Sour-Cream mit Dill

Auf der Suche nach einem Sourcream-Rezept wurde ich auf die Idee aufmerksam, statt des üblichen Schnittlauchs auch Dill zu verwenden. Außerdem gefiel mir der Ansatz, die gehaltvollen Standart-Zutaten etwas zu reduzieren und statt Doppelrahmfrischkäse plus Saurer Sahne einen halbmageren Quark in Verbindung mit etwas Essig zu verwenden.

Sour Cream mit Dill

Das Ergebnis hat mächtig Spaß gemacht. Es lässt sich beinahe alles hineindippen: Vom einfachen Brot, über Salzgebäck bis hin zu Nachos.

Zutaten:

  • 150 g Creme Fraiche
  • 250 g Quark (20% Fett)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL getrocknete Dillspitzen
  • 1 TL Rosa Beeren
  • 4 EL weißer Balsamicoessig
  • Salz

Zubereitung:

Für eine feine Konsistenz werden fein geschnittene Zutaten benötigt: Zwiebel, Knoblauch und Lauch müssen daher sehr fein geschnitten werden. Die rosa Beeren mörsern. Alternativ kann auch Pfeffer benutzt werden, es fehlt dann jedoch dich feine fruchtige Note der rosa Beeren.

Die Zwiebel, den Knoblauch, die gemörserten Beeren und die Dillspitzen mit der Creme Fraiche gründlich verrühren. Etws Salz hinzu geben. Anschließend den Quark untermischen und kräftig verrühren.

Den weißen Balsamicoessig teelöffelweise hinzu geben und verrühren. Nach jedem Löffel abschmecken, ob die persönliche Säurenote bereits erreicht ist.

Die Sour Cream sollte mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ziehen dürfen, bevor sie serviert wird.

Erstellt von Stefan am 21.10.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Guacamole

Ich kannte diesen würzigen Dip bisher nur als Fertigdip aus dem Supermarkt. Meist habe ich ihn nach kurzem Probieren beiseite gestellt, weil er mir nicht wirklich schmeckte.

Seit heute ist der Avocado-Dip rehabilitiert:

Guacamole

Zutaten für 4 ausgewachsene Dipper

  • 4 reife (= innen weich-cremige) Avocados
  • 1 scharfe Chilischote (rot)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zitrone
  • 1 handvoll Petersilie
  • Salz

Zubereitung

Die Chilischote, die Schalotte und die Knoblauchzehen sehr fein hacken. Auch die Petersilie fein schneiden. Den Saft der Zitrone auspressen.

Die Avocados zu einer gleichmäßigen Masse zerdrücken. Dabei die zerhackten Gemüse, die Petersilie, das Öl und den Zitronensaft untermischen. Alles zu einer zähen Masse rühren.

Guacamole eignet sich perfekt zum Dippen von Weißbrot oder Nachos. Auch als pikanter Brotaufstrich geeignet.

Erstellt von Stefan am 23.09.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Kräuter-Dip

Hier ist die Dip-o-Manie ausgebrochen: Nach dem Käse-Chili-Dip und dem Summer-Salsa war heute eine frische Kräutervariante dran. Eine, die auf Joghurt basiert und kalorienmäßig gut dasteht:

Kräuter-Dip

Zutaten für zwei Intensiv- oder vier Gelegenheitsdipper:

  • 300 ml Joghurt mild
  • 150 ml Frischkäse (Doppelrahmstufe, z.B. “Almette”)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2-3 handvoll Petersilie
  • 1 handvoll Basilikumblätter
  • 2 TL fein geriebener Parmesan
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf (mittelscharf)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Petersilie, die Basilikumblätter und den Schnittlauch sehr fein schneiden.

Den Joghurt, den Frischkäse und den Parmesanrieb in einer Schüssel mischen und glatt streichen. Anschließend die Kräuter hinzu geben. Dann das Öl, den Senf, den Zitronensaft und das Olivenöl in die Schüssel geben. Alles gründlich verrühren.

Zum Schluß mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Vor dem Genuss kühl stellen.

