Was mit Birnen schmeckt, schmeckt auch mit Träubles, bzw. für Nichtschwaben: Johannisbeeren, dachte ich mir. Daher habe ich den Teig des Birnenkuchens genommen und einfach gegen Johnannisbeeren getauscht. Ein wenig feucht ist er geworden, denke ich habe die in Zucker eingelegten Träuble nicht genügend abtropfen lassen. Trotzdem war er lecker und hat uns den Sonntag versüßt. Vor allem die gerösteten Madeln passten prima dazu.

Zutaten für eine 26 Springform:
- 800 g Johnannisbeeren
- 180 g Zucker
- 1 Vanilleschote
- 50 g Mandelblättchen
- 2 TL Backpulver
- 150 g gesalzene Butter (oder normale Butter mit etwas Salz)
- 3 Eier
- etwas Butter zum anrösten und zum ausfetten der Form
- 160 g Mehl
Zubereitung:
Die Träuble waschen und von den Stielen abzupfen. In eine Schüssel geben und rund 10 g Zucker unterheben. Zirka 1 Stunde ziehen lassen.
Für den Teig:
Die Mandelblättchen in einer kleinen Pfanne und mit etwas Butter anrösten und anschließend abkühlen lassen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht salzen, sofern es keine bereits gesalzene Butter ist. Etwas abkühlen lassen.
Die Kastenform mit Butter ausreiben.
Dann die Eier und den Zucker, das Mark der Vanilleschote in einer Schüssel schaumig schlagen. Das Backpulver unter das Mehl geben und unter die Eier-Zuckermischung rühren.
Jetzt die Butter dazugeben, verrühren und anschließend die Mandeln unterheben. Die Flüssigkeit der Träuble abgießen und rund die Hälfte davon unter den Teig geben. Den Teig jetzt in die Springform füllen und die andere Hälfte der Träubles oben auf legen (während des Backens versinken sie).
Im vorgeheizten Backofen (Umluft 180 Grad) ca. 40 Minuten backen und anschließen wirklich gut abkühlen lassen. Erst dann den Ring der Springform lösen.
Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?
Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig.
Zutaten Füllung (Partymenge für etwa 30-35 Stück):
- 400g Hähnchenbrust
- 6 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Peperoni (rot)
- 1 Paprika (gelb)
- 50g Rosinen
- 100 ml Weisswein
- 250g passierte Tomaten
- 1 Bunde Petersilie
- 1 TL Kreuzkümmel
- 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
- Öl, Salz
Zutaten Teig:
- 500g Weizenmehl 405
- 100g Schweineschmalz
- 1 Eigelb
- 2 TL Backpulver
- 50 ml Wasser
- 100 ml Weisswein
- 1 TL Salz
Zubereitung der Füllung:
Die Füllung haben wir am Vortag hergestellt und über Nacht kalt gestellt. Das ist nicht unbedingt notwendig, lässt die Zutaten jedoch noch besser durchziehen.
Zunächst wird das Hähnchenfleisch langsam durchgegart und zum Abkühlen beiseite gestellt. Es sollte nicht anbräunen.
Alle Gemüsezutaten in feine Würfel schneiden. Auch die Rosinen fein hacken. Den Kreuzkümmel im Mörser mahlen und mit dem Papkrikapulver vermischen.
Paprika-, Knoblauch- und Peperonistücke in einer Pfanne scharf anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Anschließend die Rosinen hinzu geben und das ganze erneut kurz aufkochen lassen.
Die passierten Tomaten hinzu geben und die Gewürzmischung unterrühren. Auf mittlerer Hitze alles eine Weile einkochen lassen.
Das abgekühlte Hähnchenfleisch in Scheiben schneiden und diese Scheiben zu kleinen Würfeln zerteilen. Die Petersilie fein hacken.
Das Hähnchenfleich unter die Gemüsemischung heben und kurz mit erwärmen. Die Petersilie hinzu geben und alles vorsichtig verrühren (das fein gewürfelte Hähnchenfleisch sollte nicht weiter zerfallen).
Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Zubereitung des Teiges und der Taschen:
Mehl und Schweineschmalz zu einer bröckelnden Masse vermengen. Anschließend das Ei hinzu geben.
Das Backpulver im Wasser auflösen.
Die Küchenmaschine mengt das ganze durch, während das Wasser, der Wein und das Salz hinzu gegeben werden. Das Ergebnis ist kein glatter Teig, sondern eine grob bröckelnde Masse.
Den Teig noch einige Minuten von Hand kneten bis er glatt ist, dann mit einem Tuch abdecken und eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhig stellen.
Anschließend wird der Teig dünn ausgerollt. Knapp 2 mm sind perfekt. Mit einer Tasse werden runde Formen ausgestochen. Die Größe kann frei gewählt werden, jedoch Achtung: Zu kleine Kreise können kaum Füllung aufnehmen. Wir haben eine (Riesen-)Tasse mit 10 cm Durchmesser genommen.
Die Füllung wird auf die runden Teigformen gelegt und die Hälfte des Teigs umgeschlagen. Mit einer Gabel werden die Ränder aufeinander gepresst und “verzahnt”.
Die Teiglinge werden mit eitwas Eigelb eingepinselt und anschließend bei 180° Umluft 25-30 Minuten gebacken.
Das Apfelkuchenerlebnis an der Eigernordwand lies mich einfach nicht los - ich wollte unbedingt probieren ob ich den Apfelkuchen mit geraspelten Äpfeln nachbacken kann. Am nächsten kamen dabei Rezepte für Steirischen Apfelkuchen. Allerdings habe ich auf das Teiggitter und die Konfitüre verzichtet - damit ist es vermutlich nicht mehr steirisch, dafür schon verdammt nah am Eigernordwand-Apfelkuchen. Aber ein Rezept das 1:1 passt, habe ich einfach nicht gefunden. Macht jetzt aber auch nichts mehr, den das Ergebnis war wirklich lecker - fehlte nur der Ausblick ;o).

