Pistazien-Rosinen-Orecchiette

Heute mal wieder ein Rezept aus der Rubrik: Was die Küche gerade hergibt. Einfach, schnell zubereitet und lecker. Und zum ersten mal gab es Orecchiette (italienisch: Öhrchen) - wobei eigentlich müssten sie ja aufgrund ihres Aussehens Hüttchen heißen…

Pistazien-Rosinen-Orecchiette

Zuaten für 2 Personen:

  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Paprika
  • 9 Tomaten
  • 40 g Rosinen
  • 80 g Pistazien
  • 200 g passierte Tomaten
  • 1 TL Senfkörner
  • 250 g Orecchiette
  • etwas Öl
  • etwas Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Frühlingszwiebeln in Streifen schneiden. Die Paprika waschen und in kleine Stückchen schneiden. Die Tomaten überbrühen, Haut abziehen, Strunk entfernen und klein schneiden. Flüssigkeit auffangen. Petersilie fein hacken.

Pistazien klein hacken. Senfkörner fein mörsern.

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und Paprika darin anbraten. Nach rund 10 Minuten die Rosinen dazu geben und weiteren 3-4 Minuten die geschnittenen Tomaten und die passierten Tomaten dazugeben und das ganze miteinander verköcheln lassen. Mit dem gemörserten Senfpulver würzen und ggf. mit Salz und Peffer abschmecken. Gegen Ende die Pistazien dazugeben.

Parallel die Orecchiette al dente kochen. Nudeln mit Sauce und etwas Petersilie servieren

Erstellt von Biene am 14.07.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Flotter Kirschkuchen…

wenn nur das entkernen nicht wäre. Es sollte ein unkomplizierter, schneller Kuchen werden. Da gerade Kirschsaison ist, natürlich unbedingt mit frischen Kirschen. Leider hatte ich nicht dran gedacht, das das entkernen die meiste Zeit in Anspruch nehmen wird. Trotzdem sind mir die frischen aber lieber…

Flotter Kirschkuchen

Zutaten für eine kleine rechteckige Springform:

  • 100 g Butter
  • 90 g feiner Zucker
  • 1 Päck. Bourbon-Vanillezucker
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 400 g frische Kirschen

Zubereitung:

Kirschen waschen, Stiel und Kern entfernen, halbieren.

Butter schaumig rühren. Den Zucker, den Vanillezucker, den Zitronenabrieb und die Eier dazugeben und gut unterrühren. Das Mehl mit dem Backpuler vermischen und dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.

Die Springform mit Butter ausreiben und den Teig einfüllen. Die Kirschen oben drauf legen und das ganze bei 180 °Grad rund 40-50 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit evtl. abdecken.

Und das war es auch schon.

Tipp: Am zweiten Tag schmeckte er eigentlich fast noch besser als ganz frisch aus dem Ofen.

Erstellt von Biene am 11.07.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Bunte Farfalle mit Honigmelonenwürfel

Schnell sollte es gehen… und ging es auch. Und diesmal habe ich auch daran gedacht, das in unserer Vorratskammer noch diverse bunte Nudeln auf ihren Einsatz warten. Heute fand ich passten sie endlich mal dazu ;o).

Bunte Farfalle mit Honigmelonen

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Farfalle (selbstverständlich gehen auch andere Sorten)
  • 20 g Butter
  • 200 ml Sahne
  • 40 ml Portwein
  • 1 Peperoni
  • 1 Honigmelone (ergibt ca. 400 g Honigmelonenwürfel)
  • Salz & Pfeffer

Die Peperoni entkernen und fein hacken. Die Melone aufschneiden, ebenfalls entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Bunte Farfalle mit HonigmelonenIn einer Pfanne die Butter schmelzen und die Peperonistückchen darin braten. Aber Achtung, die Butter darf nicht braun werden. Nach rund 5-10 Minuten mit dem Portwein ablöschen und köcheln lassen. Nach weiteren 10 Minuten die Sahne dazugeben und zusammen weiter köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Melonenwürfel dazugeben und noch rund 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Parallel die Nudeln al dente kochen.

Farfalle mit Honigmelonewürfelsauce übergießen - das war es schon.

Erstellt von Biene am 07.07.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Endspiel-Snack: Empanadas de pollo

Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?

Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig.

