Red Peppermint Balls

In unserer Kräuterschnecke haben wir unter anderem Pfefferminze gepflanzt. Sie scheint sich dort wohl zu fühlen, da sie sich in nur kurzer Zeit extrem ausgebreitet hat. Daher haben wir heute entschieden Ihrem Wachstum entgegen zu wirken und uns auf die Suche nach Pfefferminz-Rezepten gemacht. Bei Genial-Lecker sind wir dabei auf die Hackklößen mit Pfefferminze gestoßen und haben es gleich ausprobiert. Da wir noch nie ein Pfefferminz-Gericht gegessen haben waren wir sehr gespannt. Stefans Reaktion war nach dem ersten Biss erst sehr verhalten, allerdings lag es wohl daran das wir etwas mehr Pfefferminze als im Rezept stand genommen hatten. Nach zwei, drei Bissen fand aber auch er Gefallen an dem neuen Geschmackserlebnis.

Ich war dagegen direkt begeistert. Einfach klasse. Ich hätte nicht gedacht, das der Pfefferminzgeschmack auch nach dem Kochen noch so stark zu schmecken ist.

Red Peppermint Balls

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Rinderhack
  • 2 x 4 gr. Schalotten
  • 2 x 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Pfefferminzblätter (nicht mehr!)
  • 1 Ei
  • ca. 3 EL Semmelbrösel
  • 800 g Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zimt
  • Salz und Pfeffer
  • 250 g Reis

Vorbereitung Hackbällchen:

Zwei der Zwiebeln, die Knoblauchzehe und die gewaschene Minze fein hacken. In einer Schüssel das Ei, die Semmelbrösel, die Zwiebel, den Knoblauch, die Minze und das Hackfleisch miteinander gut verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend kleine Bällchen daraus formen.

Vorbereitung Tomatensauce:

Red Peppermint Balls

Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen, vierteln oder würfeln und in ein hohes Gefäß zusammen mit dem Tomatenmark geben. Die beiden verbliebenen Zwiebeln grob würfeln, Knoblauch klein hacken und ebenfalls in das hohe Gefäß geben. Mit einem Pürierstab zerkleinern und fein pürieren. Den Zimt dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung Bällchen mit Sauce:

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Bällchen von allen Seiten, vorsichtig damit sie nicht zerfallen, anbraten. Sobald sie angebraten sind die Tomatensauce langsam dazugeben (Achtung kann spritzen). Etwas 10-20 Minuten die Hackfleischbällchen in der Sauce köcheln lassen. Wenn die Sauce etwas eingedickt ist zusammen mit Reis servieren.

Während des köcheln der Soße machte sich übrigens ein kräftiger Zimtgeruch breit und wir hatten schon Sorge, dass die Soße nur nach Zimt schmecken könnten. Zum Glück war dem nicht so, der Geruch war zwar stark, aber geschmacklich war es wirklich nur ein Hauch. Tolle Kombination.

Erstellt von Biene am 23.06.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Kaninchen, bzw. Hasenragout mit Aprikosensauce

Eigentlich wollten wir das Kaninchenragout, das wir bei Genial Lecker entdeckt hatten, ausprobieren. Da es kein Kaninchen gab habe ich zwei Hasenrücken genommen. Bisher hatten wir weder Kaninchen noch Hase zubereitet und waren daher sehr gespannt. Jetzt kann ich es nur jedem empfehlen - das Fleisch schmeckt viel kräftiger und zusammen mit der Aprikosensauce war es ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.

kaninchenragout.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Kaninchenkeulen á 250 g oder zwei Hasenrücken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 100 g Knollensellerie
  • 80 g getrocknete Aprikosen
  • 150 ml trockener Weisswein
  • 1 EL Öl
  • 25 ml Weinbrand
  • 500 ml Geflügelbrühe (wir haben den Hasenrücken mit den Gemüseresten ausgekocht und als Brühe verwendet)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 80 g Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 20 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Cayennepfeffer
  • 350 g Nudeln

Gewürze für den Mörser:

  • 1 TL Pimentkörner
  • 1 TL Zimtrindensplitter
  • 1 EL Pfefferkörner
  • 1 TL Wacholderbeeren

Zubereitung:

Das Kaninchenfleisch, bzw. das Hasenfleisch abspülen, trockentupfen, vom Knochen schneiden und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Karotte und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Gewürze in einem Mörser zusammen fein zerreiben. Aprikosen vierteln. Knoblauch fein hacken. 5 EL des Weißweines beiseite stellen.