Erstellt von Stefan am 21.07.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Chili-Käse-Dip V.2.0 (Chili con Queso)

Update: Wir haben den Dip neu angesetzt und dafür fettarmen Pizzakäse benutzt. Damit macht der Genuss noch mehr Spaß. Und mit ein paar Tricks in der Käsekombination schmeckt er beinahe noch besser. Außerdem geändert: Die Chilis haben wir geröstet. Das gibt einen echten Aroma-Beschleuniger.

Wer einmal das Dosenfutter-Territorium verlassen hat, der will mehr. Auch im Bereich der Snacks.

Neulich sorgte ein Salsa für die perfekte Begleitung eines Kinoabends. Das war Anlass für die Idee, in Zukunft auch die industriellen Käse-Saucen aus dem heimischen Kinosaal zu verdammen.

Ich habe mir im Web ein paar Ideen (1|2|3) für ein Chili con Queso (Kenner schreiben es mit “e”: Chile con Queso) geholt und daraus meine eigene Version zusammen gestellt. Hier ist sie:

Chili-Käse-Dip (Chili con Queso)

Zutaten für 3-4 Portionen Nachos:

  • 250 ml Milch
  • 150 g fettarmer Pizza-Käse (z.B. 17%)
  • 100 g Chester-Käse-Scheiben (Schmelzkäse)
  • etwas geriebener Parmesankäse
  • 4 grüne Peperoni
  • 4 rote Peperoni
  • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Walnussöl
  • Salz

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe in sehr kleine Würfen schneiden.

Die Pepperoni rösten. Dazu nimmt man entweder einen Küchen-Gasbrenner oder man wirft einen Grill an und röstet die Peperoni darauf. Wichtig: Die Haut wird nicht abgezogen. Deshalb sollte das Rösten nicht zu einem verbrannten Äußeren führen. Der Käse-Dip schmeckt übrigens auch mit ungerösteten Pepperoni. Das Rösten gibt dem ganzen nur den ultimativen Extrakick.

Die Peperoni sehr fein schneiden. Die Kerngehäuse und Lamellen im Inneren sind Geschmackssache: Wer die Sauce richtig scharf haben möchte, hackt einfach 2 Peperoni mit Gehäuse Kerngehäuse. Wer sie mild will, der entfernt alle Gehäuse vor dem Hacken.

Das Walnussöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch kurz darin andünsten. Anschließend die Peperoni hinzu geben und alles zusammen kurz dünsten.

Mit der Milch wird das Gemüse abgelöscht und einige Minuten darin weiter gekocht. Dann wird die Temperatur der Kochplatte zurück geregelt.

Zum Schluss werden die 3 Käse nach und nach hinzu gegeben. Dabei ist ständiges Rühren wichtig. Wenn der Käse komplett geschmolzen und vermischt ist, kann die Pfanne von der Flamme genommen werden.

Das fertige Chili con Queso sollte im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen. Man kann es kalt oder erneut erwärmt genießen. Am besten mit Nachos oder etwas Weißbrot.

Erstellt von Stefan am 18.07.2007 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Summer-Salsa

Samstag Abend: DVD im Player, die Tüte mit Nachos offen, daneben ein Glas mit fertigem Salsa aus dem Supermarkt. Dann der Blick auf die Zutatenliste - und der dringende Wunsch, diese Chemiebombe nicht weiter essen zu wollen.

In einem Forum fand ich das Rezept für ein selbstgemachtes fruchtig-pikantes Salsa. Eines, das außer etwas Olivenöl eigentlich nichts enthält, was zum Heimkino ein schlechtes Gewissen bereiten müsste. Ich habe eine Reihe Änderungen eingebaut und kann es wirklich empfehlen:

Summer-Salsa

Zutaten für ein mittleres Kino:

  • 300 ml Dosentomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Rosmarin
  • 2 TL Thymian
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Chili-Flocken
  • 1 TL Rosabeeren
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Mango
  • 3 Ananasringe (ungesüßt)
  • 25 ml Ananassaft (ungesüßt)
  • 100 ml Rotwein
  • Olivenöl

Zubereitung

Die Frühlingszwiebel fein schneiden. Etwas vom grünen Teil beiseite stellen. Den Knoblauch fein hacken

Das Lorbeerblatt in kleine Stückchen schneiden. Zusammen mit dem Rosmarin, Thymian, Koriandersamen, Chiliflocken und den Rosa Beeren fein mörsern.

