Café de Paris habe ich vor langer Zeit mal gegessen und noch ausgesprochen schmackhaft in Erinnerung. Als ich vor kurzem Rumsteak mit Café de Paris im Restaurant gegessen habe war ich allerdings enttäuscht. Die Sauce schmeckte nicht sehr ausgewogen und anders wie ich es in Erinnerung hatte. Daher musste ich unbedingt probieren ob es besser geht. Die Menge an Butter hat mich zwar im ersten Moment zögern lassen, aber das anschließende Geschmackserlebnis war die Kalorienbombe wert ;o).

Zutaten für 4 Personen und reichlich Café de Paris:
- 4 Rinderfilets
- 1 TL Butterschmalz
- 2 Möhren
- 1 Kohlrabi
- 3 Frühlingszwiebeln
- 1 Zucchini
- 1/2 Bund Radieschen
- 100 g Champions
- 4 mittelgroße Kartoffeln
- 150 ml Brühe
2 EL Sahne
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Bund Petersilie
- Salz und Pfeffer
Zutaten für die Sauce Café de Paris:
- 300 g Butter
- 2 Knoblauchzehen
- 2-3 EL scharfer Senf
- 2 TL Ketschup
- 2 TL Rosmarin (gehackt)
- 2 TL Thymian
- 2 TL Estragon
- 1 TL Curry
- Prise Oreganon
- Prise Cayennepfeffer
- 3 EL Cognac/Weinbrand
- Spritzer Zitronensaft
- 200 ml Sahne
Zubereitung Frühlingsgemüse:
Zuerst die Kartoffeln garen - aber nicht weichgaren, da sie noch mit dem Gemüse mitgedünstet werden. Etwas abkühlen lassen, dann schälen und in kleine Würfel scheiden. Parallel das Gemüse waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Petersilie fein hacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken.
In einem Topf Butterschmalz schmelzen, die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin ca. 2 Minuten andünsten, dann die Karotten dazugeben, nach weiteren drei Minuten die Kohlrabi dazugeben. Dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel dünsten. Nach ein paar weiteren Minuten die Champions, die Zucchini, die Radischen und Kartoffeln dazugeben, gut vermischen und alles bißfest garen. Gegebenenfalls ohne Deckel wenn noch zuviel Flüssigkeit im Topf ist. Zum Schluß mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und die Petersilie dazu geben.
Zubereitung Café de Paris Sauce:
Knoblauch sehr fein hacken. Frischen Rosmarin, Estragon und Thymian fein hacken und alle anderen Zutaten für die Sauce bereits stellen. Dann die Rinderfilets in einer Pfanne mit Butterschmalz auf beiden Seiten scharf anbraten (ca. 2-3 Minuten pro Seite). Fleisch im auf 50 °C vorgeheizten Backofen beiseite stellen. In der selben Pfanne die 300 g Butter schmelzen lassen. Knoblauch und die anderen Zutaten (ausgenommen die Sahne) dazugeben, verrühren und etwas köcheln lassen. Dann die Sahne dazugeben und sehr gut verrühren und noch etwas köcheln lassen.
Zuerst dachte ich schon, das es nie ein Sauce wird, da sich die Butter und die Sahne nicht richtig vermischen wollten. Aber nach ein paar Minuten und kräftigem rühren ist ein super schmackhafte sämige Sauce entstanden.
Tipp noch: Nichts übrig lassen, die Sauce eignet sich nicht zum erneuten erwärmen am nächsten Tag :o(.
Nachdem äußerst leckeren Bärlauch-Blätterteig-Snack heute direkt das nächste Blätterteiggericht, da ich jetzt irgendwie auf den “Blätterteiggeschmack” gekommen bin ;o). Auch diesmal haben wir über den Hunger hinaus gekocht und einige Taschen eingefroren. Jetzt bin ich allerdings gespannt wie gut sie sich überhaupt aufbacken lassen…
Zutaten für ca. 8-10 Taschen (ca. 8×8 cm):
500 g Rinderhack
- 2 Paprika
- 1 Dose Mais (450 g)
- 2 große Zwiebeln
- 200 ml passierte Tomaten
- 3 Blätterteigrollen
- Olivenöl
- 2 Eier
- 2 TL Milch
- Salz
- Backpapier
Gewürzmischung:
- 1 TL gelbe Senfkörner
- 2 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Peperonchini
- 2 TL Korinandersamen
Zubereitung:
Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Zwiebeln grob hacken. Dann die Paprika würfeln. Die Gewürze in einem Mörser kräftig mörsern.
In eine große Pfanne etwas Olivenöl geben und die Zwiebelwürfel kräftig anbraten, dann die Paprika dazugeben und alles zusammen weiterbraten. Nach rund 10 Minuten das Hackfleisch dazugeben und kräftig anbraten. Sobald das Hackfleisch durchgegart ist die passierten Tomaten dazugeben und mit der gemörserten Gewürzmischung abschmecken und ggf. etwas salzen. Dann den Mais dazugeben und unterrühren.
Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit Milch verrühren. Teig zuschneiden und die Ränder mit der Eigelb/Milch-Mischung bestreichen. Dann die Füllung gleichmäßig verteilen. Teigplatte zuklappen und mit einer Gabel ringsherum zusammendrücken.
Außen ebenfalls noch mit der Eigelb/Milch-Mischung bestreichen. Ca. 10-15 Minuten im 200°Grad heißen Backofen backen. Passt prima zu Salat.
Für uns war es das erste Mal: Das Reh lag schon seit ein paar Tagen in der Tiefkühltruhe und es musste ein Rezept her. Einen echten Klassiker fanden wir bei “Fool for Food”. Wir haben ihn geringfügig verändert und sind uns sicher, dass wir genau den richtigen Einstieg in eine erfolgreiche Reh-Karriere gewählt haben.

