Bad-TV

Freitag, den 16. März 2007

Badspiegel mit LCDGestern auf der CeBit stolperte ich über einen großen Stand, auf dem einige Hersteller die „Kombination von Technik und Wohnideen“ (lifestyle@CeBIT) zeigen – so wie sie es sich vorstellen.

Viele Dinge fand ich eher wenig spektakulär, an folgender Idee blieb ich jedoch kurz hängen. Ganz neu ist sie nicht mehr, ich habe sie jedoch zum ersten mal life in Aktion gesehen: Die Firma ad notam zeigte eine Badeinrichtung mit einem Spiegel, der es in sich hatte. Hinter der flach auf der Wand sitzenden Spiegelfläche (bei Auf-Putz-Montage sitzt sie 4 cm vor der Wand) werkelte ein LCD-Fernseher mit unsichtbarem Soundsystem. Wertvolle Anwendungen fallen mir als Mann dabei eher weniger ein, für Frauen mit Neigung zu langen Badaufenthalten könnte das aber durchaus ein sinnvolles Tool sein.

Philips experimentiert ebenfalls solche Spiegelsystemen. Apropos Philips: Das auf der CeBit gezeigte System hatte in den Beleuchtungsstreifen eine Art Ambilight-Funktion. Ob die wiederum in einem Badspiegel sinnvoll ist, kann man durchaus diskutieren…

Eine runde Sache aus Österreich

Dienstag, den 9. Mai 2006

DuschkabineUm ganz ehrlich zu sein: Zwischenzeitlich waren wir uns selbst nicht mehr ganz sicher, ob wir in Sachen Duschkabinenradius nicht vielleicht ein wenig pingelig sind. Heute kam jedoch die Bestätigung: Sind wir scheinbar nicht.

Unser Sanitär-Ansprechpartner hatte sich darum gekümmert, dass sich ein Mitarbeiter des Herstellers unsere Reklamation des Kabinenradius persönlich anschaut. Beide (Hersteller und Mitarbeiter unseres Hausbauunternehmens) waren gestern vor Ort. Die Diagnose fiel eindeutig aus: Der Radius der Duschkabine passt nicht zum Radius der Duschwanne. Der Hersteller will für einen kostenlosen Austausch sorgen, auch in Hinblick darauf, dass die Wangen der Bodenschine zu viel Abstand haben und mit zu viel Silikon verklebt wurden.

Ãœbrigens: Unsere Dusche kommt aus Österreich. Wenn ein Handwerker mit österreichischem Dialekt eine Reklamation bearbeitet ist das irgendwie hochgradig beruhigend 🙂

Wenn ich überlege, was mit der Dusche schon alles schief gelaufen ist (1|2|3), dann hoffe ich einfach mal, dass unser Hausbau-Unternehmen daraus gelernt hat. Denn da wurde wirtschaftlich ganz schön drauf gelegt…

Nie wieder Badezimmer putzen

Montag, den 24. April 2006

Bald hat das Schrubben ein EndeOK, es ist eine Pressemitteilung. Damit ist der Wahrheitsgehalt von vornherein ungewiss. Aber interessant klingt es doch trotzdem, oder?

Wissenschaftler der University of New South Wales (UNSW) in Sydney arbeiten derzeit daran, eine Beschichtung zu entwickeln, die Oberflächen in Innenräumen sauber halten soll.

„Titandioxid-Partikel“ heißt das Zauberwort. Damit soll es in Zukunft gelingen, weitestgehend auf chemische Reinigung zu verzichten.

Das Forscherteam um Rose Amal und Michael Brungs untersucht am Australian Research Council Centre for Functional Nanomaterials kleinste Titandioxid-Partikel, die bereits heute an Oberflächen im Freien, wie etwa selbstreinigenden Fenstern, Anwendung finden. Die Partikel entfalten ihre Wirkung durch die Absorbierung ultravioletten Lichts unterhalb einer bestimmten Wellenlänge. Die dadurch angeregten Elektronen verleihen den Partikeln eine oxidierende Wirkung, die stärker ist als jedes handelsübliche Bleichmittel. Die Nanopartikel können so Mikroben abtöten und organische Verbindungen zersetzen. Darüber hinaus sorgt die hydrophile Eigenschaft der mit Titandioxid beschichteten Oberflächen dafür, dass sich keine Tropfen auf der Oberfläche bilden, sondern Wasser einfach abfließt und damit jegliche Verschmutzungen wegspült, berichtet der Australisch-Neuseeländische Hochschulverband.

Den kompletten Text gibt es hier.




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