Die Puschenfrage

Hausschuhe?Andere können derzeit wegen der Kanzlerfrage nicht schlafen, uns treibt die Puschenfrage umher. Animiert durch das Generationenhaus diskutieren wir hier gerade, ob man Besucher darum bitten kann / soll / muss / darf, nicht mit “Straßenschuhen” (was für eine Wort) durch das Haus zu laufen.

Wir selbst sind darum woanders bisher eigentlich noch nie gebeten worden. Wir haben aber auch schon Besucher bei uns im Haus beobachtet, die ihre Schuhe reflexartig abgeworfen haben. Ganz unüblich scheint sowas daher wohl nicht zu sein.

So richtig professionell findet man die Situation hier gelöst. Nun fragen wir uns, wie andere Leute mit so was umgehen…

[Bildquelle: Jane Fresco]

87 Kommentare zu “Die Puschenfrage”

  1. Sweetielinchen

    Vielleicht hätte ihr euer Haus in Finnland bauen sollen?

    Dort ist es gang und gebe das man die Schuhe auszieht, meist läuft da der Besuch auf Socken rum, also nichts für Menschen mit Schweißfüßen.

    Wobei ich muß sagen, bei mir und meinen Freunden ist es eigentlich so üblich, entweder gleich die Schuhe auszuziehen oder zumindest zu fragen. Ich meine bei trockenem Sommerwetter und sauberen Schuhen könne die ja auch anbleiben, aber bei so Schneematsch oder so…

    Vielleicht seit ihr auch irgendwie kreativ und bastelt ein Schild oder so, das gleich Fragen vermeidet und den Besucher animiert von sich die schuhe auszuziehen…

  2. Michael

    FÜr unsere Wohnungsbesichtigungen zum Verkauf der alten Wohnung haben wir uns jetzt OP-Überschuhe zugelegt. (100 Stück für 5 Euro oder so).
    Unsere Kinder krabbeln noch am Erdboden und wenn wir bei einem Wohnungsbesichtigungs-Nachmittag viele Interessenten durch unser Wohnzimmer schleusen, finde ich das nicht so appetitlich, wenn die alle Ihre Schuhe anbehalten. Und zum Schuhe-Ausziehen animieren wird man fremde Interessenten auch nicht in jedem Fall können.

    Zum Thema Freunde: Es gibt Freunde von uns, die explizit geäußert haben: Dahin, wohin ich meine Schuhe ausziehen muss, würde ich gar zu Besuch gehen.

  3. Michael

    ich meinte natürlich

    Dahin, wohin ich meine Schuhe ausziehen muss, würde ich gar NICHT zu Besuch gehen.

  4. Waldbewohner

    Des Problems erwünschte Lösung lässt dich doch ganz einfach andeuten: ganz gross direkt an der Eingangstür die Besucherpuschen anbringen. Natürlich entsprechend Gekennzeichnet. Und die eigenen Schuhe auch sichtbar an der Tür/Garderobe plaziert sollten eigentlich jedem klar machen was Sache ist.
    Davon mal abgesehen ist es bei uns gang und gäbe die Schuhe auszuziehen. Im neuen Haus wirds auch leichter, da durchgehend Fussbodenheizung.

  5. Dennis

    Auf das von mir höchstpersönlich verlegte Parkett kommt keiner mit seinen Straßenschuhen! :-) Wie sollte der Besuch auch sonst die Fußbodenheizung im Erdgeschoß würdigen können… ;-)
    Wir haben aber schon mal angedacht einen Korb mit “Oma’s Selbstgestrickten” Wollsocken im Flur zu platzieren, falls jemand seine löchrigen Socken nicht präsentieren mag…

  6. Martin

    Ich würde es ungefähr so wie Michael, bzw. das Generationshaus, handhaben - kenen ich auch selbst von einigen Hausbesichtigungen.

    Anstatt OP-Einwegdinger kann man auch große Pelz-Überziehpuschen kaufen und diese bereitlegen. So kommt der Besucher nicht in die Verlegenheit die löchrigen Socken zu präsentieren, das Schuh an- und ausziehen geht schnell (nur drüberstulpen) und der Gastgeber muss keine pikante Frage/Forderung aussprechen.

  7. Bergstr8

    Wir haben das schon immer verlangt und seit dem wir ein Kind haben auch ohne schlechtes Gewissen. Wir verteilen gerne dicke Wollsocken.

    Und auf Freunde die ihre Schuhe nicht ausziehen wollen kann ich gerne verzichten. :P

  8. hans-georg

    Wir haben in unser kleinen Wohnung einen hellbeigen Teppichboden. Anfangs haben wir alle Besucher gebeten, ihre Schuhe auszuziehen, was auch ohne Probleme akzeptiert wurde und inzwischen ganz automatsich geschieht. Selbst Handwerker, die mal hier was zu erledigen haben, weisen wir darauf hin.

    In unser neuen eigenen Wohnung werden wir wahrscheinlich Fliesen haben, da ist es nicht so tragisch. Trotzdem wollen wir diese Gepflogenheit beibehalten.

    Ich bin der Meinung, dass man seine Gäste sehr wohl darum bitten kann, die Schuhe auszuziehen.

  9. Christian

    Hmm, das scheint von Region zu Region anders zu sein. Ich bin im Rheinland aufgewachsen, bei uns war es nie üblich das die Schuhe ausgezogen wurden. Mir ist das auch nicht in Erinnerung das Verwandte/Freunde/Nachbarn getan bzw. verlangt hätten.

    Hier in Dresden ist das genau anders herum: hier wirst Du schief angeschaut wenn Du die Schuhe anläßt. Finde ich irgendwo auch OK - der Straßendreck kann ruhig draussen bleiben.

    Wir haben für unsere Gäste mehrere Paare “richtige” Hausschuhe gekauft. Auf die hier üblichen Schlappen kann ich gerne verzichten - irgendwie habe ich bei den Dingern immer Angst das ich mir den Hals breche. Mir sind auch diese Filzdinger nicht ganz geheuer (weil rutschig) aber mit denen können die Besucher dann immer das Parkett polieren :)

  10. Brauni

    Ein Thema bewegt die Nation (ggg)

    Ich kenne das nur von einer einzigen Familie (dort bedingt durch “frisch gebaut, Dreck vor der Tür, Parkettboden”), sonst begegnete mir das in 38 Jahren noch nirgends, auch nicht bei meinen Hausbesuchen bei Kunden.

    Im Ländle also vielleicht nicht üblich?
    Meine Oma (Ur-Schwäbin) hat vor ihrem alten Bauernhaus noch einen richtigen Schuh-Kratzer, der in die Wand eingelassen ist. Da kann ich’s nachvollziehen, den halben Acker an den Schuhen muß man wirklich nicht reintragen.

    Straßenstaub im normalen Umfang verbessert nach meiner Meinung das Immunsystem :o)

    Nehmt doch den Mittelweg:
    Stellt zwei oder drei Paar Besucher-Hausschuhe hin, und wer es so gewöhnt ist, darf die nehmen. Wer daran gewöhnt ist, die Schuhe anzubehalten, der darf auch das tun. Dann gibt’s gar keine Schwierigkeiten.

  11. Susi

    Ich kenne Besuche nur mit “Schuhe ausziehen”! Auf jeden Fall fragt man vorher wenigstens. Da wir nur Fliesen haben und wegen den Tieren und dem Bau dürfen unsere Besucher zur Zeit aber meistens die Schuhe anlassen, außer es ist draußen matschig - dann haben wir solche Besucher-Filzlatschen parat, die gibt’s als Zehnerpack mit den verschiedensten Größen. Später, mit der neuen Holztreppe und dem Laminat, werden wir wohl die “An-Lasser” eher als Ausnahme betrachten. Übrigens lustig, wie viele Leute die Möglichkeit von “Löchern in Strümpfen” in Betracht ziehen - heutzutage??

  12. Laura

    Also ich find’ das auch absolut affig, wenn ich wo hin komme, und soll die Schuhe ausziehen!

    Es gibt Situationen, wo ich es akzeptiere: Neulich sind wir direkt nach dem Joggen noch zu einer Freundin - klar, dass ich da die vom Wald schmutzigen Schuhe im Flur ausgezogen habe, nicht über die Wohnzimmerteppiche damit latsche!

    Aber, wenn ich zu einer Fete eingeladen werde… - NEIN, da akzeptiere ich das nicht!!!

    Muss aber sagen, da ist mir das bisher aber auch noch nicht passiert! Weder, weil vielleicht draußen Schneematsch vorm Haus war - noch, weil dem Gastgeber meine Absätze (und JA, ich trage auch recht oft hohe Schuhe - und das habe ich dann auch schon öfters auf Parkett getan!) vielleicht als “zu gefährlich” erschienen!

  13. hans-georg

    @ Laura:
    Na, vielleicht haben deine Gastgeber Angst, dass du deine hohen Absätze als Waffe einsetzt, wenn sie dich bitten, die Waffen an der Tür abzugeben.

  14. Laura

    @ Hans-Georg

    *lach*

    Aber, mal im Ernst: Schuhe gehörem zum Gesamt-Outfit - man bittet Gäste ja auch nicht (zumindest normalerweise! *lach*), Hose oder Rock auszuziehen! Na, und wenn ich mich extra schick mache, dann gehören da halt auch mal Stöckelschuhe dazu - und da bin ich dann nicht bereit, die auszuziehen!!!

    Bei mir muss niemand die Schuhe ausziehen! Umgekehrt mag ich’s aber halt auch nicht, wenn ich wo hin komme… :-(

  15. hans-georg

    @ Laura:
    Wenn unsere Gäste bei uns ins Bett wollten, müssten sie schon Hose oder Rock ablegen.

