Knöpfle - oder auch schnelle Spätzle?

Spätzle zu schaben ist ja nun leider etwas aufwendiger und für mich leider meist der Grund warum ich die geliebten Selbstgeschabten doch nur selten mache. Durch andere Blogs angeregt, habe ich mir vor kurzem einen Spätzleshobel für Knöpfle gekauft. Angeblich soll es damit ja schneller gehen.
Knöpfle
Und erstaunlich: Das eigentliche schaben, bzw. hier ja hobeln, geht wirklich schneller. Das putzen hinterher ist allerdings nicht wirklich weniger Arbeit. Beim nächsten Mal werde ich daher eine größere Portion “hobeln” und dann einfrieren.

Geschmacklich sind die Knöpfle erstaunlich gut geworden und eine echte Alternative. Denke ab sofort wird es Knöpfle öfters hier geben.

Für den Teig habe ich meinen bisherigen Zutaten nur etwas mehr Wasser hinzugefügt - wobei ich diesmal auch Spätzlesmehl genommen habe und das vielleicht etwas mehr Flüssigkeit benötigt…

Zutaten für 4 Personen:

Prämiere hatten die Knöpfle übrigens beim “Reh-Ragout in Gewürzwein mit Birnen”und haben optimal dazu gepasst.

Erstellt von Biene am 18.04.2008 | (5) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Cornbread (Maisbrot)

Auslöser war ein Chili: Wir wollten kein Weißbrot zu unserem auf amerikanisch getrimmten Chilie con Carne essen. Wir wollten es so richtig klischeehaft amerikanisch. Und da gehört nun mal ein Cornbread dazu. Anderes Brot enthält zwar auch “Corn”, Amerikaner meinen damit traditionell jedoch “Mais” (auf diese Weise kamen Cornflakes wohl auch zu ihrem Namen).

Cornbread

Zutaten für 1 Brot (Kastenform)

  • 100g Maisgriess (Polenta)
  • 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1/2 Hefewürfel
  • 3 EL Milch
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

In einem kleinen Topf 180 ml Wasser zum Kochen bringen. 1 EL Sonnenblumenöl und 1 TL Salz hinzu geben. Knapp die Hälfte des Maisgriess (90 g) in das Wasser geben und eine Minute kochen lassen. Danasch von der Flamme nehmen und abkühlen lassen (für die Weiterverarbeitung sollte das Gemisch nur noch lauwarm sein).

Die Hefe wird in eine Schüssel (nicht zu klein - in dieser Schüssel wird später der Teig gerührt) kleine Teile zerbröselt und mit der Milch und dem Zucker gründlich vermischt. Anschließend wird sie abgedeckt und 15 Minuten stehen gelassen.

In der Zwischenzeit wird die Kastenform gründlich eingebuttert oder mit Backpapier ausgelegt. Der Ofen wird auf 160 Grad (Umluft) vorgeheizt.

Nun wird das Weizenmehl, der lauwarme Maisbrei und die restlichen 110 g Maisgriess in die angerührte Hefemischung gegeben. Das ganze wird von Hand gründlich durchgeknetet und sollte einen geschmeidigen, glatten Teig geben.

Der Teig wird auf die Länge der Kastenform zu einer Rolle geformt und anschließend in die Kastenform gelegt. Die Oberfläche des Teigs wird mit etwas Sonnenblumenöl eingepinselt. Im Ofen wird der Teig bei 160 Grad ca. 40 Minuten gebacken.

Alternativ lässt sich der Teig auch prima in Muffinformen ausbacken. Dann sollte er allerdings weniger lange im Ofen bleiben, sonst werden die kleinen “Goldstückchen” zu hart.

Cornbread in Muffinformen

Cornbread ist die perfekte Beilage für Chilis, z.B. zu unserem Dark Chili.

Erstellt von Stefan am 10.09.2007 | (8) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Spinat-Knödel mit Salbei-Hähnchenbrustfilet

Schon vor längerem bin ich beim Rezeptestöbern auf Lamiacucina über “Capunet di Celeste (Gnocchetti con spinaci)” gestolpert. Klasse beschrieben, tolles Bild. Jetzt endlich bin ich dazugekommen es in ähnlicher Weise auszuprobieren. Ich habe Capunet di Celeste noch nie vorher gegessen, von daher weiß ich nicht wie nah ich am “Original” war - aber geschmeckt hat es :o) und unser frischer Salbei aus dem Garten kam für die Hühnerbrustfilets auch endlich mal wieder zu Einsatz.
Spinat-Knödel mit Salbei-Hähnchenbrustfilet

