Im neu entdeckten Indienblog: Blog Bollywood wurden wir direkt noch ein weiteres Mal inspiriert. Da ich Yufkateig schon lange mal ausprobieren wollte, haben wir kurzerhand den vorgeschlagenen Blätterteig ausgetaucht. Eigentlich schmeckt Yufkateig sogar feiner - denke damit haben wir nicht das letzte Mal gekocht….

Für die Füllung (4-6 Personen)
- 4-5 mittelgroße festkochende Kartoffeln
- 4 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 15 g frischen Ingwer
- 200 g tiefgefrorene Erbsen
- 1 EL Sonnenblumenöl
- 1 Peperoni
- 1/2 TL Garam Masala
- 1 TL Salz
- 1 TL Koriandersamen
- 2 Rollen Yufkateig
- 1 Becher Joghurt
- 2-3 kleine Minzblätter (unsere war sehr intensiv)
Zubereitung:
Die Kartoffeln mit Schale garen, anschließend schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und klein schneiden. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Knoblauchzehen und Peperoni ebenfalls sehr fein hacken.
In einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen darin kurz anrösten. Die Peperoni und die Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Dann den Ingwer dazugeben und anschließend die Kartoffeln und Erbsen. Salz und gemörserte Koriandersamen dazugeben. Auf kleinster Stufe ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Dann das Garam Masala dazugeben und nochmals rund 5 Minuten auf kleinster Stufe braten lassen bis die Masse ein breiige Konsistenz hat. Dann den Pfanneninhalt von der Flamme nehmen und etwas abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200° Grad (Umluft) vorheizen.
Den Yufkateig ausrollen. Zwei Lagen nehmen und Quadrate zuschneiden. Etwa einen Eßlöffel der Masse pro Quadrat nehmen, in die Mitte geben und den Teig verschließen und auf ein Backblech mit Backpapier stellen.
Im Backofen das Blech rund 20 Minuten backen. Parallel die Minzblätter sehr klein schneiden und in den Joghurt einrühren. Yufkataschen mit Minzsoße servieren.
Und gleich noch ein Gericht, das durch die Schweiz inspiriert ist - vermutlich aber gar nicht schweizerisch ist ;o). Aber egal - die Suppe die wir in der City von Bern gegessen haben war so lecker, das wir sie einfach nachkochen mussten. Perfekt dazu gepasst haben übrigens unsere Blätterteigkeile mit Bärlauch und Parmesan.

Zutaten für 4 Personen:
- 3 Bund Frühlingszwiebeln
- 200 g Sahne
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Bund Schnittlauch
- 80 Butter
- 30 g Mehl
- 30 g Parmesan
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Zuerst 2 Bund Frühlingszwiebeln waschen und in Streifen schneiden. Den dritten Bund Frühlingszwiebeln in sehr feine Streifen schneiden und beiseite stellen. Schnittlauch ebenfalls klein schneiden und den Parmesan reiben. Knoblauch schälen und fein hacken.
In einem Topf 1,8 Liter Wasser mit Salz erhitzen und die in Streifen geschnittenen Frühlingszwiebeln darin rund 10 Minuten auskochen. Anschließend die Zwiebeln abgießen und das Wasser unbedingt in einem Behälter auffangen.