    Mit Schuhen würdest du unsere Wohnung nicht betreten dürfen, da würde auch das tollste outfit nichts nützen. Wenn du unseren Teppichboden sehen würdest, würdest du es verstehen, der ist nämlich inzwischen fast weiss geworden im Lauf der Jahre.

    Wie ich bereits weiter oben erwähnt habe, beabsichten wir, unsere neue Wohnung mit Fliesen auslegen zu lassen. Da wäre es denn schon was anderes. Anderseits ziehen wir unsere Schuhe bei unseren Freunden, die auch Fliesen im Wohnbereich haben, auch aus.

  16. Laura

    >Wenn du unseren Teppichboden sehen würdest, würdest du es verstehen, der ist nämlich inzwischen fast weiss geworden im Lauf der Jahre.

  17. Laura

    Ach, dadurch, dass der Teppich NICHT mit Schuhen betreten wird, wird der weißer!?!?!? *lächel*

    Hmmm… - beim Anblick Eures Teppichbodens würde ich Eure Einstellung dazu zwar vielleicht “verstehen”, aber deswegen noch lange nicht akzeptieren! Ein Fußboden ist zum Betreten - und das auch MIT Schuhen - da. Na, und wenn da jemand empfindlich ist, muss er sich halt einen Bodenbelag zulegen, der mehr ab kann, als dies (das gebe ich zu!) ein weißer Teppich tut!

  18. hans-georg

    Die Meinung darüber, ob Gäste ihre Schuhe anbehalten dürfen oder nicht, ob der Gastgeber seine Gäste bitten darf, die Schuhe auszuziehen oder nicht, ist und bleibt zweigeteilt, wie sich auch aus der Diskussion um dieses Thema ersehen lässt.
    In einer Mietwohnung kann man sich den Bodenbelag nicht immer aussuchen. Allein schon deshalb sollte man als Mieter Vorsicht walten lassen und als Gast Rücksicht nehmen und Toleranz üben. Niemandem fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er die Schuhe vor der Wohnungstür stehen lässt. Und wenn man bei Tisch sitzt und dort leckere Speisen und Getränke zu sich nimmt, wird niemand auf die Idee kommen, sich derweil die Füsse der Anwesenden betrachten, ebenso wie man sich bei Gesprächen in die Augen schaut und nicht auf die Füsse. Also interessiert es niemanden, ob die die Schuhe zum outfit passen oder nicht. Allein die Tatsache, dass das die Wohnungseinrichtung so weit wie möglich geschont wird ist wichtig. Neuen Teppichboden zu kaufen und verlegen zu lassen oder Parkettboden, der durch Dellen und Schrammen von Strassenschuhen verunziert wurde, aufarbeiten zu lassen, kostet ein Vermögen - von den Unannehmlichkeiten während der Arbeiten mal ganz abgesehen. Insofern kann man es Gästen zumuten, Rücksicht zu nehmen und die Schuhe auszuziehen.
    Im übrigen richte ich meine Wohnung nicht für Gäste ein sondern nach meinem persönlichen Geschmack und für meine Bedürfnisse.

  19. Holger

    Dei meisten die uns kennen, wissen das wir es schön finden wenn die Straßenschuhe im Haus ausgezogen werden. Zwar haben wir noch keine Gästepuschen, aber das stört die wenigsten, dank Fussbodenheizung bekommt bei uns keiner kalte Füße.

    Wenn aber mal jemand patout seine Schuhe nicht auszieht (wir bitten auch nicht darum, sondernhalten es für selbstverständlich), dann darf er zwar rein, aber nur im EG bleiben. Treppe und Obergeschoss sind dann für ihn/sie tabu.

    Beim lesen dieser Dikussion, stellt sich mir aber auch die Frage nach dem alter von Laura. Ohne anmaßend sein zu wollen schätze ich es mal auf unter 18, bzw. noch im Hotel Mama wohnend. Ansonsten wäre die Verantwortung gegenüber fremdem (und auch eigenem) Eigentum etwas ausgeprägter.

  20. Hausbau Erfahrungen » Blog Archive » Puschenkrieg Reloaded

    [...] Kurz notiert: Tief im Archiv dieses Blogs ist der Kampf rund um die Puschenfrage wieder aufgeflammt. Entfacht durch Kommentare von Laura und Hans-Georg. Wer sich noch für oder gegen die Puschenkraktion aussprechen möchte: Hier ist der Blogeintrag rund um die Wahl der richtigen Bereifung… [click] [...]

  21. Laura

    @Holger

    >Beim lesen dieser Dikussion, stellt sich mir aber auch die Frage nach dem alter von Laura. Ohne anmaßend sein zu wollen schätze ich es mal auf unter 18, bzw. noch im Hotel Mama wohnend. Ansonsten wäre die Verantwortung gegenüber fremdem (und auch eigenem) Eigentum etwas ausgeprägter.

  22. Laura

    Tja, so kann man sich verschätzen, liiiiiiiiiiiiiiiiiiiieber (älterer Herr) Holger! Wenn Du’s wissen möchtest, frag’ einfach - ehe Du Dich sooo verhaust… Das Hotel Mama bin dann nämlich eher schon ich selbst - zähle 44 Lenze!!!

    Und ich habe selbstverständlich auch “Verantwortung gegenüber fremdem Eigentum” - nur akzeptiere ich weder pingelige Frau Saubermänner mit dem Putzfimmer, noch Zeitgenossen, bei denen ein benutzt aussehender Parkettboden zum Nervenzusammenbruch führt!!!

  23. Ilka

    Um mal kurz den “die, die bei Hotel Mama wohnen”-Zahn zu ziehen:

    Nein, auch in der frisch renovierten Wohnung meiner Eltern musste niemand die Schuhe ausziehen. Auch nicht auf dem Teppich. Denn der ist schließlich als Bodenbelag gedacht, auf dem man nuneinmal auch herumläuft.
    Auch jetzt, wo ich in einer Mietwohnung wohne, muss bei mir niemand die Schuhe ausziehen (es sei denn, sie sind total vermatscht - aber da macht man das eigentlich schon von alleine).
    Wenn ich irgendwo zu Gast bin, ziehe ich natürlich auch die Schuhe aus, wenn das verlangt wird. Schließlich bin ich Gast, und habe mich nach dem Gastgeber zu richten. Wenns mir nicht passt, muss ich halt gehen.
    Allerdings fand ich es schon etwas seltsam, eine Freundin zu besuchen, deren Eltern fast hysterisch wurden, wenn man das neue Laminat mit Schuhen betreten hat.
    Wenn der Belag sooooooooo empfindlich ist, sollte man sowas vielleicht nicht unbedingt in Durchgangsbereiche legen; der Stress, jedem Striemchen hinterher zu rennen und jedem Gast kritisch auf die Füße zu gucken, ob der auch ja keine bösen Absätze anhat, wäre mir viel zu groß.

    Ansonsten seh ich das recht “bodenständig”:
    Bodenbelag ist zum Betreten da; man kann drauf achten, dass er sauber gehalten und nicht absichtlich versaut wird, aber wenn er zu schade zum Drauftreten ist, sollte man ihn vielleicht besser an die Wand hängen - oder an die Decke.

  24. hans-georg

    Wenn ich die Beiträge von Ilka und Laura sehe scheint mir, dass wir Männer doch die besseren Hausfrauen sind.

  25. Laura

    @Ilka
    Danke - genau meine Meinung, Ilka!!! :-) Ja, und mit “total vermatschten” Schuhen will wirklich niemand einfach so wo rein marschieren - oder hat das schon mal jemand erlebt??? :-( Hier tun aber einige wirklich so, als kämen Besucher grundsätzlich in kniehohen Gummistiefeln mit Mega-Profilsohle - und latschten vorher auch noch irgendwo durch knöcheltiefen Schlamm………….. :-(

    @Hans-Georg
    Vielleicht seid Ihr ja (aber jetzt bitte nicht böse werden! *unschuldig-lächel*) doch auch nur die PINGELIGEREN Hausfrauen!?!?!? ;-))

  26. Ilka

    Den Schluß von “Bodenbelag auch als Bodenbelag nutzen” zu “schlechtere Hausfrauen” kann ich irgendwo nicht nachvollziehen…

    Natürlich achtet man darauf, dass alles so gut wie möglich erhalten bleibt, aber man kauft sich doch auch nicht eine Badewanne, um dann nicht darin zu baden, damit sie nicht nass wird.. man geht pfleglich mit ihr um, aber sie ist genauso ein Nutzgegenstand, wie es für mich auch ein Bodenbelag ist.
    Wer sich dann eine Badewanne aus Meißner-Porzellan zulegt, darf sich natürlich nicht wundern, wenn auch einmal eine Ecke herausspringt; meiner Meinung nach sollte man eben die Gegenstände der Nutzung anpassen, und nicht umgekehrt :)

  27. hans-georg

    Die Damen haben offenbar ein falsches Verständnis von Nutzung und Pflege. Es ist ganz unbestritten, dass sich an Strassenschuhen Dreck befindet, der den Teppichboden verunreinigt. Dieser Dreck wird in der ganzen Wohnung verteilt, unter anderem auch im Bad, dass man doch gern auch mal barfuss aufsucht.
    Desweiteren ist es unbestritten, dass Parkettboden von Rückständen an den Schuhen sehr stark beansprucht, ja, sogar beschädigt werden kann. Ich erwähnte bereits, dass eine Restaurierung eines Parkettbodens sehr aufwendig und teuer ist.
    Um für Ilka und Lara den Boden der Nutzung anzupassen, wäre vielleicht ein Lehmboden passend, aber vielleicht ist der nicht passend für das feine Schuhwerk der Damen.

