Mit Hackfleisch kann ich bei Stefan selten etwas falsch machen. Zusammen mit vielen Zwiebeln, Zucchini und Tomaten habe ich daher heute eine fruchtig, tomatige Zucchini-Bolognese gezaubert. Beim nächsten Mal gibt es allerdings Spaghetti dazu, die Makkaroni waren für die Bolognese eigentlich zu dick und fest…

Zutaten für 2 Personen
- 3 mittelgroße Zwiebel
- 350 g Rinderhack
- 1 Zucchini
- 1 Peperoni
- 5 Tomaten
- ca. 4 EL Sahne
- ca. 2 EL Basalmico
- 2 EL konzentriertes Tomatenmark
- 3-4 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- 250 g Nudeln
Zubereitung

Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Aus den Zucchinis lange Streifen schneiden. Die Peperoni entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten vierteln.
Die Zwiebeln mit der Peperoni in einer Pfanne mit 2-3 EL Olivenöl zuerst knusprig anbraten und dann die Tomaten dazugeben und zusammen köcheln lassen. Das Hackfleisch parallel in einer zweiten Pfanne mit 1 EL Olivenöl ebenfalls schon knusprig anbraten. Nach ca. 5-10 Minuten zu dem Zwiebel-Tomaten-Gemisch die Zucchini, den Basalmico, das Tomatenmark, das angebratenen Hackfleisch und die Sahne dazugeben, gut vermischen und weiter köcheln lassen bis die Zucchini gar sind. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Parallel dazu die Nudel al dente kochen und zusammen servieren.
Als ich das Banner sah, konnte ich nicht anders und mußte unbedingt auch eines unserer Rezepte zum Blog-Event anmelden.

Wir haben unsere Pasta in Sahne-Speck dafür mal wieder zubereitet. Ein Rezept, das unglaublich einfach und gleichzeitig sehr würzig und kräftig im Geschmack ist.

Zutaten für 4 Personen
- 500 g Bauchspeck (nicht zu mager)
- 100 g frischer Parmesan oder Pecorino
- 150 ml Weißwein
- 400 ml Sahne
- ca. 1 TL Senf
- etwas Pfeffer
- 500 g Bandudeln
Zubereitung
Den Bauchspeck in kleine Würfel schneiden und im eigenen Fett anbraten. Nur bei sehr magerem Speck etwas Butter dazu geben. Sobald der Speck knusprig angebraten ist, das überschüssige Fett abgießen. Anschließend mit dem Weisswein ablöschen und ca. 1 Minute köcheln lassen. Jetzt die Sahne dazugeben und miteinander ca. 5 Minuten einkochen lassen. Dabei den geriebenen Käse hinzu geben und mit Senf und Pfeffer abschmecken.
Parallel dazu die Nudeln al dente kochen. Sobald die Soße cremige Konsistenz, hat die Nudeln unterheben und sofort servieren.
Selbstgemachtes Kartoffelpüree eignet sich prima für Kartoffelküchle. Daher mache ich meist eine größere Menge um am nächsten Tag noch Kartoffelküchle zubereiten zu können. Sie sind simpel, schnell zubereitet und schmecken uns einfach…

Zutaten:
Zubereitung:
Für die Kartoffelküchle würze ich das Kartoffelpüree vom Vortag lediglich noch mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Vermische alles gut und forme das Püree zu flachen Küchle (schwäbisch für: Fladen oder kleiner Kuchen). Anschließend bestäube ich beide Seiten mit Mehl und erhitze das Fett in der Pfanne. Sobald es heiß ist gebe ich die Küchle vorsichtig hinein und brate sie auf der einen Seite gut an. Dann drehe ich sie vorsichtig um (Achtung, je nach Konsistenz können sie leicht auseinander brechen) und brate auch die andere Seite schön knusprig an. Dazu passt prima ein einfacher Salad. In unseren Fall war es ein Feldsalat mit Mais und einem leichten Essig-Öl-Dressing.