Zutaten für 4 Personen

  • 750 g gefrorener Blattspinat (bereits zerkleinert)
  • 100 g altes, getrocknetes Weissbrot (bitte kein fertiges Paniermehl)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • Butter
  • Muskatnuss
  • 2-3 kleine Eier
  • ca. 10 EL Löffel Weissmehl
  • Salz
  • Parmesan
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • Butter
  • 4 Hühnerbrustfilets
  • 1 gute Handvoll frische Salbeiblätter
  • 2 TL Rote Beeren
  • Butter
  • 250 g Cocktailtomaten

Zubereitung Spinatknödel

Da ich für das Formen von Gnocchi nicht die Ruhe hatte wurden es bei uns Knödel. Für die Planung bitte beachten, das der Teig ca. 1 Stunde kühlgestellt werden muss.

Zuerst das trockenen Weissbrot mit einer Bircherreibe fein mahlen und in einer unbeschichteten Pfanne - ohne Fett - hellbraun anbraten. Den vorher aufgetauten Spinat gut auspressen, damit die Masse nicht zu feucht wird. Die Zwiebel und die Petersilie fein hacken. Knoblauch sehen in ganz feine Scheiben schneiden. Parmesan reiben.

Etwa 25 g Butter leicht anbräunen und die Zwiebeln darin kurz anbraten (die Temperatur dabei zurücknehmen). Den Spinat dazugeben kurz mit braten und dann abkühlen lassen.

Sobald die Masse abgekühlt ist das geröstete Weissbrot und die Petersilie unterheben und mit reichlich Salz und Mußkatnuss würzen. Dann die Eier dazugeben - vorsichtshalber erst nur Eines. Jetzt das Mehl über die Masse sieben und zu einem dicken Teig verarbeiten. Falls der Teig noch zu sehr klebt noch mehr Mehl dazugeben. Das ganze für etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben damit sich die Bindung entwickeln kann.

Nach der Ruhezeit einen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen. Mit zwei Teelöffeln lässt sich die typischere Gnocchiform “abstechen” - allerdings fehlte mir die Zeit und ich habe mit den Händen kleine Klösschen geformt. Die Klöschen in das leicht siedende Salzwasser geben und herausheben sobald sie auf der Wasseroberfläche schwimmen.

Parallel dazu die Knoblauchscheiben in der Butter leicht anbräunen. Sobald die Klösse fertig sind mit dem geriebenen Parmesan bestreuen und der Butter mit dem Knoblauch übergießen.

Spinat-Knödel mit Salbei-Hähnchenbrustfilet Zubereitung

Zubereitung Salbei-Hähnchenbrustfilet

Hähnchenbrust waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Salbeiblätter fein hacken und die Roten Beeren fein mörsern. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Die Hähnchenbrustfilets mit dem Salbei einreiben.

In einer Pfanne ca. 1-2 EL Butter schmelzen lassen, die gemörserten roten Beeren und die Filets dazugeben und auf nicht zu heißer Flamme darin braten. Kurz bevor die Hähnchenbrustfilets fertig sind die Cocktailtomaten dazugeben und noch kurz mit anbraten.

Hähnchenbrustfilets zusammen mit den Spinatknödeln servieren und es sich einfach schmecken lassen :o).

Erstellt von Biene am 20.07.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Kokosmöhren

Eigentlich sollten es einfach nur gedünstete Möhren werden, aber spontan kam uns die Idee anstelle von Gemüsebrühe etwas Kokosmilch zu nehmen. Wooow - so schmecken Möhren gleich noch viel besser. Aber Achtung - als Beilage passt es zu vielen dezenten Gerichten nicht mehr. Die Möhren haben einen Hang zum “Hauptdarsteller”…

Kokosmöhren

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 700 g Möhren
  • 30 g Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • 200 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung:

Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Wer einen diagonalen Schnitt probiert hat nicht die typischen runden Möhrenscheiben, sondern größere, längliche Scheiben. Die Petersilie fein haken.

In einem Topf die Butter schmelzen lassen, die Kokosmilch und das Wasser hinzu geben. Die Flüssigkeit nach Geschmack salzen. Eine Prise Muskatnuss hinein reiben. Anschließend die Karotten dazugeben. Ab und zu umrühren. Etwa nach der Hälfte der Garzeit (knapp 10 Minuten) die Petersilie hinzu geben. Das ganze nach Geschmack weich oder bissfest dünsten und nur bei Bedarf etwas Flüssigkeit (Wasser) dazugeben.

