Gipfelbesteigung
Donnerstag, den 26. Mai 2005
Unsere Dachspitze ist zu einer Seite geöffnet. Das soll ein „großzügiges Raumgefühl“ im Arbeitszimmer geben. Die zweite Hälfte des Daches ist als ungedämmter Dachboden geschlossen. Seit ein paar Tagen ist nun auch der Zugang zu diesem Abstellreservoir geschaffen: Die Dachtreppe ist eingesetzt.
Verarbeitet wurde ein Fertigelement mit eingebauter Dämmung, Ausziehleiter und Geländer am Ausstieg . Wir haben im Vorfeld lange darüber nachgedacht, ob wir den Zugang eventuell über eine steile Treppe (Raumspartreppe, Sambatreppe) realisieren sollten. Der Preis für die Treppe und der Platz, der dabei verloren geht hat uns aber dazu bewogen, die „Klappeinschubtreppe“ vorzuziehen. Schließlich betritt man den Pfad zum Gipfelkreuz doch eher selten…
Bevor jemand fragt: Das Bild ist wieder ein Panorama, daher die schiefen Kanten ![]()

Ein Blick in die Garage macht es deutlich: Bald kommt der Estrich. Bis dahin werden noch die Isolierungsplatten auf dem Fußboden verlegt. Anschließend kommen die Schläuche für die Fußbodenheizung drauf. In der Garage lagern die Heizungsbauer ihr Material: Estrich-Dämmplatten, Estrich-Randstreifen, PE-Heizrohre für die Fußbodenheizung, Noppenraster zur Verlegung der Heizrohre.
Mitte nächster Woche kommt dann der Estrich auf die Böden. Alles in allem liegen wir damit deutlich vor dem vereinbarten Zeitplan.
Was dort so einsam in der Gegend herum steht wird später mal eine funktionsfähige und (hoffentlich) schön anzusehende Badewanne sein. Wir haben sie bewusst leicht schräg platziert, um dem Raum etwas Dynamik zu geben und eine spitz zulaufende Abmauerung (rechts neben der Wanne) zu erhalten.
Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Bisher sind wir im großen uns ganzen zufrieden mit unserer Baufirma. Aber es ist nun mal spannender, über die kleinen Probleme und Ärgernisse zu berichten, als die Dinge zu schildern, die korrekt liefen
Im Nachhinein ist uns eigentlich gar nicht mehr so ganz klar, warum unsere Fenster Griffe zum Öffnen haben, Eigentlich könnten sie, ständig geschlossen bleiben. Unser Haus wird dauernd zentral entlüftet.
…im Keller.
Bis gestern war ich der Meinung, dass die Isolierung von Leitungen eine aufwändige Angelegenheit ist. Seit gestern bin ich desillusioniert: Mit diesen Kondomen für Versorgungsleitungen ist das Isolieren ein Kinderspiel. Diese hier ist feingenoppt und hat Erdbeergeschmack… 