Zutaten für 4-6 Personen:
- 1000 g Rehbraten
- 1 Liter Rotwein (trocken)
- 6 reife Birnen
- 3 TL Preiselbeergelee
- 3 Schalotten
- 50 g Butter
- Pflanzenöl
- Dazu: 400-500 g Knöpfle
Gewürzmischung:
- 2 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Zimtblüten
- 6 Nelken
- 6 Wacholderbeeren
Zubereitung:
Das Fleisch waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten fein würfeln. Die Gewürze in einem Mörsern fein mörsern (Vorsicht: Der betörende Duft macht ohnmächtig!). Die Birnen schälen und in einen Behälter mit Wasser geben.
Den Ofen auf 70° vorheizen.
Den Rotwein in einen Topf geben und einmal aufkochen. Die Gewürze hinzu geben, anschließend die Birnen hinein geben. Die Birnen bleiben 10 Minuten bei mittlerer Hitze im Wein (unreife Birnen durchaus länger). Die Birnen heraus fischen und abgedeckt im Ofen warm stellen.
In einer Pfanne 2-3 EL Öl erhitzen und das Fleisch anbraten. Ist es durchgebraten, wird es ebenfalls abgedeckt im Ofen warm gestellt. Den Fleischsaft behalten!
Wer die gemörserten Gewürzrückstände nicht in der Sauce haben möchte, siebt den Rotwein nun durch (wir haben es nicht getan).
Die Schalotten in die Pfanne mit den Fleischsaft geben und zusammen mit den Fleischsaft in der Pfanne einkochen. Kurz bevor die das ganze fest wird den Wein hinzu geben. Das ganze wird nun mindestens auf die Hälfte eingekocht. Zuletzt wird das Preiselbeergelee eingerührt.
Rechtzeitig dran denken, die Spätzle aufzusetzen.
Ist die Rotweinreduktion ausreichend eingekocht, wird die Butter hinzu gegeben und das ganze mit einem Mixstab schaumig aufgemixt.
Das Fleisch wird nun noch 5 Minuten in die Rotweinreduktion gegeben. In der Zwischenzeitwerden die Birnen halbiert und entkernt. Wer mag kann sie (wie wir) in Spalten schneiden.
Spätzle, Birnenhälften und Ragout mit Sauce werden angerichtet und serviert.
Seit langem wollte ich mal wieder Lamm machen und das Rezept von Johann Lafer “Mit Zwiebelschaum überbackene Lammkotelett mit mediteranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln” hörte sich irgendwie gut an. Da kein Bild dabei war, hatte ich keine Ahnung wie der Zwiebelschaum aussehen wird. Und zumindest bei uns würde ich nicht von Schaum reden - aber wie auch immer man es nennt: Es war super lecker.
Die Lammsauce, die es im Orginalrezept gab, war dagegen eher enttäuschend. Aber vielleicht auch nur, weil wir keinen selbstgemachten Lammfond zur Verfügung hatten und die Grundlage ein Fertigfond war. Da wir genügend Zwiebel-Sahne -Sauce hatten konnten wir aber prima auf die Lammsauce verzichten.