  28. Ilka

    Ehm.. vielleicht solltest Du erstmal lesen, bevor Du postest.
    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich nicht die Schuhe ausziehe, wenn mich jemand darum bittet? Ich denke nicht.

    ICH (!) persönlich (!) finde es nur schlicht und einfach nicht angemessen, einen Bodenbelag zu wählen, der so empfindlich ist, dass man bei jedem kleineren Malheur vor einem Herzkollaps steht. Dafür gibts im Leben sonst auch genug Stress, als dass ich mir da selbst welchen machen müsste.
    Deswegen würde ICH (!) mir auch einen solchen empfindlichen Belag nicht legen lassen.
    Wenn das sonst jemand tut - bitte sehr, ziehe ich die Schuhe eben aus. Ist ja kein Problem.

    Falls Du Dich von meinem Badewannenbeispiel angegriffen fühlst - was offensichtlich der Fall ist, da man sonst nicht persönlich werden müsste (@Lehmboden) - würde mir das leidtun, wenn ich nicht vorher schon geschrieben hätte, dass ich mich nach den Wünschen des Gastgebers richte. Von daher finde ich diese persönlich angreifenden Bemerkungen absolut überflüssig und ehrlich gesagt auch sehr, sehr anmaßend.

    Und zum Thema Straßenstaub… für so etwas gibt es Fußabtreter vor der Haus- und/oder Wohnungstür. Für den, der trotzdem im Teppich landet, gibt es Staubsauger. Man kann seinem Teppich auch dann und wann die Annehmlichkeiten einer Grundreinigung gönnen. Nur, weil man ihn mit Straßenschuhen betritt, heißt das nicht, dass er vergammeln muss. (Noch dazu bemerkt, dass ich auch Hausschuhe besitze und nicht den ganzen Tag mit Straßenschuhen in der Wohnung rumlaufe. Aber nicht aus Teppichpflegegründen, sondern weil es bequemer ist.)
    Gleiches mit anderen Belägen, nur dass dort - von Fliesen mal abgesehen - meiner Meinung (!) nach der Aufwand größer ist.

    Es ging hier lediglich darum, ob es angemessen ist, Besucher darum zu bitten, die Schuhe auszuziehen. Ja, ist es.
    Dazu habe ich bemerkt, dass es bei mir zu Hause nicht üblich ist, aus den aufgeführten Gründen. Wenn Dir diese Gründe nicht passen - kein Problem, hat ja jeder seine Meinung; aber das ist kein Grund, unsachlich zu werden (ja, ich betrachte die “Hotel-Mama ergo keinen Respekt vor Eigentum”-, “Lehmboden”-Äußerungen als unsachlich.)

  29. Laura

    Fragt sich nur, wer hier ein falsches Verständnis hat, der Herr!? :-(

    Straßenschuhe werden auf der Fußmatte abgtreten - und das je nach Wetterlage und wo man vorher war, mal weniger und mal gründlicher!!! Das mache ich so, wenn ich wo hin komme - und das machen auch meine Gäste so, wenn sie mich besuchen! Und DANN bleibt keineswegs noch “Dreck, der sich in der ganzen Wohnung verteilt” an den Sohlen kleben!!!

    Ansonsten kann ich mich Ilka nur anschließen - und in Sachen “Meißener Porzellan-Badewanne” etc. nur noch anfügen: Und wer so unvernünftig ist, sich einen WEIßEN Teppichboden in die Wohnung zu legen, der muss halt auch damit leben, dass der nicht für alle Zeiten WEIß bleibt!

    Und dann, Hans-Georg… - ich hätte mit meinem Schuhwerk auch auf Lehmboden kein Problem, sicher nicht!!! Ich passe das gewöhnlich den Gegebenheiten an, die mich dort, wo ich hin gehe, erwarten. Du, und ich hätte auch keinerlei Problem damit, wenn mir jemand im Vorfeld einer Party sagen würde: “Du, wir haben empfindliches Parkett - würdest Du bitte auf Pfennigabsätze verzichten!?” - dann ziehe ich sicher nicht trotzdem meine Stilettos an! Aber, wenn dies nicht geschehen ist, und ich mich extra schick (inkl. Stöckelschuhe) gemacht habe - dann bleiben die Schuhe an meinen Füßen!!!

  30. Holger

    Hach wie köstlich. Frauen sind doch die besseren Zicken und Männer, Hans-Georg ich stimme Dir zu, oft die besseren Hausfrauen. Es ist echt lustig zu lesen wie sich hier jeder gleich angesprochen und vor allem angegriffen fühlt. Und liebe Laura, ohne das ich Dich jetzt persönlich angreife (Dich auch nicht Ilka), fasse meine Irrmeinung zu Deinem Alter dann doch einfach als ein Kompliment auf. Frauen, ich kenne mich da ja nicht so aus, fahren darauf glaube ich ganz besonders ab.

    Und ganz wichtig: ich möchte dieser spannenden Diskussion nicht den Wind aus den Segeln nehmen, also macht weiter so. Ring frei zur zweiten Runde…

  31. hans-georg

    Nächste Runde!

    Wenn sich hier eine der Damen - oder beide - persönlich angegriffen fühlt (ich fühlte mich jedenfalls nicht angegriffen), war das nicht beabsichtigt. Ich habe nur versucht, mit Argumenten für die “Schuheaus-Fraktion” zu werben.

    @Laura
    Selbst wenn Strassenschuhe auf der Fussmatte abgetreten werden, bleiben immer noch Staub und noch viel ekeligere unsichtbare Dinge an den Schuhen haften, und die hab ich nicht so gern im Badezimmer, wo wir uns oft barfuss aufhalten.
    Ich hatte schon Mal darauf hingewiesen, dass ich mir den Teppichboden nicht aussuchen konnte, er war bereits in der Mietwohnung drin. Für mich ist es eine Selbstversändlichkeit, fremde Dinge genauso zu behandeln, als seien es meine eigenen, vielleicht sogar noch besser und pfleglicher. Also wird darauf geachtet, dass der Teppichboden ordentlich und sauber bleibt. Gebrauchsspuren entstehen auf Bodenbelägen - egal ob Teppichboden oder Parkett - ganz alleine, deshalb muss eine weitere Abnutzung nicht noch forciert werden, indem man die Strassenschuhe anbehält oder frau mit den Highheels unschöne Abdrücke hinterlässt.
    Im übrigen würde ich mir nie selbst einen Teppichboden dieser Farbe kaufen, nicht wegen eventueller Gäste, die ihre Schuhe partout nicht ausziehen wollen, sondern aus rein praktischen Erwägungen.

    @Ilka:
    Es ist durchaus nicht schlicht, sich einen empfindlichen Bodenbelag zu kaufen, es ist eben alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und wie ich bereits erwähnte richte ich mich nicht für Gäste ein sondern so, wie ich in meiner Wohnung oder meinem Haus leben möchte.
    Alles andere habe ich bereits bei @Laura erwähnt.

    Eine kleine Umfrage in der Firma, die sicher nicht repräsentativ ist, hat übrigens bestätigt, dass es selbstverständlich ist, als Gast die Strassenschuhe UNAUFGEFORDERT auszuziehen.

  32. Buhnenstrasse.de » Puschenkrieg!

    [...] Stefans Hausbau Erfahrungen [...]

  33. Laura

    >es ist eben alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und wie ich bereits erwähnte richte ich mich nicht für Gäste ein sondern so, wie ich in meiner Wohnung oder meinem Haus leben möchte.Eine kleine Umfrage in der Firma, die sicher nicht repräsentativ ist, hat übrigens bestätigt, dass es selbstverständlich ist, als Gast die Strassenschuhe UNAUFGEFORDERT auszuziehen.

  34. Laura

    @hans-georg

    Das ist doch auch völlig okay! Das bleibt Dir unbenommen und muss/sollte wirklich auch jeder so halten, wie er das für richtig hält! Nur musst Du umgekehrt halt auch Gästen ihre Meinung zugestehen - und ihnen zugestehen, dass sie bestimmte Verhaltensmuster bei Gastgebern nicht okay finden und auch nicht akzeptieren!

    Na, und zu der Umfrage… - wo (Bundesland/Landstrich?) befindet sich diese Firma? Interessiert mich wirklich! Denn hier bei uns würde wohl alleine die Fragestellung bei einer solchen Umfrage schon verständnislose Gesichter (wenn nicht gar Gelächter!) hervorrufen - und zu einem zu hundertprozent entgegengesetzten Ergebnis führen!!!

  35. Stefan

    Übrigens sind wir nicht die ersten, die Hausschuhe zur Sinnfrage erklären:
    –> Click

  36. hans-georg

    @Laura
    Ich hatte bereits eingangs dieser neuerlichen Diskussion erwähnt, dass die Puschenfrage möglicherweise regional unterschiedlich gehandhabt wird. Wir wohnen übrigens in Hamburg.
    Bodenbeläge sind aber überall gleich empfindlich, egal ob im Norden, Osten, Süden oder Westen. Allein praktische Überlegungen sollten ausschlaggebend sein, ob die Gäste die Schuhe ausziehen sollten oder nicht. In unserer zukünftigen Wohnung werden wir Bodenfliesen haben. Bei Fliesen ist es nicht so dramatisch mit Schuhen, trotzdem ziehen wir unsere Schuhe aus, wenn wir bei den Hasen zu Gast sind, die auch Bodenfliesen haben.
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Frage des Anstands ist, dass sich Gäste den Gepflogenheiten und Wünschen des Gastgebers unterordnen sollten - nicht umgekehrt. Im Allgemeinen ist es doch so, dass man bei Freunden zu Gast ist, man sich deshalb gegenseitig kennt und genau weiss, was gewünscht wird.
    Natürlich kann jeder Gast eine eigene Meinung über die Puschenfrage haben. Aber wenn er der Meinung ist, die Schuhe bei uns nicht ausziehen zu müssen, dann geht er halt wieder nach Hause. Das hat nichts mit einer eigenen Meinung zu tun sondern mit den Wünschen des Gastgebers, der sicher besser weiss, was seinem Bodenbelag zuträglich ist und was nicht.

