Archiv der Kategorie 'Elektriker'

Um-die-Ecke-Steckdosen

Donnerstag, den 19. April 2007

Unglaublich, welch einfachen und dennoch genialen Erfindungen heutzutage noch möglich sind.

Jeder kennt das Problem: Mehrfachsteckdosen sind innerhalb kurzer Zeit komplett besetzt und Netzteile sind immer irgendwie zu groß oder belegen gleich zwei Slots. Außerdem liegen die Steckdosen unförmig in der Gegend rum oder müssen halb unzugänglich hinter Möbeln deponiert werden.

e_ropee_rope ist ein Konzept welches zeigt, dass es viel einfacher und genialer gehen könnte: Ein modulares Steckdosensystem mit drehbaren Elementen, alle einzeln abschaltbar.
Preise hat die Idee von Chul Min Kang und Sung Hun Lim bereits abgeräumt, realisiert wurde sie leider bisher nicht. Schade, das Konzept schreit doch eigentlich danach, den Markt zu erobern…

Leuchtende Schlange im Flur

Freitag, den 13. April 2007

Flexibles Schinensystem leuchtet im FlurWer zu lange mit Designerlampenfassungen zusammen lebt, merkt zum Schluss gar nicht mehr, dass er mit Designerlampenfassungen zusammen lebt.

Um das zu vermeiden, werden wir nicht müde, weiter nach geeigneten Lampen für unser neues Zuhause zu suchen.

Letztens gab es mal wieder einen Treffer: Im Flur haben wir eine passende Beleuchtung gefunden. Da wir dort bei der Planung einen Fehler gemacht haben und keine Lampe über oder in der Nähe des Spiegels geplant hatten, dachten wir zunächst an ein Seilsystem. Dann sahen wir jedoch diese flexible Schiene und waren spontan begeistert. Die Spots setzen viele Leuchtkegel und lassen die Umgebung sehr lebendig wirken.

Wichtiges Erfolgsindiz: Bei der letzten Stromzählerablesung war die neue Flurbeleuchtung bereits erkennbar… ;-)

Der PC als Dose an der Wand

Donnerstag, den 30. November 2006

Thin Client als WanddoseEs gibt Rechner bei uns im Haus, die haben eigentlich Aufgaben, die ein Thin Client erfüllen könnte. Und genau für diese Thin-Client-Idee (Rechner ohne eigene Festplatte) fand ich kürzlich beim Sichelputzer eine geniale Lösung: Ein PC in Form einer Elektrodose. Einfach Maus, Tatstaur, Monitor, Micro, Lautsprecher, Drucker & Co. einstecken. Da ist schnell viel Platz gespart.

Im nächsten Haus wird alles anders. Da gibt’s dann eine Thin-Client-Vorbereitung ;-)

Wattbusters: Stromverbrauch Tiefkühltruhe

Samstag, den 19. August 2006

Die Wattbusters haben ihr Verbrauchsmessgerät in den vergangenen 1000 Stunden vor eine Tiefkühltruhe geklemmt. Gesucht war der durchschnittliche Verbrauch, den so ein Gerät im Haushalt im alltäglichen Betrieb verursacht.

Tiefkühltruhe

Tiefkühltruhe Liebherr Economy GTS 2221

Betrieb auf Stufe 3, incl. Licht beim Öffnen:
20,8 Watt (Mittelwert nach 1000 Betriebsstunden)

Kosten pro Jahr bei derzeitigem Strompreis: 29,70 €

Ein Vorteil von Holzständerböden

Donnerstag, den 17. August 2006

Zwischenböden in Häusern, die eine Holzständerrahmenkonstruktion haben, haben Nachteile. Dazu demnächst mal etwas mehr. Gestern durften wir einen Vorteil einer solchen Zwischendecke kennenlernen.

Vor einiger Zeit haben wir festgestellt, dass wir bei der Planung des Kabelauslasses für die Lampe über dem Esszimmertisch ordentlich daneben gegriffen haben: Etwa einen Meter vom Ziel entfernt verließ das Kabel die Decke. In Beton hätte das bedeutet: Entweder Kabelkanal oder Putz/Tapete aufreißen.

Kabel in der Zwischendecke verlegt

In einer Holzdecke läßt sich so ein Kabel komfortabel innerhalb der Decke einen Meter nach links angeln. Kleines Loch in der Decke wieder verschließen, und fertig ist die Angelegenheit.