Zutaten Füllung (Partymenge für etwa 30-35 Stück):

  • 400g Hähnchenbrust
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Peperoni (rot)
  • 1 Paprika (gelb)
  • 50g Rosinen
  • 100 ml Weisswein
  • 250g passierte Tomaten
  • 1 Bunde Petersilie
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • Öl, Salz

Zutaten Teig:

  • 500g Weizenmehl 405
  • 100g Schweineschmalz
  • 1 Eigelb
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Wasser
  • 100 ml Weisswein
  • 1 TL Salz

Zubereitung der Füllung:

Die Füllung haben wir am Vortag hergestellt und über Nacht kalt gestellt. Das ist nicht unbedingt notwendig, lässt die Zutaten jedoch noch besser durchziehen.

Zunächst wird das Hähnchenfleisch langsam durchgegart und zum Abkühlen beiseite gestellt. Es sollte nicht anbräunen.

Alle Gemüsezutaten in feine Würfel schneiden. Auch die Rosinen fein hacken. Den Kreuzkümmel im Mörser mahlen und mit dem Papkrikapulver vermischen.

Paprika-, Knoblauch- und Peperonistücke in einer Pfanne scharf anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Anschließend die Rosinen hinzu geben und das ganze erneut kurz aufkochen lassen.

Die passierten Tomaten hinzu geben und die Gewürzmischung unterrühren. Auf mittlerer Hitze alles eine Weile einkochen lassen.

Das abgekühlte Hähnchenfleisch in Scheiben schneiden und diese Scheiben zu kleinen Würfeln zerteilen. Die Petersilie fein hacken.

Das Hähnchenfleich unter die Gemüsemischung heben und kurz mit erwärmen. Die Petersilie hinzu geben und alles vorsichtig verrühren (das fein gewürfelte Hähnchenfleisch sollte nicht weiter zerfallen).

Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Zubereitung des Teiges und der Taschen:

Mehl und Schweineschmalz zu einer bröckelnden Masse vermengen. Anschließend das Ei hinzu geben.

Das Backpulver im Wasser auflösen.

Die Küchenmaschine mengt das ganze durch, während das Wasser, der Wein und das Salz hinzu gegeben werden. Das Ergebnis ist kein glatter Teig, sondern eine grob bröckelnde Masse.

Den Teig noch einige Minuten von Hand kneten bis er glatt ist, dann mit einem Tuch abdecken und eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhig stellen.

Anschließend wird der Teig dünn ausgerollt. Knapp 2 mm sind perfekt. Mit einer Tasse werden runde Formen ausgestochen. Die Größe kann frei gewählt werden, jedoch Achtung: Zu kleine Kreise können kaum Füllung aufnehmen. Wir haben eine (Riesen-)Tasse mit 10 cm Durchmesser genommen.

Die Füllung wird auf die runden Teigformen gelegt und die Hälfte des Teigs umgeschlagen. Mit einer Gabel werden die Ränder aufeinander gepresst und “verzahnt”.

Die Teiglinge werden mit eitwas Eigelb eingepinselt und anschließend bei 180° Umluft 25-30 Minuten gebacken.

Erstellt von Stefan am 04.07.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Galinha no molho de amendoim - Hähnchen in Erdnuss-Sauce

Da schnappt mein Kochbanause im Radio einfach so beiläufig eine Bemerkung zu Hähnchen in Erdnuss-Sauce auf und was stand auf der Wunschliste fürs Wochenende - eben selbiges. Wenn es dann auch noch so lecker schmeckt, warum nicht - erspart das grübeln und Rezeptestöbern ;-).

Hähnchen in Erdnuss-Sauce

Zutaten für 4 Personen:

  • 6 Hähnchenbrustfilets
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • frischen Ingwer (ca. 2 cm)
  • 2 TL Tymian
  • 110 g Erdnussbutter mit Stückchen (Crunchy)
  • 4 EL Öl (neutral)
  • Salz
  • ca. 200 ml Weißwein
  • 250 g Reis

Zutaten für die scharfe Tomatensauce:

  • 6 mittelgroße Tomaten
  • 3 Peperoni
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl

Hähnchen in Erdnuss-Sauce - ZubereitungZubereitung:

Die Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 2 x 2 cm). Die drei Zwiebeln und die 4 Knoblauchzehen klein hacken. Den Ingwer schälen und ebenfalls sehr klein hacken. Tymian, das Öl und etwas Salz dazugeben, vermischen und die Hahnchenbrustfiletstücken untermischen. Abgedeckt rund 2 Stunden ziehen lassen.

