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Koch-Banausen

Hobbyköche probieren Rezepte aus. Dies ist unser Kochblog…

Kerala Chicken Curry

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Kerala Chicken Curry

Jeder Fernsehkoch, der etwas auf sich hält, hat indische Rezepte in seinem Repertoire. Dabei handelt es sich oft um Gerichte, die so lange rumgereicht und europäisiert wurden, bis ihnen den letzte Hauch Indien abhanden kam.

Dani, eine Freundin aus San Francisco, hat eine ganze Weile in Indien gelebt. Wir haben uns deshalb entschlossen, sie nach “richtig indischen” Rezepten zu fragen. Heute haben wir versucht, ihr “Kerala Chicken Curry” nach zu kochen. Auch wir haben das eine oder andere verändert (nicht alle Zutaten waren wie im Originalrezept beschrieben zu bekommen), insgesamt schmeckte das Gericht jedoch verdammt exotisch, alles andere als europäisch. Und sündhaft lecker.

Hier ist unser Rezept für Kerala Chicken Curry:

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Hähnchenbrustfilet
  • 1/2 frische Kokosnuss
  • 250 g roter Naturreis (oder natürlich auch andere)
  • 3 große oder 6 kleine Zwiebeln
  • 2 EL frisch geriebenen Ingwer
  • 3 EL frische geriebener Fenchel
  • 3 milde oder mittelscharfe grüne Chilis (abhängig davon wie scharf man es mag)
  • 3 EL fein zerkleinerte getrocknet Curryblätter (gibt’s im vielen Asia-Shops)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • Salz
  • 5 EL Sonnenblumenöl

Für die Gewürzmischung:

  • 1,5 TL Chilli-Pulver
  • 1 EL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Pfeffer, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 Zimtstangen

Zubereitung:

Kerala Chicken Curry Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch aus der Kokosnuss trennen und grob reiben. Die Zutaten für die Gewürzmischung zusammenrühren. Die Zwiebeln grob hacken. Den frischen Ingwer und den Fenchel fein reiben. Die Chilis waschen und entkernen, anschließend fein hacken. Die Curryblätter fein mahlen oder zerkleinern.

Die frischen Kokosraspeln im Öl anbraten bis sie braune Farbe bekommen. Dann die Gewürzmischung dazugeben und zusammen noch kurz weiter braten. Die Kokos-Gewürzmischung aus der Pfanne nehmen (Ölreste bleiben in der Pfanne) und beiseite stellen.

Im verbliebenen Öl die Chilies, den Ingwer, die getrockneten Curryblätter und die Zwiebeln anbraten. Die Zimtstangen hinzu geben. Alles zusammen einige Minuten garen.

KokosnussJetzt die Hähnchenstückchen dazugeben und untermischen. Das Fleisch und das Gemüse einige Minuten zusammen garen. Anschließend die Kokosmilch hinzu gießen und alles zusammen köcheln lassen bis die Hähnchenstücke gegart sind. Ganz zum Schluss noch mit Salz abschmecken und die Zimtstangen wieder entfernen.

Parallel dazu den Reis kochen. Zusammen anrichten und das Kerala Chicken Curry genießen.

PS.: Danke Dani, für das tolle Rezept und die Übersetzungshilfe.

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3 Kommentare »

  1. Koch-Banausen » Blog Archive » Sweet Bounty Potatoes

    [...] Sweet Bounty Potatoes kommt dabei heraus, wenn man mich in den Asia-Shop schickt, um für Kerala Chicken Curry die Zutaten zu besorgen. Im Asia-Shop konnte ich nicht widerstehen und musste diesmal einfach auch noch Süßkartoffeln & Anissterne mitnehmen. Die Süßkartoffeln hatten es mir mit Ihrem “lustigen” Aussehen angetan und ich war neugierig wie sie wohl schmecken würden. Zu Hause stellte sich dann allerdings die große Frage: “Und was machen wir nun damit…?” [...]

    #1 Pingback vom 11. Februar 2007 um 19:50

  2. Dani

    Freut mich total dass es gelungen ist!! :-) Ist eins meiner Lieblingsrezepte :-)

    Gruesse aus dem sonnigen Kalifornien,
    Dani

    #2 Kommentar vom 12. Februar 2007 um 19:10

  3. Biene

    Das heißt bei Dir sieht es ähnlich aus? Wenn man es selbst noch nirgends gegessen fehlt einem der Vergleich… Auf jeden Fall ein super Tipp… zum Glück ist noch ein bißchen was übrig geblieben und wartet in der Gefriertruhe auf uns…

    #3 Kommentar vom 13. Februar 2007 um 20:19

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Autor:
Stefan am 10. Februar 2007 um 20:33
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Kerala Chicken Curry ist Beitrag Nr. 112
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