Erstellt von Biene am 15.07.2007 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Kartoffelpüree ala Mama

Ich liebe selbstgemachtes Kartoffelpüree - vor allen so wie ich es von meiner Mutter kenne. Es schmeckt einfach um Längen besser als jedes Pulverpüree aus der Packung. Meist mache ich eine größere Menge, um am nächsten Tag noch Kartoffelküchle oder eine Kartoffelsuppe davon zu kochen.

Kartoffelpüree

Zutaten für ca. 8 Personen

  • 1 Kilo mehlig kochende Kartoffeln
  • ca. 3-4 TL Salz
  • ca. 500 ml Milch
  • 1 TL Muskatnuss
  • 2 EL Butter

Kartoffelpüree Zubereitung

Zubereitung

Wichtig ist die Kartoffelsorte. Daher unbedingt darauf achten, dass es eine mehlig und weich kochende Sorte ist. Die Kartoffeln schälen und in etwa gleich große Würfel schneiden. In einem Topf weich kochen und anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken. Nicht mit einem Pürierstab pürieren, es schmeckt einfach nicht.

Parallel in einem Topf die Milch erwärmen, die Butter darin schmelzen lassen, 1 TL Salz und 1 TL Muskatnuss dazugeben.

Einen Teil der warme Milchmischung über die Kartoffelmasse geben und mit dem Schneebesen vorsichtig unterrühren. Nach und nach mehr davon dazugeben, aber nur soviel bis das Püree ein cremige Konsistenz hat. Nach Geschmack evtl. noch mehr Salz dazugeben. Fertig.

Erstellt von Biene am 14.02.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Knofi-Kartoffelecken

Als Stefan heute sagte, es sei mal Zeit, Kartoffelecken als Beilage zu machen, war ich erstmal sehr skeptisch. Erst vor kurzem hatte ich von verzweifelten Versuchen im Web gelesen, knusprige Kartoffelecken herzustellen. Aber Stefan wollte sich nicht abbringen lassen. Zu meiner Überraschung sind uns die “Country-Potatoes” auf Anhieb gelungen - sogar so gut gelungen, das ich fürchte, Stefan hat eine neue Leibspeise ;o).

Knofi-Kartoffelecken

Zutaten für 4 Personen (als Beilage)

  • ca. 5-6 große festkochende Kartoffeln
  • 80 g Butter
  • 2 kleine oder 1 große Knoblauchzehe
  • 2 TL frisch geriebene Muskatnuss (fertiges Pulver ist natürlich auch ok)
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • Salz

Zubereitung

Knofi-Kartoffelecken (Zubereitung)

Die Kartoffeln im Wasser kochen. Allerdings nicht völlig gar kochen, sondern kurz vor dem Garpunkt das Wasser abschütten und 15 Minuten abkühlen lassen.

Backofen auf 250° C hochheizen.

Währenddessen die Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen, den gepressten Knoblauch, die gerieben Muskatnuss und den Kreuzkümmel dazugeben.

Die Kartoffeln werden nicht geschält. Kartoffeln halbieren und von der Mitte aus Spalten abschneiden. Diese “Ecken” auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche stellen. Sie sollen dabei auf der Seite mit der Schale stehen. Mit einem Pinsel die Seiten mit der Knoblauch-Muskat-Kreuzkümmel-Butter einstreichen und ab damit in den 250°C-heißen Backofen.

Denn Backofen regelmäßig beobachten. Sobald die Ecken braun werden (siehe Bild) herausnehmen und nochmal mit der Gewürzbutter bestreichen. Danach so lange weiter backen, bis sie knusprig genug sind. Herausnehmen, nach persönlichem Geschmack salzen und genießen.

Die Kartoffelecken eignen sich prima als Beilage oder als Snack mit Dip. Dann sollte die Kartoffelmenge allerdings erhöht werden, damit keiner hungrig bleibt.

Erstellt von Biene am 20.01.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Mandel-Rosinen-Reis (einfache Variante)

Mandel-Rosinen-Reis

Zutaten für 4 Personen

  • 250 g Natur- und Wildreis gemischt
  • 25 g gehobelte Mandeln
  • 50 g Rosinen
  • Salz

Zubereitung

Reis wie auf der Packung beschrieben zubereiten. Parallel die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Kurz bevor der Reis den gewünschten Biss hat, die Rosinen und die Mandeln unterheben und zu Ende ziehen lassen.
Die Mandeln und die Rosinen geben dem Reis eine besondere Note ohne jedoch geschmacklich zu sehr in den Vordergrund zu treten. Daher eignet es sich prima als Beilage z.B. für das Zitronen-Curry-Gemüse-Huhn.

Erstellt von Biene am 06.01.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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