Zutaten für den Teig und eine 26er Springform:
- 600 g Mehl
- 1 Packung Backpulver
- 200 g Margarine
- 40 g Zucker
- 1/2 TL Salz
- 1/4 Liter Milch
- etwas Butter für die Springform
Zutaten für den Belag:
- 1500 g Äpfel (Boskop oder Braeburn)
- 80 g Zucker (oder ggf. mehr wenn man es besonderst süß mag)
- 4 EL Zitronensaft (Saft ca. einer Zitrone)
- Zitronenschale einer unbehandelten Zitrone
- 1 TL Zimt
- 100 g Mandelblättchen
- 1 Eigelb
Zubereitung:
Das Mehl, die Margarine, das Backpulver, den Zucker, das Salz und die Milch in eine Schüssel geben und zu einem Teig kneten, bzw. kneten lassen. Teigkugel in eine Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

Zitronenschale der Zitrone (nur das Gelbe) abraspeln. Dann die Zitrone auspressen. Äpfel schälen und grob raspeln und zusammen mit dem Zitronensaft in ein Schüssel geben und gut vermengen damit die Äpfel nicht zu braun werden. Den Zucker, den Zitronenabrieb, den Zimt, die Mandeln und das Ei dazu geben und wieder gut vermengen.
Springform mit Butter gut einfetten und den Backofen auf 200° Grad vorheizen.
Den Teig jetzt ausrollen, in die Springform legen und mit einer Kuchengabel mehrmals den Boden einstechen. Bei mir war es etwas zuviel Teig für die Form, den Überhang habe ich einfach abgeschnitten. Wobei ich beim nächsten Mal die Menge der Füllung erhöhen werden und dann eine größere Form nehme - dann sollte es wieder passen. Jetzt die Apfelmasse gut ausdrücken, damit sie nicht zu feucht ist und in die Form geben. Etwas andrücken und ab damit in den Backofen.
Nach rund 35-45 Minuten ist der Kuchen fertig und schmeckt noch warm mit frisch aufgeschlagener Sahne am Besten.
Nachtrag: Auch kalt, einen Tag später schmeckt er noch lecker. Trotzdem am besten auch direkt warm probieren.
Wirkt eine Überdosis Bärlauch eigentlich tödlich? Oder zumindest halluzinativ?
Um das heraus zu finden haben wir innerhalb kürzester Zeit ein weiteres Gericht mit Bärlauch aufgelegt. Dieses mal handelte es sich um einen Snack: Bärlauch mit Parmesan auf Blätterteig.