  37. Laura

    @ Hans-Georg

    Na, wie oft soll ich das denn jetzt noch betonen: Mach’ das ganz so, wie Du denkst!

    Aber, natürlich hat das mit “eigener Meinung” zu tun - und auch die Wünsche des Gastes zählen für mich! Na, aber ansonsten hat doch dann der Gastgeber (der mich ja gerne bei sich hätte - sonst würde er mich ja nicht einladen!?) das Problem: Ich geh’ halt einfach wieder - kein Problem!!! :-)

  38. hans-georg

    Ich enthalte mich eines weiteren Kommentars, sonst werde ich doch noch persönlich.

  39. Laura

    Okay, auch kein Problem! Wenn Du Dich auf sachliche Art und Weise (!!!) nur mit Meinungen auseinandersetzen kannst, die sich mit Deiner decken…

  40. Susanne

    Habt ihr eigentlich auch schon mal daran gedacht, dass manche ihre Schuhe aus guten Gründen nicht ausziehen wollen? Ich denke da an kaputte Socken, Schweißfüße und Co… Wenn jemand Fremdes zu Besuch kommt, könnte die Aufforderung, die Schuhe auszuziehen, ganz schön peinlich werden…

    Ich persönlich könnte mich über die Diskussion einfach nur wegschmeißen vor Lachen, ja sagt mal, wollt ihr in euren Häusern wohnen oder eine Ausstellung eröffnen? :-)

    Und ja, ich habe Bekannte, bei denen die Schuhe ausgezogen werden müssen. Wenn man’s vorher weiß, ist es mir egal, auch wenn ich es etwas affig finde. Meistens sind das dann auch solche, die die Fransen vom Teppich mit der Zahnbürste kämmen…
    Bei mir darf jedenfalls jeder mit Schuhen ‘rein - ich habe den Bodenbelag nämlich entsprechend ausgesucht und schließlich wohne ich nicht im Museum oder in einem alten Schloß. Wenn der Boden irgendwann Gebrauchsspuren aufweist, dann ist das eben so… Vielleicht für mich auch mit der Grund, keine sauteuren Designerbeläge zu nehmen, sondern stinknormale 08/15-Sachen…

    So, das war genug Öl im Feuer :-)))

  41. Laura

    Vorsicht Susanne, mit der Meinung (die ich sehr teile!!!) wirst Du hier von den Herren sicher gleich wieder als die “schlechtere Hausfrau” bezeichnet - und niedergemacht! ;-)

  42. Susanne

    Ach weißt Du, dat is mir doch sowas von egal! Wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit und die Freiheit meiner Meinung kann mir keiner nehmen… Und als Hausfrau - Gott Bewahre! - habe ich mich nie gesehen… :-)

    Im übrigen bin ich seit über 20 Jahren verheiratet und mein Mann und ich teilen und das Gebiet “Hausarbeit” so lange ich denken kann (schließlich gehen wir auch beide arbeiten). Und er sieht das ganz genauso wie ich, hat sich über den “Puschenkrieg” hier köstlich amüsiert… Und das als Mann *bg*

  43. Laura

    Meiner sieht das genau so! Der würde - bei so viel Pingeligkeit, die hier einige an den Tag legen! - wohl auch die Krise kriegen… Also, EUCH würden wir jederzeit gerne besuchen!!! :-)

    Mit “Museeum” und “altem Schloß” haste Recht - und auch den Vergleich von wegen “Fransen vom Teppich mit der Zahnbürste kämmen” fand ich passend!!! Bei manchen muss es wohl aussehen wie in der “Schöner Wohnen”!?!?!? Die wissen gar nicht, was sie sich für unnötige Probleme machen! Aber, wer sonst keine im Leben hat, der macht sich halt welche… :-(

    Das Schlimmste, was ich an Exemplar in dieser Richtung mal erlebt habe, war eine weitere Bekannte meines Mannes! :-( Die hat’s mal gebracht, mit folgenden Worten (O-Ton! Ich schwör’s!) zu einem Geburtstags-Brunch am (sonnigen und trockenen!!!) Sonntagmorgen eingeladen: “Und bringt Eure Hausschuhe mit - weil, Straßenschmutz und Stöckelschuhe vertragen sich nicht mit meinen Teppichen und meinem Parkett!”

    Da weiß man doch schon, wie die Feier auch sonst abläuft - und hatten wir schon keine Lust mehr drauf!!!

  44. Steffi

    Zuerst einmal möchte ich allen Hausfrauen/-männern dieser Welt zurufen: Ihr habt meinen absoluten Respekt und lasst Euch durch Kommentare a la „und als Hausfrau - Gott Bewahre! - habe ich mich nie gesehen“ nicht beirren.

    So, das nur mal nebenbei.
    Mein Mann und ich teilen uns die -doch zum größten Teil eher nervige- Hausarbeit. Da wir beide berufstätig sind, versuchen wir möglichst ökonomisch vorzugehen, um so viel Zeit wie möglich für die schönen Dinge des Lebens zu haben.

    Nichtsdestotrotz haben wir unsere Wohnung mit viel Einsatz (und leider auch Geld) so eingerichtet, dass wir uns gern dort aufhalten. Wir haben unsere Möbel, Bilder, Kleinkram, Laminat und Teppiche ins Herz geschlossen – schließlich ergibt sich durch das Zusammenspiel aller „Komponenten“ ein Gesamteindruck, der zum Wohlfühlen & Entspannen einlädt.

    Da wir uns an diesem Gesamteindruck erfreuen und noch lange erfreuen möchten, gehen wir bewusst mit den Dingen um – und das erwarten wir natürlich auch von unseren Freunden!

    Für unsere Freunde ist es gar keine Frage, die Straßenschuhe auszuziehen – damit zeigen sie uns, dass sie uns/unsere Dinge respektieren und außerdem, dass sie sich bei uns wohl fühlen – denn mit Straßenschuhen kann man nur schlecht gemütlich auf dem Sofa herumlümmeln.
    Unsere Freunde können sich ganz ungezwungen bei uns bewegen und es ist auch kein Problem, z.B. auf ner Luftmatratze auf dem Laminat zu pennen – aber es steht, wie gesagt, außer Frage, dass sie versuchen, unnötige „Schäden“ zu verhindern – dazu zähle ich: keine Rotweingläser auf dem Fußboden abstellen, versehentlich auf dem Teppich/Laminat verteilte Speisen entfernen, Straßenschuhe (woher wohl die Bezeichnung kommt…) ausziehen usw…
    aber sagt einem das nicht eh der gesunde Menschenverstand?!

    Unsere Freunde können sicher sein, dass wir ihre Dinge (incl. Teppich & Co) so behandeln, als wären es unsere eigenen - vielleicht sogar noch etwas besser, schon um ihnen zu zeigen, dass sie uns wichtig sind.

    Gruß

  45. Holger

    Steffi, Du sprichst mir aus der Seele (schönen Gruß an die Alster).
    Mann könnte diese Diskussion nun noch bis ins unendliche führen, denn wo zwei Meinungen sind, wird es keine Einigung, höchstens einen Kompromiss geben. Und den möchte ich Euch gerne hier liefern.

    Ich war mal mit einem Pärchen befreundet, dass ich immer gern zu mir eingeladen habe. Sie waren nett, freundlich und sie hatten Respekt vor mir und meiner damaligen Wohnungseinrichtung, insbesondere dem Bodenbelag. Der war zwar dunkel aber es war eben ein Teppichboden.

    Wenn die beiden nun zu mir zu Besuch kamen, waren sie auch immer sehr schick angezogen. Bevor sie aber in die Wohnung kamen zogen sie freiwillig Ihre Schuhe aus und - jetzt kommt der Kompromis - holten aus Ihrem Rucksack das feine, zum Outfit passende und vor allem saubere Schuhwerk heraus. Ich war begeistert und mein Velour freute sich.

  46. Steffi

    Danke Holger - lieben Gruß zurück.
    Super Kompromiss-Vorschlag! So sind Outfit UND Fußboden gerettet - und einerm harmonischen Zusammensein steht nichts mehr im Wege…

  47. Holger

    …was einige wenige sicherlich gaaaaaanz anders sehen werden.

  48. Laura

    @ Steffi

    “…keine Rotweingläser auf dem Fußboden abstellen, versehentlich auf dem Teppich/Laminat verteilte Speisen entfernen, Straßenschuhe (woher wohl die Bezeichnung kommt…) ausziehen usw…”

    Sag’, und wo ist da nun das “Ungezwungene”, von dem Du sprichst? Wo dürfen denn zum Beispiel Rotweingläser abgestellt werden… - wahrscheinlich nur auf extra bereitgelegten Untersetzern!?!?!?

    Du, aber von wegen “auf dem Sofa lümmeln”… - bei dem Fall, den ich geschildert habe, handelte es sich um eine Fete (Geburtstags-Brunch), auf der sicher niemand auf dem Sofa lümmelt! Und bei so einem Anlass lässt Du dann auch Schuhe ausziehen? Oder “Hausschuhe mitbringen”???

    @ Holger

    Geh’ doch nicht immer davon aus, dass es nur “einige wenige” Andersdenkende gibt!