Erleuchtung im Lampenzentrum

Freitag, den 4. August 2006

Im LampencenterGestern war mal wieder “Lampentag”. Nach einiger Recherche im Internet hatten wir uns entschlossen, doch nicht online zu bestellen, sondern dem Einzelhandel in der Umgebung den Vortritt zu lassen. Wir hatten deshalb eine Tournee in drei große Lampenhäuser geplant.

- Lampenhaus 1 (30 Minuten Anfahrt) -
Auf der Homepage des (nicht gerade kleinen) Lampenhauses stand: “Der Kunde wird kompetent und individuell in allen Beleuchtungsfragen beraten“. In der Praxis sah das dann folgendermaßen aus…:
Nachdem wir die Räume des Lampenzentrum durchwandert hatten hatten wir einige Leuchten ins Auge gefasst, weil sie interessant aussahen. Wir wunderten uns jedoch, dass es, bis auf wenige Ausnahmen, keine beleuchteten Objekte gab: Die meisten Lampen waren ausgeschaltet und ließen sich auch nicht einschalten. Wir gingen auf eine Mitarbeiterin zu und fragten, ob man die denn auch beleuchtet sehen können. Antwort mit ernster Miene “Einige ja, ich mach mal die Sicherung rein. Aber was nicht angeht geht eben nicht an!” sprachs mit Befehlston und marschierte davon (mehr …)

Fehlende Schalter, fehlende Steckdosen…

Dienstag, den 16. Mai 2006

Was haben wir uns damals für eine Mühe gegeben: Tagelang haben wir über Plänen gesessen und versucht, die Steckdosen und Schalter möglichst großzügig und möglichst “ergonomisch sinnvoll” anzubringen.

  • Wenn ich hier raus laufe, dann erwarte ich da den Lichtschalter.
  • Wenn ich mit dem Staubsauger hier um die Ecke komme, dann benötige ich dort eine Steckdose.
  • …und hier kommt später mal eine Lampe hin!

Bei der ElektroplanungNach über einem halben Jahr Praxiserfahrung kann ich sagen: Den größten Fehler, den man bei der Elektroplanung machen kann, ist zu denken, dass man keine Fehler machen kann.

Bei uns zumindest sind Fehler passiert. Besonders in einem Flurraum (“Da braucht man sowieso nie Strom!“), bei der Platzierung einiger Lichtschalter im Treppenhaus (“Wenn Du da rein kommst, läufst Du automatisch dort hin!“) und bei Lampenauslässen (“Der Esszimmertisch kommt später mal hier hin“). Die Praxis zeigt: Vor Ort läuft, schaltet, stellt und steckdost man gerne mal anders als damals mit dem Bleistift geplant.

Die gute Nachricht ist: Man greift nur kurzzeitig an den falschen Stellen hilflos nach dem Licht. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich an die “Fehlstellungen”. Und: Beim nächsten Haus… – …machen wir neue Fehler ;-)

CeBIT: WiMAX, Indoor-Funk & mehr

Mittwoch, den 15. März 2006

CeBITGestern bin ich über die CeBIT getingelt. Irgendwie kamen dabei seltsame Erinnerungen hoch: Genau ein Jahr zuvor sind wir auf derselben Messe von Anbieter zu Anbieter gewuselt, um Kommunikationsangebote miteinander zu vergleichen. Wir dachten, wir wären König Kunde und hätten die freie Wahl zwischen alle den DSL, VoIP und Festnetzanbietern. Genau vor einem Jahr war die Ankündigung der Telekom ja auch noch: “DSL? In ganz Osterburken gibt es DSL. Was für eine Frage.” Was für ein Irrtum.

Um die Telekommunikationsanbieter habe ich deshalb dieses mal einen Bogen machen können. Damit war meine CeBIT 20% kleiner.

Sehr interessant fand ich in diesem Zusammenhang alle Infos zu Hardware und Anbietern von (mehr …)

Neu in 2006: Immobilien & Elektroschrott

Samstag, den 14. Januar 2006

Im Baunetz fand ich eine interessante Zusammenfassung für die Gesetzgebungsänderungen im neuen Jahr rund um das Thema Immobilien.

ElektronikschrottIn diesem Zusammenhang noch eine weitere Änderung, die sich so zwischendurch eingeschlichen hat: Wer beim Umzug in das eigenen Heim vorhat, mal so richtig auszumisten und den Sperrmüll zu bereichern, der sollte sich vor Ort informieren. Wegen des neuen Elektronikgerätegesetzes ändern viele Kommunen den Umgang mit Elektroschrott. Bei uns wird die Entsorgung ab Ende März z.B. grundsätzlich uneingeschränkt kostenlos (Elektrokleingeräte).

