Wie sehr man sich an Knirschen gewöhnen kann
Montag, den 4. August 2008
Die Flächen vor unserem Haus füllen sich nach und nach mit Steinen. Mittlerweile konnten wir auch die ersten Schritte in die Zivilisation tun: Gemächlich vor die Haustür und zurück schreiten.
Dabei wird einem bewusst, wie sehr man sich über die vielen Monate an das Knirschen des provisorischen Splits gewönt hatte.
Und noch etwas wird einem bewusst: Briefkasten, Klingel und Türgriff sind plötzlich viel zu tief. Wenigstens subjektiv
…

Damit wir und unsere Gäste nicht fortwährend Lehm und Dreck ins Haus tragen, haben wir den Bereich vor dem Haus in den letzten Tagen noch mal provisorisch neu einschottern lassen. Durch einen Zufall kamen wir günstig an einen feinen Granitschotter. Wenn man über den läuft, bleiben die Schuhe erstaunlich sauber.
Damit der sickernde Schlamm nicht an der Kellerwand herunter läuft und auf Dauer die Drainage verschließt, wurde heute am Boden des Arbeitsraums ein Fließ verlegt. Diese Stoffmatten sollen wie ein Filter wirken und die Schwemmstoffe filtern. Außerdem haben wir uns dazu entschlossen, nicht einfach nur mit Erde zu verfüllen, sondern an der Kellerwand Schotter verdichten zu lassen. 