    Und Deinen Kompromissvorschlag finde auch ich gut - und auch, wie sich das befreundete Pärchen bei Euch verhalten (von wegen “passendes Schuhwerk” dabei) hat! Nur werden auch das sicher “einige wenige” ganz anders sehen: Denn, was passt denn (bei Frauen) zum “schicken Outfit” an Schuhwerk? Genau… - unter anderem halt auch Stöckelschuhe!!! ;-))

  49. Steffi

    Laura, bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe: Du findest, zu einem ungezwungenen Brunch/Party in einer Wohnung eines Freundes gehört es, Rotweingläser auf dem Fußboden abzustellen, Essensreste auf eben diesem Boden liegen zu lassen und den Schmutz von der Straße zu verteilen?
    Klingt gemütlich! ;)

    Also, auf unseren Partys sind die Sofas die beliebtesten Plätze (egal, ob wir entspannte DVD-Abende mit Pizza & Bier oder größere Feierlichkeiten machen)
    Unsere Gäste ziehen sich OHNE AUFFORDERUNG die Schuhe aus, um sich dann locker, entspannt und gemütlich irgendwo hinlümmeln zu können. Denn, bei uns geht es darum, möglichst gemütlich und in ungezwungener Atmosphäre ne nette Zeit zu haben!
    DAS schließt natürlich nicht aus, dass man einmal kurz sein Hirn anschaltet bevor man ein Rotweinglas irgendwo absetzt – dafür gibt es bei uns übrigens Abstellmöglichkeiten wie zum Beispiel Tische (!)

    Es ist doch klar, dass einem mal ein Glas aus der Hand fallen kann, oder man auf Boden, Sofa, Stuhl usw kleckert – so etwas passiert und dadurch wird bei uns kein Aufschrei des Entsetzens ausgelöst.

    Es geht lediglich darum, solche Situationen nicht unnötig zu forcieren! Durch bewusstes Umgehen mit dem Eigentum anderer zeigt man, dass einem die Gasgeber nicht gleichgültig sind.
    So ein Verhalten ist übrigens bei unseren Freunden & Familien eine Selbstverständlichkeit(!) – wir reden gar nicht darüber und somit steht tollen, entspannten Feten nichts im Wege!

  50. Laura

    Jetzt verdreh’ mir aber bitte nicht die Worte im Mund, Steffi! Natürlich gehört bei mir zu Gemütlichkeit nicht, “Rotweingläser auf dem Fußboden abzustellen, Essensreste auf eben diesem Boden liegen zu lassen und den Schmutz von der Straße zu verteilen” - NEIN! Und selbstverständlich gehe auch “bewusst mit fremdem Eigentum” um - und sicher marschiere ich Dir nicht mit Matsche-Stiefeln durch die Wohnung!!!

    Hier geht’s doch einfach darum, dass es (aus meiner ganz persönlichen Sicht! Du denkst anders darüber - da werden wir nicht auf einen Nenner kommen…) einfach übertrieben pingelig ist, Gäste NORMAL-SAUBERE Straßenschuhe ausziehen zu lassen!

    Und das mit dem Rotweinglas und den Untersetztern war natürlich etwas provozierend… (*tschuldigend-lächel*) - nur halt, weil Du da so drauf bestanden hast, das man das nicht macht! Nur frage ich mich halt, wo der große Unterschied (und was schlimmer) ist - wenn ein Gast vielleicht einen Rotweinring auf dem Laminatboden hinterlässt, oder auf dem eventuell sauteuren Holztisch???

    Und ansonsten ist meine Meinung halt einfach die, dass ICH micht auf “In-Socken-Partys” nicht wohl fühle - und da habe ich dann auch keine Lust, hin zu gehen!

  51. Caroline

    Ich finde, Sekt und Socken passt schon rein optisch nicht…..und Netzstrümpfe an Teppich finde ich auch unerotisch! Genau so wie Netzstrümpfe in Frotteelatschen…………..

    Eine Bekannte von mir hat ein Haus mit weißen Teppichböden und weißlackierten Holztreppen… Sie hat fast nur im Sommer Besuch, weil man da auf der Terrasse bleiben kann. Das finde ich doch sehr einschränkend. Bei mir bleiben die Schuhe an!!!

  52. Caroline

    Ach ja, und…

    Komme ich auf eine Party und alle haben die Schuhe aus… - so ignoriere ich das trotzdem erst mal vornehm. Freiwillig ziehe ich meine Pumps nicht aus - das muss man mir schon klipp und klar sagen!!!

    Wenn jemand überall weißen Teppich legt, oder sich für sehr empfindliches Parkett entschieden hat, und dann viele leute einlädt - dann erwarte ich einfach, dass es ihm wurscht ist, ob der Teppich nachher dreckig ist, oder das Parkett ein paar Schrammen hat!

  53. holger

    @ Caroline
    Sehr beeindruckend!

  54. Laura

    @ Caroline

    Du sagst, was Du (und auch andere!) denkst!

    Das ist zwar vielleicht etwas drastisch ausgedrückt - aber im Grunde hast Du vollkommen Recht!

    Aber… - Du bringst es wirklich, auf einer Fete als einzige die Schuhe anzulassen??? Hut ab!

  55. Steffi

    WOW! Ich bin auch SEHR beeindruckt! Das sind ja geradezu Musterbeispiele an Selbstlosigkeit & Toleranz! (… da kann man ja noch richtig was lernen *räusper*…)

  56. Caroline

    @Laura

    Na ja, zu „Hut ab“… – also, ans letzte Mal kann ich mich noch ziemlich genau dran erinnern: Und das war mir nicht so einerleich… :-(

    Ist gar nicht so lange (dreiviertel Jahr?) her. Damals hatte ich neu in unserem Büro angefangen. Und nach gut einer Woche – ich kannte noch nicht mal alle Kolleginnen und Kollegen so richtig – lud eine der Kolleginnen dann zur großen Einweihungsparty ihres neuen Hauses unter anderem auch die komplette Büro-Gemeinschaft ein. Und halt auch mich!

    Da ich die Leute nicht so richtig kannte, habe ich mir länger Gedanken über mein Outfit gemacht. Die Einladende war im Büro immer ziemlich elegant gekleidet – deswegen entschied ich: Nicht zuuu sportlich! Ich wählte ein halblanges, schwarzes Kleid von der etwas schlichteren Art (nicht zuuu sehr auffallen, dachte ich mir!) und dazu zog ich meine kniehohen, spitzen, schwarzen Stiefel mit den (allerdings schon gut 10 cm hohen!) Stiletto-Absätzen an!
    Okay, und so machte ich mich dann auf den Weg. Als ich vor dem neuen Häuschen ankam, staunte ich nicht schlecht: Ein weißer Bungalow – sah sehr schick und auch sehr teuer aus! „Alles richtig gemacht mit dem Outfit“, dachte ich mir noch – innerlich stolz.

    Dass die Kollegin mir die Tür auf Socken öffnete, ist mir eigentlich erst im Nachhinein so recht bewusst geworden. Dass an der Garderobe einige Paar Schuhe standen… – das dann schon eher. Aber da fragte ich mich noch erstaunt: „Ach herrjeh… – ob da wohl ein paar der Gäste sogar die Straßenschuhe gewechselt, sicher Party-Fein gemacht haben?“ Weil, draußen vorm Haus herrschte schon noch der typische Dreck eines Neubau-Gebietes. Na, aber da ich, wenn ich wo eingeladen bin, das Straßenschuhe-Ausziehen eh nicht mag und auch nur tue, wenn ich eine Pistole an die Schläfe gesetzt bekomme (*lach* Ist doch affig, oder?), und die Gastgeberin auch nichts dergleichen gesagt hat – na, da bin ich dann doch mal noch einigermaßen selbstbewusst ohne jegliches Zögern weiter ins Innere des Häuschens gestöckelt!

    Tja, und im Wohnzimmer angekommen… – da traf mich dann fast der Schlag! Ich tippele gerade die ersten Meter rein… – da habe ich’s dann auch schon gesehen: So an die 50 Gäste waren da – gut über die Hälfte saß oder stand AUF SOCKEN rum, der Rest in offenbar mitgebrachten Hausschlappen oder Birkenstocks…… :-( Gesagt hatte die Kollegin bei ihrer Einladung nichts doch die Besucher hatten offenbar von sich aus – vielleicht aus Angst, die neuen Teppiche schmutzig zu treten, oder Schrammen auf dem schönen Parkett zu hinterlassen!? – entschieden, nicht in Straßenschuhen rein laufen zu dürfen. Vielleicht waren’s auch nur die ersten Besucher, die so gehandelt hatten – und die nachkommenden mussten sich fügen… Egal!

    Jedenfalls wurd’s schon ziemlich still, als die Schritte meiner High-Heels über den Boden hallten… – und alle drehten sich nach mir um! Und die Blicke aller richteten sich eindeutig auf meine Stiefel… Aber völlig unterschiedlich halt… Das hättest Du sehen müssen! Richtig angewidert schauten die Damen erst auf meine Stiefel, dann auffordernd zur Gastgeberin – so als wollten sie sagen: „Mach’ was! Die darf doch hier nicht ihre Stöckelschuhe anlassen!?“ Tja, aber die Blicke der Männer… – regelrecht gierig, sage ich Dir! ;-)

    Aber, sowohl das eine, als auch das andere… – mir war’s schon recht peinlich!!! :-( Tja, und in dem Moment habe ich meine hohen Absätze gehasst – weil sie einfach sooo unpassende in dieser Umgebung waren! Nur, mich umdrehen und draußen (meine Prinzipien hin oder her) in der Diele die Stiefel nachträglich doch noch ausziehen… – das wäre ja genau so peinlich gewesen! Oder? Also versuchte ich, einfach so zu tun, als wäre alles ganz normal………. Zum Glück stellte mich die Gastgeberin dann umgehend reihum denen vor, die mich noch nicht kannte, so dass wenigstens die Situation etwas gelockert wurde………..