Nach den zwei Stunden die Tomaten in heißem Wasser abbrühen und anschließend die Haut und den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Peperoni entkernen und feinhacken. Bei milden Peperoni ruhig ein paar Kerne dabei lassen, da die Sauce durchaus scharf sein soll. Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken.

Den Knoblauch und die Peperoni im Öl anbraten und nach ein paar Minuten die Tomatenwürfel dazugeben und das ganze einköcheln lassen.

Die Hähnchenbrustfiletstückchen samt Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Marinade in einer beschichteten Pfanne anbraten bis die Stückchen leicht Farbe angenommen haben. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In die selbe Pfanne 200 ml Weißwein geben und etwas verköcheln lassen damit der Alkohol verdampft. Dann die Erdnussbutter dazugeben und gut verrühren. Die Sauce sollte schön sämig werden. Wir haben noch rund 150 ml Wasser nach und nach dazugeben. Dann wieder die Hähnchenbrustfilets dazugeben und noch kurz in der Sauce erwärmen.

Parallel den Reis kochen.

Die scharfe Tomatensauce am besten dazu reichen, damit jeder soviel dazu nehmen kann wie er möchte. Zuerst waren wir ob der Kombination ja etwas skeptisch - aber die scharfe Sauce passte erstaunlich gut zu dem Hähnchen in der Erdnusssauce.

Erstellt von Biene am 30.06.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Kartoffel-Samosa im Yufkateig mit Minzyoghurt

Im neu entdeckten Indienblog: Blog Bollywood wurden wir direkt noch ein weiteres Mal inspiriert. Da ich Yufkateig schon lange mal ausprobieren wollte, haben wir kurzerhand den vorgeschlagenen Blätterteig ausgetaucht. Eigentlich schmeckt Yufkateig sogar feiner - denke damit haben wir nicht das letzte Mal gekocht….

Kartoffel-Samosa im Yufkateig mit Minzyoghurt

Für die Füllung (4-6 Personen)

  • 4-5 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • 4 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 15 g frischen Ingwer
  • 200 g tiefgefrorene Erbsen
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Peperoni
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Koriandersamen
  • 2 Rollen Yufkateig
  • 1 Becher Joghurt
  • 2-3 kleine Minzblätter (unsere war sehr intensiv)

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale garen, anschließend schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und klein schneiden. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Knoblauchzehen und Peperoni ebenfalls sehr fein hacken.

Kartoffel-Samosa im Yufkateig mit MinzyoghurtIn einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen darin kurz anrösten. Die Peperoni und die Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Dann den Ingwer dazugeben und anschließend die Kartoffeln und Erbsen. Salz und gemörserte Koriandersamen dazugeben. Auf kleinster Stufe ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Dann das Garam Masala dazugeben und nochmals rund 5 Minuten auf kleinster Stufe braten lassen bis die Masse ein breiige Konsistenz hat. Dann den Pfanneninhalt von der Flamme nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200° Grad (Umluft) vorheizen.

Den Yufkateig ausrollen. Zwei Lagen nehmen und Quadrate zuschneiden. Etwa einen Eßlöffel der Masse pro Quadrat nehmen, in die Mitte geben und den Teig verschließen und auf ein Backblech mit Backpapier stellen.

Im Backofen das Blech rund 20 Minuten backen. Parallel die Minzblätter sehr klein schneiden und in den Joghurt einrühren. Yufkataschen mit Minzsoße servieren.

Erstellt von Biene am 23.06.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Steirischer-Apfelkuchen

Das Apfelkuchenerlebnis an der Eigernordwand lies mich einfach nicht los - ich wollte unbedingt probieren ob ich den Apfelkuchen mit geraspelten Äpfeln nachbacken kann. Am nächsten kamen dabei Rezepte für Steirischen Apfelkuchen. Allerdings habe ich auf das Teiggitter und die Konfitüre verzichtet - damit ist es vermutlich nicht mehr steirisch, dafür schon verdammt nah am Eigernordwand-Apfelkuchen. Aber ein Rezept das 1:1 passt, habe ich einfach nicht gefunden. Macht jetzt aber auch nichts mehr, den das Ergebnis war wirklich lecker - fehlte nur der Ausblick ;o).