Um den medizinischen Teil vorweg zu nehmen: Es stellten sich keine Halluzinationen ein. Die Metamorphose des Blätterteigs war real und äußerst schmackhaft. Im Detail kam es folgendermaßen dazu:
Zutaten:
- 4 Blätterteigplatten (Tiefkühlware)
- 1 Bund Bärlauch
- 50 g Parmesan
- 1 Eigelb
- 1 TL Milch
- Pfeffer & Salz aus der Mühle
Zubereitung:
Der Bärlauch wird gewaschen, sorgfältig getrocknet und fein geschnitten. Der Parmesan wird gerieben und unter den Bärlauch gemischt. Diese Mischung wird gepfeffert und gesalzen.
Die Blätterteigplatten werden aus der Tiefkühltruhe geholt. Der Ofen wird auf 200° vorgeheizt.
Blätterteig lässt sich im halbgefrorenen Zustand hervorragend schneiden. Deshalb wird er unmittelbar nach dem Auspacken in stumpf zulaufende Keile geschnitten. Die Keile sollten nicht zu schmal sein, sonst fallen die aufgehenden Teigstücke im Ofen um.
Das Eigelb wird mit der Milch verquirlt und mit einem Pinsel vollflächig auf die Teigkeile aufgebracht.

Die Bärlauch-Parmesan-Mischung wird großzügig über die Keile gestreut.
Das ganze kommt ca. 10 Minuten bei 200° Umluft in den Ofen.
zumindest haben wir uns so gefühlt. Letztes Wochenende haben wir uns eine kleine Auszeit gegönnt und Freunde in der Schweiz, bzw. Bern besucht. Bern war schon die Reise wert - aber der Abstecher auf 2.000 Meter zur Eigernordwand, bzw. der Bergstation Kleine Scheidegg war die Krönung. Im Tal hielt der Frühling Einzug und auf der Höhe lag noch dick Schnee. Mitten im Schnee mit einem traumhaften Blick auf die Eigernordwand haben wir es uns so richtig gut gehen lassen. Der Hausgemachte und warm servierte Apfelkuchen mit Rahm, wie die Schweizer die Schlagsahne nennen, war einfach ein Traum. Oder lags vielleicht nur am Panorama… ;o). Ich denke nicht - und er war so lecker das wir sicher bald versuchen werden ihn nachzubacken…

Für alle, die unbedingt auch mal den Apfelkuchen live probieren wollen - plant unbedingt genug Zeit ein.
Kleine Scheidegg mit der Eigernordwand war ja schon traumhaft - aber mit der Jungfrauenbahn kann man auch noch zum Jungfrauenjoch auf 3454 m.ü.M. weiter fahren. Für uns war es zeitlich leider zu knapp - aber wir werden es sicher nachholen.
Frische Madeleines sind einfach köstlich - bisher fehlte uns leider die passende Form. Bei unserem letzten Frankreichbesuch haben wir dann endlich mal daran gedacht Madeleinformen mitzubringen. Kurios daran - zu Hause haben wir den kleinen Eindruck “Made in Italy” entdeckt <g>. Zum ersten Mal habe ich hier übrigens eine Silikonbackform verwendet. Klappt ziemlich gut damit, da man die Form nicht buttern muss und anschließend die einzelnen Madeleines einfach nur rausdrückt bzw. fallen lässt.