    Und: Ich denke mal durch mich animiert, haben am späteren Abend, als im Wohnzimmer dann auch ein wenig getanzt wurde (und das eine oder andere Gläschen geleert war… *lächel*), drei Damen auch ihre Schuhe geholt und einfach wieder angezogen! ;-)) Eine davon hatte auch so richtig starke High-Heel-Pumps mit Pfennigabsätzen. Und ich habe nichts gehört, dass wir da irgendwelche Schäden hinterlassen hätten!!!

    Grüße,
    Caroline

  57. Susi

    Um auch mal wieder mitzumischen in dieser anregenden Diskussion (auch wenn ich kaum nachvollziehen kann, wie so ein Thema die Geister beschäftigt!) - vielleicht könnte man sich mal etwas weniger militant drauf einigen, daß grundsätzlich Rücksicht auf den Gastgeber (!) genommen wird und man eben die Schuhe auszieht ohne zu Meckern, wenn der es wünscht, oder halt eben anläßt, wenn das für ihn o.k. ist. Als Gast paßt man sich schließlich den dortigen Sitten an und drängt dem Gastgeber nicht umgekehrt seine eigenen auf!
    Und immer diese Spitzen, der Gastgeber hätte Todesangst vor Schrammen oder Flecken am ach so teuren Fußbelag oder einen Putzfimmel. Fakt ist doch, daß dieser Belag tatsächlich Geld gekostet hat und Eigentum von jemandem ist und man daher pfleglich damit umzugehen hat.
    Das alles nennt man “gute Erziehung”, “soziales Verhalten”, “Toleranz”…

    Letztendlich ist doch wohl keiner so verbohrt (hoffe ich), daß er mit Matschlatschen über den Flokati stampft oder - andere Partei - im Sommer Sandalettchen im Wohnzimmer verbietet… Das kann man ja wohl von Fall zu Fall unterscheiden.
    Ich könnte mir übrigens vorstellen daß es auch den ganz “Harten” etwas ungemütlich wäre, zu dieser Jahreszeit mit Winterstiefeln am Kaffeetisch zu sitzen… ? Noch dazu, wo die meisten Häuslebauer von uns wahrscheinlich Fußbodenheizung haben - mhmmm, lecker Fußfondue…

  58. Hausbau Erfahrungen

    Home Socks

  59. Laura

    Natürlich marschiert keiner mit “Matschlatschen über den Flokati”!!! Das ist doch genau das, was ich meine - wenn man weiß, daß man Dreckschuhe an hat und diese auch nicht genügend abtreten kann, dann zieht man die aus!

    Allerdings, bei der “anderen Partei” wäre ich mir da wiederum nicht sooo sicher - was, wenn die “Sommer-Sandalettchen” hohe Absätze haben??? ;-))

  60. Caroline

    “Homesocks”… - wie sexy….

    Ansonsten @ Laura

    Kann Dir nur völlig Recht geben! Wenn ich zum Spazierengehen in Feld oder Wald war und wirklich Dreckstiefel habe, dann liegen meist sogar im Auto Schuhe zum Wechseln! “Matscheflecken” hinterlässt sicher keiner auf teuren Teppichen!!!

    Aber: Die “Sommer-Sandalettchen” bleiben an!!! ;-))

  61. ArminL

    Hallo an Alle!
    Also, ich bin Handwerker… - und ich krieg’ schon ‘nen Fön, wenn ich irgendwo hin komme und es heißt: “Schuhe ausziehen!”
    Nein, und das nicht nur, weil ich’s einfach absolut übertrieben finde, dass ich meine Arbeitsschuhe (die trete ich auf der Fußmatte ab, und gut ist…) ausziehen soll… - nein, vor allem weil ich dann gleich an der Tür schon weiß: “Auweia, oberpingelige Leute!” Und so stellt sich dann nämlich auch der restliche Arbeitsablauf für mich dar…
    Grüße,
    Armin

  62. Robert

    Kann Dich gut verstehen, Armin! ;-)
    Ich bin Architekt, hab’ auch viel mit Bauleitung von privaten Eigenheimen zun tun. Da erlebt man in dieser Richtung auch so Einiges… :-(

    Also, oft muss ich, wenn die Eigentümer schon eingezogen sind, zu Abnahmegesprächen oder Terminen wegen Mängelaufnahme etc. - und, da bin ich ganz ehrlich: Ich hasse es, wenn ich dann vor der Haustür (oder im Flur) die Schuhe ausziehen soll! Kommt aber zum Glück sehr selten vor… :-)

    Ich meine, für mich ist das ein Geschäftstermin - und meine Schuhe gehören zum ganz normalen Arbeitsoutfit dazu!? Ein Rechtsanwalt empfängt seine Mandanten ja auch nicht barfuß!? Ich käme/komme mir einfach albern vor, so eine Besprechung dann auf Socken zu führen!

    Okay, recht oft sieht’s um die Häuser, zu denen ich komme noch recht wild (Baudreck, keine letzte Fahrbahndecke, noch nicht befestigte Wege zum Haus…) aus - und habe ich entsprechend auch nicht immer ganz saubere Schuhe an… Aber, die putze/trete ich dann ordentlich vor der Tür ab! Meistens ist ja ohnehin auch so, dass noch Handwerker ein und aus gehen - und die dann ohnehin auch Schmutz rein tragen.

    Erlebt habe ich übrigens schon beides - die “oberpingelige” Tour und die “gastfreundliche”. Einmal kam ich bei absoluter Sommerhitze wo hin, wo das ganze Erdgeschoss des Hauses auch noch unempfindlich gefliest war - mehr als drei Staubkörner hätte ich sicher nicht hinterlassen: Und dennoch bestand die Hausfrau recht rigoros auf “Schuhe-Ausziehen!”… *stöhn*

    Genau das Gegenteil habe ich dann mal erlebt, als ich bei absolutem Dreckwetter in einem Neubaugebiet einen Termin hatte. Ich hatte mir extra Gummistiefel angezogen, weil rund ums Haus (Garten noch eine Lehmwüste) einiges zu besichtigen war. Wir sind dann hinten über die Terasse wieder ins Haus rein - direkt ins Wohnzimmer, wo sehr heller Teppich lag! Die junge Frau zog an der Balkontür ihre Schuhe aus - und ich sagte gleich: “Oh je, so empfindlicher Teppich - da ziehe ich wohl auch lieber meine Gummistiefel aus…” Doch dann kam von ihr: “Nein, lassen Sie nur - das kann man nicht verlangen. Wenn’s trocken ist, saug’ ich halt durch…”

    Tja, da ist wohl das Eine so extrem wie das Andere!?

    Grüße,
    Robert

  63. Hans-Georg

    Bei uns ziehen sich die Handwerker die Schuhe aus ohne dass ich darauf hinweisen muss bzw. sie legen die notwendigen Wege zum Einsatzort mit schützendem Material aus. Zu solchen pingeligen Handwerkern hab ich mehr vertrauen als zu denen, die ohne Rücksicht auf Verluste mit ihren Arbeitsschuhen durch die Wohnung stapfen. Die Ausführung iher Arbeit kann dann auch nicht besser sein.

  64. ArminL

    Tja, Hans-Georg,
    ich weiß nicht, ob Du da nicht völlig auf dem Holzweg bist………

    Also, aus meiner Erfahrung kenne ich keine (und ich wiederhole: KEINE!) Handwerker-Kollegen, die freiweillig (wahrscheinlich hast Du’s sie irgendwann mal deutlich merken lassen!?) ihre Schuhe ausziehen! Mal ganz abgesehen, dass das die meisten (”Sicherheitsschuhe!”) sogar eigentlich gar nicht dürfen!

    So, und andererseits weiß ich aber, dass es genug Kollegen gibt, die derartige Pingeligkeiten auf ihre Weise beantworten! :-( Weißt Du, auch in Socken kann zum Beispiel das eine oder andere (eigentlich unnötige!) Malheur passieren… ;-( Oder… - hast Du schon mal Deine Rechnungen genauer betrachtet, oder mit anderen verglichen??? ;-)

    Tja, die Welt ist böse……………… :-( ;-(

    Ach so, aber… - zu Roberts Ausführungen: Also, mit schlammigen Gummistiefeln über einen hellen Wohnzimmerteppich - und das dazu die Hausfrau auch noch sooo gelassen reagiert…. Also, das habe ich persönlich noch nicht erlebt! :-(

    Grüße,
    Armin

  65. hans-georg

    Armin, so viele Handwerker hatte ich hier noch nicht. Und die, die bisher hier gewesen sind, haben die Schuhe freiwillig ausgezogen, als sie den Teppichboden gesehen haben, den ich mir im übrigen nicht selbst ausgesucht habe (Mietwohnung), bzw. sie haben den Weg zum Einsatzort sorgfältig ausgelegt. Und bisher hatte ich noch zu allen Handwerkern ein sehr gutes Verhältnis, was, wie ich finde, sehr wichtig ist.

  66. egal

    Ich möchte hier nicht auch noch meine Meinung über Schuhe an oder aus breittreten . Ich muss mich den beiden Damen anschliessen.( Laura und Ilka) . Nein , nicht ganz….ich verlange natürlich auch und grundsätzlich , dass vor meiner Türe die Schuhe ausgezogen werden . Aber nur , wenn es sich um weiblichen Besuch handelt . In einem unbeobachteten Augenblick schnüffle ich dann an den Schuhen der Damen :-) Ich finde das einfach geil . Und auch der Anblick schöner Füße in Nylons….nochmal :-) Ach ja , und der Anfang für eine erotische Fußmassage ist dann natürlich auch schon gegeben . Das ist vielleicht der wahre Grund , warum manche Männer so auf Schuh-los bestehen ?!?