Öl in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten. Karotte, Zwiebel, Knoblauch und die Sellerie dazugeben und anschwitzen lassen. Mit dem Weinbrand und dem Weißwein ablöschen und etwas verkochen lassen. Dann mit der Geflügelbrühe oder dem selbstgemachten Fleischfond ablöschen.

Bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze rund 60 Minuten köcheln lassen. Nach den 60 Minuten das Lorbeerblatt dazugeben und weiter 30 Minuten köcheln lassen.

Parallel die Aprikosen in einem kleinen Topf mit den 5 EL Weißwein kurz aufkochen, rund 2 Minuten köcheln lassen und anschließend beiseite stellen.

Nach den 90 Minuten das Fleisch mit dem Gemüse durch ein Sieb geben und den Sud in einem neuen Topf auffangen. Lorbeerblatt entfernen.

Den Sud etwas reduzieren lassen. Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und zu dem Sud geben. Rund 2 Minuten köcheln lassen und dann die Sahne dazugießen.

Jetzt die Aprikosen dazugeben und mit der gemörserten Gewürzmischung abschmecken (nicht alles kam bei uns rein).

Die Sauce rund 5 Minuten ziehen lassen, bevor man das Fleisch und das Gemüse in die Sauce gibt. Jetzt noch mit Salz, Peffer, evtl. noch etwas von der Gewürzmischung abschmecken.

Parallel dazu die Nudeln al dente kochen. Ragout und Nudeln zusammen servieren und einfach genießen.

Erstellt von Biene am 20.05.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Apfel-Lamm

Passende zu Ostern gab es gestern Lammbraten. Stefan mag es zwar noch ein wenig blutig, dafür kann ich mich jedoch nicht wirklich begeistern. Unser Braten war daher für mich optimal, gerade eben nicht mehr blutig, aber schön zart und saftig.

Apfel-Lamm

Zutaten für 2 Personen

  • 500 g Lamm (bei uns aus der Keule und am Stück)
  • 6 gehäufte TL Majoran
  • 2 TL Rosmarin
  • 1 Flasche herber Cidre
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • 8-10 kleine festkochende Kartoffeln (je nach Appetit)

Zubereitung

Apfel-Lamm Zubereitung

Am Vortag:

Das Lamm mit dem Majoran und dem Rosmarin bestreuen und anschließend mit dem Cidre übergießen so dass das Fleisch ganz bedeckt ist. Im Kühlschrank das Lamm 12 Stunden in der Marinade ziehen lassen.

Am nächsten Tag:

Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zwiebel häuten und in Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und die Wurzeln abschneiden. Dann in ca. 3 cm lange Stücke schneiden (nur bis zum Beginn der dunklen Röhren). Die Knoblauchzehen schälen.
Die Marinade des Lamms abschütten und in einem Gefäß auffangen. Am besten direkt durch einen feines Sieb geben damit die Gewürze separat aufgefangen werden. Das Lamm gut trocken tupfen damit das Fett nicht zu sehr spritzt.

Jetzt in einem Bräter das Butterschmalz erhitzen und das Lamm von beiden Seiten kurz, aber kräftig darin anbraten. Rausnehmen und kurz beiseite stellen. Im selben Fett die Apfelspalten mit Frühlingzwiebeln, Knoblauch und Zwiebeln ebenfalls kurz anbraten und rausnehmen. Das Lamm zurück in den Bräter legen, das Gemüse drumherum und jetzt mit dem Cidre aus der Marinade (ohne Gewürze) übergießen, die Hälfte des Braten darf herausschauen.

Alles zusammen in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft) mit geschlossenem Deckel stellen. Etwa 1 Stunde und 15 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen. Sobald die 1:15 um ist ist die Kartoffeln in den Bräter geben und nochmal 15 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren lassen.