Manchmal lässt sich Beruf und Hobby prima verbinden. Die BioFach in Nürnberg ist weltweit die größte Biomesse, jedoch nur für Fachbesucher. Da ich als Grafik-Designerin für einen der Aussteller noch kurz vor der Messe eine Verpackung gestaltet habe, wurde ich zur Präsentation eingeladen und konnte mich damit auf der Messe umsehen.

Und der Besuch hat sich gelohnt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, das es inzwischen so viele Biofirmen gibt. Namen wie Andechser, Bioland, Demeter… kennt man ja, aber viele der Aussteller waren für mich neu. Klasse war, dass man viele Produkte probieren konnten, nur leider durfte auf der Messe nichts verkauft werden. An dem ein oder anderen Stand wäre ich doch schwach geworden.

Wie ich von meinem Kunden erfahren habe, wächst die Messe kontinuierlich und folgt damit dem allgemeinen Biotrend. Leider hat auch die Medaille zwei Seiten. Auf der einen Seite ist es schön, das immer mehr Bioprodukte angeboten und gekauft werden - auf der anderen Seite lässt sich der Bedarf inzwischen aber nicht mehr in Deutschland decken. Das heißt viele Produkte werden im Ausland hergestellt und über weite Strecken zu uns nach Deutschland gefahren. In Zukunft werde ich daher stärker darauf achten, dass ich möglichst Bio-Produkte aus Deutschland kaufe und mich auch verstärkt nach regionalen Anbietern umschauen.
Nach diesem Messebesuch freue ich mich jetzt richtig auf die Kulinart im Herbst. Da die Kulinart eine Endverbrauchermesse ist, wird es dort sicher viele Versuchungen geben. Mal schauen was wir anschließend neues an Küchenutensilien unser eigen nennen.
Dank einer russischen Bekannten gab es heute „Russische Schinkenrolle“. Zuerst war ich zwar skeptisch, da ich mir die Füllung mit Schwarzbrot nicht vorstellen konnte - aber jetzt bin ich absolut begeistert, satt und glücklich ;0).

Zutaten für 4 Personen:
- 8 Scheiben gekochter Schinken (ca. 5 mm dick)
- 2 mittelgroße Salzgurken
- 150 g Karotten
- 2 Scheiben Schwarzbrot
- 5 Zwiebeln
- 2 El Butter
- 6 EL Öl
- 4 EL Mehl
- 100 ml Wasser
- 150 g saure Sahne
- Salz & Pfeffer
- Kochgarn
Zubereitung:
Die Karotten in Scheiben hobeln (ein Käsehobel eignet sich prima dazu) und anschließend in 3-4 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf mit heißem Wasser bißfest garen. Die Salzgurken und das Schwarzbrot in Streifen schneiden (ca. Pommesbreite). Vier Zwiebeln würfeln und eine Zwiebel in Ringe schneiden. Die gewürfelten Zwiebeln in der Butter rösten.

Auf jeder Schinkenscheibe jeweils in der Mitte ca. 2-3 TL der gerösteten Zwiebeln verteilen sowie je 2 Schwarzbrot- und Gurkenstreifen und 4-5 Karottenscheiben. Vorsichtig einrollen und mit Kochgarn dreimal verschnüren. Anschließend vorsichtig im Mehl wenden.

