Eigentlich bin ich ein ziemliches Schleckermäulchen. Lustigerweise gab es bisher wenig Süßes bei uns. Aber das lässt ich ja ändern - deshalb gab es heute auch endlich mal eine Süßspeise - für einen heißen Tag genau das Richtige.

Zutaten für 4-6 Personen
- 4 Eier
- 70 g Honig
- 370 g Quark
- Schale einer halben Zitrone
- 1 TL Zimt
- 75 g gemahlene Madeln
- 2 TL Backpulver
- 50 g Weichweizen-Gries
- 750 g Pflaumen
- etwas Butter
Zubereitung

Pflaumen waschen, halbieren und entkernen. Die Schale einer halben Zitrone abreiben. Honig, Quark, Zitronenschale, Zimt, Mandel- und Backpulver miteinander gut verrühren. Die Eier trennen. Das Eigelb schaumig schlagen und unterheben. Anschließend den Gries darunter heben und danach die Pflaumen unter die Masse rühren.
Den Backofen auf 175° C vorheizen.
Jetzt das Eiweiß steif schlagen und unter die Pflaumen-Quark-Ei-Masse geben. Die Auflaufform mit Butter fetten und die gesamte Masse rein geben. Das ganze etwa 1 Stunde backen und ggf. abdecken damit der Auflauf nicht zu dunkel wird.
Lecker war er - aber uns ein wenig zu zitronig. Beim nächsten Mal wird die Zitronenschale vermutlich durch das Mark einer Vanillinschote ersetzt. Und vermutlich gibt es oben auf noch ein paar Mandelstifte…
Einmal ist immer das erste Mal… trotzdem tut es weh, wenn ein Gericht so richtig misslingt. Bisher haben wir es eigentlich noch immer geschafft durch improvisieren ein Gericht noch zu retten. Diesmal ist es leider völlig in die Hose gegangen. Eigentlich sollte es gefüllte Teigtaschen geben. Lecker mit Zucchini, Pecorino, Basilikum und Ricotta gefüllt.
Wie im Rezept vorgeschlagen haben wir die gefüllten Teigtaschen zum Schluss gebuttert und auf ein gefettete Backblech gegeben. Was da im Ofen knusprig wurde sah lecker aus. Die ersten zwei, drei Bisse waren auch noch ok, aber dann machte sich bereits ein ziemlich unangenehmes Völlegefühl bemerkbar. Die Täschchen waren einfach zu fettig und die dazu empfohlene Tomatensoße hat die feine Füllung völlig erschlagen.
Deshalb hier nur die Zubereitung der Füllung. Die schmeckte klasse… vielleicht können wir sie wann anders ja nochmal gebrauchen…

Zutaten für die Füllung und rund 4 Personen
- 250 g Zucchini
- 1 Bund Basilikum
- 120 g Pecorino
- 250 Ricotta
- 1 Ei
- Muskatnuss
- Salz & Pfeffer
- etwas Butter
- Nudelteig
Zubereitung

Zucchini waschen und grob raspeln. In etwas Butter andünsten. Das Basilikum waschen, gut trocknen und feinhacken. Pecorin fein reiben.
Zucchini, Basilikum, Ricotta, Pecorino und das Ei miteinander verrühren und gut Salzen und Pfeffern.
Denke wir werden die Füllung mal mit Blätterteig kombinieren. Das könnte richtig klasse schmecken.
Es ist schon seltsam. Bis vor kurzem habe ich noch steif und fest behauptet ich mag keine Pilze. Aber irgendwie habe ich meine Abwehrhaltung überwunden und zugestimmt, dass die Pilze im ein oder anderen Gericht in letzter Zeit drin bleiben durften - und siehe da: Eigentlich können Pilze ganz lecker sein. Bei letzten Marktbesuch haben mich dann auch gleich Champions, Pfifferlinge und Steinpilze angelacht und es gab meine allererste selbstgemachte Pilzsuppe. Woooow, und die war gar nicht schlecht.