Jetzt die Butter zum schmelzen bringen und darin den Knoblauch dünsten. Dann das Mehl dazugeben und kräftig rühren damit es nicht klumpt. Sobald es goldgelb ist mit dem Frühlingszwiebelwasser ablöschen (rund 1,5 Liter sollen es noch sein) und mit einem Schneebesen sofort weiter kräftig umrühren. Die Sahne dazugeben. Jetzt nur noch auf ganz kleiner Flamme stehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch zusammen mit dem Parmesan darunter rühren. Alles noch etwas ziehen lassen. Während dessen die feingeschnittenen Frühlingszwiebeln aufteilen und in die Suppenschüsseln geben. Kurz vor dem Servieren mit Suppe aufgießen, damit die Frühlingszwiebeln noch richtig knackig sind und zwiebelig schmecken.
Da ist man nur zwei Tage in der Schweiz und schon bestimmen die Schweizer unseren Speiseplan <g>. Rösti essen wir sonst eigentlich nur ab und an als Beilage im Restaurant - in der Schweiz wird daraus eine richtige Hauptmahlzeit gezaubert. Schweizer Rösti scheinen sich auch in der Form von unseren, hier meist flachgedrückten Rösti, zu unterscheiden. Klar, das wir unbedingt ausprobieren mussten, ob es uns zu Hause auch gelingt. Rezepte gibt es ja sowohl mit rohen als auch gekochten Kartoffeln - wir haben uns für rohe Kartoffeln entschieden und werden es auch beibehalten. Nur schnell muss man beim raspeln sein - die Kartoffeln werden leider verdammt schnell braun.

Zutaten für 3 Personen als Hauptgericht:
- 800 Kartoffeln
- 2 Karotten
- 80 g Appenzeller
- 5 Schalotten
- 1-2 EL Butterschmalz
- Salz und Pfeffer
- Schnittlauch für die Garnitur
Zubereitung:
Karotten schälen und grob raspeln. Den Käse fein reiben. Die Schalotten würfeln. Schnittlauch in kleine Stücke schneiden. Jetzt die Kartoffeln schälen und kurzzeitig in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen, damit die Kartoffel vor dem Raspeln nicht schon braun anlaufen. Sobald alles vorbereitet ist, die Kartoffeln aus dem Wasser nehmen und gut abtrocknen. Dann sofort grob raspeln.
Parallel in einer großen beschichten Pfanne 1 Eßlöffel Butterschmalz schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Geraspelte Kartoffeln und Karotten dazugeben und vermischen, evtl. noch etwas Butterschmalz dazugeben.
Das unkompliziert an dieser Zubereitung - das Rösti darf ruhig zerfallen. Also einfach immer wieder mischen, damit es nicht anbrennt. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach rund 10 Minuten den Käse über die Karotten-Kartoffelmischung geben und gut untermischen. Jetzt die Masse immer wieder wenden und platt drücken. In der Schweiz wurde das Rösti als “Rolle” serviert. Wir haben daher zum Schluß portioniert und dann einfach die Stücke “gefaltet” in dem wir einen Teil umgeklappt haben. Zusammen mit einem Salat ist es eine tolle vegetarische Hauptmahlzeit :o).
Wirkt eine Überdosis Bärlauch eigentlich tödlich? Oder zumindest halluzinativ?
Um das heraus zu finden haben wir innerhalb kürzester Zeit ein weiteres Gericht mit Bärlauch aufgelegt. Dieses mal handelte es sich um einen Snack: Bärlauch mit Parmesan auf Blätterteig.

Um den medizinischen Teil vorweg zu nehmen: Es stellten sich keine Halluzinationen ein. Die Metamorphose des Blätterteigs war real und äußerst schmackhaft. Im Detail kam es folgendermaßen dazu:
Zutaten:
- 4 Blätterteigplatten (Tiefkühlware)
- 1 Bund Bärlauch
- 50 g Parmesan
- 1 Eigelb
- 1 TL Milch
- Pfeffer & Salz aus der Mühle
Zubereitung:
Der Bärlauch wird gewaschen, sorgfältig getrocknet und fein geschnitten. Der Parmesan wird gerieben und unter den Bärlauch gemischt. Diese Mischung wird gepfeffert und gesalzen.
Die Blätterteigplatten werden aus der Tiefkühltruhe geholt. Der Ofen wird auf 200° vorgeheizt.
Blätterteig lässt sich im halbgefrorenen Zustand hervorragend schneiden. Deshalb wird er unmittelbar nach dem Auspacken in stumpf zulaufende Keile geschnitten. Die Keile sollten nicht zu schmal sein, sonst fallen die aufgehenden Teigstücke im Ofen um.
Das Eigelb wird mit der Milch verquirlt und mit einem Pinsel vollflächig auf die Teigkeile aufgebracht.

