Brutzler

24. April 2007

Der Garten braucht WasserDes einen Freud, des anderen Leid: Wie in großen Teilen Deutschlands hat es auch bei uns seit Wochen nicht mehr geregnet. Hier dörrt alles aus und lechzt nach Wasser.

Ein richtiger Grund zum jauchzen ist in diesen Tagen die Photovoltaik. Der April schickt sich an ein Alltime-High zu werden. Der April-Durchschnitt übertrifft bereits den bisher besten Sommermonat überhaupt, und es sieht nicht so aus, als wenn sich das noch ändert.

Abgesehen vom Januar liegt das gesamte Jahr 2007 sonnentechnisch bisher über dem Vorjahresniveau. In der Zwischenzeit ist so viel aufgelaufen, dass uns sogar ein verregneter Juni oder August keine Sorgen bereiten würde.

Also genießen wir noch ein wenig die Zeit ohne Pflanzen. Wenn die im Garten erst gesetzt sind, wird die Freude über derartig lange Trockenperioden sicher schlagartig weichen.

[Bildquelle: püzz]

Das deprimierende an einem Wordpress-Update ist…

23. April 2007

… dass anschließend alles so aussieht wie vorher. Wenigstens sollte es das. Bis das das hier so war, bedurfte es einiger Anpassungsarbeit.

Jetzt sollte aber wieder alles laufen - auf Wordpress 2.1.3.

Sunset

22. April 2007

Sonnenuntergang - Sunset

[Hier geht's zur Sonntagsserie]

Der Trend weist in die Stadt

20. April 2007

Stadtwärts...Es ist nicht nur der Stern, der darüber berichtet, dass die Flüchtlinge der “Landflucht” wieder in die Städte zurückkehren.

Damit sind wir mit unserem Umzug auf’s Land beinahe schon so etwas wie “Gegen-den-Strom-Schwimmer”. Ernsthaft bereut haben wir es trotzdem bis heute nicht.

Dass die Tendenz wieder stärker in Richtung Stadt zeigt ist nachvollziehbar: Bei den aktuellen Energiekosten ist das Überbrücken von großen Distanzen deutlich teurer geworden. Wer in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnt spart Geld. Wer die Vorteile der Stadt dann noch stärker bewertet als die Ruhe auf dem Land, für den kann es sich lohnen, die höheren Grundstücks- und Immobilenpreise innerhalb der Stadtgebiete zu zahlen.

[Bildquelle: Paul-Can5]

Um-die-Ecke-Steckdosen

19. April 2007

Unglaublich, welch einfachen und dennoch genialen Erfindungen heutzutage noch möglich sind.

Jeder kennt das Problem: Mehrfachsteckdosen sind innerhalb kurzer Zeit komplett besetzt und Netzteile sind immer irgendwie zu groß oder belegen gleich zwei Slots. Außerdem liegen die Steckdosen unförmig in der Gegend rum oder müssen halb unzugänglich hinter Möbeln deponiert werden.

e_ropee_rope ist ein Konzept welches zeigt, dass es viel einfacher und genialer gehen könnte: Ein modulares Steckdosensystem mit drehbaren Elementen, alle einzeln abschaltbar.
Preise hat die Idee von Chul Min Kang und Sung Hun Lim bereits abgeräumt, realisiert wurde sie leider bisher nicht. Schade, das Konzept schreit doch eigentlich danach, den Markt zu erobern…

Sunset

15. April 2007

Sonnenuntergang - Sunset

[Zur Sonntagsserie]

Leuchtende Schlange im Flur

13. April 2007

Flexibles Schinensystem leuchtet im FlurWer zu lange mit Designerlampenfassungen zusammen lebt, merkt zum Schluss gar nicht mehr, dass er mit Designerlampenfassungen zusammen lebt.

Um das zu vermeiden, werden wir nicht müde, weiter nach geeigneten Lampen für unser neues Zuhause zu suchen.

Letztens gab es mal wieder einen Treffer: Im Flur haben wir eine passende Beleuchtung gefunden. Da wir dort bei der Planung einen Fehler gemacht haben und keine Lampe über oder in der Nähe des Spiegels geplant hatten, dachten wir zunächst an ein Seilsystem. Dann sahen wir jedoch diese flexible Schiene und waren spontan begeistert. Die Spots setzen viele Leuchtkegel und lassen die Umgebung sehr lebendig wirken.

Wichtiges Erfolgsindiz: Bei der letzten Stromzählerablesung war die neue Flurbeleuchtung bereits erkennbar… ;-)

Kräuterspirale (Gewürzschnecke)

8. April 2007

Kräuterschnecke - GewürzspiraleSo ein Ostersamstag bietet genügend Zeit, um mal ein kleineres Projekt im Garten (oder besser: In der Gegend, die mal ein Garten werden soll) in Angriff zu nehmen.

Da wir seit einiger Zeit das Kochen für uns entdeckt haben, wurden die Töpfe mit frischen Kräutern auf dem Küchenflächen immer zahlreicher. Und weil solche Kräuter immer nur begrenzte Zeit überleben, war unser Wunsch, eine klassische Kräuterspirale im Garten zu haben. Einfach hin laufen, die passenden Kräuter frisch schneiden und zusehen, wie alles weiter wächst und gedeiht. Oder im Herbst die Kräuter ernten und in der Küche zum Trocknen aufhängen.

