Topinambur-Parmesan-Auflauf

Vor kurzem haben wir auf einem Einkaufsstreifzug in Frankreich nicht nur Knollenziest entdeckt sondern auch Topinambur, auch Erdapfel oder Ross-Erdäpfel genannt . Mitgenommen haben wir die Knolle eigentlich nur, weil wir auch Topinambur bisher nicht kannten.

Topinambur-Parmesan-Auflauf

Beim stöbern im Web bin ich dann über das Garten-Kochevent: Topinambur gestolpert. Auf einer weiteren Seite erfährt man eine ganze Menge über die Knolle, so auch das Topinambur kalorienarm, gesund und besonders gut für Diabetiker geeignet ist. Auf Barbaras-Spielwiese habe ich dann das heutige Rezept, ursprünglich von Jamie Oliver kreiert, entdeckt. Woooow - danach überlege ich tatsächlich im Frühjahr Topinambur bei uns im Garten anzupflanzen.

Topinambur-Parmesan-Auflauf

Zutaten für 4 Personen:

  • 850 g Topinambur
  • 200 ml Crème fraîche
  • 100 ml Sahne
  • 1 Zitrone
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 3-4 TL getrockneter Thymian
  • 200 g Parmesan
  • 60 g frische Semmelbrösel
  • etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Topinambur waschen, abbürsten und in ca. 4 mm breite Scheiben schneiden. Zitrone auspressen. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Parmesan fein reiben.

Backofen auf 220° Grad vorheizen (Umluft).

In eine große Schüssel den Zitronensaft, Crème fraîche, die Knoblauchzehen, die Sahne, 3/4 des Parmesans und 3 TL geriebenen Thymian geben. Vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Topinambur dazugeben und gut unterrühren. Die Masse in eine Auflaufform geben.

Topinambur-Parmesan-Auflauf

Die Semmelbrösel, den restlichen Parmesan und noch ein TL Thymian zusammenrühren und etwas salzen und pfeffern. Dann über die Topinamburmasse gleichmäßig verteilen.

Mit Alufolie abgedeckt rund 45 Minuten im Ofen garen lassen. Danach die Alufolie entfernen und nochmal rund 10 Minuten im Ofen lassen, damit sich oben eine Kruste bildet.

Unsere Topinambur waren nach der Zeit noch recht fest - denke weitere 10 Minuten im Ofen und es wäre perfekt gewesen. Die Kombination Parmesan und Thymian passt auf jeden Fall prima zur Topinambur.

Erstellt von Biene am 31.12.2007 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Knollenziest in Schalottensahne

Einkaufen im Frankreich ist einfach klasse - vor allem um Weihnachten herum bekommt man einen Eindruck davon, wie wichtig den Franzosen das Essen wirklich ist. Supermärkte verwandelt sich in wahre Schlaraffenländer und man möchte direkt loskochen. Vieles lässt sich nicht mitnehmen, aber die “Crosne du Japon” mussten wir unbedingt kaufen, obwohl oder vielleicht gerade weil wir nicht die leiseste Ahnung hatten was wir da kaufen und wie es sich zubereiten lässt. Zu Hause angekommen wurde natürlich sofort gegoogelt und es stellte sich heraus das wir Stachys, auch bekannt unter dem Namen Knollenziest mitgenommen hatten und nicht wie von mir befürchtet Raupen oder anderes Getier ;o).

Knollenziest in Charlottensahne

Knollenziest zeichnet sich durch einen sehr feinen leicht süßlich-kartoffeligen Geschmack aus. In der Schalottensahne-Sauce kamen die Stachys ausgesprochen gut zur Geltung. Schade, dass ich die ungewöhnlichen Knollen hier vermutlich nirgends bekomme.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 Knollenziest (bekannt auch unter Stachys oder Crosne du Japon)
  • 30 g Butter
  • 2 Schalotten
  • 125 ml Sahne
  • etwas Gemüsepulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Schalotten schälen und in sehr feine Ringe schneiden. Salzwasser aufsetzen und die Knollenzieste darin kurz blachieren.