Die Bärlauch-Parmesan-Mischung wird großzügig über die Keile gestreut.
Das ganze kommt ca. 10 Minuten bei 200° Umluft in den Ofen.

Eigentlich wollte ich ja Bärlauch im Wald sammeln - doch irgendwie war da keiner. Naja, Bärlauch auf dem Markt zu kaufen ist aufgrund der fehlenden Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zwar nicht so spannend, aber lecker alle mal ;o).
Da die Bärlauch-Sauce einen sehr feinen Geschmack hat, passen sehr dünne Spagetti, sogenannte Capellini (übersetzt heißt es wohl soviel wie dünnes Haar) prima dazu.
Zutaten für zwei hungrige Personen:
- 1-2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel
- 150 g Bärlauch
- 100 ml Weisswein
- 200 ml Sahne
- 100 ml Milch
- etwas geriebene Muskatnuss
- Salz und Pfeffer
Zubereitung: Bärlauch waschen, trockenschütteln und die Stiehle der Bärlauchblätter abschneiden. Dann die Blätter in Streifen schneiden. Zwiebel fein würfeln. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und gut einköcheln lassen. Dann die Sahne und die Milch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zusammen nochmals köcheln lassen. Parallel die Capellini in Salzwasser al dente kochen. Sobald die Sauce sämig wird den Bärlauch dazugeben und gut unterrühen. 3-4 Minuten später die Nudeln dazugeben, gut verrühren und noch etwas miteinander ziehen lassen. Das war es schon. Ein schnelles aber sehr leckeres Gericht.
Schnell sollte es gehen und trotzdem ausgefallen schmecken. Bei Dolce habe ich Tagliatelle mit Maronen und Curry entdeckt. Das Foto hat mich direkt so angemacht, dass ich es unbedingt nachkochen musste. Und Dolce hat nicht zu viel versprochen - ein tolles Gericht. Nur über die Kalorien sollte man hier nicht nachdenken ;o).
Da wir noch Conchiglioni (Muschelnudeln) hatten, haben wir die Tagliatelle damit ersetzt. Beim essen haben wir festgestellt, man hätte die Muschelnudeln prima mit dem Maronencurry füllen können. Aber der Hunger war zu groß für dekorative Experimente… vielleicht beim nächsten Mal.

Zutaten für zwei hungrige Personen:
- Nudeln (uns haben 100 g gereicht)
- 200 gr. Maronen (vakumverpackt)
- 200 ml Sahne
- 30 gr Pinienkerne
- 200 gr. Champions
- 2 EL Olivenöl
- 1 Zwiebel
- 1 TL Curry, in unserem Fall Teasy-Curry
Zubereitung:
Champions in Scheiben schneiden. Maronen nach Packungsanleitung zubereiten und anschließend grob hacken. Pinienkerne in einer kleine Pfanne ohne Fett anrösten. Zwiebeln fein würfeln. Nudeln al dente kochen.

Zuerst die Champions mit etwas Olivenöl in der Pfanne leicht anbräunen lassen. Pilze rausnehmen und beiseite stellen. In der selben Pfanne die Zwiebelwürfelchen anbräunen. Sahne und Curry dazugeben und kurz miteinander verköcheln. Die gehackten Maronen dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Pinienkernen und Champions dazugeben, gut vermischen. Wer Tagliatelle nimmt auch diese direkt dazugeben. Dann nur noch vermischen, abschmecken und genießen :o).
Oder heißt es Bubaspitzle oder einfach Bubespitzle? Vermutlich gibt es noch einige Namen mehr für die kleinen “Kartoffelteiglinge”, aber zuhause hießen sie Bubaspitzla und wurden nie selbst gemacht.
Seit heute habe ich eine Ahnung warum: Es ist zeitintensiv, nicht einfach und die Küche muss (zumindest bei uns) anschließend “generalsaniert” werden ;-). Nach dem die ersten beiden Versuche aus dem Teig Bubespitzle herzustellen gescheitert waren und wir schon kurz vor der Aufgabe standen, gelang es uns doch noch die richtige Vorgehensweise und Konsistenz herauszufinden und so sah unser Happy End aus:

