Annatto

(ungemahlene) Gewürze sind in der Zwischenzeit eine Passion für mich. Uns so kommt es wohl auch nicht von ungefähr, dass ich auf Kochmessen immer ganz besonders schnell zu Ständen mit Gewürzen laufe. Meist werde ich dabei enttäuscht: Nix neues im Westen.

Auf der “Lust und Genuss” fand ich jedoch einen Aussteller mit einem Samen, den wir noch nicht im Gewürzregal hatten: Annatto-Samen.

Annattosamen

Die dunkelroten bockshornkleegroßen Samen riechen bereits ungemahlen recht aromatisch und beinahe fruchtig. Keinesfalls unauffällig. Spontan erinnerte mich der Geruch an Rhabarber.

Mal schauen, in welchen Gerichten sich Annatto (hier seine Herkunft) sinnvoll einsetzen lässt. Die schnelle Recherche scheiterte zunächst daran, dass die meisten Websites “Annatto” mit zwei “n” schreiben, ich jedoch nach “Anatto” suchte, weil der Anbieter es so auf seine Packungen gedruckt hatte.

Erstellt von Stefan am 30.11.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Scharfe Kokos-Hühnersuppe

Suppen gab es hier in letzter Zeit eher selten. Eigentlich schade, den die scharfe Kokos-Hühnersuppe schmeckte einfach klasse. Nur schade, dass wir nicht gleich die doppelte Menge zum eingefrieren gekocht haben.

Scharfe Kokos-Hühnersuppe

Zutaten für 6 Personen

  • 1 große Stange Lauch
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 Stück Ingwer (15 g)
  • 3 getrocknete Chilischoten
  • 1 küchenfertiges Hähnchen (1200 g)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butterschmalz
  • 3 EL Curry - oder besser Teasy’s Curry
  • 2 EL Mehl
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 500 g Brokkoli
  • 3 EL Kokosraspeln
  • 1 TL weißer Pfefferkörnern
  • 1 TL Oregano
  • Salz

Zubereitung

Möhren schälen und in große Stücke schneiden. Lauch putzen und den helleren Teil ebenfalls in große Stücke schneiden. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe grob hacken. 2 Chilischoten mörsern. Hähnchen waschen und in einen großen Topf geben. Mit Wasser aufgießen bis es bedeckt ist. Zwiebel, Knoblauch, gemörserte Chilischote, Möhren- und Lauchstücke dazugeben, etwas salzen und rund 1 Stunde köcheln lassen.

Scharfe Kokos-Hühnersuppe Zubereitung

Während dessen die restlichen 2 Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein hacken. 1 TL weiße Pfefferkörner mit 1 getrockneten Chilischote und Oregano mörsern. Brokkoli waschen und kleine Rösschen rausbrechen. Den Ingwer schälen und sehr fein haken.

Kokosraspeln in einer kleine Pfanne ohne Fett leicht braun anrösten und beiseite stellen.

Nachdem das Hühnchen eine Stunde lang geköchelt hat, Hühnchen aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen, anschließend das Hähnchenfleisch vom Knochen lösen und in kleine Stückchen schneiden. Die entstandene Hühnerbrühe durch ein Sieb geben und von der jetzt klaren Brühe mindestens 1,5 Liter beiseite stellen. (Sollte es mehr ergeben haben, nicht weggießen sondern gleich für die nächste Suppe aufheben oder einfrieren.)

Jetzt die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Butterschmalz andünsten. Ingwer und Curry darüber streuen und anschließend das Mehl. Mit rund einem halben Liter der Hühnerbrühe ablöschen und gut verrühren. Kokosmilch dazugeben und die verbliebene Brühe (1 Liter) dazugeben. Etwas einköcheln lassen. Dann die Gewürzmischung aus Pfeffer, Chili und Oregano dazugeben, verrühren, nochmal etwas einköcheln lassen und ggf. mit Salz abschmecken. Jetzt die kleinen Brokkoliröschen dazugeben und so lange köcheln bis diese bißfest gegart sind. Kurz vor Ende der Kochzeit, die kleinen Hühncherfleisch Stücke dazugeben und so wieder kurz erwärmen.

In einen Suppenteller geben und mit den Kokosraspeln bestreuen und genießen.