Danach den Deckel abnehmen und das Fleisch mit dem Sud übergießen. Backofen auf 200 Grad und auf Oberhitze umschalten. Ca. alle 8-10 Minuten das Fleisch wieder mit dem Sud übergießen. Nach rund 30 Minuten sollten die Kartoffeln durch sein und die Lammschwarte eine knusprige Kruste geworden sein. Das Lamm herausnehmen und ein paar Minuten ruhen lassen bevor es angeschnitten wird. Den Sud in der Zwischenzeit mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden, mit dem Gemüse und dem Sud servieren.

Unser Lamm war nach rund 2 Stunden Schmorzeit sehr zart und saftig. Die (kleinen) Kartoffeln waren nach ca. 30 Minuten im Topf auf den Punkt gegart.

Erstellt von Biene am 09.04.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Zucchini-Bolognese

Mit Hackfleisch kann ich bei Stefan selten etwas falsch machen. Zusammen mit vielen Zwiebeln, Zucchini und Tomaten habe ich daher heute eine fruchtig, tomatige Zucchini-Bolognese gezaubert. Beim nächsten Mal gibt es allerdings Spaghetti dazu, die Makkaroni waren für die Bolognese eigentlich zu dick und fest…

Zucchini-Bolognese

Zutaten für 2 Personen

  • 3 mittelgroße Zwiebel
  • 350 g Rinderhack
  • 1 Zucchini
  • 1 Peperoni
  • 5 Tomaten
  • ca. 4 EL Sahne
  • ca. 2 EL Basalmico
  • 2 EL konzentriertes Tomatenmark
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 250 g Nudeln

Zubereitung

Zucchini-Bolognese Zubereitung

Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Aus den Zucchinis lange Streifen schneiden. Die Peperoni entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten vierteln.

Die Zwiebeln mit der Peperoni in einer Pfanne mit 2-3 EL Olivenöl zuerst knusprig anbraten und dann die Tomaten dazugeben und zusammen köcheln lassen. Das Hackfleisch parallel in einer zweiten Pfanne mit 1 EL Olivenöl ebenfalls schon knusprig anbraten. Nach ca. 5-10 Minuten zu dem Zwiebel-Tomaten-Gemisch die Zucchini, den Basalmico, das Tomatenmark, das angebratenen Hackfleisch und die Sahne dazugeben, gut vermischen und weiter köcheln lassen bis die Zucchini gar sind. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Parallel dazu die Nudel al dente kochen und zusammen servieren.

Erstellt von Biene am 28.02.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Russische Schinkenrolle

Dank einer russischen Bekannten gab es heute „Russische Schinkenrolle“. Zuerst war ich zwar skeptisch, da ich mir die Füllung mit Schwarzbrot nicht vorstellen konnte - aber jetzt bin ich absolut begeistert, satt und glücklich ;0).

Russische Schinkenrolle

Zutaten für 4 Personen:

  • 8 Scheiben gekochter Schinken (ca. 5 mm dick)
  • 2 mittelgroße Salzgurken
  • 150 g Karotten
  • 2 Scheiben Schwarzbrot
  • 5 Zwiebeln
  • 2 El Butter
  • 6 EL Öl
  • 4 EL Mehl
  • 100 ml Wasser
  • 150 g saure Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • Kochgarn

Zubereitung:

Die Karotten in Scheiben hobeln (ein Käsehobel eignet sich prima dazu) und anschließend in 3-4 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf mit heißem Wasser bißfest garen. Die Salzgurken und das Schwarzbrot in Streifen schneiden (ca. Pommesbreite). Vier Zwiebeln würfeln und eine Zwiebel in Ringe schneiden. Die gewürfelten Zwiebeln in der Butter rösten.

Russische Schinkenrolle Zubereitung

Auf jeder Schinkenscheibe jeweils in der Mitte ca. 2-3 TL der gerösteten Zwiebeln verteilen sowie je 2 Schwarzbrot- und Gurkenstreifen und 4-5 Karottenscheiben. Vorsichtig einrollen und mit Kochgarn dreimal verschnüren. Anschließend vorsichtig im Mehl wenden.