Jetzt die Pfanne mit dem Öl erhitzen und die Zwiebelringe darin anrösten sowie die übrigen Karottenscheiben und falls etwas von den Zwiebelnwürfelchen übrig geblieben ist diese hinzufügen und gut verrühren. Jetzt die Schinkenrollen vorsichtig in die Pfanne geben und von beiden Seiten anbraten. Sobald beide Seiten angebraten sind mit dem Wasser ablöschen und etwas köcheln lassen. Dann die Schinkenrollen aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nun die saure Sahne in die Pfanne geben und gut verrühren, aber nicht mehr aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schinkenrollen wieder in die Pfanne geben und etwas in der Soße bei niedriger Temperatur ziehen lassen. Anschließend die Fäden entfernen und am besten mit Kartoffelpüree servieren.
Wie wir unser Kartoffelpüree zubereiten findet sich hier…
Bis vor kurzem wusste ich noch nicht mal wie Chorizo geschrieben wird, geschweige denn wie sie schmeckt - aber mit Paccheri mit Chorizo-Gemüse bin ich auf den Geschmack gekommen. Daher gab’ es heute direkt eine neue Chorizo-Kreation.

Zutaten für 3 Personen:
- 250 g Mais
- 200 g Karotten
- 100 g Kaiserschoten (hier tiefgefroren und bereits vorgegart)
- 200 Kohlrabi
- 5 Tomaten
- 1 Pärchen Chorizo-Wurst
- etwas Koriander, Kreuzkümmel, Curry
- Pfeffer & Salz

Zubereitung:
Die Karotten und die Chorizo in Schreiben schneiden und die Kohlrabi in nicht zu dünne Stifte. Die Tomaten würfeln. In einer Pfanne die Karotten und die Kohlrabi mit etwas Wasser vordünsten. Den Mais und die Tomaten dazugeben und miteinander weiter dünsten. Kurz bevor das Gemüse bissfest gegart ist, die Wurst und die Kaiserschoten dazugeben. Mit etwas Koriander, Kreuzkümmel und Curry würzen. Weiter garen bis das Gemüse bißfest ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Parallel die bereits gekochten Kartoffeln schälen, würfeln und in einer zweiten Pfanne schön knusprig anbraten.
Beim letzten Besuch der Bofrost&Co.-Armada habe ich einfach mal Gemüsewürfelchen mit eingekauft, noch nicht wissend wie ich sie einsetzte… Die Gemüse-Würfel enthalten eine Mischung aus roten und gelben Karotten, Stauden- und Knollensellerie sowie Porree und Zwiebeln. Wer mehr Zeit hat, kann sich seine Gemüsewürfel auch frisch zubereiten - mir fehlt unter der Woche dafür leider die Zeit. Die fertige Mischung eignete sich aber prima für eine schnelle Pasta…

Zutaten für 2 Personen:
- 250 g Pasta
- 1 EL Butterschmalz
- 200 g gekochter Schinken
- 60 g frischer Parmesan
- 300 g Sahne
- 100 ml Madeirawein
- 300 g Gemüsewürfel (fertig gekauft oder frisch mit Karotten, Stauden-/Knollensellerie, Porree und Zwiebeln)
- Prise Muskatnuss, Salz & Pfeffer
Zubereitung:
Den Schinken in dünne Streifen schneiden und den Parmesan reiben. Falls die Gemüsewürfel nicht fertig geschnitten eingekauft werden das gewählte Gemüse wirklich fein würfeln.
Pfanne mit Butterschmalz erhitzen und den Schinken daran leicht anbraten. Mit der Sahne und dem Madeirawein ablöschen, die Gemüsewürfel dazugeben, verrühren und etwas köcheln lassen. Dann den geriebenen Parmesan dazugeben. Sobald dieser geschmolzen ist mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit der parallel al dente gekochten Pasta vermischen und servieren. Das war’s schon….
Ich liebe selbstgemachtes Kartoffelpüree - vor allen so wie ich es von meiner Mutter kenne. Es schmeckt einfach um Längen besser als jedes Pulverpüree aus der Packung. Meist mache ich eine größere Menge, um am nächsten Tag noch Kartoffelküchle oder eine Kartoffelsuppe davon zu kochen.

