
Zugegeben: Diesem Curry-Pulver gingen einige Beleidigungen für den Gaumen voraus – mehrere Test’s und Kombinationen gingen schief. Letztlich fand ich die nachfolgende Version (Version 3.0) dann aber ziemlich gelungen, pikant und schmackhaft.
Neu in Version 3 ist das Rösten der Bockshornkleesamen, die Vanille und die Prise Zimt. Die letzten beiden Zutaten waren Anregungen aus der Zusammenstellung, die Alfons Schuhbeck in seinem Curry verwendet.
Zutaten für eine Pulvermenge, die für mehrere Gerichte ausreicht:
- 3 TL Bockshornkleesamen
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Fenchelsamen
- 1 kleine Chilischote (getrocknet)
- 2 TL weiße Pfefferkörner
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 3 Stück Nelken oder 7-10 Kardamomsamen
- 1 TL Senfkörner
- 1 TL Rosmarin
- 1 handvoll getrocknete Curryblätter
- 3 TL Kurkuma
- 1 TL Paprikapulver (edelsüss)
- 1 Prise Zimt
Zubereitung:
Curry selber machen:
Zunächst wird der Bockshornkleesamen gemörsert, denn der kann ziemlich widerstandsfähig sein. Um sein Aroma zu verstärken und ihn leichter mörsern zu können, wird der Bockshornkleesamen zuvor in einer Pfanne ohne Öl geröstet. Ist er fertig gemörsert, stellt man ihn zur Seite.
Anschließend werden die weiteren Zutaten im Mörser fein gerieben. Dabei mit den gröbsten Zutaten beginnen und nach und nach die feineren oder bereits gemahlenen Produkte hinzu geben. Beginnen sollte man mit den Curryblättern.
Aus der halben Vanilleschote wird das Vanillemark mit einem Löffel heraus gelöst. Es wird erst ganz zum Schluss zum Currypulver gegeben und gründlich untergemischt.
Das selbstgemachte Currypulver sollte in einem verschließbaren Gefäß gelagert werden, damit es sein Aroma nicht verliert.
Diese Curryvariante ist recht pikant. Wer es nicht ganz so scharf mag, kann die Chilischote weglassen oder die Senfkörner reduzieren.
















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