Knollenziest in Charlottensahne Zubereitung

Parallel in einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Die blachierten Knollenzieste dazugeben und mit der Sahne aufgiesen. Etwas Gemüsebrühepulver dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einköcheln lassen.

Knollenziest in Charlottensahne Zubereitung

Die Knollenzieste dürfen ruhig noch etwas Biss behalten. Wir haben uns ausschließlich an den Knollen mit Sauce erfreut. Falls es also mal jemand sieht - ausprobieren lohnt sich :o).

Erstellt von Biene am 29.12.2007 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Christstollen (eine Revanche)

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, da bekamen wir Post vom Anwalt einer Rezeptseite. Nennen wir sie mal “Mariannes Kochbuch” (Name v. d. Red. geändert). Zusammen mit einer saftigen Honorar- und Anwaltsrechnung wurden wir darauf hingewiesen, dass wir nicht zusammen mit dem Bild der Kochbuchseite zu deren Rezept für einen Christstollen verlinken dürfen. Das ganze geschah seinerzeit auf einem Hausbau-Blog (einem Blog, der demnach thematisch nicht konkurriert).

Eigentlich müssten wir mal kochbloggen und denen zeigen, dass wir ihre Rezepte nicht brauchen und nur als Goodwill verlinkt haben” sagten wir damals im Spaß. Dass wir kurze Zeit darauf tatsächlich mit dem Kochbloggen begonnen haben, hatte nichts mit der Abmahnung zu tun.

Dass wir vor ein paar Tagen allerdings einen Christstollen gebacken haben - nun ja, wir können uns nicht ganz davon freisagen, dass “Mariannes Kochbuch” dazu den Anstoß gab.

Christstollen

Hier ist unser Christstollen-Rezept. Ideengeber (und deshalb gerne verlinkt) war “Fool for Food“.

Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl
  • 170 g Butter
  • 150 ml Milch
  • 140 g Zucker
  • 15 g Vanillezucker
  • 40 g Hefe
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 200 g Mandelstifte
  • 50 g Orangeat
  • 50 g Zitronat
  • 100 g Rosinen
  • Brauner Rum
  • 1 gehäuften TL Zimtpulver
  • 7 Nelken
  • 1 Pimentbeere
  • 1/2 TL Anissamen
  • Puderzucker zum Bestäuben

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Erstellt von Stefan am 27.12.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Eine Tonne Vanillekipferl

Mit der Tonne ist die Keksdose gemeint. Und die ist nun beinahe voll: Die unten angegebene Teigmenge reicht nämlich für 130-150 Kipferl.

Animiert wurde ich durch einen Kurzurlaub in Wien: Dort landeten wir wie viele andere Touristen auch im weihnachtlichen Shop des Traditionscafes Demel. Und weil die Vanille-Kipferl aus Österreich kommen, sie in der Verpackung klasse aussahen und überall auf “Meisterliche Handarbeit” hingewiesen wurde, investierten wir 11 Euro und leisteten uns ca. 3 Dutzend des Kult-Gebäcks.

Das Ergebnis war gruselig: Es knirschte beim Biss in die Mandelhörnchen und
der Zucker bröselte einem aus den Dinger nur so entgegen. Die waren so süß, dass wir nach den ersten 4 Probekipferl den Rest angewidert weggeworfen haben.

Zeit, selber Vanille-Kipfel zu machen:

Eine Tonne Vanillekipferl

Denn kaum ein Wintergebäck ist so einfach wie dieses. Es mag Einbildung oder Euphorie sein: Mit dem Grundrezept von Nysa und einer intensiven Behandlung durch unsere neue Küchenmaschine wurde der Teil derartig locker und mürbe, sowas habe ich vorher noch nicht erlebt. Kauen unnötig - diese Kipferl lassen sich mit der Zunge zerdrücken. Wir haben übrigens statt Vanillezucker das Mark echter Vanilleschoten verwendet:

Zutaten für 130-150 Stück …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 26.12.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Weihnachtssuppe mit Ingwer und Orange

Eine Suppe mit Orangensaft, Anis und Ingwer? Ungewöhnlich, aber ein echter Tipp. Und vor allem schnell zubereitet, zumindest wenn man schnell Gemüse schneiden kann ;o). Damit also perfekt für den meist eher stressigen Weihnachtsabend.