Nachtrag: Inzwischen habe ich den Tipp bekommen, das die Kartoffeln am Vortag, besser noch zwei Tage vorher gekocht werden sollten, da es die Verarbeitung um ein vielfaches erleichtert.
Zutaten für Bubaspitzla mit Kraut für 2 Personen
+ 2-3 Beilagenportionen zum einfrieren.
- 1800 Kilo mehlige Kartoffeln
- 3 TL Salz
- 1 TL Muskat
- 250 g Mehl
- Mehl zum formen
- 2 kleine Eier
- Butterschmalz
- 500 g vorgekochtes Sauerkraut
Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln mit Schale kochen und 3-4 Stunden abkühlen lassen oder noch besser am Tag zuvor kochen.
Die abgekühlten Kartoffeln schälen und durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Die Kartoffelmasse mit Salz und Muskatnuss würzen, die Eier dazugeben und nach und nach das Mehl - alles gut miteinander verkneten.
In einem Topf Wasser zum kochen bringen.
Die Arbeitsfläche bemehlen und mit einem Löffel immer die gleiche Menge Teig entnehmen und daraus die bekannten kleinen Röllchen mit spitzen Enden formen. Da die Röllchen im Wasser größer werden, lieber etwas kleiner als zu groß formen. Portionsweise die Röllchen in das kochende Wasser geben. Wenn die Bubaspitzla aufsteigen noch etwas im Wasser ziehen lassen und dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in ein Sieb zum abtropfen geben.
Das beste Ergebnis erzielten wir in dem wir die Portionen jeweils auf dem Balkon rund 10 Minuten bei 5 Grad Außentemperatur abkühlen ließen.
Sobald die Bubaspitzla abgekühlt sind in einer Pfanne etwas Butterschmalz schmelzen lassen. Die abgekühlten Bubaspitzle dann in die Pfanne geben und sofort kräftig schwenken. Sofern noch Bubaspitzle aneinander klebten konnten wir sie so geschickt trennen und braten. Wir wiederholten die Vorgänge und haben die ersten Portionen nicht ganz fertig gebraten sondern vorher beiseite genommen und abkühlen lassen. Daraus wurden so zwei ordentliche Beilagenportionen zum einfrieren.
Währen dessen schon mal das Sauerkraut in einem Topf erwärmen.
Für das eigentliche Gericht haben wir die letzte Portion Bubespitzle goldbraun gebraten und zum Schluss das Sauerkraut dazugeben. Zusammen haben wir es noch kurz in der Pfanne geschwenkt und dann serviert. Am Ende hat sich der Aufwand gelohnt - aber ich bin doch froh jetzt erstmal einen kleinen Vorrat zu haben.
Ob das mit dem abkühlen übrigens immer sein muss wissen wir nicht - bei uns wären ohne den Zwischenschritt die Bubespitzle in der Pfanne festgeklebt. Falls jemand noch Tipps hat - gerne her damit, vielleicht gehts ja doch einfacher ;o).
Lustig sehen sie aus: Schwarzwurzeln. Bisher habe ich ihnen trotzdem nie Beachtung geschenkt. Aber beim letzten Einkauf bin ich doch davor stehen geblieben. Das Rezept auf der Verpackung machte es mir leicht, die Wurzeln - auch Winterspargel genannt, die ich so gar nicht kannte einfach mitzunehmen. Aber ich hatte mich zu früh gefreut - das Rezept war nicht wirklich durchdacht. Tipps wie man mit Schwarzwurzel am besten umgeht, gab es leider auch keine - eigentlich ein schwaches Bild.