Erstellt von Biene am 29.11.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Kaiserschmarrn

Ob es an der Jahreszeit liegt? Plötzlich haben wir Lust auf Gerichte die so richtig mächtig aber dafür auch sau lecker sind. Kaierschmarrn gehört irgendwie auch in die Papp-Satt-Kategorie… ;o). Die Kaiserschmarrn-Variante von Fool for Food den Schmarrn in den Backofen zu stecken bevor er in die Pfanne kommt kannte ich noch nicht und musste sie daher direkt ausprobieren. Die Variante ist klasse, den der Teig wird so besonderst luftig oder wie heißt es so schön “fluffig”…

Kaiserschmarrn

Zutaten für rund 4 Personen zum satt essen:

  • 80 g Rosinen
  • Rum zum einlegen für die Rosinen
  • 8 mittelgroße Eier
  • 500 ml Milch
  • 250 g Mehl
  • 100-150 g Zucker
  • Salz
  • 100 g Butter
  • Butter zum einfetten

Zubereitung:

Am besten am Tag zuvor die Rosinen in Rum einlegen. Unsere waren nicht ganz bedeckt, dafür haben wir sie zwischendrin immer mal wieder umgerührt.

Eier trennen. Das Eiweiß und 50 g des Zuckers mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit der Milch und dem Vanillezucker verrühren und das Mehl unterrühren. Unter die Masse den Eischnee heben.

Die Masse in eine mit Butter gefettete Ofenform geben (unsere ist 29 x 42 cm). Oben auf die Rum-Rosinen streuen.

Im vorgeheizten Backofen (220° Grad) rund 10-15 Minuten backen. Herausnehmen und mit zwei Gabeln in kleine Stücke “reißen”.

Kaiserschmarrn

In einer großen Pfanne rund 100 g Butter schmelzen lassen. Schmarrnstücke in die Pfanne geben und knapp 100 g Zucker (je nachdem wie süss man es mag) über den Schmarrn rieseln lassen und karamellisieren.

Wer möchte kann zum Schluss den Schmarrn mit Puderzucker bestreuen. Prima dazu passt Vanilleeis oder Apfelmus.

Wir haben auf den Puderzucker verzichtet und bei der zweiten Postion sogar auf das Vanilleeis, da der Schmarrn auch so super lecker war.

Erstellt von Biene am 27.11.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Lust auf Genuss (Messe) in Stuttgart

Messe ‘Lust auf Genuss’ StuttgartDer Burda-Verlag bringt große, auf den Massenmarkt ausgerichtete Kochzeitschriften heraus. Genau diese Blätter bilden die Basis, um ein breites Publikum nach Stuttgart in Halle 4 des neuen Messegeländes zu locken. Dass das ARD Buffet Magazin ebenfalls die Werbetrommel rührte, wird nicht unerheblich dazu beigetragen haben, dass die Lust-auf-Genuss-Messe 2007 über Besuchermangel nicht zu klagen hatte.

Und was wurde geboten? …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 25.11.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Apfel-Joghurt-Dessert

Nachdem ein Erdbeerjoghurt von frischen Erdbeeren nur träumen darf und es den anderen Fruchtjoghurts wohl nicht viel besser geht, esse ich lieber nur puren Joghurt oder mache mir einfach ein Kompott, bzw. so wie heute ein Apfelmus dazu. Schnell gemacht, den Zuckergehalt kann ich selbst bestimmen und ehrlich gestanden schmeckt es einfach besser…

Apfel-Joghurt-Dessert

Zutaten für ca. 6-12 Nachtischportionen:

  • 6 Äpfel z.B. Cox Orange
  • frischen Zitronensaft von einer halben kleinen Zitrone
  • ca. 1 TL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Wasser
  • ca. 150 g Joghurt pro Portion
  • z.B. Granatapfelkerne zur Garnierung

Zubereitung:

Äpfel waschen, mit der Haut vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Apfelschnitze schneiden. In einen Topf mit Wasser geben, so das die untere Hälfte der Äpfel im Wasser liegt. Den Saft der halben Zitrone dazugeben und aufkochen. Dann Zucker und Zimt dazugeben (je nach gewünschter Süße und individuellem Geschmack kann es auch mehr wie ein TL sein) . Das ganze so lange köcheln lassen bis die Apfelschnitze anfangen zu zerfallen. Das ganze etwas abkühlen lassen und mit dem Pürierstab zu Mus pürieren.

Joghurt und Apfelmus abwechslungsweise in Dessertschalen geben und zum Beispiel mit Granatapfelkernen und ein wenig Zimt garnieren. Frische Granatapfelkerne machen sich sicher auch gut, wir haben getrocknete genommen.