Zutaten für 4 Pilzfreunde als Vorspeise:
- 350 g verschiedene frische Pilze (z.B. Champions, Pfifferlinge, Steinpilz)
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 60 g Butter
- 800 ml Gemüsebrühe
- 3 EL Speisestärke
- 100 ml Sahne
- Salz und Pfeffer
- frische Petersilie (gute Handvoll)
Zubereitung:
Pilze mit Pinsel putzen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Petersilie ebenfalls fein schneiden. Die Butter in einem Kochtopf schmelzen, die Zwiebel, den Knoblauch und die Pilze dazugeben und rund 15 Minuten schmoren lassen. Anschließend mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Die Speisestärke mit ca. 2 EL kaltem Wasser glattrühren und unterrühren. Nochmal kurz aufkochen lassen, dann die Sahne zum verfeinern darunter geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit der Petersilie in Suppentellern oder Schüsseln servieren.
Inspiriert durch den Kochblog Kitchen Stories gab es in Anlehnung an das dort vorgestellte Zitronenbrathuhn seit längerem bei uns mal wieder Hähnchen aus dem Backofen.

Zutaten für 2 Personen:
- 1 frisches Hähnchen
- 200 g Cocktailtomaten
- 500 g Kartoffeln
- 1 Knoblauchknolle
- 4 frische Salbeiblätter
- 2 Zweige Rosmarin
- 5 cl Olivenöl
- 1 TL weiße Pfefferkörner
- 2 TL Bärlauch
- 1/2 TL Kardamomsamen
- 2 TL Rosa Beeren
- 1 getocknete Chilischote
Zubereitung ein paar Stunden vorher:
Pfefferkörner, Bärlauch, Kardamomsamen, Rosa Beeren und die Chilischote in einem Mörser zerreiben. Mit dem Olivenöl mischen und das Hähnchen ringsum damit einreiben und die Marinade ein paar Stunden einziehen lassen.
Zubereitung Hähnchen und Kartoffeln:Â
Salbei klein hacken. Rosmarinzweige lediglich waschen und trocknen. Die Kartoffeln viertel und von der Knoblauchknolle alle Zehen schälen.
Mit dem Salbei das Hähnchen innen einreiben und die Rosmarinzweig ins Hähncheninnere legen. Hähnchen in einen Bräter legen und in dem auf 190° Grad vorgeheizten Backofen (Umluft) geben.
Parallel Wasser zum kochen bringen, die Knoblauchzehen hineingeben und die Kartoffeln ca. 10-15 Minuten vorkochen. Sie dürfen nicht zu weich werden. Wasser abgießen. Nach ca. 30-35 Minuten Bratzeit das Hähnchen aus dem Bräter nehmen. Evtl. vorher schonmal mit dem ausgetretenen Fett übergießen. Die Kartoffeln und die Knoblauchzehen in den Bräter geben und im Fett schwenken. Das Hähnchen wieder dazugeben und noch mal ca. 10 Minuten gemeinsam garen. Zum Schluß noch die Cocktailtomaten in den Bräter gebe und weiter 5-10 Minten garen. Das Essen ist fertig sobald die Kartoffeln gar, die Tomaten warm und das Hähnchen knusprig braun gebraten ist.
Und weil das letzte Salbei-Gericht klasse war und unser Salbeistrauch immer noch wächst und wächst und wächst… gab es heute direkt nochmal ein Gericht mit viel Salbei.

Zutaten für 4-6 Personen
- 8 Putenschnitzel
- 4 Zweige Rosmarin
- 30 g frische Salbeiblätter
- mittelscharfer Senf
- 2 Liter Buttermilch
- 1 Pepperoni
- Butterschmalz
- ca. 3-4 EL Mehl
- Küchengarn
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die gewaschenen und abgetrockneten Salbei- und Rosmarinblätter klein schneiden, bzw. hacken und ca. die Hälfte der Mischung davon beiseite stellen. Die Pepperoni entkernen und in schmal Streifen schneiden.
Dann die Putenschnitzel flach klopfen. Am besten zwischen eine Folie legen, damit nichts wegspritzt und man kräftig klopfen kann.
Die Innenseite dann mit Senf einreiben, salzen, pfeffern und dann mit der Salbei-/Rosmarinmischung bestreuen. Einrollen und mit Küchengarn zusammenbinden.
Natürlich gehen auch Rouladen-Spiese.