Russische Schinkenrolle Zubereitung

Jetzt die Pfanne mit dem Öl erhitzen und die Zwiebelringe darin anrösten sowie die übrigen Karottenscheiben und falls etwas von den Zwiebelnwürfelchen übrig geblieben ist diese hinzufügen und gut verrühren. Jetzt die Schinkenrollen vorsichtig in die Pfanne geben und von beiden Seiten anbraten. Sobald beide Seiten angebraten sind mit dem Wasser ablöschen und etwas köcheln lassen. Dann die Schinkenrollen aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nun die saure Sahne in die Pfanne geben und gut verrühren, aber nicht mehr aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schinkenrollen wieder in die Pfanne geben und etwas in der Soße bei niedriger Temperatur ziehen lassen. Anschließend die Fäden entfernen und am besten mit Kartoffelpüree servieren.

Wie wir unser Kartoffelpüree zubereiten findet sich hier

Erstellt von Biene am 18.02.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Paccheri mit Chorizo-Gemüse

Wir lieben es im Ausland durch die Supermärkte zu streunen und neue Produkte zu entdecken. Bei unserer letzten Plünderungsaktion haben wir aus Frankreich (ausgerechnet!) spanische Chorizo mitgenommen und bisher noch keinen Verwendungszweck dafür gehabt.
Bisher kannte ich die würzige Paprikawurst nur vom hören sagen. Dabei schmeckt sie wirklich gut und hat dem heutigen Gericht aufgrund ihres kräftigen Geschmacks seinen Namen verliehen. Um das ganze noch internationaler zu gestalten, haben wir italienische Paccheri als Pasta hinzu gegeben.

Paccheri mit Chorizo-Gemüse

Zutaten für 4 Personen (im Menü):

  • 6 große Tomaten
  • 2 mittelgroße Lauchstangen
  • 1 große handvoll Romanesco Röschen
  • 70 g dünne (!) Chorizo-Scheiben (spanische Paprikawurst)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL frischer Ingwer
  • 2 TL Kümmel
  • 50 ml kräftiger Rotwein
  • 3 EL Sahne
  • etwas Salz & Pfeffer
  • 500 g Pasta z.B. Paccheri

Zubereitung:

Die Tomaten würfeln. Die Lauchstangen in Scheiben schneiden. Romanesco-Röschen abtrennen, bissfest garen und beiseite warm stellen. Die Chorizoscheiben in Streifen schneiden. Den frischen Ingwer schälen und ganz fein hacken.

Zuerst den Lauch bei regelmäßigem umrühren im heißen Olivenöl ca. 8-10 Minuten garen. Dann die Tomaten mit dem Ingwer und dem Kümmel dazugeben und miteinander etwas einkochen lassen. Nach ca. 6-10 Minuten die Chorizo, den Wein und die Sahne dazugeben. Alles gut miteinander vermischen und noch ein paar Minuten köcheln lassen.
Ganz zum Schluss die Romanesco Röschen dazugeben unterrühren und noch einen Moment bei kleiner Flamme auf dem Herd lassen.

Parallel die Pasta al dente kochen.
Reis haben wir dazu nicht probiert, könnte aber durchaus auch passen.

Erstellt von Biene am 29.01.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Cooks Snappy Mulligan

Unser Umzug ist zwar schon etwas her, aber das erste Gericht in der neuen Küche ist etwas besonderes und muss daher nachträglich unbedingt noch festgehalten werden. Wer übrigens keine Nudeln dazu machen möchte - es schmeckt auch prima zu frischem Fladenbrot.

cookssnappymulligan.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 8 Tomaten
  • 3 Zucchinis
  • 400 g Dosenmais oder tiefgefrorenen
  • 3 eingelegte scharfe Jalapeno-Pfefferschoten
  • 200 g in Knoblauchöl eingelegter Schafskäse
  • Pfeffer & Salz
  • Zucchini-Gewürzmischung oder kreolische Gewürzmischung
  • 150g Capellini (Nudeln)

Zubereitung:

Tomaten achteln, Zucchini in dünne Scheiben schneiden, die Jalapeno-Schoten klein schneiden.

Zucchini mit etwas Wasser in eine Pfanne geben. Leicht andünsten, nicht verbraten. Sie sollen Biss behalten. Nach ein paar Minuten die Tomaten hinzu geben. Außerdem die Schoten beimischen.