Zutaten für 2 Personen:
- 4 Lammkoteletts
- Olivenöl
- 4 Schalotten
- 2 Zwiebeln
- 20 g Butter
- 200 ml Sahne
- 1 Eigelb
- 30 g Butter
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 Paprika
- 1 Zucchini
- 1/2 Aubergine
- 1/2 TL Chiliflocken
- 1 TL Thymian
- 2 TL Koriandersamen
- 5 kleine festkochende Kartoffeln
- 15 g Butterschmalz
- 20 g Butter
- 20 g Speck
- 1/2 EL Rosmarin
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
1. Zwiebel-Sahne-Sauce
Zuerst sollte die Zwiebel-Sahne zubereitet werden, da diese etwas kühl gestellt werden soll. Dafür zwei Zwiebeln grob würfeln. Frühlingszwiebeln fein hacken. In einem kleineren Topf 20 g Butter schmelzen und die Zwiebeln (nicht die Frühlingszwiebeln) darin glasieren. Die Sahne dazugeben und einkochen, bis ein dicker Brei entsteht. Dann von der Flamme nehmen. Eigelb und die 30 g Butter dazugeben und mit dem Pürrierstab pürieren. Die Frühlingszwiebeln drunter heben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen.
2. Rosmarinkartoffeln
Als nächstes die Kartoffeln schälen und falls es keine kleinen Kartoffeln sind in kleiner Teile zerteilen. In Salzwasser kochen (nicht zu weich werden lassen). Speck fein würfeln. Frischen Rosmarin fein hacken.
Anschließend im heißen Butterschmalz die Kartoffel anbraten. Die Speckwürfel und den Rosmarin dazugeben gut unterheben und mit der Butter glasieren und von der Flamme nehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Mediteranes Gemüse
Paprika, Zucchini und Aubergine waschen. Paprika entkernen und achteln. Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden. Chiliflocken, Thymian, Koriandersamen in einem Mörser fein zerreiben. In einer Pfanne mit Olivenöl das Gemüse anbraten. Zum Schluss mit der Gewürzmischung und Salz & Pfeffer würzen und noch etwas ziehen lassen.
4. Lammkoteletts
Die Schalotten schälen und halbieren. Die Schalotten und die Lammkoteletts in das heiße Öl geben und die Koteletts von beiden Seiten scharf anbraten. Die Koteletts samt Schalotten auf ein mit Alufolie ausgelegtes

Backblech geben. Die Zwiebel-Sahne-Sauce oben auf verteilen und im 220° Grad vorgeheizten Backofen möglichst mit Grillspirale schieben. Je nachdem wir gar man sein Lamm mag nur kurz oder etwas länger im Ofen lassen. Wir haben die Lammkotelettes nach ca. 15 Minuten raus genommen und sie waren zart aber durchgegart und nicht mehr rosa.
Und manchmal kann man einfach nicht anders und lässt sich doch von einem Fernsehkoch verführen ;o). Diesmal war es Lafer mit seiner „Wirsingtarte mit Lammhack“ aus „Lafer : Einfach lecker“. Lamm bekommt man hier leider nur auf Vorbestellung daher gab es die Tarte bei uns mit Rinderhack. Aber ich glaube dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan - die Wirsingtarte war wirklich lecker. Beim nächsten Mal werden wir vermutlich auf den Käse verzichten, da die Füllung selbst so klasse schmeckt, das der Käse sie fast etwas erschlägt.

