Bisher kannte ich Sauce Hollandaise eigentlich nur aus den Päckchen im Supermarkt. Einmal hatte ich eines davon probiert, aber wirklich geschmeckt hatte es mir nicht. Da vieles was man selbst kocht oft anders und meist viel besser schmeckt wie das Fertigprodukt, wollten wir jetzt wissen wie man eine Sauce Hollandaise selbst zubereitet und wie sie dann wohl schmeckt. Auf der Suche nach einem Rezept bin ich auf www.spargelseiten.de gestoßen. Super Seiten - irre ausführlich erfährt man hier alles rund um den Spargel. Und natürlich wurden wir auch beim Rezept fündig, das uns als Anregung diente.

Zutaten für 4 Sauce Hollandaise-Liebhaber:
- 420g Butter
- 4 Eigelb
- 2 EL Wasser oder Spargelbrühe
- 2 EL Balsamico Bianco oder Weinessig
- 50 g feingehackte Zwiebeln
- Salz & Pfeffer
- Muskat
- frischer Grüner Spargel für 4 Personen (2,0 - 2,5 Kilo)
- Zucker
- Neue Kartoffeln
- TL Öl
Spargel-Zubereitung:
Spargel waschen und bei Grünem Spargel nur den unteren Teil schälen, anschließend die Spargelenden abschneiden. Wasser mit dem Salz, Zucker und dem Öl zum kochen bringen, Spargel dazugeben und ca. 8-10 Minuten leicht kochen lassen.
Parallel die neuen Kartoffeln weich garen.
Zubereitung Sauce Hollandaise:
Den Essig mit dem Wasser und den Zwiebeln in eine kleine Pfanne geben und miteinander eindünsten, bzw auf 1/3 reduzieren lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen. Die Butter in einem Topf auf kleiner Flame zum schmelzen bringen. Die Eigelb zusammen mit der Essig-Wasser-Zwiebelmischung in ein hochwandiges Gefäß geben und im Wasserbad bei mäßiger Hitze (am besten mit dem Mixer) cremig schlagen. Das Wasserbad darf dabei nicht über 65°C warm werden. Prima lässt es sich mit einem Braten-Thermometer mit Fühler kontrollieren.
Jetzt die handwarme Butter ganz langsam unter tüchtigem rühren unter die Sauce mischen. Anschließend die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Kartoffeln, Spargel und Sauce sofort, am besten auf angewärmten Tellern, servieren.
Und ab sofort bin ich ein echter Fan von Sauce Hollandaise und Grünem Spargel. Selber machen schmeckt einfach viel besser…
Gestern hat mich Kerner mit seinen Köchen erneut dazu verleitet, eines der gezeigten Rezepte nachzubauen. Das abgewandelte Ergebnis sieht bei uns so aus:

Zutaten für 4 Personen
- 500 g Seeteufelfilet
- 4 Kartoffeln (festkochend)
- 100 g Speck (fein gewürfelt)
- 20 Stangen grüner Spargel
- 1 Schalotte
- 2 Knoblauchzehen
- 3 Zweige Thymian
- 60 g Butter
- 2 EL Risottoreis
- 100 ml Weißwein
- 50 ml Noilly Prat (oder ein anderer Wermut)
- 400 ml Geflügelbrühe
- 100 ml Sahne
- 50 g Parmesan
- Eiswürfel
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. In zwei Töpfen Wasser zum kochen bringen. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Schinken in kleine Stücke schneiden (oder gleich fertig gewürfelt kaufen). Die Schalotte und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. Die festen Enden des Spargels abschneiden.
Die Kartoffeln ca. 20 Minuten kochen. Sie sollen Biss behalten, da sie später weiter gebraten werden.
Die Schalotten und den Knoblauch mit 40 g Butter glasig anschwitzen. Anschließend zwei Zweige Thymian und den Risottoreis hinzu geben, salzen und kurz aufkochen. Mit dem Weißwein ablöschen, anschließend den Noilly Prat hinzu geben. Das ganze so lange einkochen lassen, bis sich der Alkohol verflüchtigt hat (ca. 8-10 Minuten). Danach die Geflügelbrühe hinzu geben. Das ganze ca. 20 Minuten kochen lassen.
Den Spargel in kochendes, gesalztes Wasser geben und al dente kochen (ca. 10-15 Minuten). Gleichzeitig in eine Schüssel kaltes Wasser, etwas Salz und Eiswürfel geben. Sobald die Spargel bissfest sind, rausnehmen, kurz im Eiswasser abschrecken und danach beiseite stellen.
Jetzt die eingekochte Sauce mit 100 ml Sahne löschen, pfeffern, salzen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Dann noch die 50 g Parmesan unterrühren, anschließend durch ein Sieb passieren und beiseite stellen.
Den Seeteufel in einer Pfanne mit Olivenöl und einem Thymianzweig anbraten. Anschließend in den Ofen geben und dort weiter garen lassen.
4 Teller im Ofen warm stellen.
Die Kartoffeln und den Speck in eine Pfanne mit etwas Olivenöl geben. Zusammen ein paar Minuten anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parallel in einer weiteren Pfanne Butter erhitzen und den Spargel darin kurz braten.
Zum Schluss die Sauce noch einmal kurz erwärmen und alle zusammen auf den vorgewärmten Tellern anrichten.
Selbstgemachtes Kartoffelpüree eignet sich prima für Kartoffelküchle. Daher mache ich meist eine größere Menge um am nächsten Tag noch Kartoffelküchle zubereiten zu können. Sie sind simpel, schnell zubereitet und schmecken uns einfach…
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Bis vor kurzem wusste ich noch nicht mal wie Chorizo geschrieben wird, geschweige denn wie sie schmeckt - aber mit Paccheri mit Chorizo-Gemüse bin ich auf den Geschmack gekommen. Daher gab’ es heute direkt eine neue Chorizo-Kreation.