Während der Erdarbeiten rund um unser Grundstück haben wir eine Reihe handlicher Muschelkalksteine gesammelt und zur Seite gelegt. Diese sollten nun endlich zum Einsatz kommen.

Auf einem etwa 3×4 Meter großem Gebiet haben wir zunächst schwarze, wasserduchlässige Folie ausgelegt, damit Unkraut von unten keine Chance hat. Anschließend haben wir die Form der Schnecke mit einigen Steinen abgesteckt. Danach haben wir am Boden mit den größten Brocken begonnen, und die Wände der Schnecke nach und nach leicht nach innen geneigt aufgebaut. Ohne Mörtel, Zement oder ähnliches, versteht sich. Besonders kritisch (weil einsturzgefährdet) war dabei der höchste (innere) Punkt, solange noch keine Erde in der Schnecke war.

Beim Aufbau haben wir die klassische 4-Zonen-Verteilung gewählt: [Click für kompletten Artikel...]

Mieter unter Dach und Fach

6. April 2007

Blaumeisen nisten unter den DachpfannenSeit ein paar Tagen hat hier ein heftiger Flugbetrieb eingesetzt. Die Ursache: Mehrere Meisen (vermutlich Blaumeisen) haben sich entschlossen, ihre Nester nicht in Wald und Flur, sondern bei uns zur Untermiete zu bauen.

Als Mietwohnung haben sie sich dafür keine offenen Balken ausgesucht, sondern den Bereich zwischen Dachschindeln und Unterspannbahnen. Und dies nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Nachbarn.

Ich hätte vorher nicht für möglich gehalten, dass Meisen in der Lage sind, durch die wirklich schmalen Überlappungs-Spalte zwischen den Dachschindeln hindurch unter die Schindeln zu gelangen und dort auch noch ein Nest zu bauen.

Die Geräuschkulisse auf dem Dachboden deutet darauf hin, dass der Nachwuchs bereits im Nest sitzt.

Da die Meisen niemanden stören, haben wir uns dazu entschlossen, nichts dagegen zu unternehmen, bis uns jemand vom Gegenteil überzeugt. Schließlich haben die Meisen auch nichts gegen uns unternommen, als wir unser Nest in ihrem Lebensraum gebaut haben…

Rechtspflegerin: BV Nr. 2 eingetr. 27.03.07 gez. u. o. Unterschr. gültig

3. April 2007

Post von der Stadt. Das Grundbuchamt schreibt uns einen Brief. Das heißt, eigentlich schreibt uns nicht das Amt, sondern eine Maschine. Denn…
Die Rechtspflegerin schreibt uns

Uns wird mitgeteilt:
Die Rechtspflegerin schreibt uns

Ich lese die Textstelle eine zweites mal. Sogar noch ein drittes mal. Erheblich schlauer macht mich das häufige Lesen leider nicht. Als ich noch überlege, wo ich den Universalübersetzer hingelegt habe, wird mir klar, dass ich falsch vorgegangen bin: “Warum liest Du denn erst den amtlichen Kram. Schau doch mal in den Begleitbrief. Dort wird sich sicher alles aufklären und Du wirst verstehen, was das bedeutet und was Du nun als nächstes tun musst”:
Die Rechtspflegerin schreibt uns

Ich bin mir sicher: Wäre die Rechtspflegerin (Schlemmburger-Nürtgenstein*, ihreszeichens “Veranlasser” des Briefes) Tierpflegerin, wäre irgendeine Tierschutzorganisation längst eingeschritten.

(* Name v. d. Red. geändert jedoch mit korrekter Anzahl Bestandteile)

Handwerk hat goldenen Boden

2. April 2007

Nichts neues von der Landschaftsgärtnerfront: Der erste kam nicht, der zweite kam zu spät, der dritte kam und gab sogar ein Angebot ab, der vierte kam, vergaß jedoch bis heute, ein Angebot abzugeben.

MalerNoch haben wir den Glauben in die ortsansässigen Handwerker jedoch nicht aufgegeben. Demnächst steht die Umgestaltung des Treppenhauses an, da geht es um Farbe und Wandbeläge. Weil uns derzeit die Zeit fehlt, das selbst zu machen und die Meinungen und Kommentare zu den Handwerkerbörsen sehr uneinheitlich ausfielen, dachten wir uns: Warum nicht die lokale Wirtschaft unterstützen?

Heute sind wir nicht mehr so sicher, ob die lokale Wirtschaft überhaupt unterstützt werden will. Nach einem Konzeptgespräch und einem guten ersten Eindruck vor beinahe 4 Wochen haben wir nämlich bereits zweimal beim Maler angerufen und um ein Angebot gebettelt: “Bitte, bitte! Erlaub uns, Dir unser Geld zu geben. Bittööööööh!

Die Auftragslage im Handwerk muss extrem gut sein. Zumindest hier im südöstlichen Odenwald.

[Bildquelle: Marquis]

Sunset

1. April 2007

Sonnenuntergang - Sunset

[Zur Sonntagsserie]




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Momentan schwingen hier gerade andere Häuslebauer mit Ihnen zusammen den virtuellen Hammer.
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