Zutaten für ca. 27 Stück:
- 175 g Zucker
- 3 Eier
- 75 ml Milch
- 240 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 90 g Butter
- Abrieb einer halben unbehandelten Zitone
- 1/2 Packung Vanille Zucker
Zubereitung:
Die Butter auf kleiner Herdflamme zum schmelzen bringen. Den Zucker mit den Eiern schaumig rühren, bzw. rühren lassen ;o)… Die Milch dazugeben und weiterrühren. Mehl, Backpulver, Vanillezucker, die Prise Salz und die geschmolzene Butter unterrühren.
Mit der Masse die Madeleineform füllen, lieber etwas weniger nehmen, da die Madeleines um einiges aufgehen. Anschließend rund 5 Minuten ruhen lassen und dann im auf 190°Grad vorgeheizten Backofen rund 15-20 Minuten backen bis sie die typische Madeleinesfarbe angenommen haben. Rausnehmen und direkt aus der Form auf ein Rost zum abkühlen legen.
Im Web gibt es wohl wirklich nichts, was es nicht gibt. Selbst zu Käsekuchen gibt es eine eigene Website: www.kaesekuchen.de. Angeregt durch einen Blogeintrag habe ich an Ostern meinen ersten Käsekuchen gebacken. In vielen Rezepten wird allerdings Vanillepudding verwendet. Keine Ahnung warum - aber wenn ich schon backe, dann möglichst ohne Fertigprodukte und so bin ich auf der Käsekuchenwebsite beim Amerikanischen Käsekuchen hängengeblieben. Denke das Ergebnis gibt mir recht - es geht prima auch ohne.

Zutaten für den Teig (28er Springform):
Zutaten für den Belag:
- 25 g Mehl
- 75 Butter
- 100 g Zucker
- 2 Eigelb
- 3 Eier
- 3/4 abgeriebene Zitronenschale (einer unbehandelten Zitrone)
- 5 g Bourbon Vanillezucker
- 800 g Frischkäse (Doppelrahm)
- 5 TL Milch
Zubereitung:
Die Butter am besten vorher aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten oder von der Küchenmaschine kneten lassen. Anschließend in eine Klarsicht- oder Alufolie einwickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann die Hälfte des Teiges nehmen und ausrollen und auf den mit Butter eingefetten Springformboden auslegen. Mit der Gabel ein paarmal einstechen und im auf 200° Grad vorgeheizten Backofen rund 10-15 Minuten vorbacken.
Währenddessen den Belag vorbereiten.
Die weiche Butter, den Zucker und den Bourbonvanillezucker schaumig schlagen. Den Frischkäse mit der Milch und der abgeriebenen Zitronenschale, die beiden Eigelb und die drei ganzen Eier sowie das Mehl dazugeben und cremig rühren.
Die andere Teighälfte ausrollen und zu schmalen Streifen für den Kuchenrand formen. Damit den gefetteten Rand in der Springform auskleiden. Die Creme einfüllen. Den Backofen auf 125° Grad abkühlen und den Kuchen bei dieser Wärme rund 1 Stunde backen. Nach der Stunde den Backofen auf 200°Grad hoch drehen und den Kuchen rund 10 Minuten weiterbacken lassen. Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich ihn danach abgedeckt und nochmal 5 Minuten im Ofen backen lassen.
Anschließend in der Form abkühlen lassen und mindestens 2 Stunden kaltstellen. Leicht gekühlt schmeckt er am besten - auch wenn es schwerfällt ;o).
Marmorkuchen ist eigentlich mein Geburtstagskuchen. Meine Oma hat ihn mir früher jedes Jahr zum Geburtstag gebacken. Eine schöne - jedoch inzwischen vergangene - Tradition. Da gekaufter Marmorkuchen auch nicht ansatzweise an den selbstgebackenen meiner Oma rankommt, habe ich mich die Tage auf die Suche nach Rezepten gemacht. Bei meinem ersten Versuch bin ich mit einem All-in-One-Kuchen kläglich gescheitert. Beim zweiten Versuch habe ich bereits beim Versuch die Butter schaumig zu schlagen aufgegeben… Da angeblich alle guten Dinge drei sind habe ich noch einen Versuch gestartet. Und siehe da, diesmal hat es geklappt. Jetzt brauche ich nur noch eine richtige Gugelhupfform, dann schmeckt der Kuchen nicht nur (fast) wie früher sondern schaut auch so aus ;o).
Nachtrag: Am zweiten Tag war der Kuchen bereits etwas zu trocken - ich meine der von meiner Oma war auch noch zwei, drei Tage später “feucht”… Falls hier also noch jemand einen Tipp hat, würde ich mich freuen.

