Koteletts von beiden Seiten scharf anbraten. Die Koteletts samt Schalotten auf ein mit Alufolie ausgelegtes

Backblech geben. Die Zwiebel-Sahne-Sauce oben auf verteilen und im 220° Grad vorgeheizten Backofen möglichst mit Grillspirale schieben. Je nachdem wir gar man sein Lamm mag nur kurz oder etwas länger im Ofen lassen. Wir haben die Lammkotelettes nach ca. 15 Minuten raus genommen und sie waren zart aber durchgegart und nicht mehr rosa.
Inspiriert durch Dolce und ihre Mangold-Meerrettich-Quiche gab es bei uns eine Spinat-Meerrettich-Variante. Da wir vor kurzem frischen Meerrettich für uns entdeckt haben und Mangold hier leider nur schwer zu bekommen ist haben wir zu Spinat gegriffen und Karotten & Knoblauch ergänzt. Wie es im Original mit Mangold geschmeckt hat wissen wir nun leider nicht, aber die Kombination Spinat und Meerrettich kann ich absolut empfehlen.

Zutaten für eine 28er Springform:
- 2 Zwiebeln
- 600 g Spinat
- 2 große Karotten (250 g)
- 2 Knoblauchzehen
- 200 ml Schmand
- 100 ml Sahne
- 100 g Grana Padano
- 2 Eier
- 50 g Meerrettich
etwas Butter für die Form
- 100 g geriebener Käse zu gratinieren
- Muskatnuss
- Salz und Pfeffer
- Olivenöl
- 1 Packung Blätterteig
Zubereitung:
Zuerst die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Karotten ebenfalls schälen und klein würfeln. Den Spinat waschen und am besten in einer Salatschleuder trocken schleudern. Anschließend klein rupfen. Grana Padano und den Meerrettich fein reiben. Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
Backofen auf 200° Grad vorheizen.
In eine Pfanne etwas Olivenöl geben. Zuerst die Karotten darin rund 2 Minuten garen, dann die Zwiebeln dazugeben und nach rund 5 Minuten den Spinat hinzufügen. Gut vermischen und so lange garen bis der Spinat zerfallen und weich ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Den Schmand, die Sahne, den Grana Padano, die beiden Eier und den Meerrettich miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen.
Die Springform mit Butter gut einfetten und mit dem Blätterteig auslegen.
Die Spinat-Karotten-Zwiebel-Mischung gleichmäßig in der Form verteilen und die Schmand-Sahne-Meerrettich-Sauce darüber verteilen.
Zum Schluss mit dem Gratinierkäse bestreuen und in den Ofen schieben. Rund 30-40 Minuten benötigt die Quiche. Nach rund 20 Minuten habe ich die Quiche mit Alufolie abgedeckt damit sie nicht zu dunkel wird.
Kerner ist einfach immer wieder für Anregungen gut. Hätten wir es nicht vorher gesehen, wären wir vermutlich nie auf die Idee gekommen Lachs in einem “Olivenölbad” zu garen. Aber das angebliche Leibgericht von Lea Linster “Lachs-Confit mit Selleriepüree” lachte uns wirklich an und wurde nun endlich nachgekocht. Ein wenig leid tut es einem um die benötige Menge Olivenöl - sobald man aber den superzarten Lachs gekostet hat, ist es einem das wert. Das Selleriepüree ist ebenfalls ein Gedicht und selbst Stefan, der eigentlich Sellerie nicht mag, war hin und weg. Den Champagner- oder Sektschaum hätte es nicht unbedingt gebraucht, aber die Basalmico-Portwein-Reduktion sollte nicht fehlen und passt sicher auch zu anderen Gerichten. Wie man damit aber dekorative und fotogene Fäden zieht, müssen wir wohl noch üben ;o).

Zutaten (jeweils 4 Personen)
Für Lachs-Confit:
- 4 frische Lachsscheiben
- 1-2 l Olivenöl
- etwas Fleur de Sel oder auch normales Salz
Für Selleriepüree:
- 900 g Knollensellerie
- 1 große Zwiebel
- 250 ml Milch
- 250 ml Sahne
- 50 g Butter
- Salz
Für Champagner- oder Sektschaum
- 500 ml Milch
- 100 ml trockener Champagner oder Sekt
- Fleur de Sel
- Zucker
Für Spargelspitzen mit Basalmico-Portwein-Reduktion:
- 16 grüne Spargelspitzen (bei uns gab es nicht nur die Spitzen)
- 100 ml Basalmico-Essig
- 50 ml Portwein
Zubereitung Lachs-Confit:
Laut Kerner den Backofen auf 60° Grad vorheizen (bei uns flockte der Lachs leicht aus, daher würden wir es beim nächsten mal nur mit 50° Grad versuchen). Die Lachsfilets leicht mit Fleur de Sel salzen. Eine ofenfeste Form mit Olivenöl füllen und das Öl auf 40° Grad erwärmen. Dann die Lachsstücke in das Öl legen. Wichtig dabei ist, das die Filets mit Olivenöl komplett bedeckt sind. Rund 50 Minuten im Ofen garen lassen.
Zubereitung Selleriepürre:
Sellerie schälen. Sellerie und Zwiebeln in kleine Würfel scheiden. In einem Topf Milch und Sahne erwärmen und die Würfel dazugeben. Rund 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Flüssigkeit abgießen (aber vorsichtshalber auffangen). Das Gemüse mit dem Stabmixer pürieren. Die Butter unterrühren und nach Geschmack salzen. Falls das Püree zu dick sein sollte etwas von dem aufgefangenen Milch-Sahne-Gemisch zufügen.
Zubereitung Spargel und Basalmico-Portwein-Reduktion:
Spargel waschen, unten etwas 1-2 cm abschneiden und den unteren Teil schälen. In Salzwasser 12 Minuten dünsten. Basalmico mit dem Portwein in einen kleinen Topf geben und auf gut ein Drittel einkochen.
Zubereitung Champagner- oder Sektschaum:
Die Milch mit dem Champagner oder Sekt, etwas Fleur de Sel und etwas Zucker aufkochen und mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Wir hatten bereits nach dem Aufkochen eine super schaumige Konsistenz, leider waren wir damit zu früh dran und der schöne Schaum ist wieder in sich zusammen gesunken. Daher denn Schaum wirklich erst kurz vor dem anrichten zubereiten.
Anrichten des Lachs-Confit:
Das Selleriepüree in die Mitte des vorgewärmten Tellers geben. Das Lachsfilet abtropfen lassen und auf das Püree legen. Etwas Champagner- oder Sektschaum an einer Seite angießen. Die Spargel seitlich daneben legen und mit der Basalmico-Portwein-Reduktion dünnen Fäden darüber ziehen.
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