Zutaten für 4 Personen und eine 28er Springform:
Für den Teig:
- 250 g Mehl
- 125 Quark
- 1 Ei
- 125 g Butter
- 20 ml Wasser
- 1 Prise Salz
- Butter für die Form
- Klarsichtfolie
Für die Füllung:
- 1 Wirsingkopf (ca. 600-700 g)
- 1 EL Natron
- 300 g Rinderhack
- 100 g Bauchspeck
- 2 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Butterschmalz
- Salz & Pfeffer
- Muskatnuss
- 3 Eier
- 300 ml Sahne
- 100 g Käse (sollte kein zu kräftiger sein, damit der Wirsing nicht untergeht)
Zubereitung:
Die Butter rund 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank stellen, damit sie weich wird.
Aus den Zutaten Mehl, Quark, Ei, Wasser, Butter, Salz einem glatten Teig kneten und in Folie einwickeln. Rund 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
Währenddessen die äußeren Wirsingblätter des Wirsingskopfes entfernen und die Blätter abtrennen. In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen, 1 EL Natron dazugeben und die Blätter darin kurz blanchieren. Anschließend sofort in kalten Eiswasser tauchen und abschrecken. Durch das Natron und das abschrecken behält der Wirsing sein herrlich grüne Farbe. Die Blätter anschließend sehr gut auf Küchenpapier abtrocknen lassen und dann in feine Streifen schneiden.
Knoblauch fein hacken. Bauchspeck sehr fein würfeln. Die Schalotten klein schneiden. Käse reiben.

In einer Pfanne Butterschmalz schmelzen, den Bauchspeck darin etwas anbraten. Das Rinderhack dazugeben und gut anbraten. Dann den Knoblauch und die Zwiebeln dazugeben. Mit Pfeffer und Salz würzen und noch etwas zusammen garen. Zum Schluss noch den Wirsing dazugeben und gut untermischen.
Jetzt die Springform mit Butter einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Auf der Küchenplatte eine Klarsichtfolie auslegen und bemehlen. Teig darauf geben und eine ebenfalls bemehlte zweite Folie oben auflegen. Jetzt kann der recht weiche Teig prima ausgerollt werden. Sobald er die richtige Größe für die Form hat in die Form geben und überflüssigen Rand abschneiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstehen, damit er keine Blasen wirft.
Die Sahne mit den drei Eiern verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Hackfleisch-Wirsingmischung jetzt in die Form geben, gleichmäßig verteilen und die Sauce ebenfalls gleichmäßig darüber gießen. Den Käse oben drauf streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze (160°C) rund 40 Minuten backen. Anschließen herausnehmen und die Tarte kurz ruhen lassen - auch wenn es schwerfällt ;o).
Robert Rodriguez ist nicht nur ein guter Regisseur, er ist auch Filmmusik-Komponist (Sin City, Spy Kids, SharkBoy And LavaGirl, …). Vielleicht war meine Passion für Filmmusiken (Scores) der Grund dafür, warum mich der Kommentar von zeta sofort elektrisierte, als ich ihn las. Sie machte mich auf dieses Video von der DVD “Irgendwann in Mexico” aufmerksam. Dort zeigt Rodriguez, wie er in seiner Küche ein Rezept mit Annatto-Samen zubereitet. Angeblich ein echtes mexikanisches Kultrezept: Puerco Pibil.
Ganz besonders der Ende des Videos macht die Sache interessant: Dort hält das stundenlang gegarte Fleisch selbst einer beiläufigen Penetration mit einer Gabel nicht mehr Stand, so zart ist es.
Ich musste einfach wissen: Handelt es sich um eine Hollywood-Rezept-Inszenierung? Oder ist Puerco Pibil tatsächlich ein Geschmackserlebnis ganz besonderer Art? Das ganze Abenteuer begann mit der Zutatenliste…
…lies die komplette Story »
Kaum vorstellbar: Aber bis vor rund einem halben Jahr konnte man mich mit Paprika in jeglicher Form jagen. Warum? Denke es lag einfach am intensiven Geschmack. Aber irgendwie habe ich mich in letzter Zeit mit kleinen “Kochschritten” an Paprika rangetastet und finde Paprika inzwischen klasse. An gefüllte Paprika habe ich mich allerdings bisher nicht rangewagt, obwohl Stefan es gerne isst. Heute war es dann aber soweit - ich wollte wissen, ob ich wirklich zum Paprikaesser geworden bin. Und siehe da - die gefüllte Paprika war richtig lecker.