Hintergrund: Seit 2006 müssen die Hersteller die Kosten der Entsorgung von Elektroschrott übernehmen (Elektro- und Elektronikgerätegesetz). Faktisch zahlen es damit die Verbraucher indirekt, wer konkret entsorgt hat demnächst jedoch ggf. Vorteile.

Sorgenfrei 1200 VA

Freitag, den 30. Dezember 2005

Über unseren mutigen Stromversorger haben wir ja bereits berichtet. Dazu gesellte sich in den letzten Tagen noch ein neubauender Nachbar, dessen Handwerker in Abständen von 10 Minuten eine Maschine in Betrieb nahmen, die hier in des gesamten Siedlung die Spannung für Sekundenbruchteile auf deutlich unter 200 Volt abfallen ließ.

Die Lampen flackerten wieder, elektrische Geräte verabschiedeten sich wiederholt.

Für uns gab es jetzt nur noch eine Konsequenz: Zwei Arbeitsplätze und ein Server mussten mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (kurz: USV) abgesichert werden.

Unsere neuen USV'sDa Häuslebauer begrenzte Budgets haben, war die Suche nach eine bezahlbaren Lösung angesagt. Schnell wurde mir klar, dass eine echte Offline-Technik nicht bezahlbar ist. Deshalb habe ich mich nach einer so genannten Sharing-Technologie umgesehen. Dabei kam es mir darauf an, dass grobe Schwankungen im Netz gefiltert werden und sich die Systeme bei Netzausfall ohne große Panik sauber runter fahren lassen.

Ein Gerät von Belkin habe ich zunächst nur für einen Arbeitsplatz getestet, da ich mir nicht sicher war, ob die (mehr …)

Von rechten und linken Händen

Dienstag, den 13. Dezember 2005

Erfolgreiche LeitungsüberprüfungDie Leitungsüberprüfung der ENBW war erfolgreich. Vor vier Tagen erhielten wir einen Brief, in dem zu lesen war, dass wir ab jetzt innerhalb von 3 Monaten mit dem Bau der Photovoltaikanlage beginnen sollen.

Die Anlage ist schon lange fertig installiert auf dem Dach. 16 Tage vorher war ein Mitarbeiter desselben Unternehmens (ENBW) bei uns und hat den Anschluß des Zählers für die Photovoltaik vorgenommen. Die Fertigstellungsanzeige liegt ebenfalls bereits vor.

Das ist dann wohl die berühmte rechte Hand, die von der linken nichts wissen will.

Schraube locker

Donnerstag, den 8. Dezember 2005

Schrauben locker im SicherungskastenAls die ENBW und der Elektriker bei uns im Keller den Sicherungskasten bearbeiteten, um die Fotovoltaik anzuschließen, fielen unangenehme Sachen auf:
Einzelne Module im Sicherungskasten waren nicht fest verschraubt, einzelne Kabel kamen dem Elektriker bei Zug “ohne Gegenwehr entgegen”.

Das klingt nach einem Mitarbeiter, der bei der Installation geschlafen hat. Wir finden, das ist ein durchaus ernst zu nehmendes Thema.

Zwar hat der Photovoltaik-Elektriker überall man schnell drüber geschaut, ob vielleicht noch weitere Anschlüsse locker sitzen, die Verantwortung will er natürlich nicht übernehmen.

Wir haben unser Hausbauunternehmen deshalb angeschrieben und die Beobachtung mitgeteilt. Bisher sind die mit Problemen sehr verantwortungsvoll umgegangen, deshalb sind wir sicher, dass bald jemand danach schaut.




Dieser Blog gibt unsere persönliche Meinung wieder. Wir schreiben Einschätzungen, Meinungen und Erfahrungen rund um die Themen Hausbau, Fertighaus, Hauskauf, Massivhaus, Eigenheim, Holzhaus, usw. Wir schreiben unabhängig von der Bauindustrie und werden von der beteiligten Hausbaufirma nicht unterstützt. Kein Handwerker und/oder Lieferant beeinflusst uns willentlich und in die eine oder andere Richtung. Aus diesem Grund bleiben viele Handwerker und Firmen bei uns auch "namenlos".

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Hausbau haben, schreiben Sie Ihre Fragen oder Anregungen am besten einfach als Kommentar unter ein passendes Thema.

Momentan schwingen hier gerade andere Häuslebauer mit Ihnen zusammen den virtuellen Hammer.

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