Zutaten für 3 Personen:
- 250 g Mais
- 200 g Karotten
- 100 g Kaiserschoten (hier tiefgefroren und bereits vorgegart)
- 200 Kohlrabi
- 5 Tomaten
- 1 Pärchen Chorizo-Wurst
- etwas Koriander, Kreuzkümmel, Curry
- Pfeffer & Salz

Zubereitung:
Die Karotten und die Chorizo in Schreiben schneiden und die Kohlrabi in nicht zu dünne Stifte. Die Tomaten würfeln. In einer Pfanne die Karotten und die Kohlrabi mit etwas Wasser vordünsten. Den Mais und die Tomaten dazugeben und miteinander weiter dünsten. Kurz bevor das Gemüse bissfest gegart ist, die Wurst und die Kaiserschoten dazugeben. Mit etwas Koriander, Kreuzkümmel und Curry würzen. Weiter garen bis das Gemüse bißfest ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Parallel die bereits gekochten Kartoffeln schälen, würfeln und in einer zweiten Pfanne schön knusprig anbraten.
Ich liebe selbstgemachtes Kartoffelpüree - vor allen so wie ich es von meiner Mutter kenne. Es schmeckt einfach um Längen besser als jedes Pulverpüree aus der Packung. Meist mache ich eine größere Menge, um am nächsten Tag noch Kartoffelküchle oder eine Kartoffelsuppe davon zu kochen.
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Sweet Bounty Potatoes kommt dabei heraus, wenn man mich in den Asia-Shop schickt, um für Kerala Chicken Curry die Zutaten zu besorgen. Im Asia-Shop konnte ich nicht widerstehen und musste diesmal einfach auch noch Süßkartoffeln & Anissterne mitnehmen. Die Süßkartoffeln hatten es mir mit Ihrem “lustigen” Aussehen angetan und ich war neugierig wie sie wohl schmecken würden. Zu Hause stellte sich dann allerdings die große Frage: “Und was machen wir nun damit…?”
Da wir von gestern auch noch eine halbe Kokosnuss übrig hatten, holte ich schnell noch Mango und Trauben und wir zauberten einfach darauf los. Sollten wir öfters tun, denn das Ergebnis war ein ganz besonderes Geschmackserlebnis:

Zutaten für 4 Personen (im Menü)
- Süßkartoffeln
- 1/2 frische Kokosnuss
- 1 Mango
- 350 g Weintrauben (kernlos)
- 150 g frische Ananas oder zumindest ungezuckerte
- 300 - 400 ml Kokosmilch
- 2 TL Koriander
- 1/2 TL Piment
- 2 TL Chiliflocken
- 1 Sternanis
- 2 Zimtstangen
- Prise Salz & Pfeffer
- 2 EL Sonnnenblumenöl
- 1 EL Butterschmalz
Zubereitung

