Fallwäsche
Montag, den 20. Juni 2005
Bei Freunden haben wir in der Planungsphase unseres Hausbaus einen Wäscheabwurfschacht kennen gelernt. Insbesondere in Häusern mit mehreren Stockwerken eine feine Einrichtung, wie wir fanden. Unser Bad befindet sich im Obergeschoss, die Waschmaschine zwei Stockwerke darunter. Dieser Wäscheabwurfschacht wird uns in Zukunft viel Laufarbeit ersparen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Aufzug außen an der Fassade
Nachdem wir uns damit abgefunden hatten, dass wir wohl mit
Sachen gibt’s…
Durch Erfahrungsberichte, Bilder und Postings in anderen Blogs hatte ich mich beim Estrich auf eine weitaus gröbere Oberfläche eingestellt. Ich war überrascht, als ich den Estrich bei uns beinahe „glatt wie einen Kinderpopo“ antraf.
Noch mehr überraschte es mich, dass der Estrich im Keller und in den beiden oberen Geschossen unterschiedliche Tönungen hat. Unten ist er dunkelgrau, oben eher beige. Wir werden uns nächste Woche mal die Erklärung dafür geben lassen.
„Papa, wenn ich mal groß bin will ich auch Spießer werden“
Eigentlich haben wir es gut gemeint. Da unser Keller derzeit noch im Rohbau steht und in Richtung Himmel einige Öffnungen aufweist, wollten wir etwas gegen das eindringende Wasser tun. Ein Mann vom Fach brachte es auf den Punkt: „Wasser, das Sie jetzt abhalten müssen Sie später aus dem Keller nicht rausheizen“ 
Für uns Hausbaulaien war es ein besonderes Erlebnis, mal so einen Rüttler beim Verfestigen zu beobachten. Dabei gingen die Gedanken und guten Wünsche abwechselnd vom Keller zum Bedienungspersonal:
Damit der sickernde Schlamm nicht an der Kellerwand herunter läuft und auf Dauer die Drainage verschließt, wurde heute am Boden des Arbeitsraums ein Fließ verlegt. Diese Stoffmatten sollen wie ein Filter wirken und die Schwemmstoffe filtern. Außerdem haben wir uns dazu entschlossen, nicht einfach nur mit Erde zu verfüllen, sondern an der Kellerwand Schotter verdichten zu lassen.
Der erste Regen hat unseren Keller erwischt. Und das gleich richtig: Die Kellerbauer haben in der Decke Styropor-Aussparungen zurück gelassen, durch welche später mal die Versorgungsleitungen in den Keller laufen sollen. Mit Regen hat von denen scheinbar niemand gerechnet: Durch das Styropor ist der Regen sturzbachähnlich in den Keller gelaufen. 