Weihnachtssuppe mit Ingwer und Orange

Zutaten für rund 8 Suppenfans:

  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 40 g frischen Ingwer
  • 3 Karotten
  • 1 große Stange Lauch
  • 1 mittelgroße Petersilienwurzel (ca. 10 - 15 cm)
  • 1 Fenchel
  • 60 g Butter
  • 400 ml Orangensaft (ca. 4-5 Orangen)
  • Schale von einer unbehandelten Orange
  • gemahlenen Anis oder Anissamen selbst mörsern
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Pfeffer und Salz
  • etwas Petersilie oder Schnittlauch für die Garnitur

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauchzehen ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Die Karotten schälen und würfeln. Petersilienwurzel schälen und klein würfeln. Lauchstange halbieren und in Streifen schneiden. Fenchel ebenfalls würfeln. Orangen auspressen. Von einer Orange vorsichtig die Schale abreiben. Wichtig dabei: Sobald weißes abgerieben wird, wird es bitter. Also wirklich nur die oberste Schicht vorsichtig abnehmen.

Weihnachtssuppe mit Ingwer und Orange

In einem großem Topf die Butter schmelzen lassen. Alles Kleingeschnittene in den Topf geben und andünsten. Mit dem Orangensaft ablöschen und etwas köcheln lassen. Etwas Anis, Salz und Pfeffer dazugeben. Mit der Brühe aufgießen und rund 15 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse gar ist.

Anschließend alles fein pürieren, die abgeriebene Orangenschale dazugeben und mit Anis, Salz und Pfeffer abschmecken.

Update 28.12.2007: Da hätten wir doch beinahe verschlafen, dass das aktuelle Kochevent im Kochtopf “Ingwer” zum Thema hat. Spät, aber nicht zu spät haben wir diese Suppe nachgemeldet… 

Erstellt von Biene am 25.12.2007 | (5) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Season Greetings

Frohe Weihnachten 2008

Erstellt von Stefan am 24.12.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Lavendel-Honig-Brot

Was für ein Zufall: Morgens schrieb Lavaterra bei uns im Blog einen Kommentar und nachmittags kam die neue Kenwood-Küchenmaschine. Lavaterras Tipp, doch mal ein Lavendelbrot zu backen passte damit wie der Deckel auf den Topf.

Auf der Suche nach einem geeigneten Rezept haben wir uns hier informiert und die Zutaten ein wenig abgewandelt.

Lavendel-Honig-Brot

Dieses Brot duftet herrlich, hat eine traumhafte Konsistenz und schmeckt herzhaft (sollte man bei den Zutaten gar nicht denken).

Zutaten für einen Brotlaib:

  • 300 g Roggenmehl
  • 200 g Weizenmehl
  • 15 g Sauerteig-Extrakt
  • 25 g Hefe
  • 10 g Salz
  • 350 ml Wasser
  • 3 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 30 g Honig

Zubereitung:

Alle Zutaten (bis auf Lavendel und Honig) werden mit der Küchenmaschine oder mit der Hand zu einem Teig verarbeitet und gründlich verknetet. Der Teig sollte an der Oberfläche klebrig sein. Er wird zu einem Ball geformt und bei Zimmertemperatur (bitte den wärmsten Raum aussuchen, 25-28 Grad sind optimal!) gehen lassen.

Anschließend wird der Teig erneut sorgfältig durchgeknetet und nochmal 45 Minuten zum gehen in Ruhe gelassen.

Der Teig wird nun in eine längliche Brotlaibform gebracht, mit Mehl bestäubt und abgedeckt. In diesem Zustand darf er anderthalb Stunden in Ruhe weiter gehen.

