Spurensuche
Montag, den 25. Juli 2005Es geschah vermutlich am Tag als die Satelitenschüssel auf dem Dach ausgerichtet wurde. Es geschah also vor vielen Wochen. Damals, als das Haus noch ein Gerüst hatte.
Am Tag zuvor hatte es geregnet und der Boden war matschig und lehmig. Die Handwerker nahmen diesen Lehm an ihren Schuhen mit auf’s Dach.
Seit dem hat es kein noch so starker Regen geschafft, die Lehmspuren vom Dach zu spülen. Sie sind etwas ausgeblichen (nicht mehr ganz so heftig wie auf dem Bild) und seit einigen Wochen konstant. Sie scheinen sich mit jedem Sonnenschein fester ein zu brennen.
Ist es eigentlich kleinkariert, auf sowas hinzuweisen? Unser Bauleiter hat zwar nichts gesagt und den Punkt notiert, mit Körpersprache gab er uns jedoch zu verstehen, dass wir uns den Punkt auch durchaus hätten sparen können.
Da staunten wir nicht schlecht, als die Elektriker das letzte mal bei uns im Haus waren: Eines ihrer Meßgeräte hatten sie mit einer Antennendose verbunden und auf dem Kontrollbildschirm lief VIVA. Sieht also ganz so aus, als wenn die Satellitenschüssel korrekt ausgerichtet ist.
Was haben wir nicht alles rund um unsere
Die Schüssel auf dem Dach und die Verkabelung im Spitzboden machen deutlich: In Kürze werden wir auf die Suche nach extraterrestrischen Signalen gehen. In erster Linie geht es uns dabei um Fernsehbilder 