Erstellt von Biene am 23.11.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Schwäbische Käsespätzle

Nachdem ich mich bereits als Schwäbin geoutet habe, kann ich jetzt ja auch zugeben das eines meiner absoluten Lieblingsgerichte die Schwäbischen Käsespätzle sind. Aber natürlich nur, wenn die Spätzle nicht aus der Packung kommen. Und nachdem ich mir die Tage ja seit langem mal wieder die Mühe gemacht habe und Spätzle geschabt habe, gab es natürlich auch direkt Käsespätzle mit g’schmelzte Zwiebeln. Und lecker wars… :o))

Schwäbische Käsespätzle

Zutaten für vier Personen:

  • 400 g Mehl
  • 4 mittelgroße Eier
  • 1 TL Salz
  • ca. 100 ml Wasser oder Mineralwasser (Teig wird mit Mineralwasser luftiger)
  • Wasser & Salz & Öl
  • 300 g Emmentaler Käse
  • 2 große Zwiebeln
  • Muskatnuss
  • Butter

Zubereitung:

Zwiebeln in Ringe schneiden. Die Spätzle wie hier beschrieben zubereiten.

Den Ofen leicht vorwärmen (auf ca. 100° Grad). Sobald die ersten Spätzle fertig sind diese in eine große feuerfeste Schüssel geben. Darüber einen Teil des Käse streuen und in den vorgeheizten Backofen stellen. Sobald die nächsten Spätzle abgeschöpft und abgetropft sind diese über die erste Spätzles-Käse-Lage geben und wieder mit Käse bestreuen. Das ganz so oft wiederholen bist Spätzle und Käse verbraucht sind. Dann mit Salz und Muskatnuss abschmecken und gut vermischen. Da ganze noch etwas in den Ofen stellen sofern der Käse noch nicht richtig geschmolzen sein sollte.

Parallel die Zwiebeln in Butter anrösten. Sobald der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist die Käsespätzle auf Teller geben und die Zwiebel oben auf legen.

Prima passt dazu ein grüner Salat.
Aber Achtung: Käsespätzle machen richtig satt!

Erstellt von Biene am 20.11.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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kulinart in Stuttgart

kulinart Stuttgart 2007Der Besuch einer Messe und die anschließende Bewertung ist in erster Linie von Erwartungen abhängig: Werden sie erfüllt, ist der Besucher zufrieden.

Bevor ich also etwas über unsere Eindrücke und unsere Meinung schreibe, erkläre ich am besten kurz, was wir uns vorgestellt hatten, als wir gestern hin gingen.

Von der „kulinart“ haben wir uns versprochen, viele neue Anregungen zu bekommen. Und zwar sowohl in Bezug auf Kochwerkzeuge, als auch in Bezug auf Zutaten, Gewürze und Dekoration von Speisen. Unsere Vorstellung war, dass an allen möglichen Stellen gebrutzelt wird – um Produkte oder Ideen von lokalen Herstellern zu verkaufen. Vorsichtshalber hatten wir uns vor der Abfahrt deshalb sogar ein Budget zurecht gelegt: Spontane Leichtsinnskäufe sollten diese Grenze nicht überschreiten.

Doch dann kam alles ganz anders… …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 19.11.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Handgeschabte Spätzle

Eigentlich bin ich ja eine Schwäbin - aber schwäbisch gekocht wird hier inzwischen eher selten. Warum? Ich weiß es ehrlich gestanden nicht. Aber umso überfälliger waren die handgeschabten schwäbischen Spätzle - die ich eigentlich wirklich liebe.

Handgeschabte Spätzle

Leider habe ich bei der Planung übersehen, dass ich mein Spätzlesbrett mit Spätzlesschaber nach dem letzten Umzug nicht wiedergefunden habe. Aber was tun, wenn man an einem Sonntag weder ein richtiges Spätzlesbrett und Schaber, noch Spätzlespresse hat und der Teig schon fertig ist (zugegeben schlechte Planung). Zuerst ist mir einfallen, das man die Spätzle ja auch mit einem Messer vom Brett schaben kann. Aber Topf, Messer und Brett haben irgendwie zusammen nicht funktioniert. Zum Glück habe ich dann doch noch ein zweites Brettchen gefunden mit dem ich schaben konnte. Naja, nicht optimal, aber besser wie nichts.

Das Improvisieren hat sich gelohnt: Handgeschabte Spätzle sind einfach ein Gedicht :o).

Zutaten für ca. 8 Portionen:

  • 400 g Mehl
  • 4 mittelgroße Eier
  • 100 ml Sprudel
  • 1 TL Salz
  • Öl

Zubereitung:

Mehl, Eier, Salz und Sprudel in eine große Schüssel geben und so lange kneten bis der Teig Blasen wirft. Je fester der Teig, desto fester werden anschließend auch die Spätzle. Zu dünn darf der Teig nicht sein, da es sonst wie meine Oma gerne sagte eine “Spätzlessuppe” gibt ;o).