Parallel das Hackfleisch in einer anderen Pfanne mit etwas (wenig) Olivenöl anbraten. Das Hackfleisch muss “Farbe bekennen”, es darf durchaus etwas trocken gebraten werden.

Gemüse und fertig gebratenes Hackfleisch vermengen und mit viel Pfeffer, etwas Salz und einer kräftigen Prise Zucchini-Gewürzmischung (Südsee-Kenner nehmen eine kreolische Gewürzmischung) abschmecken. Der Gesamteindruck soll durchaus scharf sein. Die Gewürze sollen das Gemüse und das kräftig angebratenen Hackfleisch jedoch nicht überdecken.

Den Schafskäse in kleine Teile teilen und untermengen. Zeitgleich die Capellini in kochendes Wasser geben und (nur) 3 Minuten al dente kochen.

Die fertigen Nudeln unterheben - fertig ist unser Cooks Snappy Mulligan.

Erstellt von Biene am 28.01.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Rindermedaillons mit Kohlrabipüree

Dieses Gericht veröffentlichen wir besonders gerne. Wir haben es auf www.cma.de entdeckt und es war superlecker - vor allem die Soße. Leider war hier der Hunger zu groß und wir haben nicht mehr zur Kamera gegriffen. Zu unserer Freude hat die CMA uns in einer sehr netten Mail die Veröffentlichung sowohl des Rezeptes als auch des Bildes erlaubt. Und wer weiß… vielleicht kochen wir es ja bald nochmal und dann gibt es auch ein größeres Foto.

Rindermedaillons mit Kohlrabiepüree
Foto: CMA, Bonn

Zutaten für 4 Personen

  • Medaillons vom Rind, insgesamt ca. 500 g
  • 30-50 g Butterschmalz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin

Für die Soße:

  • 1 EL Butter
  • 50 g Zucker
  • 125 ml Fleischbrühe
  • 1 EL Schmand
  • 1 Prise(n) Salz
  • 1 Prise(n) Pfeffer

Für das Kohlrabipüree:

  • 5 Kohlrabi
  • 1 TL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 80 ml Gemüsebrühe
  • 1 Prise(n) Salz
  • 1 Prise(n) Pfeffer
  • 1 Prise(n) Muskat
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 150 ml Sahne (ist laut Rezept angegeben, aber damit wäre unser Püree zu dünn geworden, war aber auch ohne sehr lecker)
  • 2 EL Schmand
  • Radieschen für Deko

Zubereitung:

Das Gemüse (toller, feiner Geschmack):

Zuerst die Kohlrabis schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Stücke hacken. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Kohlrabi- und Zwiebelwürfel darin andünsten. Jetzt die Brühe hinzufügen und das Gemüse für circa 10 Minuten zugedeckt garen. Nach der Garzeit die inzwischen weichen Kohlrabi- und Zwiebelwürfel pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskat, Schmand und Sahne abschmecken (Flüssigkeit gut abtropfen lassen, Sahne nach Bedarf). Zu guter letzt noch einen Spritzer Zitronensaft beifügen. Für die Deko die Radieschen waschen, den Wurzelansatz entfernen und klein schneiden.

Das Fleisch:

Die Rindermedaillons waschen und anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen. Eventuell vorhandene Sehnen müssen abgeschnitten werden. Anschließend das ganze in runde Medaillons schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in grobe Stücke schneiden.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Medaillons dazugeben. Am besten schmecken sie, wenn sie medium, das heißt mitteldurch, gebraten sind. Nun Rosmarin, Thymian und Knoblauch in die Pfanne geben, damit das Fleisch das Aroma der Kräuter annimmt.

Die Soße (seehr lecker):

Zuerst die Butter in einer Pfanne warm machen. Jetzt den Zucker hinzufügen und das Ganze karamellisieren lassen. Ist der Zucker leicht gebräunt, wird die Soße mit der Fleischbrühe abgelöscht. Zum Schluss noch den Schmand hinzufügen und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Tipp für nächste Mal:

Vielleicht einen Teil der Soße zum Pfannenfond geben - könnte noch eine interessante Geschmacksrichtung geben.