Steirischer Apfelkuchen

Zutaten für den Teig und eine 26er Springform:

  • 600 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 200 g Margarine
  • 40 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 Liter Milch
  • etwas Butter für die Springform

Zutaten für den Belag:

  • 1500 g Äpfel (Boskop oder Braeburn)
  • 80 g Zucker (oder ggf. mehr wenn man es besonderst süß mag)
  • 4 EL Zitronensaft (Saft ca. einer Zitrone)
  • Zitronenschale einer unbehandelten Zitrone
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

Das Mehl, die Margarine, das Backpulver, den Zucker, das Salz und die Milch in eine Schüssel geben und zu einem Teig kneten, bzw. kneten lassen. Teigkugel in eine Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

Steirischer Apfelkuchen

Zitronenschale der Zitrone (nur das Gelbe) abraspeln. Dann die Zitrone auspressen. Äpfel schälen und grob raspeln und zusammen mit dem Zitronensaft in ein Schüssel geben und gut vermengen damit die Äpfel nicht zu braun werden. Den Zucker, den Zitronenabrieb, den Zimt, die Mandeln und das Ei dazu geben und wieder gut vermengen.

Springform mit Butter gut einfetten und den Backofen auf 200° Grad vorheizen.

Den Teig jetzt ausrollen, in die Springform legen und mit einer Kuchengabel mehrmals den Boden einstechen. Bei mir war es etwas zuviel Teig für die Form, den Überhang habe ich einfach abgeschnitten. Wobei ich beim nächsten Mal die Menge der Füllung erhöhen werden und dann eine größere Form nehme - dann sollte es wieder passen. Jetzt die Apfelmasse gut ausdrücken, damit sie nicht zu feucht ist und in die Form geben. Etwas andrücken und ab damit in den Backofen.

Nach rund 35-45 Minuten ist der Kuchen fertig und schmeckt noch warm mit frisch aufgeschlagener Sahne am Besten.

Nachtrag: Auch kalt, einen Tag später schmeckt er noch lecker. Trotzdem am besten auch direkt warm probieren.

Erstellt von Biene am 20.06.2008 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Imam bayildi (Der Imam fiel in Ohnmacht)

Es gibt einfach Rezepte, die muss man kochen - das türkische Rezept mit dem Namen “Der Imam fiel in Ohnmacht” im Originial “Imam bayildi” gehört dazu. Angeblich soll ein Imam (Vorbeter) ob des köstlichen Geschmacks in Ohnmacht gefallen sein, als er es zu ersten Mal probierte. Also bei uns ist keiner in Ohnmacht gefallen - obwohl es köstlich aussah. Aber der Anteil Aubergine zu Füllung war für unseren Geschmack nicht perfekt. Es war zuviel Aubergine und zu wenig Füllung… daher hier direkt unsere modifizierte “Ohnmachts”-Variante.

Imam Bayildi - Der Imam fiel in Ohnmacht

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 kleine Aubergine
  • 6 mittelgroße Zwiebeln
  • 5 große Tomaten
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 Peperoni
  • 5 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 250 g Reis

Zubereitung:

Aubergine waschen. Das Grün rund um den Stielansatz entfernen. Mit einem scharfen Messer oder einem Imam Bayildi - Der Imam fiel in OhnmachtKartoffelschäler etwa 1 cm breite Streifen im Abstand von 1-2 cm abschälen, so das man anschließend eine gestreifte Aubergine vor sich hat. Die Aubergine in kaltes Salzwasser legen damit sie nicht braun wird.

Die Tomaten in einen Topf mit kochendem Wasser legen bis die Haut aufplatzt. Rausnehmen, häuten und den Stielansatz entfernen. Die Tomaten würfeln und die Flüssigkeit dabei auffangen.

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und in Stifte schneiden. Petersilie fein hacken. Peperoni längs halbieren, entkernen und Stiel entfernen.

Jetzt die Aubergine aus dem Wasser nehmen, einen Keil in die Frucht schneiden und vorsichtig großzügig aushöhlen. Wir haben eindeutig zu viel Aubergine-Fleisch stehen lassen und hatten deshalb nicht genug Platz für die Füllung.

In einer Pfanne etwa 3 EL Olivenöl erhitzen und die Aubergine von allen Seiten hellbraun anbraten. Rausnehmen und in eine Auflaufform oder einen Schmortopf mit der Öffnung nach oben legen.