Zutaten für 6 gefüllte Paprika
- 600 g gemischtes Hackfleisch
- 1 x 125 g Reis im Beutel für die Füllung
- Reis für die Beilage (bei uns ein weiterer Beutel für zwei Personen)
- 2 große Zwiebeln
- 1 mittelgroßes Ei
- 1 Knoblauchzehe
- Salz und Pfeffer
- 3 TL Paprika Edelsüß
- 1/2 TL Teasys Garam Masala
- 1 große handvoll frischer Petersilie
- 8 große Paprika (sollten möglichst stehen können)
- 100 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Wasser
- 2-3 EL Öl
- 2 EL Tomatenmark 3-fach konzentriert
Zubereitung:
Wie angegeben den Kochbeutelreis zubereiten. Allerdings einen der beiden Beutel etwas früher rausnehmen, damit der Reis noch nicht ganz gar ist. Abkühlen lassen. Den anderen Kochbeutel fertig kochen und beiseite stellen. Eine Zwiebeln hacken und die andere in Streifen schneiden. Petersilie fein hacken. Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. Eine halbe Paprika waschen und sehr fein hacken. 6 der Paprika waschen und oben den “Deckel” abschneiden, aushöhlen und entkernen. Die restlichen Paprikas in feine Streifen schneiden.

Hackfleisch, Reis, Ei, Knoblauch, gehackte Zwiebel, Paprika und Petersilie in eine Schüssel geben und vermischen. Mit Paprika Edelsüß, Garam Masala, Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. Mit der Füllung die Paprikas befüllen und den Deckel wieder oben auflegen.
In einem Schmortopf die Zwiebel- und Paprikastreifen in Öl andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Tomatenmark, Paprika Edelsüß, Salz und Pfeffer dazugeben und mit rund 200 ml Wasser aufgiesen. In die Sauce die gefüllten Paprika stellen.
Den Schmorrtopf mit einem Deckel verschließen und in den auf 180° Grad vorgeheizten Backofen stellen. Rund 45 Minuten die Paprika im Topf schmorren lassen. Danach Deckel abnehmen und noch etwas weiter garen lassen bis die Paprikas leicht Farbe bekommen und etwas bräunlich werden. Den bereits gar gekochten Reis kann man prima im Backofen parallel warm halten. Gefüllte Paprika mit Reis und Sauce servieren.
Beinahe wäre dies leckere Gericht an fehlendem Garam Masala gescheitert. Zum Glück haben wir inzwischen eine umfangreiche Sammlung an noch nicht gemahlenen Zutaten, so das wir uns unser ganz persönliches Garam Masala mörsern konnten.

Zutaten für 8 Personen
- 800 g Rinderhack
- 2 Zucchini
- 4 Karotten
- 6 EL Haferflocken
- 2 TL Teasy Garam Masala
- 2 reife Mangos
- 2 Peperoni
- 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
- 2 Stängel Zitronengras
- 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
- 4 Knoblauchzehen
- 4 Eier
- Salz
- Öl (z. B. Rapsöl)
- Reis
Zubereitung
Die Zucchini und die Karotte fein raspeln. Da die Zucchini Wasser zieht, diese als erstes raspeln und zwischendrin die Flüssigkeit gut ausdrücken und weggießen. Zitronengrasstängel schälen und das Innere klein schneiden. Knoblauchzehen und Ingwer schälen und ebenfalls klein hacken.
Mangos schälen und pürieren. Peperoni entkernen und klein hacken.

