Mit der Tonne ist die Keksdose gemeint. Und die ist nun beinahe voll: Die unten angegebene Teigmenge reicht nämlich für 130-150 Kipferl.
Animiert wurde ich durch einen Kurzurlaub in Wien: Dort landeten wir wie viele andere Touristen auch im weihnachtlichen Shop des Traditionscafes Demel. Und weil die Vanille-Kipferl aus Österreich kommen, sie in der Verpackung klasse aussahen und überall auf “Meisterliche Handarbeit” hingewiesen wurde, investierten wir 11 Euro und leisteten uns ca. 3 Dutzend des Kult-Gebäcks.
Das Ergebnis war gruselig: Es knirschte beim Biss in die Mandelhörnchen und
der Zucker bröselte einem aus den Dinger nur so entgegen. Die waren so süß, dass wir nach den ersten 4 Probekipferl den Rest angewidert weggeworfen haben.
Zeit, selber Vanille-Kipfel zu machen:

Denn kaum ein Wintergebäck ist so einfach wie dieses. Es mag Einbildung oder Euphorie sein: Mit dem Grundrezept von Nysa und einer intensiven Behandlung durch unsere neue Küchenmaschine wurde der Teil derartig locker und mürbe, sowas habe ich vorher noch nicht erlebt. Kauen unnötig - diese Kipferl lassen sich mit der Zunge zerdrücken. Wir haben übrigens statt Vanillezucker das Mark echter Vanilleschoten verwendet:
Zutaten für 130-150 Stück …lies die komplette Story »
Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteriösen “Aromamischungen”. Die richtig guten Industrielebkuchen aus dem Großraum Nürnberg besitzen zwar edle Zutaten, jedoch auch einen stolzen Preis.
Warum also nicht mal selber Lebkuchen backen?
Mein erster Versuch ließ mich zunächst daran verzweifeln, dass die meisten Hobbyköche allem Anschein nach eine Gewürzmischung namens “Lebkuchengewürz” benutzen, um ihren saftigen Küchlein das richtige Aroma zu geben. Für einen Mörser-Fan wie mich nicht akzeptabel. Deshalb ist meine Zutatenliste auch ein wenig länger als üblich. Dafür ist auch alles selbst gemacht…

Wer darauf besteht, “Elisen-Lebkuchen” zu backen, erhöht einfach nur das Verhältnis von Haselnussmehl zu nomalem Mehl. Elisenlebkuchen haben mindestens 25% Nussmehlanteil und nicht mehr als 10% Mehl im Teig.
Zutaten für ca. 40 selbstgemachte Lebkuchen:
- 125 g Butter
- 300 g brauner Zucker
- 200 g gemahlene Haselnusskerne
- 30 g Walnusskerne
- 200 g Citronat
- 200 g Orangeat
- 200 g Sultantinen
- 350 g Mehl
- 4 TL Backpulver
- 4 cl brauner Rum
- 3 TL Cacao
- 3 TL Zimtpulver
- 4 Nelken
- 4 Pimentbeeren
- 1/2 Muskatnuss
- 1TL Kardamomsamen
- 2 TL fein gehackter Ingwer
- 40 Oblaten / Durchmesser 70mm
Zubereitung:
Das Orangeat und das Citronat in einer Küchenmaschine klein hechseln. Beides zusammen mit den Sultantinen in eine große Schüssel geben.
In einem Mörser die Nelken, die Pimentbeeren, die Muskatnuss und den Kardamom fein mahlen. Das Pulver unter die Trockenfrüchte geben. Den Zimt und den Cacao ebenfalls hinzu geben. Den Ingwer extrem fein hacken und ebenfalls untermischen.
Die Walnusskerne hacken und in einer kleinen Pfanne anrösten. Nachdem sie angekühlt sind, unter die Früchtemischung geben. Anschließend auch die gemahlenen Haselnusskerne untermischen. Zum Schluss den Rum hinzu geben und alles gut durchrühren.
Die Früchtemischung kann direkt weiter verarbeitet werden. Wer ein besonders ausgewogenes Aroma möchte, lässt sie jedoch über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen.
In einer anderen Schale die Eier, die Butter und der Zucker gründlich verrühren, bis das ganze eine schaumige Masse ergibt.
Die Ei-Zucker-Masse wird nun zusammen mit dem Mehl unter die Früchtemasse gegeben und zu einem Teig verknetet. Da die Masse zunächst sehr flüssig und später recht fest ist, geht das mit den Händen viel besser als mit der Küchenmaschine.
Die Masse auf die Oblaten setzen, flach drücken und dabei möglichst rund formen.
Das ganze ca. 20 Minuten bei 150 Grad im Ofen backen. Die Lebkuchen sollten nicht zu dunkel werden, da sie sonst den typisch saftigen Charakter von Lebkuchen verlieren.
Alternativ lassen sich aus der Masse übrigens auch herrliche Kekse backen: Einfach mit zwei Löffeln Kleckse auf Backpapier platzieren und die Kekse bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.
Ich liebe Kuchen… leider komme ich viel zu selten dazu welchen zu backen. Als ich bei Dolce Schokoladenkuchen “Suzy” und bei Küchenlatein Tarte au chocolat entdeckt habe konnte ich mich allerdings nicht mehr zurückhalten und musste endlich mal wieder backen… Danke an die beiden - der Schokoladenkuchen schmeckt wirklich klasse - vorallem noch leicht warm :o). Danke auch an Hüttenhilfe - hier habe ich mir noch die Anregung für das trennen von Eiweiß und Eigelb geholt. Denke der Konsistenz hat es gut getan :o).
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Wir lieben beide Zwiebelkuchen. Leider heule ich beim Zwiebelschneiden wie ein Schlosshund und habe daher bis heute keinen selbst gebacken. Nachdem Stefan sich aber bereit erklärt hat sich der Zwiebeln anzunehmen, habe ich mich auf die Rezeptsuche begeben und bin auf “Rezepteblock” fündig geworden. Lediglich den Speck haben wir weggelassen. Klasse Rezept, der Kuchen war echt lecker…

