
Dann ist das Buch mit gleichnamigem Titel genau das Richtige. Ganz leicht ist es ja nicht Karamell zuzubereiten, doch die Autorin Trish Deseine beschreibt sehr schön, was man alles beachten muss und wie es am besten gelingt. Stimmungsvolle Bilder der vorgestellten Süßspeisen und herzhaften Gerichten machen Lust aufs nachkochen. Noch sind wir nicht dazugekommen, aber sobald wir uns an die erste Karamellsüßspeise wagen, werden wir unsere Erfahrungen bloggen…
Ich kannte diesen würzigen Dip bisher nur als Fertigdip aus dem Supermarkt. Meist habe ich ihn nach kurzem Probieren beiseite gestellt, weil er mir nicht wirklich schmeckte.
Seit heute ist der Avocado-Dip rehabilitiert:

Zutaten für 4 ausgewachsene Dipper
- 4 reife (= innen weich-cremige) Avocados
- 1 scharfe Chilischote (rot)
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Schalotten
- 2 EL Olivenöl
- 1 Zitrone
- 1 handvoll Petersilie
- Salz
Zubereitung
Die Chilischote, die Schalotte und die Knoblauchzehen sehr fein hacken. Auch die Petersilie fein schneiden. Den Saft der Zitrone auspressen.
Die Avocados zu einer gleichmäßigen Masse zerdrücken. Dabei die zerhackten Gemüse, die Petersilie, das Öl und den Zitronensaft untermischen. Alles zu einer zähen Masse rühren.
Guacamole eignet sich perfekt zum Dippen von Weißbrot oder Nachos. Auch als pikanter Brotaufstrich geeignet.
Leider schmecken sie beim Bäcker nicht immer wirklich frisch. Deshalb wollten wir wissen, ob sie selbstgemacht nicht besser schmecken und sind bei Kochschlampe fündig geworden.
Unser Fazit: Lecker - aber bei uns noch nicht perfekt. Irgendwie war unser Hefeteig etwas zu fest. Vielleicht hätten wir ihn über Nacht nicht in den Kühlschrank stellen dürfen? Denke wir werden es bald nochmal probieren…

Zutaten für rund 12 Laugenbrötchen:
- 600 g Mehl
- 1 Hefewürfel
- 1/2 TL Zucker
- 280 ml lauwarme Milch
- 60 g weiche Butter
- 1 TL Salz
- grobes Salz
- 4 EL Haushaltsnatron
- etwas Fett
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde machen und die Hefe darin mit dem Zucker und etwas Milch auflösen. Salz und die weiche Butter dazugeben und zu einem glatten Teig kneten. An einem warmen Ort den Teig rund eine Stunde zugedeckt gehen lassen.
Die Muffinform einfetten. Den Teig in 12 Teile teilen und zu Kugeln formen. Die Natronlauge in einem Topf mit 1 Liter Wasser zum kochen bringen. Die Kugeln paarweise rund 30 Sekunden in die Lauge geben, rausnehmen und kreuzweise einschneiden. Mit grobem Salz bestreuen und in die Muffinform geben.
Rund 20 Minuten im 200° Grad vorgeheizten Backofen backen. Anschließend direkt aus der Form nehmen und auf eine Gitter etwas abkühlen lassen. Frisch, einfach nur mit Butter schmecken sie am besten.
Fisch, Kokosmilch und Trauben - eine Kombination aus der sich ein schnelles Gericht zaubern lässt. Dazu gab es bei uns Klebereis - er klebt wirklich, aber hat eine tolle lila Farbe und schmeckte prima dazu.

Zutaten für 4 Personen:
- 6-8 Fischfilets (je nach Größe)
- 200 g kernlose Trauben
- 1 Chili
- 150 g Cocktailtomaten
- 1-2 EL Curry, bzw. Teasys-Curry
- 200 ml Kokosmilch
- Butterschmalz
- etwa Mehl zum bestäuben
- Salz und Pfeffer
- 200 g Reis
Zubereitung:
Fisch mit Küchenpapier trocken tupfen und von beiden Seiten mit Mehl bestäuben. Trauben und Tomaten halbieren. Die Chili klein hacken.

In einer großen Pfanne Butterschmalz zum schmelzen bringen. Zuerst die Chili reingeben und dann die Fischfilet hineinlegen und langsam von beiden Seiten anbraten. Sobald die Filets fast durchgegart sind, die Trauben dazu geben und zusammen etwas weiter garen lassen. Dann die Tomaten, die Kokosmilch und das Curry dazugeben und noch etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt prima Reis.

