Sorgenfrei 1200 VA

Über unseren mutigen Stromversorger haben wir ja bereits berichtet. Dazu gesellte sich in den letzten Tagen noch ein neubauender Nachbar, dessen Handwerker in Abständen von 10 Minuten eine Maschine in Betrieb nahmen, die hier in des gesamten Siedlung die Spannung für Sekundenbruchteile auf deutlich unter 200 Volt abfallen ließ.

Die Lampen flackerten wieder, elektrische Geräte verabschiedeten sich wiederholt.

Für uns gab es jetzt nur noch eine Konsequenz: Zwei Arbeitsplätze und ein Server mussten mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (kurz: USV) abgesichert werden.

Unsere neuen USV'sDa Häuslebauer begrenzte Budgets haben, war die Suche nach eine bezahlbaren Lösung angesagt. Schnell wurde mir klar, dass eine echte Offline-Technik nicht bezahlbar ist. Deshalb habe ich mich nach einer so genannten Sharing-Technologie umgesehen. Dabei kam es mir darauf an, dass grobe Schwankungen im Netz gefiltert werden und sich die Systeme bei Netzausfall ohne große Panik sauber runter fahren lassen.

Ein Gerät von Belkin habe ich zunächst nur für einen Arbeitsplatz getestet, da ich mir nicht sicher war, ob die Leistung für die vielen Geräte reicht, die ich anschließen will. Sie reichte jedoch (mehr als genug) und ein Test ergab, dass ich meine Geräte mit dieser USV noch knapp 20 Minuten betreiben kann, bevor sie „zwangsheruntergefahren“ werden.

So, nun ist die EDV gesichert.
Sorgen bereitet mir nur die Tatsache, dass die USV sich selbst überwachen und der Meinung sind, dass die Akkus im Dezember 2008 ausgewechselt werden müssen. Da die Ersatzakkus für dieses Gerät dann sicher zufällig genausoviel kosten werden, wie neue Geräte dieser Preisklasse, kann ich mich also darauf einstellen, dass diese Geräte eine Anschaffung für maximal 3 Jahre sind. Ein teures Vergnügen…

Übrigens: Auch wenn ich da (dieses mal) nicht gekauft habe, die Tipps waren für mich als USV-Beginner sehr hilfreich.

Übrigens II: Das Lichtflackern der letzten Tage löst die USV auf: Den Spannungsabfall findet man mit etwas Glück im Logfile:
Spannungsschwankungen im Netz

5 Kommentare zu “Sorgenfrei 1200 VA”

  1. Mario

    Dem Versorger mal mitgeteilt? Entweder „Maschin kaputt“ oder zuwenig Leistung auf der Leitung!

  2. Susanne

    Verfolge Deinen Blog schon einige Zeit mit großem Interesse, da bei uns die EDV eine ähnlich wichtige Rolle spielt. Habe mich auch für konventionelle Verkabelung (allerdings Cat5, da wir die Verkabelungen alle selbst machen und kaufen) entschieden und Patchfeld im Keller.

    Was die USV betrifft, halten die Batterien normalerweise schon so 4 Jahre. Ich weiß ja nicht, was Du für Deine USV bezahlt hast, aber für die, die bei uns im Einsatz sind (die Größe dürfte etwa hinkommen) habe ich vor drei Wochen 179 Euro für eine Ersatzbatterie bezahlt.

    Viel Spaß noch!

  3. Soja & Dennis

    Auch ich habe vor 2 Wochen eine USV gekauft (bei Atelco). Das ganze läuft auch prima, von einem Schönheitsfehler abgesehen: mein 23″ Apple Cinema Display flackert etwas, wenn die USV anspringt, wenn ich den Strom vom Hausnetz trenne. Da ich schonmal Probleme mit einem Inverter hatte, bin ich etwas skeptisch.

    Was hast Du für die Belkin USV bezahlt? Die „normalen“ Anschlüsse reizen ja schon, bei der günstigen Variante von Atelco hat nur Kaltgerätesteckeranschlüsse wovon nur 2 von 4 mitgeliefert wurden :-/ Momentan hängt nur mein Arbeitsplatz dran, der Server noch nicht…

    @Susanne: Cat5? Aber Cat5e wird’s schon, oder? :) Wir werden in Cat7 investieren, da wir alles über Gigabit verkabeln werden – und wer weiß wann 10Gbit realistisch sind (die ersten Karten sind ja bereits auf dem Markt, allerdings setzt das entsprechende performante Festplatten vorraus).

  4. Susanne

    @Soja & Dennis: Öhm, ehrlich, weiß ich gar nicht so genau :-)
    Ich bin nicht so unbedingt der „immer das neueste und schnellste“-Typ, wir kriegen auch „nur“ DSL2000. Immerhin ist bei mir hier im Büro ist auch alles nur Cat5-verkabelt. Reicht schon…
    Ich habe bei K&M Elektronik einfach zwei Hundert-Meter-Rollen bestellt. Muß heute nachmittag mal sehen, was da genau draufsteht :-)

  5. Stefan

    @Susanne & Soja & Dennis: Mein Gerät hat so ca. 150 Euro gekostet, bei dem Akkupreis komme ich schon mal kurz ins Grübeln… Aber 4 Jahre: Das beruhigt dann doch :-)

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