Zutaten für eine 26 cm Springform (4-5 Personen):
- 300 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 3 EL Wasser
- 200 g Margarine
- 1 kg Zwiebeln
- 5 EL Öl
- 20 g Stärke (z.B. Mondamin)
- 125 ml Sahne
- 2 Eier
- Salz
- ca. 1/2 TL Kümmelpulver
- ganzer Kümmel
Zubereitung des Teiges:
Das Mehl, eine Prise Salz, 3 EL Wasser und die Margarine in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig kneten. Die Teigkugel etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung des Belages:
Während der Teig abkühlt die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Zur Erleichterung haben wir einen “Zick-Zack-Zyliss” verwendet. Die Sahne, die Stärke und die beiden Eier in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren. Die Zwiebelwürfel mit Öl in der Pfanne glasig dünsten. Dann die Sahne-Stärke-Eier-Mischung unterrühren und nochmal kurz aufkochen. Mit Salz und dem Kümmelpulver abschmecken.
Die Springform einfetten. Jetzt den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auswellen. In die Springform legen und einen ca. 1 cm hohen Rand formen. Die Zwiebelmischung reingeben, verteilen und mit dem ganzen Kümmel bestreuen (Menge nach Belieben).
Im vorgeheizten Backofen den Zwiebelkuchen bei 225°Grad ca. 30 Minuten backen, ggf. von oben abdecken falls er zu dunkel wird.
Warm servieren und genießen.
Nachdem der Apfelkuchen mit Mürbteig wirklich lecker war und die Zwetschgen derzeit überall zu bekommen sind, musste ich heute endlich ausprobieren wie der Mürbteig mit Zwetschgen schmeckt.
Abgesehen davon das meine Streusel misslungen sind ist der Kuchen wirklich prima geworden und Stefan hat endlich seinen selbstgemachten Zwetschgenkuchen bekommen.
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Meine Oma hat immer sehr leckeren Apfelkuchen gebacken. Leider hat sie mir das Rezept nicht vermacht. Daher habe ich mich heute mal auf die Suche nach Rezepten gemacht die ihrem Kuchen möglichst nahe kommen. Mein erster Versuch war schon recht nahe an Omas-Original und absolut lecker…