  67. Joachim

    Ich hätte die Kommentare gerne als Audiobook. Am liebsten mit den Autoren als Sprecher. ROFL

  68. Hausbau Erfahrungen » Blog Archive » Innovativer Hausputz

    [...] Genug Stoff, um den Puschen-Krieg neu anzuheizen. Aber keine Angst, in der Puschenfrage bleibt es beim vorübergehenden Waffenstillstand. [...]

  69. Lisalein

    Bin gerade durch Zufall auf diesen Thread gestoßen… - diese ganze Diskussion hier war ein Spaß, oder? ;-)

    Na, weil - ist ja jetzt nicht Euer Ernst, dass Ihr Eure Gäste tatsächlich nötigt, die Schuhe vor der Tür auszuziehen, oder????????

    Grüße,
    Lisalein

  70. Laura

    Doch, “Lisalein” - das war wirklich ERNST hier!!! :-(

    Und glaub’s mir ruhig, das mit der “Nötigung” zum Schuhe-Ausziehen gibt wirklich…………….. :-(((

    Grüße,
    Laura

  71. Katarin

    Gut, dass endlich mal darüber gesprochen wird - da fällt mir spontan eine Menge dazu ein *ggg*

    Vielleicht bin ich noch von der alten Schule, weil anders erzogen:

    1. was für eine merkwürdige Auffassung von Gastfreundschaft, wenn sich der Gast dem Gastgeber unterzuordnen hat - in meinen Augen klingt das eher nach Gastherrschaft.

    2. können materielle Dinge (Teppich/Bodenbelag) ernsthaft wichtiger sein als Menschen?

    3. habe ich mir geschworen, Einladungen mit Sockenpflicht ohne Fußbodenheizung (das sind die häufigsten) höflich dankend abzulehnen. Ich habe keine Lust, meine körperlichen Schwachstellen zu erläutern, das führt nur zu Vorträgen über Bachblüten oder Homöopathie, gefolgt von der eigenen (sockenpflichtigen) Krankheitsgeschite. Der mitleidvoll herablassende Ton wird mit kälter werdenden Füßen nicht erträglicher, die Blasenentzündung hat den Vortrag eh nicht erhört.

    4. finde ich die Auslegung der Hygieneverteidiger (Staub im Badezimmer *huh*) sehr einseitig. Sie kommen nicht auf die Idee, dass man sich bei den angebotenen Puschen fragen möchte, wer vorher in diesen Puschen geschwitzt hat.

    5. fände ich spannend zu hören, wer hier Kinder hat. Die schlimmsten Allergien in meinem Bekanntenkreis findet man bei den Socken-Vertretern.

    6. frage ich mich, wie die Hochglanz-Fraktion vorhat, mit den Abnutzungsspuren an ihrem eigenen Körper umzugehen. Habt Ihr vor, Euch dem Joch der Schönheitschirurgen zu beugen?

    7. die Spitze des ganzen finde ich, wenn mir in einer Puschen-/Sockenbehausung sogenannte Design-Elemente mit industriell gefertigter Patina präsentiert wird. Oder der Hausherr eine dieser stone-washed Jeans trägt.

    Hmm, meine Fraktion dürfte inzwischen erkennbar sein. Damit kein Irrtum aufkommt: bei uns bleiben die Schuhe an. Unser Parkett ist geölt, es hat in 10 Jahren eine wunderbare Patina bekommen dank der Kinder-Sandkasten-Einflugschneise. Wir haben ein offenes Haus, vor allem die Kids kommen gerne, denn hier dürfen sie Kind sein. Und die Damen der Puschen-Fraktion? Ja, die beneiden mich um mein Parkett… Und um unsere Beliebtheit bei ihren Kids.

    Und ich bekenne: wenn es mal eng wird (yep, das passiert bei uns immer wieder), steht auch das ein oder andere Glas Rotwein auf dem Boden. Kürzlich wurden wir von einem Professor, der in manchem Bücherregal steht (soweit es noch Bücherregale gibt) in sein Haus gewunken. Unsere Schuhe waren grenzwertig, deshalb wollten wir sie ausziehen. “Nein, Sie machen uns ja zu Spießern” war seine Antwort.

    Wie gesagt - schön, dass mal darüber geredet wird ;-)

  72. Hausbau Erfahrungen » Blog Archive » Hygieneverteidiger contra Kinder-Sandkasten-Einflugschneise

    [...] Ohne Partei zu beziehen möchte ich auf einen Kommentar hinweisen, in dem Katarin auf eindrucksvolle Weise Argumente gegen die häusliche Puschenverordnung liefert. Klasse geschrieben und ganz sicher mit viel Diskussionsstoff. [...]

  73. Lisalein

    Danke, Katarin! Genau so (wie Du und Euer Professor) sehe ich das auch – mit Schuhe-Ausziehen-Lassen assoziiere ich sofort Kleinbürgerlichkeit! Klingt doch irgendwie nach 40er, 50er Jahre: Als es noch die „Gute Stube“ gab, die allenfalls mal an hohen Feiertagen benutzt werden durfte! Und JA, in der heutigen Zeit ist das SPIEßIG – absolut auch meine Meinung!

    Zum Glück kenne ich solche Leute aber auch gar nicht. Ist bei uns hier im Rheinland wohl absolut nicht üblich, dass Gäste ihre Schuhe ausziehen müssen. Hab’ vor ein paar Wochen eine ähnliche Situation erlebt, wie Ihr mit dem Professor. Da bin ich vom Spazieren gehen mit dem Hund gekommen, und musste meinen Sohn bei einem Schulfreund abholen. Der war natürlich mal wieder noch nicht abholbereit… Weil Matschwetter war, hatte ich meine bunten Gummistiefel an und wollte die an der Tür ausziehen. „Ach, treten Sie sich die Stiefel gut ab und kommen Sie ruhig rein“, bekam ich aber zu hören – und wurde dann sogar (samt Hund!) ins Wohnzimmer geführt! :-)))

    Ich meine, wenn ich richtig dolle Knatsch an den Sohlen habe, marschiere ich damit sicher nicht einfach so über feine Teppiche oder hellen Teppichboden – dann gebietet es mir meine Erziehung, dass da dann „Schuhe ausziehen“ angesagt ist! Aber sonst? Wenn ich zum Beispiel privat zu einer Fete eingeladen bin, für die ich mich auch schön angezogen habe, und sollte da dann meine hochhackigen Schuhe ausziehen – nein, Danke! :-( Da wär’s mir sicher auch sonst zu spießig, als dass ich mich da wohlfühlen könnte! :-( Aber, wie schon gesagt, ist mir (auch bei Gastgebern mit Parkett! noch nie passiert! :-)

    Grüße,
    Lisalein

  74. Christian

    Ach Du liebes Lieschen, ist dieses Thema immer noch nicht durch.

    Spießig oder nicht spießig, Schuhe an oder nicht an - was ist daran bloß so diskussionswürdig? Wer entscheidet was spießig ist? Irgendein Professor?

    Wer die Schuhe anlassen will lässt sie an oder anders rum- ich sehe das Problem nicht.

  75. Lisalein

    Ja genau, Christian - “wer die Schuhe anlassen will lässt sie an oder anders rum”: ICH möchte die anbehalten!!! ;-)))

  76. Christian

    Tu was Du nicht lassen kannst …

  77. Susi

    Ich verstehe nicht, wie man so stur sein kann. ICH lasse meinen Gästen die Wahl, ob sie die Schuhe ausziehen oder anlassen wollen. Komischerweise bleiben die allermeisten von selbst unten stehen und fangen klaglos und ungefragt an, die Schuhe auszuziehen - dann biete ich natürlich Puschen an, der Gemütlichkeit halber… Und wenn ich zu Besuch bin, frage ich zumindest an der Tür, ob ich mit Schuhen rein darf, die Frage könnte ich gar nicht unterdrücken, alles andere würde ich tierisch unhöflich finden. Bei gemütlichen Spieleabenden, wenn wir alle auf den Polstermöbeln lümmeln, finde ich es eher hinderlich, die Straßenschuhe/Highheels anzulassen (macht ja auch keiner bei sich zu Hause, oder???). Najaaa, obwohl, das mit den Highheels weiß man nicht genau… ;-) Jedenfalls kann man immer wieder nur staunen über diese Kontroverse…

  78. Hans-Georg

    Es scheint so, dass die Meinung “die Schuhe bleiben an” besonders egoistisch vertreten wird. “Hauptsache ich sehe gut aus - was schert mich mich Teppichboden oder Laminat des Gastgebers. Es ist ja nicht mein Eigentum, dass durch meine Schuhe beschmutzt oder gar beschädigt wird.”

  79. Katarin

    Es geht lediglich darum, solche Situationen nicht unnötig zu forcieren! Durch bewusstes Umgehen mit der Gesundheit anderer zeigt man, dass einem die Gäste nicht gleichgültig sind.
    So ein Verhalten ist übrigens bei unseren Freunden & Familien eine Selbstverständlichkeit(!) – wir reden gar nicht darüber und somit steht tollen, entspannten Feten nichts im Wege!

    Normalerweise stehe ich nicht auf gehäufte Ausrufezeichen. Es ist nur ein leicht abgeändertes Zitat einer derer, die kein Problem sehen, weil das Nicht-darüber-reden ihren Fußboden schont…

    Stefan - Deinen blog habe ich bald durch und bin sehr angetan. Kann es sein, dass meine letzte Antwort nicht durchkam? Mal sehen, eventuell ahne ich, dass es mein Fehler ist.

    Grüßles von der Häusles(um)bauerin,
    katarin

  80. Katarin

    Hach, ja - es war mein Fehler. Ich kann nicht rechnen.

    Hans-Georg: Eigentor?