Also bis vor kurzem hätte ich nicht die leiseste Ahnung gehabt was da gerade das Licht der Welt erblickt hat. Aber da ich den Avocadokern, eigentlich mehr so aus Spaß, in die Erde gesteckt habe, ahne ich was es vielleicht mal werden könnte. Bisher wars pflegeleicht - nur muss ich jetzt vielleicht etwas spezielles tun damit auch ein Bäumchen daraus wird? Tipps sind willkommen…
Auslöser war ein Chili: Wir wollten kein Weißbrot zu unserem auf amerikanisch getrimmten Chilie con Carne essen. Wir wollten es so richtig klischeehaft amerikanisch. Und da gehört nun mal ein Cornbread dazu. Anderes Brot enthält zwar auch “Corn”, Amerikaner meinen damit traditionell jedoch “Mais” (auf diese Weise kamen Cornflakes wohl auch zu ihrem Namen).

Zutaten für 1 Brot (Kastenform)
- 100g Maisgriess (Polenta)
- 200 g Weizenmehl (Typ 405)
- 1/2 Hefewürfel
- 3 EL Milch
- 2 TL Salz
- 1 EL Zucker
- 2 EL Sonnenblumenöl
Zubereitung
In einem kleinen Topf 180 ml Wasser zum Kochen bringen. 1 EL Sonnenblumenöl und 1 TL Salz hinzu geben. Knapp die Hälfte des Maisgriess (90 g) in das Wasser geben und eine Minute kochen lassen. Danasch von der Flamme nehmen und abkühlen lassen (für die Weiterverarbeitung sollte das Gemisch nur noch lauwarm sein).
Die Hefe wird in eine Schüssel (nicht zu klein - in dieser Schüssel wird später der Teig gerührt) kleine Teile zerbröselt und mit der Milch und dem Zucker gründlich vermischt. Anschließend wird sie abgedeckt und 15 Minuten stehen gelassen.
In der Zwischenzeit wird die Kastenform gründlich eingebuttert oder mit Backpapier ausgelegt. Der Ofen wird auf 160 Grad (Umluft) vorgeheizt.
Nun wird das Weizenmehl, der lauwarme Maisbrei und die restlichen 110 g Maisgriess in die angerührte Hefemischung gegeben. Das ganze wird von Hand gründlich durchgeknetet und sollte einen geschmeidigen, glatten Teig geben.
Der Teig wird auf die Länge der Kastenform zu einer Rolle geformt und anschließend in die Kastenform gelegt. Die Oberfläche des Teigs wird mit etwas Sonnenblumenöl eingepinselt. Im Ofen wird der Teig bei 160 Grad ca. 40 Minuten gebacken.
Alternativ lässt sich der Teig auch prima in Muffinformen ausbacken. Dann sollte er allerdings weniger lange im Ofen bleiben, sonst werden die kleinen “Goldstückchen” zu hart.

Cornbread ist die perfekte Beilage für Chilis, z.B. zu unserem Dark Chili.
Vor sehr langer Zeit hatte wir mal ein Chicken Stew gekocht und hatten es noch sehr lecker in Erinnerung und mal wieder Lust darauf:

Zutaten für 4 Personen
- frischer Ingwer (ca. 2 cm Stück)
- 1 TL Pfefferkörner
- 1 TL Kardamomsamen
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 2 grüne Peperoni
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 10 mittelgroße festkochende Kartoffeln
- 1/2 TL Senfkörner
- 2 Zimtstangen
- 1 Lorbeerblatt
- 3 Nelken
- 20 Curryblätter (getrocknet, da wir hier keine frischen bekommen)
- 800 g Hühnerbrustfilets
- 3 Möhren
- Salz
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, vierteln und weich, aber nicht zu weich kochen, da sie nochmal kurz mit den anderen Zutaten köcheln sollten, ohne dabei zu zerfallen. Ingwer schälen und fein hacken.
Zwiebeln, Knoblauch und Peperoni ebenfalls fein hacken. Die Peperoni-Kerne je nach gewünschter Schärfe behalten oder entfernen. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Die Curryblätter ein wenig zerkleinern. Die Hühnerbrustfilet in kleine Stücke schneiden. Die Pfefferkörner und Kardamomsamen in einem Mörser fein zerreiben.