Den Teig etwas ruhen lassen. Währenddessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzten. Etwas Salz und Öl dazugeben und das Wasser zum kochen bringen. Dann entweder ganz traditionell den Teig portionsweise auf ein Spätzlesbrett legen und mit den Schaber ins heiße Wasser schaben. Oder einfach eine Spätzlespresse befüllen und den Teig in das kochende Wasser drücken. Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen sie mit einem Schaumlöffel abschöpfen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Spätzle eignen sich prima als Beilage zu Fleisch mit Soße. Der Schwabe isst sie gerne auch als Käsespätzle - dann aber als Hauptgericht. Auch mit Ei geröstet und Salat sind sie zu empfehlen.

Erstellt von Biene am 14.11.2007 | (8) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Lebkuchen selber machen

Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteriösen “Aromamischungen”. Die richtig guten Industrielebkuchen aus dem Großraum Nürnberg besitzen zwar edle Zutaten, jedoch auch einen stolzen Preis.

Warum also nicht mal selber Lebkuchen backen?

Mein erster Versuch ließ mich zunächst daran verzweifeln, dass die meisten Hobbyköche allem Anschein nach eine Gewürzmischung namens “Lebkuchengewürz” benutzen, um ihren saftigen Küchlein das richtige Aroma zu geben. Für einen Mörser-Fan wie mich nicht akzeptabel. Deshalb ist meine Zutatenliste auch ein wenig länger als üblich. Dafür ist auch alles selbst gemacht…

Lebkuchen

Wer darauf besteht, “Elisen-Lebkuchen” zu backen, erhöht einfach nur das Verhältnis von Haselnussmehl zu nomalem Mehl. Elisenlebkuchen haben mindestens 25% Nussmehlanteil und nicht mehr als 10% Mehl im Teig.

Zutaten für ca. 40 selbstgemachte Lebkuchen:

  • 125 g Butter
  • 300 g brauner Zucker
  • 200 g gemahlene Haselnusskerne
  • 30 g Walnusskerne
  • 200 g Citronat
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Sultantinen
  • 350 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 4 cl brauner Rum
  • 3 TL Cacao
  • 3 TL Zimtpulver
  • 4 Nelken
  • 4 Pimentbeeren
  • 1/2 Muskatnuss
  • 1TL Kardamomsamen
  • 2 TL fein gehackter Ingwer
  • 40 Oblaten / Durchmesser 70mm

Zubereitung:

Das Orangeat und das Citronat in einer Küchenmaschine klein hechseln. Beides zusammen mit den Sultantinen in eine große Schüssel geben.

In einem Mörser die Nelken, die Pimentbeeren, die Muskatnuss und den Kardamom fein mahlen. Das Pulver unter die Trockenfrüchte geben. Den Zimt und den Cacao ebenfalls hinzu geben. Den Ingwer extrem fein hacken und ebenfalls untermischen.

Die Walnusskerne hacken und in einer kleinen Pfanne anrösten. Nachdem sie angekühlt sind, unter die Früchtemischung geben. Anschließend auch die gemahlenen Haselnusskerne untermischen. Zum Schluss den Rum hinzu geben und alles gut durchrühren.

Die Früchtemischung kann direkt weiter verarbeitet werden. Wer ein besonders ausgewogenes Aroma möchte, lässt sie jedoch über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Lebkuchen Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen.

In einer anderen Schale die Eier, die Butter und der Zucker gründlich verrühren, bis das ganze eine schaumige Masse ergibt.

Die Ei-Zucker-Masse wird nun zusammen mit dem Mehl unter die Früchtemasse gegeben und zu einem Teig verknetet. Da die Masse zunächst sehr flüssig und später recht fest ist, geht das mit den Händen viel besser als mit der Küchenmaschine.

Die Masse auf die Oblaten setzen, flach drücken und dabei möglichst rund formen.

Das ganze ca. 20 Minuten bei 150 Grad im Ofen backen. Die Lebkuchen sollten nicht zu dunkel werden, da sie sonst den typisch saftigen Charakter von Lebkuchen verlieren.

Alternativ lassen sich aus der Masse übrigens auch herrliche Kekse backen: Einfach mit zwei Löffeln Kleckse auf Backpapier platzieren und die Kekse bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

Erstellt von Stefan am 12.11.2007 | Schreib einen Kommentar...
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