Der Trend weist in die Stadt
Freitag, den 20. April 2007
Es ist nicht nur der Stern, der darüber berichtet, dass die Flüchtlinge der “Landflucht” wieder in die Städte zurückkehren.
Damit sind wir mit unserem Umzug auf’s Land beinahe schon so etwas wie “Gegen-den-Strom-Schwimmer”. Ernsthaft bereut haben wir es trotzdem bis heute nicht.
Dass die Tendenz wieder stärker in Richtung Stadt zeigt ist nachvollziehbar: Bei den aktuellen Energiekosten ist das Überbrücken von großen Distanzen deutlich teurer geworden. Wer in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnt spart Geld. Wer die Vorteile der Stadt dann noch stärker bewertet als die Ruhe auf dem Land, für den kann es sich lohnen, die höheren Grundstücks- und Immobilenpreise innerhalb der Stadtgebiete zu zahlen.
[Bildquelle: Paul-Can5]
Aus der Nachbarschaft wurde uns ein Landschaftsgärtner empfohlen, der uns heute besucht hat. Die Besprechung hat länger gedauert als wir vorher dachten. Das mag auch daran liegen, dass wir in vielen Dingen Laien sind und immer wieder Nebenkriegsschauplätze eröffnet haben.
Mit der Zeit verlernt man, die Vorzüge des eigenen Zuhauses zu schätzen. Da wir recht ländlich und etwas abgeschieden wohnen, ist es bei uns sehr ruhig. Je länger wir jedoch in so ruhiger Lage wohnen, umso stärker “polen” sich die eigenen Wahrnehmungsfilter um. Gelegentlich haben wir schon damit begonnen, uns über die Verkehrsbelastung auf der Straße vor unserem Wohngebiet Gedanken zu machen.
Ziemlich genau ein Jahr, nachdem ich hier im Blog über die Verfassungsbeschwerde gegen die Grundsteuer
Die noch nicht verkauften Grundstücke rund um unser Haus herum werden mit großem Personalaufwand von der Stadt immer wieder gemäht und in Schuß gehalten. Mehrere Mäh-, Schneide-, Sammel- und Trimmtrupps sind dieses Jahr schon hier gewesen und haben gearbeitet.



In vielen Blogs wird früher oder später die Lage des Baugebietes beschrieben. Um das besser einschätzen zu können, nehme ich dann meist mein 