  81. Christian

    Hmm, ich frage mich was das Schuhwerk für eine Bedeutung für die Qualität von Partys, Feten, Feiern hat. Nun ja, jedem das seine…

  82. Britta

    Susis Einstellung, dass sie’s den Besuchern überlässt, find’ ich genau richtig - ansonsten kann ich mich auch nur den Meinungen von Katarin und Lisalein anschließen: Das Wohlfühlen der Gäste sollte einem doch Wichtiger sein als der Fußboden, und ob man nachher mal durchwischen muss!!!

    Bei uns (letzten Juni neu bezogenes Haus) fordere ich niemanden auf, seine Schuhe auszuziehen - und auf die Idee, es von selbst zu tun, ist auch noch kein Gast gekommen! :-) Wir haben im Eingangsbereich weißen Marmor (da würden sich Gummistiefel-Spuren allerdings schon “recht gut” machen, Lisalein…), ansonsten im EG komplett dunklen Dielenboden - und im Wohnzimmer liegt darauf ein großer, recht heller Nepalteppich. Die Einweihungsparty im September fand als Garten-Grillparty statt, aber trotzdem sind natürlich alle immer rein und raus gelaufen. Da wäre ich trotzdem nicht auf die Idee gekommen, irgendwas abzudecken oder so. Am Terasseneingang lag ‘ne Fußmatte, die wurde eigentlich auch benutzt - und so hielten sich drinnen die Feierspuren (auch auf dem Teppich!) in Grenzen! :-)

    Okay, ich gebe zu… - eine meiner Freundinnen hatte ordentlich hohe Schuhe an. Und dem Klackern nach zu urteilen waren die sehr spitzen Absätze auch aus Metall (oder halt abgelaufen bis auf den Stift). Beim ersten mal, als sie mir dann damit über die schönen Dielen klapperte und später auch mal über die Holztreppe nach oben in den ersten Stock stöckelte, da habe ich schon ein wenig geschluckt… Aber, gesagt hab’ ich trotzdem nichts!

    Gruß, Britta

  83. Susi

    Schonmal einer daran gedacht, daß in manchen Kulturen “Schuhe aus” geradezu PFLICHT ist??? Z.B. in Japan, oder in der orientalischen Ecke… Die werden ja auch ihre Gründe haben. Und warum akzeptiert man das bei denen, aber nicht bei deutschen Häuslebesitzern? Oder gehören Lisalein & Co zu denen, die im Minirock, bauch- und schulterfrei und natürlich in 10-cm-Stilettos (Hauptsache man sieht schicki aus!) in eine Mosche stöckeln? Oder labert ihr im Ausland jeden auf deutsch an, weil ihr der Meinung seid, ihr als Gäste habt ein Recht auf maximale Anpassung des Gastgebers an EUCH? Nein, das traue ich euch eigentlich doch nicht zu. Wir wollen ja hier schließlich nicht solch plumpe Klisches ausbuddeln. Ich wollte ja eben nur mal anmerken, daß es anderswo das allernormalste ist, die Schuhe auszuziehen… Also kein Grund, hier bei uns militant dagegen zu demonstrieren oder diese Gastgeber in die Spießer-Ecke zu stellen, oder? Gastfreundschaft und Höflichkeit des Gastes sollten sich hoffentlich die Waage halten und ergänzen. Und es tut ja wohl niemandem weh, wenn er seine Schuhe auszieht. Abgesehen natürlich von orthopädischem Schuhwerk… ;) Und über solche oberflächlichen Dinge wie “das perfekte Outfit” sind wir doch alle erhaben, nicht wahr? ;)

  84. Britta

    Also, Susi…

    …1.: Sehr hohe Absätze gibt’s auch und gerade bei eleganten Schuhen! Dies also in die Ecke “Minirock, bauch- und schulterfrei” zu stecken, find’ ich nicht okay!

    …2.: Hier ging’s nicht um Besuche in einer Moschee oder in anderen Kulturkreisen, sondern um Besuche bei uns hier: Und da ist das eben weder “Pflicht”, noch üblich!

    Wie ich oben schon ausgeführt habe, muss bei uns niemand die Schuhe ausziehen (es sei denn, es steht vielleicht wirklich mal jemand mit schlammigen Gummistiefeln vor der Tür und denkt nicht mit - dann würde ich ihn wohl auf den Dreck an den Schuhen aufmerksam machen). Umgekehrt würde ich allerdings auch pikiert reagieren, wenn ich wo eingeladen wäre und sollte meine Schuhe ausziehen!

    Grüße,
    Britta

  85. Katarin

    Hi Susi,

    eigentlich schade - ich habe kürzlich Deine website gelesen und Du hast mir sehr imponiert.

    Aber jetzt zur Sache: es ging mir nie um Miniröcke, Stöckelschuhe oder sonstige Outfitfragen, sondern um meine Gesundheit. Das magst Du gerne als Oberflächlichkeit abtun, ich sehe es anders.

    Und jetzt zur Gastfreundschaft: erwartest Du, dass Musliminen den Schleier ablegen, wenn sie zu Dir zu Besuch kommen? Servierst Du ihnen Schweinefleisch?

    Würdest Du Japanerinnen mit französischen Küsschen begrüßen? Einem Briten Tee mit Zitrone servieren? Die Welt ist voller Stolperfallen und grundsätzlich gebe ich Dir Recht: Gastfreundschaft und Höflichkeit des Gastes sollten sich die Waage halten.

    Eines jedoch wirst Du mir nicht verkaufen können: eine deutsche Tradition, Schuhe auszuziehen à la Japan. Ich bin mit Britta einig, dass die Puschenfrage keine Tradition in Deutschland hat und dann darf man nach den wahren Gründen fragen. Diese sind (bis jetzt) nicht nur materiell, sondern auch noch in einer neuen, meines Erachtens völlig falschen Weltansicht verankert: Kratzer und Alterungsspuren sind etwas schlechtes.

    Da ich in der Portraitfotografie bin und da besonders gerne ältere Menschen aufnehme, verteidige ich meine These, dass gewisse Alters- und Abnutzungserscheinungen schöner sind als künstliche Hochglanzprospekterhaltung. Das gilt für Gesichter genauso wie für Parketts oder Stein- oder Fliesenböden. Ein Gegenstand oder Mensch, der keinen Kratzer verkraftet, ist künstlich.

    Seit Jahren beobachte ich Gesichter und sehe mit Schrecken die Resultate der immer mehr in Mode kommenden Schönheits- (Häßlichkeits-)-Chirurgen. Ich erkenne inzwischen, ob ein Ruhe- oder Lachgesicht modelliert wurde. Beim einen sagst Du ‘bitte nicht lachen!’, beim anderen ‘bitte nicht aufhören zu lachen’, weil die andere Gesichtsversion zum Gruseln ist.

    Ein anderes Beispiel: die Villen-Viertel von Dresden. Was hab ich gebittelt und gebettelt, den ein oder anderen krummen Bordstein oder Baum zu lassen. Von den Häusern ganz zu schweigen. Ich habe Paris und London genannt, Madrid und Lisabon. Aber alles neu macht der deutsche Mai :-(.

    Was macht englische oder französische Dörfer so attraktiv? Dass nicht überall ein gerader Bürgersteig und frischer Asphalt mit mindestens drei Verkehrsschildern an jeder Kreuzung steht. Dass nicht jeder Dachziegel, dessen Form nicht die Norm erfüllt, sofort ausgewechselt wird. Die Dörfer der neuen Bundesländer hätten dieses Potenzial gehabt. Hätten…

    Du hast aus berechtigten Gründen über die Denkmalschutz-Verordnung geflucht. Typisch deutsch mal wieder. Wir haben hier ein ähnliches Dorf, mit ähnlichen Vorschriften, deren Sinn mir auch nicht einleuchtet. Denn die Resultate passen immer noch nicht zum historischen Bestand. Jemand mit Deinem Geschmack hätte es wahrscheinlich besser hinbekommen. Das sehe ich an Deinem Garten. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Deine Katzen und anderen Tierchen je ihren natürlichen Lebensstil hätten einschränken müssen, damit ein Bodenbelag keinen Kratzer bekommt. Dass Dein Mann seine handwerklichen Aktivitäten einschränken müsste, weil der Bodenbelag in Gefahr ist.

    Also was genau ist das mit diesem Schuhe-Ausziehen? Etwa doch eine Tradition?

    Jetzt muss ich Gillies gucken. Grüße von einer erheblich gestressten, weil alte, leider kranke Bäume fällen lassen mussenden

    Katarin

  86. pia

    Also, mir ist mal passiert, dass ich in Gummistiefeln wo hin kam. Das war damals, kurz nach unserem Bauen. Da kam ich nach einem Spaziergang durchs Feld auf dem Heimweg mit einer Nachbarin, die zwei Häuser weiter erst vier Wochen zuvor eingezogen war, erstmals ins Plaudern. Zunächst vor der Haustür, doch irgendwann sagte sie: „Kommen Sie doch rein, wir trinken einen Kaffee zusammen.“ Für mich selbstverständlich, dass ich meine Stiefel vor der Tür auszuziehen begann. Doch da kam’s von ihr: „Also bitte, ich habe eine Putzfrau – lassen Sie die mal ruhig an!“ Okay, ich weiß nicht, wie’s Euch gegangen wäre – mir jedenfalls war’s schon unangenehm, als ich dann so über den glänzenden, weißen Marmorboden im Eingangsbereich lief. Und erst recht beim Kaffee im Wohnzimmer… – mit dreckigen Gummistiefeln auf einem (offenbar echten!) Perserteppich: Da fühlte ich mich unwohl – trotz „Putzfrau“…

    Grüße,
    Pia

  87. 007

    Wie wär’s denn damit??? *lautlach*

    [img]http://www.berndt-gloeckner.de/images/big/tyvekfuss.jpg[/img]

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