Zutaten für den Mürbeteig und eine 28 cm-Springform:
- 225 g Mehl
- 1 Ei
- 20 g Zucker
- 1 Pack. Vanillinzucker
- Prise Salz
- 150 g Butter
Zubereitung des Teiges:
Die Butter am besten schon etwas vorher aus dem Kühlschrank nehmen damit sie nicht zu hart ist. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Anschließend ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zutaten für den Belag:
- ca. 800 g Äpfel
- 1 Zitrone
- 1 EL Zucker
- 1 EL Zimt
- 40 g gemahlene Madeln
- 30 g Zucker
- 1 Ei
- 100 ml Sahne
- 2 El Rosinen
- 1 EL Mandelstife
Zubereitung des Belag:
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Die Apfelviertel jetzt in ca. 3 mm dickes Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden.
1 EL Zucker mit 1 TL Zimt vermischen.
Die Springform mit Butter einfetten. Den gekühlten Teig dünn ausrollen und in die Springform drücken, so dass dabei ein Rand ringsum entsteht. Die Apfelscheiben fächerartig (bzw. schuppenartig) auf den Teig legen und mit dem Zimt-Zuckergemisch bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene und 180 Grad (Heißluft) ca. 25 Minuten vorbacken.
Währenddessen den Guss zusammenrühren: Das Ei mit 20 g Zucker und 40 g gemahlenen Mandeln sowie der Sahne gut verrühren. Jetzt den Kuchen aus dem Backofen nehmen und die Mandelstifte und Rosinen darauf verteilen. Dann den Guss gleichmäßig über die Äpfel geben und schnell wieder zurück in den Backofen stellen. Bei gleicher Temperatur noch ca. 20 Minuten backen.
Rausnehmen, abkühlen lassen und anschließend einfach genießen :O).
Beim stöbern in den Blogs sind wir über das Rezept “Cake mit Williams-Christ-Birne” gestolpert. Es lass sich so lecker, dass wir seit langem mal wieder gebacken haben. Und es hat sich gelohnt… Allerdings hatten wir keine Kastenform und waren zu ungeduldig beim rausnehmen aus der Form. Unser Kuchen ist daher etwas zerfallen und war nicht mehr sehr fotogen. Geschmeckt hat er trotzdem.

Zutaten für eine Kastenform (ca. 26 cm):
- 2 Birnen, nicht zu weich aber auch nicht zu hart
- 3 Eier
- 140 g Zucker
- 10 g Kokosflocken
- 50 g Mandelstifte
- 160 g Mehl
- 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 150 g Butter (gesalzen) oder normale Butter und etwas Salz
- Butter für die Form und Mandeln
Zutaten für den Sirup
- 100 g Zucker
- 50 ml Wasser
- 50 ml Weißwein
Zubereitung der Birnen:
Birnen schälen und halbieren. In einem Topf Zucker karamellisieren lassen und vorsichtig (Achtung kann spritzen) mit Weißwein und Wasser ablöschen. Rühren bis der Zucker sich ganz aufgelöst hat. Jetzt die Birnen dazugeben und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten weichkochen. Etwas Biss sollten die Birnen allerdings noch behalten. Anschließend abkühlen lassen und dann würfeln.
Zubereitung des Teiges:
Die Mandeln in einer kleinen Pfanne und mit etwas Butter anrösten und anschließend abkühlen lassen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht salzen, sofern es keine bereits gesalzene Butter ist. Etwas abkühlen lassen.
Die Kastenform mit Butter ausreiben.
Dann die Eier und den Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Das Backpulver unter das Mehl geben und unter die Eier-Zuckermischung rühren.
Jetzt die Butter dazugeben, verrühren und anschließend die Kokosstreusel, die Mandeln und die Birnen unterheben. Den Teig in die Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen (Umluft 180 Grad) ca. 40 Minuten backen.

Zutaten für die große Vorratsmenge (ca. 4-5 Bleche)
180 g Margarine
210 g Zucker
3 Eier
360 g Mehl
3 Teelöffel Backpulver
80 g Cornflakes
240 g Rum-Rosinen (eingelegt)
Zubereitung:
Margarine zimmertemperiert oder leicht angewärmt (deshalb weich) verarbeiten. Nicht erhitzen. Zucker in die Margarine geben und beides schaumig verrühren. Anschließend die Eier hinzu geben.
Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Anschließend die Rosinen unterrühren.
Cornflakes in einer großen Schüssel zerkleinern. Ein großer Schöpflöfel ist dazu hilfreich. Bitte darauf achten, dass es nicht krümelklein (=Mehl) wird. Die zerkleinerten Cornflakes unter den Teig rühren. Gut mischen.
Das Backblech mit Backpapier belegen. Mit zwei Löffel und etwas Abstand kleine Haufen auf das Backpapier formen. Etwas Geduld sollte man mitbringen, denn der Teig ist recht störrisch (weil recht grob wegen der Flakes und den Rosinen). Maximale Größe der Bällchen: Walnußgröße.
In vorgeheiztem Backofen bei 180°C etwa 10 Minuten backen. Die Crispies dürfen leichte Bräune erreichen. Vor Genuß unbedingt abkülen lassen.
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