Brutzler
Dienstag, den 24. April 2007
Des einen Freud, des anderen Leid: Wie in großen Teilen Deutschlands hat es auch bei uns seit Wochen nicht mehr geregnet. Hier dörrt alles aus und lechzt nach Wasser.
Ein richtiger Grund zum jauchzen ist in diesen Tagen die Photovoltaik. Der April schickt sich an ein Alltime-High zu werden. Der April-Durchschnitt übertrifft bereits den bisher besten Sommermonat überhaupt, und es sieht nicht so aus, als wenn sich das noch ändert.
Abgesehen vom Januar liegt das gesamte Jahr 2007 sonnentechnisch bisher über dem Vorjahresniveau. In der Zwischenzeit ist so viel aufgelaufen, dass uns sogar ein verregneter Juni oder August keine Sorgen bereiten würde.
Also genießen wir noch ein wenig die Zeit ohne Pflanzen. Wenn die im Garten erst gesetzt sind, wird die Freude über derartig lange Trockenperioden sicher schlagartig weichen.
[Bildquelle: püzz]
Wetter hat mich bisher nicht besonders interessiert. “Lieber gar nicht reden als über das Wetter reden“.
Es ist aber alles gar nicht so schlimm. Auf Basis der ersten 4 Monate würde das gesamte Jahr jetzt bereits knapp 80% des prognostizierten Ertrages bringen. Und die ertragsstärksten Monate liegen erst noch vor uns.
Die Renatbilität einer Photovoltaik-Anlage hängt jedoch, neben den Kosten für Reparaturen und Ausfällen, in erster Linie von der Ertragssituation ab. Und so langsam tickt die Uhr gnadenlos: Nach den ertragsschwachen Wintermonaten müssen es die Monate Mai bis August so richtig rausreißen. Und wenn ich meinem Sheet glauben darf, dann muss die Sonne heftigst brennen, um das beworbene Jahresziel noch zu erreichen. Denn ab September kommen bereits wieder ertragsschwache Monate.