In der selben Pfanne nochmal etwa 2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann die Tomatenwürfel samt Saft dazugeben und dreiviertel der klein gehackten Petersilie. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzig abschmecken.

Die Sauce jetzt in die Aubergine füllen und mit den Knoblauchstiften spicken. Oben auf die Peperoni legen. 1/4 Liter Wasser in den Topf geben und mit Alufolie abdecken.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 35 Minuten garen. Anschließend die Alufolie entfernen und nochmal rund 10 Minuten weitergaren.

Parallel Reis garen.

Gefüllte Aubergine mit Reis und Petersilie garniert servieren.

Laut Wikipedia kann bei Imam bayildi in die Sauce auch noch Tymian, Muskatnuss und/oder Zimt gemischt werden. Denke das braucht es eigentlich nicht, aber genügend Füllung sollte es sein.

Erstellt von Biene am 15.06.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Rinderfilets mit Frühlingsgemüse und Café de Paris

Café de Paris habe ich vor langer Zeit mal gegessen und noch ausgesprochen schmackhaft in Erinnerung. Als ich vor kurzem Rumsteak mit Café de Paris im Restaurant gegessen habe war ich allerdings enttäuscht. Die Sauce schmeckte nicht sehr ausgewogen und anders wie ich es in Erinnerung hatte. Daher musste ich unbedingt probieren ob es besser geht. Die Menge an Butter hat mich zwar im ersten Moment zögern lassen, aber das anschließende Geschmackserlebnis war die Kalorienbombe wert ;o).

Rinderfilets mit Frühlingsgemüse und Cafe de Paris

Zutaten für 4 Personen und reichlich Café de Paris:

  • 4 Rinderfilets
  • 1 TL Butterschmalz
  • 2 Möhren
  • 1 Kohlrabi
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Bund Radieschen
  • 100 g Champions
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 150 ml Brühe
  • Rinderfilets mit Frühlingsgemüse und Cafe de Paris2 EL Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für die Sauce Café de Paris:

  • 300 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL scharfer Senf
  • 2 TL Ketschup
  • 2 TL Rosmarin (gehackt)
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Estragon
  • 1 TL Curry
  • Prise Oreganon
  • Prise Cayennepfeffer
  • 3 EL Cognac/Weinbrand
  • Spritzer Zitronensaft
  • 200 ml Sahne

Zubereitung Frühlingsgemüse:

Zuerst die Kartoffeln garen - aber nicht weichgaren, da sie noch mit dem Gemüse mitgedünstet werden. Etwas abkühlen lassen, dann schälen und in kleine Würfel scheiden. Parallel das Gemüse waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Petersilie fein hacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken.

In einem Topf Butterschmalz schmelzen, die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin ca. 2 Minuten andünsten, dann die Karotten dazugeben, nach weiteren drei Minuten die Kohlrabi dazugeben. Dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel dünsten. Nach ein paar weiteren Minuten die Champions, die Zucchini, die Radischen und Kartoffeln dazugeben, gut vermischen und alles bißfest garen. Gegebenenfalls ohne Deckel wenn noch zuviel Flüssigkeit im Topf ist. Zum Schluß mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und die Petersilie dazu geben.

Zubereitung Café de Paris Sauce:

Knoblauch sehr fein hacken. Frischen Rosmarin, Estragon und Thymian fein hacken und alle anderen Zutaten für die Sauce bereits stellen. Dann die Rinderfilets in einer Pfanne mit Butterschmalz auf beiden Seiten scharf anbraten (ca. 2-3 Minuten pro Seite). Fleisch im auf 50 °C vorgeheizten Backofen beiseite stellen. In der selben Pfanne die 300 g Butter schmelzen lassen. Knoblauch und die anderen Zutaten (ausgenommen die Sahne) dazugeben, verrühren und etwas köcheln lassen. Dann die Sahne dazugeben und sehr gut verrühren und noch etwas köcheln lassen.

Zuerst dachte ich schon, das es nie ein Sauce wird, da sich die Butter und die Sahne nicht richtig vermischen wollten. Aber nach ein paar Minuten und kräftigem rühren ist ein super schmackhafte sämige Sauce entstanden.

Tipp noch: Nichts übrig lassen, die Sauce eignet sich nicht zum erneuten erwärmen am nächsten Tag :o(.

Erstellt von Biene am 09.06.2008 | Schreib einen Kommentar...
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