Die Oberfläche wird danach mit einem (scharfen!) Messer 1-2 cm tief eingeritzt. Der Ofen sollte nun bereits auf 220 Grad vorgeheizt sein. Wichtig: Unterhitze (sofern verfügbar). Ganz unten im Ofen sollte eine feuerfeste flache Schale mit etwas Wasser (ca. 200 ml) stehen. Die sorgt während des Backens für das optimale feuchte Klima im Ofen und damit für eine perfekte Kruste.

Der Teig wird nochmal etwas in Form gebracht, ggf. nochmal etwas mit Mehl bestäubt (für die rustikale Optik) und anschließend in den Ofen geschoben. Mit Unterhitze wird er 10 Minuten gebacken. Anschließend wird auf Unter- und Oberhitze oder Umluft umgeschaltet und auf 200 Grad reduziert. So wird das Brot noch weitere 20 Minuten gebacken. Fertig ist es, wenn es eine kräftige, dunkelbraune Kruste hat. Wer auf Nummer sicher gehen will, steckt einen Holzzahnstocher hinein: Bleibt beim Herausziehen kein Teig kleben, ist das Brot fertig.

Lavendel-Honig-Brot

Besonders gut schmeckt dieses Brot übrigens, wenn es noch leicht warm frisch aus dem Ofen kommt - nur mit etwas Butter darauf.

Erstellt von Stefan am 21.12.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Heißer Apfelwein (Apfelglühwein)

Wenn man Rezepte ausprobiert, ist man, wenn es gut ausgeht, immer geneigt, das Beiwerk “Das beste XYZ-Rezept der Welt” zum Rezept zu schreiben. Ich gebe mir Mühe und schreibe das nicht zu diesem Apfelwein - obwohl er das Prädikat meiner Meinung nach verdient hätte.

Richtige Apfelweinfans werden mir vermutlich “Panscherei” vorwerfen. Doch damit kann ich leben. Und nach zwei Bechern von diesem köstlichen heißen Apfelwein kann ich vermutlich sogar darüber lächeln…

Heißer Apfelwein (Apfelglühwein)

Wie es dazu kam:

Zutaten für ein 4-5 Liter Winterhappening:

  • 4 Liter Apfelwein (nur guter Wein ergibt guten Glühwein)
  • 2 reife (möglichst süße) Birnen
  • 4 Mandarinen
  • 2 Zitronen
  • 7 cl brauner Rum
  • 80 g brauner Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 3 TL Zimtblüten (oder 4 TL Zimtpulver)
  • 1 TL Nelken
  • 2 Pimentbeeren
  • 1/2 TL Anissamen

Zubereitung:

Aus den Birnen wird zunächst ein Birnenmus gemacht. Das gibt dem Apfelwein eine schöne Trübung und eine zusätzliche Geschmacksnote. Die Birnen werden gewaschen und ungeschält in Stücke geschnitten. Anschließend werden die Birnenstücke mit 200 ml Wasser weich gekocht

Die halbe Vanilleschote der Länge nach …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 19.12.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Die neue Küchenmaschine

Vor einiger Zeit folgte auf ein ungesundes Geräusch der Geruch von verschmortem Kunststoff: Unsere Küchenmaschine war in die Jahre gekommen und hatte ihren letzten Atemzug (pardon: Rührschwung) getan.

Kenwood Chef KM010Auf der Suche nach einem neuen Gerät haben wir uns von zwei Aspekten leiten lassen: Design und Empfehlungen.

Seit einiger Zeit haben wir aus dem Bekanntenkreis im Zusammenhang mit Küchenmaschinen den Namen “Kenwood” gehört. Vermutlich waren es die letzten beiden Kochmessen, auf denen wir die Kenwood-Maschinen in Natura sahen, die den Ausschlag für die Entscheidung gaben. “Liebe auf den ersten Blick” sozusagen.

Nun ist sie da, die “Chef KM010“. Vorgestern haben wir sie ausgepackt und gestern gleich den ersten Teig darin ausprobiert. Deshalb heute ein paar Sätze zum ersten Eindruck:

Was spontan beeindruckt ist …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 17.12.2007 | (10) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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