Naja, inzwischen weiß ich das man zum waschen der Schwarzwurzeln besser Handschuhe anzieht, da sonst die Hände anschließend durch den austretenden Milchsaft ziemlich kleben. Oder man macht es sich einfach und lässt die Wurzeln im Wasser mit Essig ca. 20 Minuten kochen und schreckt sie anschließend ab. Danach kann man angeblich die Haut ganz leicht entfernen.
Aber egal - geschmeckt hat es trotzdem :o).
Zutaten für 2 Personen:
- 750 g Schwarzwurzeln
- Essig
- 500 g Möhren
- 1 Bund Lauchzwiebeln
- 1 EL Senf
- 50 ml Schlagsahne
- 2 Eigelb
- 100 ml Apfelsaft
- 100 g Emmentaler
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Knoblauch schälen und fein hacken. Von dem Käse 4-5 dünne Scheiben abschneiden und den Rest fein reiben. Schwarzwurzeln schälen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden (Achtung der Milchsaft macht Flecken und klebt ). In einen Topf ca. 3 EL Essig geben und die Wurzeln darin bissfest garen (ca. 5-8 Minuten). Die Möhren schälen, in Scheiben schneiden und im Salzwasser blanchieren (auch sie sollten noch Biss haben). Anschließend im selben Wasser auch die Lauchzwiebeln kurz blanchieren.
Den Senf, die Sahne, die beiden Eigelb und den Apfelsaft in eine Schüssel geben und im heißen Wasserbad (aber nicht über 60 Grad) schaumig schlagen. Zum Schluss Knoblauch und Käse unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In eine feuerfeste Form abwechslungsweise die Möhren, die Schwarzwurzeln und die Lauchzwiebeln geben. Jetzt die Sauce gleichmäßig darüber verteilen und die Scheiben obenauf legen.
Im vorgeheizten Backofen (225°C) rund 20 Minuten gratinieren.
War’s der Hunger auf einen Snack? Oder war es die mittlerweile allgemeine Protesthaltung gegen verarbeitete Lebensmittel? Wahrscheinlich war’s der Hunger, der mich dazu trieb, Käsestangen einmal selber herzustellen.

Mangels Blätterteig habe ich einen Teig gebaut, der schnell geht und trotzdem in Form und Geschmack zum gewünschten Ergebnis führt.
Zutaten für etwa 30- 40 Käse-Stangen:
- 130 g Mehl
- 90 g Margarine
- 70 g jungen Gouda
- 60 g Parmesan
- 1 Eigelb
- 1 Ei
- 1 TL Salz
- 1 TL Chiliflocken
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Oregano (getrocknet)
- Parmesan zum bestreuen
Zubereitung:
Zunächst wird der Gouda in die Rührschüssel gerieben. Um Verklumpungen zu vermeiden kann man zwischendurch etwas Mehl dazwischen geben. Anschließend wird der Parmesan in die Rührschüssel gerieben. Das restliche Mehl und Salz werden ebenfalls eingefüllt.
In einem Mörser werden die Gewürze (Chili, Pfeffer und Oregano) fein gemahlen. Sie werden anschließend mit der Margarine und dem Eigelb in den Rührtopf gegeben. Nun darf die Küchenmaschine ein paar Minuten lang alle Zutaten gründlich vermengen.
Anschließend wird der Teig auf eine gemehlte Arbeitsfläche gegeben und gründlich von Hand weiter verknetet. Dann wird er mit viel Mehl und einem Nudelholz zu einem halbzentimeter hohen Teig gerollt.
Aus diesem Teig werden lange Streifen geschnitten. 10 Zentimeter sind optimal. Die Streifen werden auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech eng gelegt. Der Ofen wird auf 200° Umluft vorgeheizt.

Ein Ei wird verquirlt und etwas Parmesan gerieben. Die Stangen auf dem Backpapier werden mit dem Ei bepinselt. Anschließend wird der Parmesan möglichst gleichmäßig über die Stangen gestreut.
Ab in den Ofen. Die Käsestangen sind nach ca. 15 Minuten fertig, wenn sie goldgelb gebacken sind.

Diese Variante ist recht scharf. Wer weniger Schärfe will, der reduziert die Chiliflocken oder lässt sie ganz weg.
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