Originalrezept und Bildquelle: http://www.cma.de/content/das_juengste_gericht/young_95457.php

Erstellt von Biene am 23.01.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Hackfleisch-Mais-Pfannkuchen

Manchmal fehlt mir einfach die Zeit um frisches Gemüse einkaufen zu können und es dann auch noch zu schneiden. Daher kaufe ich bei Bofrost immer wieder mal tiefgefrorenes Gemüse ein. Heute musste es dran glauben ;o). Den Lauch hatte ich noch - er schmeckt mir auch nur frisch und nicht in der tiefgefrorenen Variante.

Hackfleisch-Mais-Pfannkuchen

Zutaten für 4 Personen

  • 2 Zwiebeln
  • 300 g Karotten
  • 200 g Mais
  • 150 g Lauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Senf
  • 3 EL Sahne
  • 350 g Hackfleisch (vom Rind)
  • Pfannkuchen

Zubereitung

Den Schnittlauch in Scheiben schneiden und mit den Möhrenscheiben und dem Mais in einem Topf mit etwas Wasser und 1 EL Olivenöl dünsten. Nach ca. 10 Minuten mit Honig, Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Senf abschmecken.

Parallel die Zwiebeln in Streifen schneiden und in der Pfanne mit 1 EL Olivenöl anbraten. Wenn sie anfangen braun zu werden, das Rinderhack dazugeben und zusammen kräftig anbraten. Sobald es dunkel genug ist, das Gemüse und die Sahne untermischen und nochmal abschmecken.

Die Hackfleisch-Gemüsemischung eignet sich prima als Pfannkuchenfüllung.
An unserem persönlichen Pfannkuchenrezept feile ich allerdings noch… ;o).

Erstellt von Biene am 19.01.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Kalbs-Cordon-Bleu mit Zwiebel-Prinzessböhnchen

Kalbs-Cordon-Bleu mit Zwiebel-Prinzessböhnchen

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Kalbsschnitzel, je 250 g
  • 4 Scheiben Emmentaler Käse
  • 4 Scheiben würziger gekochter Schinken
  • 4 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Semmelbrösel
  • 500 g Pflanzenfett
  • 10 große Kartoffeln, festkochend
  • 350 g Prinzessbohnen (gefroren)
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • Zucker, Salz & Pfeffer
  • Mehl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden. Die Stifte dürfen 1 cm dick sein. Unter fließendem Wasser die Stärke abwaschen und danach mit einem sauberen Geschirrtuch oder Küchentüchern gut trocken tupfen. Die Stifte dürfen nicht mehr nass sein, da das Fett sonst heftig spitzen kann. Anschließend in einem Topf mit 450 Gramm Pflanzenfett auf höchster Stufe (wenn am Holzkochlöffel Blasen hochsteigen, ist das Fett ausreichend heiß) einige Minuten garen und bevor sie Farbe annehmen herausnehmen. Abtropfen und abkühlen lassen. Das Fett zur Seite stellen.

Die Zwiebel klein hacken und mit der Butter glasig dünsten. Die Sahne und eine kräftige Prise Zucker hinzu geben, anschließend die tiefgefrorenen Bohnen in der Sahne einige Minuten einkochen. Dabei nach Geschmack Pfeffern und Salzen. Vom Feuer nehmen, wenn die Sahne bereits etwas eingekocht ist, die Bohnen jedoch noch etwas Biss haben.

In die Kalbsschnitzel an den Längsseiten Taschen schneiden, innen leicht salzen. Dann die Käsescheiben in jeweils eine Schinkenscheibe einrollen und in die Tasche der Schnitzel schieben. Mit Rouladenspieße verschließen, damit beim Braten kein Käse austritt. Die Schnitzel leicht salzen und mit etwas Mehl bestreuen. Danach im verquirlten Ei und in den Semmelbröseln wälzen. In rund 50 Gramm Pflanzenfett anbraten, Temperatur reduzieren und die Schnitzel auf jeder Seite circa 6-8 Minuten fertig braten.

Die Kartoffelstifte erneut in heißes Fett geben und so lange frittieren, bis sie leichte Bräunung annehmen. Danach aus dem Fett nehmen und gut abtropfen lassen. Nach Geschmack salzen.

Das Cordon Bleu, die Prinzessbohnen und die Kartoffelstäbchen anrichten.

Erstellt von Stefan am 07.01.2007 | Schreib einen Kommentar...
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