Erste Heizkostenhochrechnung
Donnerstag, den 26. Januar 2006
In den vergangenen 8 Wochen lag die Tageshöchsttemperatur nur selten über 4 Grad, im Schnitt war es tagsüber ca. 1-2 Grad kalt. Nachts hatten wir Temperaturen bis -10 Grad. Man könnte also von einer “winterlichen Heizperiode” sprechen. Für eine Wärmepumpe bedeutet das: Grenzfall, höchste Belastung. Als Wärmepumpenbetreiber möchte man da natürlich wissen, wie viel Strom sich so ein Gerät an den richtig kalten Tagen tatsächlich einverleibt.
Meine Tabellenkalkulation raucht in der Zwischenzeit, dafür hat sie aber auch ein paar interessante Statistiken ausgespuckt. Unter anderem auch die Info, dass wir während der Kälteperiode (vergangene Woche) durchschnittlich 44 kWh Strom pro Tag an die Wärmepumpe und die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung verfüttert haben. Dabei wurden auch momentan unbewohnte Hausteile (Keller-UG) durchgehend mitbeheizt.
Um festzustellen, wie ein solcher Wert im Vergleich da steht, bin ich fix zum Wärmepumpenblog gesurft, um festzustellen, dass Hendrik mit seiner Wärmepumpe ganz ähnliche Verbrauchswerte ermittelt hat. Trotzdem bin ich froh, dass es nicht das ganze Jahr lang so kalt ist…
Bildquelle: WetterOnline.
Heute war die bisher kälteste Nacht, die wir hier erlebt haben. Der Außenfühler der Lüftung zeigte -9 Grad an. Ich bis ganz fix in den Keller gerannt, in dem die Wärmepumpe gerade vor sich hin summte, um nachzuschauen, ob hier bereits die elektrische Zuheizfunktion im Einsatz ist. War sie aber nicht.
Zunächst muss man unterscheiden: Ein hervorragender Fachman für Heizungen zu sein und eine Einweisung in eine neue Technik rhetorische geschickt abzuwickeln sind zweierlei paar Schuhe. Ich bin mir absolut sicher, dass der Stiebel-Eltron-Mann ein Profi auf seinem Gebiet ist, ein Seminar “Wie ich mit Laien umgehe” würde ihm solche Einweisungstage jedoch leichter machen.