Die Buttermilch bis auf 200 ml in einen ofenfesten Topf geben. Die 200 ml mit dem Mehl klümpchenfrei verrühren und zu der anderen Buttermilch in den Topf geben, jetzt langsam aufkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren und mit Salz & Pfeffer würzen. Die andere Hälfte des Salbei-/Rosmarinmischung und die Pepperonistreifen unterrühren.
Parallel die Rouladen in Butterschmalz kurz anbraten bis sie ganz leicht Farbe angenommen haben. Dann die Rouladen in die Buttermilch-Kräuter-Sauce legen und in den auf 200°Grad vorgeheizten Backofen schieben. Ca. 20 Minuten die Rouladen so schmorren lassen. Falls die Rouladen rausschauen zwischendrin drehen und übergießen.
Dazu gab es bei uns schwarzen Klebereis und Kokosmöhren, diesmal aber eine besondere Sorte: nämlich lila Möhren. Geschmacklich eigentlich kein großer Unterschied, aber optisch einfach toll anzusehen.
Da ich mal wieder frischen Nudelteig im Haus hatte bin ich auf der Suche nach neuen Rezeptideen bei “1x umrühren bitte” über die Ricotta-Lachs-Cannelloni gestolpert. Klasse Tipp, da es wieder mal ein ganz neues Geschmackserlebnis war.

Zutaten für eine Großfamilie (ergibt 18 Röllchen)
Füllung:
- 250 g geräucherter Lachs
- 500 g Ricotta
- 1 Bund Dill (15 Äste)
- 3 Zwiebeln
- Salz und Pfeffer
Sauce:
- 200 ml Gemüsebouillon
- 200 ml Martin extra dry
- 600 ml Sauerrahm
- 3 TL getrockneter oder frischer Bärlauch
- 1 Bund Schnittlauch
- 2-3 EL Mondamin
- Butter zum einfetten
- Frischer Nudelteig (oder Lasagneblätter)
Zubereitung der Füllung:
Den Lachs in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Dill fein hacken. Die Zwiebeln in wenig Fett glasig dünsten. Lachs, Zwiebeln, Dill und den Ricotta mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zubereitung der Sauce:
Schnittlauch fein hacken. Gemüsebouillon mit dem Martini in einer Pfanne zusammen auf die Hälfte einköcheln lassen. Etwas Sauerrahm mit dem Mondamin klümpchenfrei verrühren und zusammen mit dem restlichen Sauerrahm in die Flüssigkeit geben, glatt rühren und aufkochen lassen. Schnittlauch und Bärlauch dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Frischen Nudelteig auslegen und Platten in der Größe der handelsüblichen Lasagneblätter zuschneiden. Jeweils eine Portion der Füllung darauf geben und verstreichen. Anschließend zusammen rollen. Auflaufform (bei uns waren es zwei Formen) einfetten und die Röllchen hineinlegen. Die zuvor zubereitet Sauce gleichmäßig darüber verteilen, so dass alles damit bedeckt ist.

Wenn kein frischer Nudelteig zur Verfügung steht einfach Lasagneblätter kurz in kochendem Wasser bissfest (dürfen wirklich nicht zu weich werden) kochen, abtropfen lassen und auf ein Küchentuch legen. Alles andere bleibt gleich.
Backofen auf 200° Grad (Umluft) vorheizen. Die Cannelloni rund 20-30 Minuten darin gratinieren. Eventuell mit Alufolie abdecken falls die Sauce zu schnell braun wird.
Prima passt dazu ein gemischter Salat.
Nachdem der Apfelkuchen mit Mürbteig wirklich lecker war und die Zwetschgen derzeit überall zu bekommen sind, musste ich heute endlich ausprobieren wie der Mürbteig mit Zwetschgen schmeckt.
Abgesehen davon das meine Streusel misslungen sind ist der Kuchen wirklich prima geworden und Stefan hat endlich seinen selbstgemachten Zwetschgenkuchen bekommen.

Zutaten für den Mürbeteig und eine 28 cm-Springform:
- 225 g Mehl
- 1 Ei
- 20 g Zucker
- 1 Pack. Vanillinzucker
- Prise Salz
- 150 g Butter
Für den Belag und die Streusel:
- ca. 1,25 kg frische Zwetschgen oder Pflaumen
- 50 g Mehl
- 35 g Zucker
- 1 TL Zimt
- 40 g Butter
- Tüte Mandelstifte
Zubereitung:
Die Butter am besten vorher aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Anschließend in eine Klarsicht- oder Alufolie einwickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Zwetschgen oder Pflaumen waschen, halbieren, Kern entkernen. Für die Streusel das Mehl, den Zucker, den Zimt und die weiche Butter verkneten und zu Streusel bröseln. Allerdings wollten es bei mir keine Streusel werden - daher habe ich es so darüber gestreut und es schmeckte auch.
Springform mit Butter einfetten. Teig etwa größer wie die Springfom ist rund ausrollen. Vorsichtig, da der Teig leicht einreißt, in die Springform legen und rings um einen Rand bilden. In einem Rezept habe ich hinterher entdeckt, dass man in den Boden Löcher mit einer Gabel stechen soll damit der Saft besser aufgenommen wird - ich werde es beim nächsten Mal probieren.
Die Zwetschgen von außen nach innen kreisrund auf den Teig legen. Die Streusel und dann die Mandelstifte darüber streuen.
Im vorherheizten Backofen (180 Grad) rund 30-45 backen. Falls der Belag bzw. Teigrand zu braun wird einfach mit einer Alufolie abdecken.
In unserer Gewürzspirale fühlt sich der Salbei richtig wohl und beginnt bereits andere Kräuter zu verdrängen. Daher musste er dringend beschnitten werden und was liegt näher als ihn auch gleich zu verarbeitet:

Zutaten für 4 Personen
- 12 Walnüsse
- 4 kleine Camemberts á 100 g
- ca. 15 große Salbeiblätter
- 3 EL Paniermehl (30 g)
- 2 Eigelb
- Öl zum Braten (z.B. Rapsöl)
- 2 Zucchini
- 2 feste Tomaten (z. B. Flaschen- bzw. Pizzatomaten)
- Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
Panade & Camembert:
Die Walnüsse ganz fein hacken. Die Salbeiblätter waschen und gut trocken schütteln, bzw. tupfen und fein schneiden. Die Walnüsse mit den Salbeiblättern und dem Paniermehl mischen und in einen tiefen Teller geben.
Die beiden Eigelb in einem ebenfalls tiefen Teller verquirlen.
Die Camemberts von allen Seiten erst mit dem Eigelb dann mit der Panade benetzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Camembert darin rund 5-10 Minuten backen. Nach ca. der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden. Dabei darauf achten das die Camembert-Hülle nicht verletzt wird, da sonst das Innere ausläuft. Sobald sich die Camemberts leicht nach oben wölben ist das Innere fertig.
Gemüsebeilage:
Die Zucchini und Tomaten waschen und in ca. 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Tomaten und Zucchini-Scheiben darin von beiden Seiten braten. Etwas mit Salz und Pfeffer würzen.


Dazu gab es bei uns noch selbstgemachtes Zwiebelbrot - ein nicht gerade diätisches Essen, aber wirklich lecker und zu empfehlen.
Woooow - was für ein Brot. DAS hat echtes Suchtpotential. Das Original haben wir hier gefunden und etwas abgewandelt. Vielen Dank an den Grillsportverein für die tolle Anregung…

Zutaten für 4-6 Personen
- 500 g Mehl
- 1 Päckchen Trockenhefe (20 g)
- 150 ml lauwarmes Wasser
- 200 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
- 1 Bund Schnittlauch
- 5 Dillzweige
- 1 Handvoll Petersilie
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 5 mittelgroße Zwiebeln
- 30 g Butter
Zubereitung
Schnittlauch, Petersilie und Dill fein hacken. Die Zwiebeln grob hacken und ca. die Menge von einer halben Zwiebel separat in eine Schüssel geben. Dann das Mehl mit der Trockenhefe vermischen. Separat den Frischkäse mit den Kräutern, dem Salz, dem Zucker und dem lauwarmen Wasser vermengen und zu einem “Käsewasser” glatt rühren. Das Käsewasser in das Mehl mit der Trockenhefe geben, vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Platz rund 2 Stunden gehen lassen.
Währenddessen die 4 1/2 Zwiebeln in der Butter glasig andünsten und etwas abkühlen lassen.
Denn aufgegangenen Teig etwa auf die Größe des Backbleches ausrollen. Die angedünsteten Zwiebeln auf dem Teig verteilen und verstreichen. Anschließend aufrollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Jetzt die Rolle bis auf das Endstück einmal in der Mitte durchschneiden. Die Schnittflächen nach oben drehen, damit die Butter nicht raus fließt und die beiden Hälften wie bei einem Zopf verflechten. Leider ging bei uns alles zu schnell und wir haben die Fotos dazu vergessen. Wer sich unsicher ist, einfach hier nochmal beim Original schauen…
Zuletzt die beiseite gestellten Zwiebeln auf das Brot streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad (Umluft) rund 30 Minuten backen und ggf. abdecken falls es zu dunkel wird. Anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen und sich schon mal auf ein super leckeres Brot freuen.
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