Die Mango in sehr kleine Stücke schneiden. Auch die Ananas wird in Stücke (nicht zu groß) geschnitten. Die Dosentomaten, falls noch in einem Stück, etwas zerkleinern.

In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen. Die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch hinein geben und kurz anschwitzen. Anschließend die Dosentomaten, das Tomatenmark und 50 ml Rotwein hinzu geben. Alles gut umrühren und dann die Gewürze aus dem Mörser hinzu geben.

Die Masse wird nun gekocht, bis sie eine dicke Konsistenz hat. Dann kann sie vom Feuer genommen werden.

In einem weiteren Topf etwas Olivenöl erhitzen. Die Mango hinein geben und kurz anbraten. Mit 50 ml Rotwein und 25 ml Ananassaft ablöschen. Auf mittlerer Hitze einkochen lassen. Dabei sollen die Mangostückchen einweichen, jedoch nicht komplett zerfallen. Zum Schluss (wenn die Flüssigkeit weitestgehend ausgekocht ist) die Ananasstückchen und die beiseite gestellten Frühlingszwiebeln noch kurz hinzu geben und alles zusammen kochen, bis die Masse eingedickt ist.

Die Fruchtmasse unter die Tomatenmasse rühren. Nach Geschmack salzen und pfeffern. Das ganze im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen.

Dieses Salsa eignet sich auch ganz vorzüglich für eine Pasta.

Erstellt von Stefan am 30.06.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Frühlingsquark

Beim Blick auf die Zutatenliste handelsüblicher Frühlingsquarkzubereitungen dachte ich mir: Eigentlich müsste das ganz einfach selber zu machen sein. Und die ganzen Stabilisatoren und Geschmacksverstärker müssen im Grunde genommen auch nicht sein.

Frühlingsquark

Zutaten für 500g Quark

  • 500g Magerquark
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 TL Zitronenmelisse
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf
  • 1 Prise Zucker
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung

Frühlingsquark Zubereitung

Die Zwiebel fein hacken (Tipp: Rote Zwiebeln sind ein optisches Highlight im Quark). Den Schnittlauch und die Zitronenmelisse fein schneiden. Die Kräuter zusammen mit dem Öl gründlich unter den Quark rühren. Den Senf und den Zucker vorsichtig hinzu geben und dabei abschmecken: Hier wird festgelegt, wie pikant der Quark werden soll.

Zum Schluß kräftig pfeffern und nach Geschmack salzen.

Der Frühlingsquark entwickelt sein volles Aroma erst nach einigen Stunden “ziehen” im Kühlschrank.

Erstellt von Stefan am 12.04.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Süßpikanter Beerensenf

Senf ist in vielen Rezepten enthalten. Beim Blick auf die Zutatenliste der angebotenen Fertigsenfs kam mir der Gedanke: Probier es doch mal selber aus. Und gleich beim ersten Versuch wurde ein unglaublich leckerer Senf daraus. Er ist mittelgrob, scharf und süß:

Süßpikanter Beerensenf

Zutaten (für ein kleines Glas voll, Menge passend für einen Mörser):

  • 30g Senfkörner (gelb)
  • 5g Rosa Beeren (”rosa Pfeffer”, Schinus terebinthifolius)
  • 20g brauner Zucker
  • 2 TL Salz
  • 25 ml Wasser
  • 20 ml Rotweinessig (6%)

Zubereitung

Die Senfkörner und die Rosa Beeren in einem Mörser gründlich mörsern. Anschließend in einen Becher geben. Wasser, Rotweinessig, Salz und Zucker hinzu geben. Alles zusammen mit einem Pürierstab einige Minuten mixen.

Der Einsatz des Mixstabes regelt, wie grob oder fein der Senf am Ende wird. Wer ihn weniger süß haben möchte, läßt etwas vom Zucker weg.

Der Senf sollte vor dem Verzehr einen Tag im Kühlschrank stehen, denn erst danach hat er sein volles Aroma entwickelt.

Erstellt von Stefan am 06.04.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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