Zuerst die Süßkartoffeln garen und abkühlen lassen. Nicht zu weich kochen, denn die Kartoffeln werden noch weiter verarbeitet. Sobald sie abgekühlt sind schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann die Kokosnuss grob raspeln, die Mango und die Ananas in kleine Würfel schneiden und die Trauben halbieren.
In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Kokosraspeln anbraten, bis sie beginnen Farbe zu entwickeln. Dann die Mango dazu geben und mit etwas Kokosmilch (falls Kokoswasser von der frischen Kokosnuss übrig ist, kann auch das verwendet werden) verrühren. Das ganze einige Minuten garen lassen. Anschließend Ananas, Trauben, Sternanis, die beiden Zimtstangen, Koriander, Piment und Chilliflocken unterrühren und unter mehrmaliger Zugabe von Kokosmilch zusammen einkochen lassen. Falls nötig mit etwas Salz abschmecken.
Parallel dazu die Süßkartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz schön knusprig anbraten. Mit etwas Pfeffer würzen.
Zum Schluss den Anisstern und die Zimtstangen entfernen und die Kartoffeln mit der Obstsauce servieren.
Süßkartoffeln halten übrigens was der Name verspricht: Sie haben einen süßlichen Geschmack. Im ersten Moment mag das etwas ungewöhlich sein, bei uns waren sie jedoch sicher nicht zum letzten Mal auf dem Tisch. Die Obstsauce schmeckt süßcremig, mit einer ganz leicht scharfen Note. Vermutlich passt sie auch prima zu Fisch. Das testen wir dann nächstes Mal…
Und noch ein Beweis, dass es nicht nur Pasta bei uns gibt ;0).

Zutaten für 4 Personen:
- 1500 g weichkochende Kartoffeln
- 450 g Gemüse (z.B. Blumenkohl und Brokkolie gemischt)
- 150 g Mais
- 2 große Zwiebeln
- 200 g Speck
- 300 g Käse (z.B. mittelalter Gouda)
- 1 Becher Schmand
- 150 ml Sahne
- 2 Ei
- 3 TL Salz
- 3 TL Muskat
- 3 TL Pfeffer
- 2 TL mittelscharfer Senf
- etwas Butter
Zubereitung:
Die Kartoffeln nicht zu weich kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln und den Speck würfeln und den Käse reiben. Blumenkohl, Brokkolie und den Mais bißfest garen.
Den Speck in einer kleinen Pfanne auslassen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Den Schmand und die Sahne in einem Becher miteinander glatt rühren. Muskat, Salz und Pfeffer sowie die beiden Eier dazugeben und gut verrühren. Die Auflaufform mit Butter ausstreichen und den Boden mit einer Lage Kartoffeln auslegen. Auf die Kartoffeln das Gemüse und den Speck mit den Zwiebeln geben. Über alles die Hälfte der Sauce geben. Etwas von dem geriebenen Käse draufstreuen und die restlichen Kartoffeln darauflegen. Jetzt die restliche Sauce über alles gleichmäßig verteilen. Abschließend den Käse oben aufstreuen und das ganze ca. 30 Minuten bei 200°C im Umluftherd überbacken.
Als Stefan heute sagte, es sei mal Zeit, Kartoffelecken als Beilage zu machen, war ich erstmal sehr skeptisch. Erst vor kurzem hatte ich von verzweifelten Versuchen im Web gelesen, knusprige Kartoffelecken herzustellen. Aber Stefan wollte sich nicht abbringen lassen. Zu meiner Überraschung sind uns die “Country-Potatoes” auf Anhieb gelungen - sogar so gut gelungen, das ich fürchte, Stefan hat eine neue Leibspeise ;o).

Zutaten für 4 Personen (als Beilage)
- ca. 5-6 große festkochende Kartoffeln
- 80 g Butter
- 2 kleine oder 1 große Knoblauchzehe
- 2 TL frisch geriebene Muskatnuss (fertiges Pulver ist natürlich auch ok)
- 2 TL Kreuzkümmel
- Salz
Zubereitung

Die Kartoffeln im Wasser kochen. Allerdings nicht völlig gar kochen, sondern kurz vor dem Garpunkt das Wasser abschütten und 15 Minuten abkühlen lassen.
Backofen auf 250° C hochheizen.
Währenddessen die Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen, den gepressten Knoblauch, die gerieben Muskatnuss und den Kreuzkümmel dazugeben.
Die Kartoffeln werden nicht geschält. Kartoffeln halbieren und von der Mitte aus Spalten abschneiden. Diese “Ecken” auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche stellen. Sie sollen dabei auf der Seite mit der Schale stehen. Mit einem Pinsel die Seiten mit der Knoblauch-Muskat-Kreuzkümmel-Butter einstreichen und ab damit in den 250°C-heißen Backofen.
Denn Backofen regelmäßig beobachten. Sobald die Ecken braun werden (siehe Bild) herausnehmen und nochmal mit der Gewürzbutter bestreichen. Danach so lange weiter backen, bis sie knusprig genug sind. Herausnehmen, nach persönlichem Geschmack salzen und genießen.
Die Kartoffelecken eignen sich prima als Beilage oder als Snack mit Dip. Dann sollte die Kartoffelmenge allerdings erhöht werden, damit keiner hungrig bleibt.