Damit die Garage nicht wegrutscht
Dienstag, den 26. April 2005Unsere Fertighaus-Firma kam in den letzten Tagen mit einem Nachtrag auf uns zu. Man wies uns darauf hin, dass der Hersteller der Garage festgestellt habe, dass die Garage auf dem Streifenfundament verankert werden müsse, damit sich auf Dauer sicher steht. Dafür wollte man 250 Euro von uns haben.
Ich habe diese Anlage zum Vertrag nicht unterschrieben mit dem Hinwies, dass bei Abschluss des Vertrages die Geländelage und der Geländeverlauf vermessen gewesen sein und vorlag. Dieses Risiko sei kein neues Risiko, und das sollen sie mal schön selber tragen.
Warum ich darauf eingehe? Heute durfte ich mit ansehen, was es mit diesen Sicherungsmaßnahmen für 250 Euro auf sich hatte:
- 4 Löcher per Hilti durch den Boden in das Fundament gebohrt
- 4 Metallbolzen durch gesteckt und fest gehämmert
- Löcher mit Beton wieder zugeschmiert
Alles in allem: ca. 20-25 Minuten Zeitaufwand. Bei den veranschlagten 250 Euro macht das einen Stundenlohn von über 700 Euro. So möchte ich auch mal Geld verdienen…
Bei den Bodenarbeiten wurde für das gute Teil bereits ein Streifenfundament gelegt. „Streifenfundament“ war übrigens eines dieser Worte, unter denen wir uns im Vorfeld des Baus so gut wie gar nix vorstellen konnten und von dem wir was ganz furchtbar kompliziertes erwartet haben. Dass es letztlich nur zwei Betonstreifen statt eines „richtigen Fundamentes“ sind, hat uns dann doch ein wenig desillusioniert 
