Statt Mahnung
Donnerstag, den 6. Oktober 2005
Gestern erhielten wir einen freundlichen Anruf mit dem vorsichtigen Hinwies: “Ja, da ist ja noch eine Rechnung offen…”
Oops, … - Recht hatte er. Normalerweise sind bei uns alle Extras und Zusatzleistungen als Anlagen in die Endabrechnung eingeflossen. Nur eine kleine Elektrorechnung wurde als Extrarechnung ausgestellt (warum auch immer). Und genau die landete bei uns im Abseits und wurde vergessen.
Wir haben uns fix entschuldigt und überwiesen.
Eigentlich eine nette Geste, mit einem Anruf auf den Fehler hinzuweisen und nicht gleich die Mahnungskeule zu schwingen. Wir waren positiv überrascht. Die scheinen tatsächlich an einem dauerhaft guten Verhältnis zu ihren Kunden interessiert zu sein.
“Gönnen Sie sich einen Umzug mit dem Chef persönlich” schrieb “Kieslich Umzüge” in seiner Werbung. Damit war klar: Es ist ein kleines Umzugsunternehmen. Und der Chef war tatsächlich mit dabei und hatte alle Fäden in der Hand. Seine Truppe (er und 4 Mitarbeiter) ist bei uns am Donnerstag morgen gegen kurz vor 9 Uhr angerückt und hatten unsere 200 Kartons und einige Möbel bereits gegen 16.30 Uhr ins neue Haus getragen.
In einem Möbelmarkt hier ganz in der Nähe steht bereits seit Jahren ein ganz besonderes Designerstück: Ein superschiefer Kleiderschrank. Eigentlich steht er nur deshalb immer noch dort (und nicht bei uns), weil auf dem Preisschild eine Zahl steht, die mit “4″ beginnt und der dann noch drei weitere Ziffern folgen.
Nun haben wir sie hinter uns: Die Bauabnahme. Als ich gestern ins Auto stieg hatte ich noch vollmundig getönt: “Das geht ganz fix bei uns, bei den paar Punkten, die wir auf der Liste haben“.
Unser Stromversorger, die ENBW, hat uns nicht nur ans Netz angeschlossen, er hat uns auch in einem launigen Augenblick erwischt um eine Unterschrift für einen Stromversorgungsvertrag von uns zu bekommen. Zum Glück mit einer kurzen Laufzeit/Kündigungsfrist.
Der Immoblogg berichtet über Finanzierungspraktiken in den
Gerade im
Den Brief vom Schornsteinfeger mit dem freundlichen Serviceangebot, unsere Feuerstelle bzw. Heizungsanlage vor Inbetriebnahme mal gründlich zu inspizieren, haben wir zerknüllt und weggeworfen. Wir haben den Rußknaben angerufen, ihm mitgeteilt, dass wir eine Wärmepumpe haben und deshalb wohl niemals Bekanntschaft schließen werden.
Denn wir wollen unser neues Haus nach dem Umzug zunächst recht leer lassen und dann nach und nach langsam einrichten.
Wir organisieren gerade unseren Umzug und haben einige Umzugsunternehmen um Angebote gebeten. Die netten Herren der Umzieher sind durch unsere Wohnung gezogen und haben das Volumen und den Zeitaufwand abgeschätzt. Wir haben darauf geachtet, allen Unternehmen die gleichen Rahmendaten zu geben, damit die Unternehmen auch vergleichbar sind.
Am Freitag war ein netter Herr von der Telekom bei uns, hat einige Kabel verdreht, eine ISDN-Box aufgehängt und ein DSL-Modem mitgebracht. “Sieht gut aus” sagte er, als auch das dritte Licht an der DSL-Box zu leuchten begann. Und dann griff er zum Hörer und rief einen Kollegen in der Technik an. “Der misst die Leitung von Karlsruhe aus durch und sagt uns, ob DSL geht“.
