Dieses Haus macht Arztbesuche
Donnerstag, den 24. August 2006
So lautete der Titel einer Anzeige von IBM, die mich neugierig machte.
“Das intelligente Haus der Zukunft wird wissen, wer Sie sind und wie es um Ihren Gesundheitszustand bestellt ist. Wenn Sie durch eine Tür gehen, werden Ihr Puls, Blutdruck und Blutzuckerspiegel gemessen - und Sie werden gewarnt, wenn ein Risiko für Ihre Gesundheit besteht. Das intelligente Haus verständigt Ihren Arzt, bestellt umgehend ein Rezept und fordert bei Problemen sofort Hilfe an.”
IBM will sich stark machen für eine weitergehende Vernetzung einzelner Hausfunktionen und externer Dienste. Wer nicht auf IBM warten will, sondern heute schon technisch ganz weit vorne bauen will, der sollte den Haus-Elektrotechnik-Blog besuchen: Dort sind einige der Zukunftsvisionen bereits umgesetzt.
[Bildquelle: IBM]

Gestern war es wieder so weit: Scherben im DG, der Staubsauger jedoch im UG. Und ich war dran mit hochschleppen.
Nach einiger Zeit im neuen Haus beginnt man Investitionen als sinnvoll und weniger sinnvoll zu kategorisieren.
Dabei erfuhr ich, dass der Jahresendstress, von den beim Immobilienkauf im Vorfeld viel gesprochen wurde, tatsächlich in vollem Maße eintritt. Bauherren kommen wohl “wie die Fliegen” und wollen noch schnell ihr Haus gebaut haben. Grund ist die Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresende von 16 auf 19 %. Ein 200.000-Euro-Haus wird ab dem 01.01.2007 beispielsweise über 5.000 Euro teurer - zumindest auf dem Papier.
Da ich beruflich viel mit Akustik
Die Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung habe ich schon oft beschrieben (NIE wieder ohne!). Aus Kostengründen haben wir uns vor dem Hausbau dafür entschieden, die Ansaugung der Frischluft durch einen Lichtschacht zu realisieren. Die Luftansaugung am Ende des Gartens und die Luftführung durch ein Rohrsystem im Boden war uns zu teuer.
Nach über einem halben Jahr Praxiserfahrung kann ich sagen: Den größten Fehler, den man bei der Elektroplanung machen kann, ist zu denken, dass man keine Fehler machen kann.


