N.O.T. amused…

Natur oder Transversale“ (NOT) hat sich die Bürgerinitiative genannt, die sich letzte Woche Montag zu ihrer ersten Arbeitssitzung traf. Ziel ist die Verhinderung der Transversale. Denn: Stück für Stück werden die inneren Bereiche des Odenwaldes über schnell befahrbare Straßen mit den Autobahnen drumherum verbunden.

Ein letzter Blick auf die Landschaft

Hatte ich diese Transversale-Geschichte noch vor ein paar Wochen aus dem Blickwinkel eines Häuslebauers betrachtet, der gerade eben erst ein Grundstück gekauft und gebaut hat, geht es mir in der Zwischenzeit um übergeordnete Dinge. Ich habe erkannt, wie sinnlos diese Straße ist, welche Gefahren sie mit sich bringt und was sie zerstören wird.

Die Gegner der Transversale gehen davon aus, dass die Durchfahrung des Odenwaldes über die neu gebauten Umgehungen und die Transversale erheblich günstiger und schneller für den Schwerverkehr sein wird. Die LKW’s quälen sich derzeit über die stauverstopfte Autobahnen und Zahlen Maut, demnächst können Sie beides vermeiden, indem sie den Odenwald queren.

Nun mag man sich fragen: „Warum ziehen die eine Straße mitten durch das Land, obwohl wenige hundert Meter rechts und links davon parallele Straßen mit eher geringer Auslastung liegen?“ Meine Meinung: Den Planern geht es ausschließlich um die schnellere Anbindung der Ortschaften im Odenwald an die Autobahnen. Die Industriegebiete der nachgelagerten Städte sollen weiter aus dem Boden sprießen und gedeihen.

Den Bürgern wird der Braten schmackhaft gemacht, indem man in Salami-Taktik vorgeht: Erst baut man einen schnellen Zubringer, dann sagt man der dahinter liegenden Region, dass eine weitere Straße notwendig sei, um den neuen Verkehr vom Zubringer aus den Ortschaften heraus zu halten. Dann sagt man der dahinter liegenden Region […], dann sagt man der dahinter liegenden Region […], dann sagt man der dahinter liegenden Region […], …

Leider suchen die Industriegebiete, welche nur wenige hundert Meter von der Autobahn entfernt liegen (RIO in Osterburken und Industriegebiet Adelsheim), immer noch händeringend nach neuen Ansiedlungen. Die Frage nach dem Sinn von neuen Straßen sollte also durchaus erlaubt sein, zumal einige der vorhandenen in erbärmlichem Zustand sind und scheinbar kein Geld da ist, um sie instand zu halten.

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