Die Zucchini, die Karotten, die Hälfte des Knoblauchs, des Ingwers, des Zitronengras und das gesammte Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Dazu die Haferflocken, die Eier und Garam Masala geben. Etwas salzen und alles gut mit einander vermischen.
Aus der Masse kleine Bällchen formen (bei ca. 3 cm Durchmesser ergibt es rund 36 Bällchen). In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Bällchen darin rund um anbraten. Unsere waren sehr luftig, daher müssten wir sie sehr vorsichtig umdrehen…
Den Backofen auf 150° C vorheizen und die Bällchen auf einem Blech darin ca. 15 Minuten fertig garen.
Das übrig gebliebene Fett mit dem Mangopürre ablöschen. Die andere Hälfte des Ingwers, des Knoblauchs und des Zitronengrases zusammen mit der Chilischote dazugeben. Mit Kokosmilch aufgießen, gut verrühren und erhitzen. Evtl. mit Salz abschmecken.
Parallel dazu den Reis kochen. Bällchen mit Reis und Sauce servieren und es sich schmecken lassen.
Wir hatten Heißhunger auf ein Chili, dieses Wochenende. Und irgendwie haben wir die Suche nach ein paar Minuten aufgegeben, zugunsten unseres “Dark Chili”, das wir vor einiger Zeit gebastelt hatten. Bei der Zubereitung wurde uns allerdings bewusst, dass ein paar Änderungen an der Beschreibung dringend nötig sind. Die seien hiermit nachgereicht.
Auf usa-kulinarisch.de fand ich seinerzeit das Grundrezept, das mich neugierig machte: Ein Chili mit ungewöhlichen Zutaten (Kaffee, Bier, Kakao). Wir haben es mit einigen Anpassungen nachgekocht. Heraus kam ein neben der kräftigen Farbe ein kräftiger, fruchtig-scharfer Geschmack - und ich muss sagen: Es schmeckt vorzüglich.

Zutaten für 8 Personen
- 30 ml Sonnenblumenöl
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- 700 g Rinderhack
- 800 g Dosentomaten mit der Dosensauce
- 4 mittelgroße reife Tomaten
- 4 rote Peperoni
- 350 ml dunkles Bier (Schwarzbier eignet sich gut)
- 300 ml Kaffee
- 140 g Tomatenmark
- 50 g brauner Zucker
- 2 TL Kreuzkümmel
- 2 TL Oregano
- 1 TL Koriandersamen
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Kakao (reine Kakaopulver, keine Zuckermischung!)
- Salz & Pfeffer
- 3x 400g-Dose Kidneybohnen
Zubereitung
Zu Beginn kocht man den Kaffee. Er sollte nicht zu stark (bitter) sein.
Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Peperoni fein hacken. Die Schärfe dieses Chilis steuert man über die Kerngehäuse der Peperoni. Wir lassen bei zweien die Kerngehäuse drin, das gibt eine deutliche Schärfe.
Die Tomaten in grobe Stücke schneiden. Oregano, Koriandersamen und die Pfefferkörner in einem Mörsern fein zerstoßen.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Hackfleisch, die Zwiebeln, den Knoblauch und die Peperoni hinein geben und alles zusammen scharf anbraten. Das Fleisch darf leichte Bräune annehmen.
Anschließend mit dem Kaffee ablöschen. Danach die Gewürze, den Zucker und die Tomaten hinzu geben. Etwa 10 Minuten weiter kochen.
Die Hitze wird nun reduziert, ab jetzt soll das ganze leicht weiter köcheln. Das Bier und das Tomatenmark nun untermengen. Die Pfanne nicht abdecken (die Masse soll weiter eindicken).
Das Chili bei kleiner Flamme ca. 1 Stunde langsam weiter einkochen lassen. Zwischendurch ein paar mal durchrühren. Falls zusätzliche Flüssigkeit benötigt wird, geringe Mengen Bier und/oder Kaffee hinzu geben.
Zuletzt die Bohnen abgießen (nicht spülen), unterheben und 5-10 Minuten mit dem Chili erhitzen.
Als Beilage eignen sich ein frisches Mais- oder Fladenbrot optimal.
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