Zutaten für ca. 8 Personen
- 1 Kilo mehlig kochende Kartoffeln
- ca. 3-4 TL Salz
- ca. 500 ml Milch
- 1 TL Muskatnuss
- 2 EL Butter

Zubereitung
Wichtig ist die Kartoffelsorte. Daher unbedingt darauf achten, dass es eine mehlig und weich kochende Sorte ist. Die Kartoffeln schälen und in etwa gleich große Würfel schneiden. In einem Topf weich kochen und anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken. Nicht mit einem Pürierstab pürieren, es schmeckt einfach nicht.
Parallel in einem Topf die Milch erwärmen, die Butter darin schmelzen lassen, 1 TL Salz und 1 TL Muskatnuss dazugeben.
Einen Teil der warme Milchmischung über die Kartoffelmasse geben und mit dem Schneebesen vorsichtig unterrühren. Nach und nach mehr davon dazugeben, aber nur soviel bis das Püree ein cremige Konsistenz hat. Nach Geschmack evtl. noch mehr Salz dazugeben. Fertig.
Sweet Bounty Potatoes kommt dabei heraus, wenn man mich in den Asia-Shop schickt, um für Kerala Chicken Curry die Zutaten zu besorgen. Im Asia-Shop konnte ich nicht widerstehen und musste diesmal einfach auch noch Süßkartoffeln & Anissterne mitnehmen. Die Süßkartoffeln hatten es mir mit Ihrem “lustigen” Aussehen angetan und ich war neugierig wie sie wohl schmecken würden. Zu Hause stellte sich dann allerdings die große Frage: “Und was machen wir nun damit…?”
Da wir von gestern auch noch eine halbe Kokosnuss übrig hatten, holte ich schnell noch Mango und Trauben und wir zauberten einfach darauf los. Sollten wir öfters tun, denn das Ergebnis war ein ganz besonderes Geschmackserlebnis:

Zutaten für 4 Personen (im Menü)
- Süßkartoffeln
- 1/2 frische Kokosnuss
- 1 Mango
- 350 g Weintrauben (kernlos)
- 150 g frische Ananas oder zumindest ungezuckerte
- 300 - 400 ml Kokosmilch
- 2 TL Koriander
- 1/2 TL Piment
- 2 TL Chiliflocken
- 1 Sternanis
- 2 Zimtstangen
- Prise Salz & Pfeffer
- 2 EL Sonnnenblumenöl
- 1 EL Butterschmalz
Zubereitung

Zuerst die Süßkartoffeln garen und abkühlen lassen. Nicht zu weich kochen, denn die Kartoffeln werden noch weiter verarbeitet. Sobald sie abgekühlt sind schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann die Kokosnuss grob raspeln, die Mango und die Ananas in kleine Würfel schneiden und die Trauben halbieren.
In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Kokosraspeln anbraten, bis sie beginnen Farbe zu entwickeln. Dann die Mango dazu geben und mit etwas Kokosmilch (falls Kokoswasser von der frischen Kokosnuss übrig ist, kann auch das verwendet werden) verrühren. Das ganze einige Minuten garen lassen. Anschließend Ananas, Trauben, Sternanis, die beiden Zimtstangen, Koriander, Piment und Chilliflocken unterrühren und unter mehrmaliger Zugabe von Kokosmilch zusammen einkochen lassen. Falls nötig mit etwas Salz abschmecken.
Parallel dazu die Süßkartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz schön knusprig anbraten. Mit etwas Pfeffer würzen.
Zum Schluss den Anisstern und die Zimtstangen entfernen und die Kartoffeln mit der Obstsauce servieren.
Süßkartoffeln halten übrigens was der Name verspricht: Sie haben einen süßlichen Geschmack. Im ersten Moment mag das etwas ungewöhlich sein, bei uns waren sie jedoch sicher nicht zum letzten Mal auf dem Tisch. Die Obstsauce schmeckt süßcremig, mit einer ganz leicht scharfen Note. Vermutlich passt sie auch prima zu Fisch. Das testen wir dann nächstes Mal…