Zutaten für (vermutlich) eine Gugelhupfform:
- 500 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 250 gr. zimmerwarme Butter
- 4 Eigelb
- 200 gr. Zucker (oder mehr wenn man es süßer mag)
- 200 ml zimmerwarme Milch
- 2 EL Kakaopulver
Zubereitung:
Eigelb vom Eiweiß trennen. Die zimmerwarme Butter schaumig rühren, Eigelb und Zucker unterrühren, so dass es eine sämige Masse gibt.
Das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und portions- und abwechslungsweise mit der Milch unter die Butter-Ei-Zuckermasse rühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
Kuchenform mit Butter gut ausfetten. 3/4 der Masse gleichmäßig darin verteilen. Den Kakao unter die restliche Masse geben und unterrühren. Die braune Masse auf die andere geben und mit einer Gabel leicht unter die helle Masse ziehen. Masse oben drauf glattstreichen.
Im auf 175°Grad vorgeheizten Umluftherd rund 50-60 Minuten backen. Rausnehmen und abkühlen lassen. Erst dann umstürzen. Ich hatte allerdings das glattstreichen vergessen, von daher machte das Stürzen wenig Sinn und der dunkle Teil ist etwas untypisch bei mir oben. Dem Geschmack hat es nicht geschadet…
Stefan ist Birnenfan. Deshalb hab es heute unseren bewährten Mürbteig mal mit Birnen statt mit Äpfeln. Die Anregung für den Guss habe ich bei Geniallecker gefunden und das Ergebnis war ein super leckerer Birnenkuchen, den es sicher bald schon wieder geben wird.

Zutaten für den Teig (28er Springform):
- 225 g Mehl
- 1 Ei
- 20 g brauner Zucker
- 1 Pack. Vanillinzucker
- Prise Salz
- 150 g Butter
Zutaten für den Belag mit Guss:
- 800 g reife Birnen
- 1 Zitrone
- 200 g Crème fraîche
- 50 g Zucker
- 3 kleine Eier
- Zitronenschalenabrieb einer unbehandelten Zitrone
- Butter für die Form
Zubereitung:
Die Butter am besten vorher aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten oder von der Küchenmaschine kneten lassen. Anschließend in eine Klarsicht- oder Alufolie einwickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Damit die Spalten nicht zu schnell braun werden mit dem Zitronensaft einer Zitrone beträufeln. Vorher noch die Schale der Zitrone abreiben - wichtig dabei, nicht das Weiße mit abreiben, da es sonst bitter schmeckt.
Die Crème frâiche mit dem Zucker, den Eiern und der geriebenen Zitronenschale kräftig verquirlen.
Jetzt den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die mit Butter gefetteten Springform damit auslegen und eine Rand formen. Die Birnenspalten ringförmig auf den Teigboden verteilen und den Guss gleichmäßig darüber gießen.
Im vorgeheizten Backofen (180° Grad) rund 35-40 Minuten backen. Gegeben falls zwischendrin mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
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