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Senfkörner dazugeben und sobald die Körner anfangen zu “springen” die Zwiebeln, den Knoblauch, die Peperoni dazugeben und kurz dünsten.
Dann die Hühnerbrustfiletstücke und die Möhren dazugeben und etwas anbraten (noch nicht vollständig garen) . Mit der Kokosmilch und nochmal rund 400 ml Wasser übergießen. Jetzt das Lorbeerblatt, die Pfeffer-Kardamommischung, die Curryblätter, die Zimtstangen dazugeben und etwas köcheln lassen.
Kurz bevor es schön sämig wird, die Kartoffeln dazugeben und noch kurz ziehen lassen. Evtl. noch mit Salz abschmecken.
Zugegeben: Diesem Curry-Pulver gingen einige Beleidigungen für den Gaumen voraus - mehrere Test’s und Kombinationen gingen schief. Letztlich fand ich die nachfolgende Version (Version 3.0)Â dann aber ziemlich gelungen, pikant und schmackhaft.
Neu in Version 3 ist das Rösten der Bockshornkleesamen, die Vanille und die Prise Zimt. Die letzten beiden Zutaten waren Anregungen aus der Zusammenstellung, die Alfons Schuhbeck in seinem Curry verwendet.

Zutaten für eine Pulvermenge, die für mehrere Gerichte ausreicht:
- 3 TL Bockshornkleesamen
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Fenchelsamen
- 1 kleine Chilischote (getrocknet)
- 2 TL weiße Pfefferkörner
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 3 Stück Nelken oder 7-10 Kardamomsamen
- 1 TL Senfkörner
- 1 TL Rosmarin
- 1 handvoll getrocknete Curryblätter
- 3 TL Kurkuma
- 1 TL Paprikapulver (edelsüss)
- 1 Prise Zimt
Zubereitung:
Curry selber machen:
Zunächst wird der Bockshornkleesamen gemörsert, denn der kann ziemlich widerstandsfähig sein. Um sein Aroma zu verstärken und ihn leichter mörsern zu können, wird der Bockshornkleesamen zuvor in einer Pfanne ohne Öl geröstet. Ist er fertig gemörsert, stellt man ihn zur Seite.
Anschließend werden die weiteren Zutaten im Mörser fein gerieben. Dabei mit den gröbsten Zutaten beginnen und nach und nach die feineren oder bereits gemahlenen Produkte hinzu geben. Beginnen sollte man mit den Curryblättern.
Aus der halben Vanilleschote wird das Vanillemark mit einem Löffel heraus gelöst. Es wird erst ganz zum Schluss zum Currypulver gegeben und gründlich untergemischt.
Das selbstgemachte Currypulver sollte in einem verschließbaren Gefäß gelagert werden, damit es sein Aroma nicht verliert.
Diese Curryvariante ist recht pikant. Wer es nicht ganz so scharf mag, kann die Chilischote weglassen oder die Senfkörner reduzieren.
Am Anfang stand Hunger, Reste von dunklem Klebereis, Hähnchenfilets und ein Kühlschrank voller Pflaumen, deren Überlebenschancen von Tag zu Tag geringer wurden.
Das Ergebnis waren zwei sehr dunkle Zutaten neben dem Huhn, die dem Gericht diesen merkwürdigen Namen gaben. Sachlicher wäre “Hähnchenfilet mit Ingwer-Pflaumen auf Klebereis” gewesen. Aber das war uns zu lang und zu langweilig für diese außergewöhnliche Kombination:

Zutaten für 4 Personen
- 4 Putenbrustfilets
- 500g kernlose Pflaumen
- 100g Weintrauben
- 2 Zwiebeln
- 4 Pepperoni
- 2 Knoblauchzehen
- 10g frischer Ingwer (ca. 1/2 Wurzelstück)
- 3 EL Zucker
- 100 ml Rotwein
- 300g dunkler Klebereis
Zubereitung
Die Pflaumen halbieren und entkernen. Die Trauben ebenfalls halbieren. Die Zwiebeln, die Pepperonischoten und den Knoblauch fein schneiden. Den Ingwer sehr fein hacken.
In einer Pfanne den Zucker karamelisieren und anschließend mit dem Rotwein ablöschen. Dann die Zwiebeln, die Peperoni, den Knoblauch und den Ingwer hinzu geben und das ganze 5 Minuten dünsten.

Die Pflaumenhäften hinzu fügen und die Pfanne einige Minuten abdecken. Auf mittlerer Hitze weiter garen.
Parallel die Hähnchenfilets in einer anderen Pfanne braten und den Reis in kochendes Wasser geben.
Die Pflaumen sind fertig, wenn sie sehr weich geworden sind und die Haut kurz davor ist, sich abzulösen. Die Pflaumenpfanne dann vom Feuer nehmen und die Traubenhälften noch unterheben. Sie werden nicht gekocht, nur in der Masse erwärmt.
Die Pflaumen und den Reis mit den Filets servieren.